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Forum der Verbandsliga Nordsee
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Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
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Excellsior2000

Ottersberg - Hoykenkamp

Startbeitrag von Excellsior2000 am 13.03.2006 19:22

Chancen und Punkte verschenkt
TSV Ottersberg nach 17:12-Pausenführung noch 28:30 unterlegen

Von unserem Mitarbeiter
Jürgen Honebeim

OTTERSBERG. Die Verbandsliga-Handballer des TSV Ottersberg sind in dieser Spielzeit in ihren Leistungen einfach nicht stabil genug. Im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn und Mitaufsteiger TS Hoykenkamp zeigte sich das Behrmann-Team von seiner schwachen Seite und unterlag trotz einer 17:12-Halbzeitführung noch mit 28:30.Trainer Marco Behrmann war restlos sauer: "Wir waren von zwei schwachen Mannschaften die noch etwas schwächere und haben den Sieg regelrecht verschenkt." Jetzt müsse man den Blick statt nach oben wieder nach unten richten. "Sollte es vier Absteiger geben, wird es noch einmal richtig eng für uns, denn dann sind wir nur noch drei Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt", warnt Behrmann. Mit einem Sieg hätte der TSV Ottersberg dagegen einen Sprung auf den vierten Tabellenplatz gemacht. "Wir sind einfach zu dumm und nehmen die Geschenke nicht an", war der Coach kaum zu beruhigen. In der ersten Halbzeit dominierte der TSV Ottersberg, und der TS Hoykenkamp schien nicht die Spur einer Chance zu haben. Einziges Manko des Tabellenfünften war schon zu diesem Zeitpunkt, dass die Chancen nicht konsequent genug genutzt wurden. So schmeichelte die 17:12-Pausenführung des TSV Ottersberg noch dem Gast. Nach dem Wechsel ging es aber mit dem TSV Ottersberg steil bergab.Angefangen bei den Torhütern Marcin Wocka und Harald Lüthje, die beide nicht ihren besten Tag erwischt hatten, bis hin zu Routinier Dierk Schoof und Thorben Könemann. Alle Ottersberger Akteure wurden auf einmal völlig nervös und ihnen unterliefen zum Teil anfängerhafte Fehler. Hinzu kam noch, dass hochkarätige Torchancen weiterhin im Minutentakt vergeben wurden und dass sich zu sehr mit den Entscheidungen der Unparteiischen beschäftigt wurde. Folge davon war, dass die Gäste, die eigentlich schon geschlagen waren, plötzlich wieder Oberwasser bekamen und nach 50 Minuten zum 25:25 ausglichen. Nun wurde der TSV Ottersberg noch nervöser, und der TS Hoykenkamp nutzte die Gunst der Stunde und kam am Ende zu einem kaum für möglich gehaltenen 30:28-Sieg. 30 Sekunden vor dem Abpfiff besaß beim Stande von 28:29 Ottersbergs zehnfacher Torschütze Mirko Drescher die Chance zum Ausgleich, doch sein Ball verfehlte knapp das Tor. Im Gegenzug machten die Gäste mit dem Treffer zum 30:28 alles klar."Wir hatten den Sieg einfach nicht verdient", lautete das Fazit von Trainer Marco Behrmann, der schnell die Halle verließ und erst einmal für ein paar Tage ab in den Skiurlaub düste.

Antworten:

TS Hoykenkamp: Ende der Misere
Nach 12:17-Rückstand aufgetrumpft

Von unserem Redakteur
Michael Schön

HOYKENKAMP. Die Unbeständigkeit bleibt das bestimmende Element an dieser Handballsaison der TS Hoykenkamp. Den eher bescheidenen Leistungen an den jüngsten Spieltagen setzte der Nordsee-Verbandsligist gestern mit dem 30:28-Erfolg beim TSV Ottersberg einen wahren Paukenschlag entgegen. "Das haben wir mal wieder gebraucht", stellte Teammanager Dennis Schaffhausen erleichtert fest, der den Eleven von Trainer Hans Paust eine gute Gesamtleistung bescheinigte.Die Gäste aus der Gemeinde Ganderkesee lagen zur Pause noch mit 12:17 zurück, ließen sich davon aber nicht beirren, sondern zogen - zwar nicht mit viel Tempo, aber mit stoischer Ruhe und Konsequenz - ihr spielerisches Konzept durch, während der TSV Ottersberg in seiner Tennishalle zusehends nervöser wurde und so den "Matchball" nicht setzen konnte. Ottersberg hatte auch im zweiten Durchgang überwiegend geführt, ehe Hergen Schwarting mit dem 25:26 elf Minuten vor Schluss für Hoykenkamp die Weichen auf Sieg stellte. Acht Minuten waren noch zu spielen, als Lennard Timmermann mit einem prächtigen Dreher das 27:28 gelang, und 24 Sekunden standen noch aus, als Nico Skormachowitsch mit seinem zehnten Treffer aus dem Stand das 28:29 erzielte. Hoykenkamp nahm nun ein Timeout, um die Abwehr auf den letzten Ottersberger Angriff vorzubereiten. Mit Erfolg, denn der TSV-Haupttorschütze Mirko Drescher vergab. Und die noch verbleibende Chance zum Gegenstoß ließen sich die Gäste nicht entgehen. Bodo Schröder kam vier Sekunden vor Schluss zu seinem siebten Treffer, mit dem der bullige Kreisläufer seine gute Gesamtleistung krönte. Ein Sonderlob verdiente sich neben Nico Skormachowitsch, der - gerade aus dem Skiurlaub zurückgekehrt - im Rückraum eine starke Partie bot auch dessen Bruder Chris, der immer wieder mit klugen Pässen auf Kreisläufer Schröder gefallen konnte. Schließlich zeigte auch Torwart Kleefeld - nach dem Ausfall Steins und Alfs diesmal Solist - eine enorme Steigerung. Mit seinen Paraden hatte er entscheidenden Anteil daran, dass Ottersberg nach der Pause nur elf Tore warf.

von Excellsior2000 - am 13.03.2006 19:23
Schon komