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Excellsior2000

Neuer Trainer in Hoykenkamp

Startbeitrag von Excellsior2000 am 08.03.2006 10:25

Thorsten Stürenburg folgt Trainer Hans Paust

TS HOYKENKAMP Vereinsinterne Lösung

HOYKENKAMP/MC - „Wenn man das Ende der Karriere in Sichtweite hat, überlegt man, was sportlich zu tun ist. Dann ist es schon ein schönes Angebot, wenn ich die Mannschaft demnächst trainieren darf, in der man bislang gespielt hat“. Erfreut zeigte sich Thorsten Stürenburg über das Vertrauen, dass die Mannschaft und die Handball-Abteilung ihm entgegen bringt. Denn er wird in der kommenden Saison die Verbandsliga-Handballer der Turnerschaft Hoykenkamp trainieren und damit die Nachfolge von Trainer Hans Paust antreten, der sich nach 14 Jahren Trainertätigkeit eine Auszeit gönnt.

Thorsten Stürenburg ist in Hoykenkamp kein Unbekannter, denn er gehört seit Jahren zu den Leistungsträgern der ersten Mannschaft des Vereins. Der Wasserschutzpolizist hat es sich allerdings reiflich überlegt, ob er vom Spielfeld an dessen Rand wechseln soll. Dabei half ihm auch die Abstimmung innerhalb der Mannschaft, die sich einstimmig für den 36-Jährigen als Paust-Nachfolger aussprach. Auich spielte sicher eine Rolle, dass der zukünftige Trainer schon als Mannschaftssprecher und -kapitän in Erscheinung trat.

Ganz ohne Trainererfahrung wird Stürenburg dieses Amt nicht antreten. In der Vergangenheit betreute er schon die Handballerinnen der HSG Delmenhorst und zurzeit auch noch die Frauen-Polizeiauswahl im Bundesland Bremen. Allerdings, so bemerkt er, sei dies die erste Station im Männerbereich.

Angst vor dem Wechsel an die Linie hat er nicht, denn er weiß die Mannschaft hinter sich. „Ich bin akzeptiert“, sieht er der Aufgabe zuversichtlich entgegen. Stürenburg kennt die Handball-Abteilung der Turnerschaft bestens, denn seit der D-Jugend ist er hier aktiv. Jetzt möchte er dem Verein etwas von dem zurückgeben, was er von ihm erhalten hat.

Gerne würde er es sehen, dass A-Jugend und die beiden ersten Männermannschaften spieltaktisch ähnlich arbeiten. Das würde die Zusammenarbeit und den Wechsel von Aktiven in andere Mannschaften erleichtern. Genaueres wird sich erst in den kommenden Wochen ergeben, in denen er ausführlich mit weiteren Verantwortlichen sprechen wird.

Antworten:

Stürenburg soll’s nun richten
Nächste Serie Trainer in Hoykenkamp / Klubführung entspricht Mannschaftswunsch

Von unserem Redakteur
Michael Schön

HOYKENKAMP. Die Würfel sind gefallen: Die TS Hoykenkamp präsentierte gestern mit Thorsten Stürenburg einen Nachfolger für den bekanntlich zum Saisonende ausscheidenden Trainer Hans Paust. Der 36-jährige Polizeibeamte spielt seit 1981 für die Turnerschaft und gehört als Linkshänder im rechten Rückraum dem aktuellen Kader des Tabellensechsten in der Verbandsliga Nordsee an.Mit dem personellen Wechsel, der auf den Wunsch Hans Pausts nach einer Auszeit hin notwendig wurde, ist keine gravierende programmatische Veränderung verbunden. Thorsten Stürenburg hofft zwar, dass er seine jetzigen Mitspieler zu aktiverer Trainingsbeteiligung und stärkerer Leistungsbereitschaft motivieren kann, sieht sich aber im Großen und Ganzen der Kontinuität mit allen ihren Notwendigkeiten und natürlich auch Vorteilen verpflichtet. "Wir müssen die Kirche im Dorf lassen. Der Beruf ist heute wichtiger denn je, und viele müssen Abends arbeiten. Bei uns fließt kein Geld, der Handball soll Spaß machen", versichert Stürenburg, der die neue Aufgabe auch deshalb übernommen hat, wie er schmunzelnd hinzufügt, "weil ich jetzt in einem Alter bin, in dem man der Mannschaft auf dem Feld nicht mehr so viel nützt und sich daher überlegt, wie man sonst noch helfen kann!" Stürenburg-Einsätze sind zuletzt seltener geworden, obwohl er der einzige Linkshänder im Kader ist, der sich für den Rückraum anbietet und den Gegnern vor allem mit seinen Unterarm-"Geschossen" jederzeit unliebsame Überraschungen zu bereiten in der Lage ist.Gebürtiger Bremer, ist Stürenburg Handball-Delmenhorster, seitdem er als Jugendlicher beim SV Atlas zum ersten Mal seinen "goldenen" linken Arm zum Einsatz brachte. Auch als Trainer fand er hier sein erstes Betätigungsfeld. "Ich war für die Damenmannschaft der HSG Delmenhorst zuständig, habe dort zusammen mit Volker Gallmann Aufbauarbeit geleistet." Darüber hinaus trainiert er seit acht Jahren die Bremer Polizistinnen-Auswahl, der Spielerinnen bis hinauf zur Regionalliga (TS Woltmershausen, Werder) angehören. Der Trainer in spe weist darauf hin, dass noch "über verschiedene Einzelheiten" zu sprechen wäre, aber er hat schon klare Vorstellungen über die Art und Weise, wie sein neues Arbeitsfeld zu bestellen ist. "Wir werden weiterhin eine gesunde Mischung aus erfahrenen Spielern, die ihr Können und ihr Wissen weitergeben können, sowie jungen Leuten haben, die von den Routiniers profitieren!" Große personelle Veränderungen sind mithin nicht zu erwarten, lediglich "Ergänzungen", sprich nachrückende Talente aus der A-Jugend und der zweiten Mannschaft. In beiden Teams hat Stürenburg die personelle Lage bereits sondiert.Für den Rest der Serie streben Hans Paust und Thorsten Stürenburg eine Zusammenarbeit an, mit der der bereits entstandene Schaden - Teammanager Schaffhausen: "Die Mannschaft hat den Trainer im Stich gelassen!"- in Grenzen gehalten werden soll. Um noch auf einem der beiden lange besetzt gehaltenen Aufstiegsplätze zu gelangen, dafür wird das nun erhoffte "Aufbäumen" aber wohl nicht mehr reichen. "Der Zug ist abgefahren, vielleicht hilft uns das ja dabei, dass wir uns wieder auf die alten Hoykenkamper Tugenden besinnen", hofft Stürenburg.

von Excellsior2000 - am 08.03.2006 10:26
"Aufbruchstimmung erzeugen"
Teammanager Schaffhausen über die Ära nach Hans Paust


Eine bei den etablierten Spielern erzeugte "Aufbruchstimmung" erhofft sich Verbandsligist TS Hoykenkamp von dem zur nächsten Serie bevorstehenden Trainerwechsel. Mit Teammanager Dennis Schaffhausen sprach unser Redakteur Michael Schön.

Viele Handballfreunde in Heide und Hoykenkamp würden ihren Klub gern höher spielen sehen, doch mit der bekanntermaßen schlechten Trainingsbeteiligung dürfte das kaum zu schaffen sein. Was erwartet der Verein von Thorsten Stürenburg?

Dennis Schaffhausen: Oberstes Gebot wird bleiben, unsere Jugendspieler zu integrieren. Zum Beispiel hat Hergen Schwarting unter Hans Paust den Sprung geschafft. In der A-Jugend schlummern weitere Talente.



Thorsten Stürenburg ist seit 1981 bei der TS Hoykenkamp. Ist die enge Verbundenheit mit dem Verein und die Nähe zu den Mitspielern ein Vorteil oder eher ein Manko, das durch besonders gute Arbeit erst aufgewogen werden muss?

Es ist sicher von Vorteil, wenn auf Unzufriedenheiten reagiert und gegengelenkt werden kann. Gerade durch Thorstens enge Bindung zum Verein und zu der Mannschaft haben viele Personen im Umfeld der ersten Herren Unterstützung angeboten. In einem so familiären Verein wie der TS ist es sicher einfacher, alle an einem Strang ziehen zu lassen.



Wann wird der neue Trainer seine Arbeit aufnehmen, und wie muss man sich seine Aufgabe für den Rest der Serie vorstellen?

Hans Paust ist bis Mai Trainer. Die offizielle Arbeit soll Thorsten dann in der Vorbereitung zur Saison 2006/2007 aufnehmen. Hans hat aber angeboten, sich für den Rest der Rückserie mit Thorsten abzustimmen.



Die Verpflichtung Thorsten Stürenburgs ist wohl auf Wunsch der Mannschaft erfolgt. Lässt sich daraus die Hoffnung ableiten, dass alle wesentlichen Stammspieler bei der Stange gehalten werden können?

Wir gehen davon aus, dass wir nächstes Jahr eine sehr schlagfertige Mannschaft präsentieren können. Die Leistungsträger bleiben, aber es gibt auch frisches Blut.



Wo erwarten Sie die TS Hoykenkamp in der Abschlusstabelle, und in welcher Liga sehen Sie den Verein mittelfristig spielen?

Wenn sich die Mannschaft wieder auf ihre Stärken besinnt, wird sie im oberen Drittel landen. Hoykenkamp hat sich stets zum Leistungshandball bekannt, ködert aber keine Spieler mit Geldangeboten. Wir würden uns freuen, auch die nächsten Jahre in der Verbands- oder Oberliga zu spielen.

von Excellsior2000 - am 08.03.2006 10:26
Interne Lösung: Paust-Nachfolger bei TSH ist Thorsten Stürenburg


Handball: Der „Neue“ ist seit der D-Jugend in Hoykenkamp am Ball – seit 1982

Die Gerüchte hatten sich letzthin verdichtet, jetzt ist es klar: Thorsten Stürenburg wird Nachfolger von Hans Paust als Trainer beim Handball-Verbandsligisten Turnerschaft Hoykenkamp.
Hoykenkamp (-s). Ein ausgewiesener Handball-Verrückter, dazu als Eigengewächs wohl eher nicht die teure Lösung: Beim Handball-Verbandsligisten TS Hoykenkamp ist man relativ schnell nach der Ankündigung das amtierenden Trainers Hans Paust, zum Saisonende den Stuhl zu räumen, fündig geworden. Mit dem knapp 37-jährigen Polizei-Oberkommissar Thorsten Stürenburg hat man in Heide die interne Variante gewählt. Er kennt die Mannschaft, er kennt das Umfeld, er ist der ideale Mann.
Ist er das?
Seit der D-Jugend, seit 1982, spielt der Junge mit dem inzwischen schütteren Haar in Hoykenkamp, früher bei Atlas Delmenhorst, nach Schulwechsel jetzt bei der Turnerschaft. Sogar in der laufenden Saison hat er ausgeholfen, obwohl er nach etlichen Verletzungen nicht wirklich noch mal hoch spielen wollte. Zwei Bänderrisse in jedem Fußgelenk, Kniescheibe, Kreuzbandriss – der einschlägige Bedarf ist gedeckt. „Ach ja, und die Schulter macht auch nicht mehr so richtig mit“, legt er nach.
Stürenburg, der auch schon zur See fuhr und seine Nähe zum nassen Element bei der Wasserschutzpolizei pflegen kann, will nicht mehr selber spielen, „wenn es nicht sein muss“. Er pflegt den Kontakt zur Zweiten, aus der auch mal Hilfe kommt, aber die Mannschaft mit den Gottwald. Hachenberger und Co. dient nicht wirklich als Perspektiv-Becken für die Liga-Sieben. Da gilt der Blick schon viel eher der A-Jugend, der derzeit in der Oberliga Nordsee fightet. Überhaupt soll die Verzahnung zwischen Erster, Zweiter und A-Jugend intensiviert werden; ein Muster, dass vielerorts angestrebt wird, aber häufig nicht über Lippenbekenntnisse hinausgeht,
Thorsten Stürenburg, dessen Frau Wiebke bei den „Volleybees“ in Delmenhorst Verbandsliga-Volleyball spielt, bekommt ab sofort Unterstützung von Hans Paust, der ihn schon einbezieht in die Arbeit mit der Mannschaft.
Der Rest der Saison ist schwer genug. Und ein Unterschied ist es allemal, Spieler oder Trainer zu sein. Zumal, wenn der Schritt so direkt erfolgt

von Excellsior2000 - am 08.03.2006 11:40
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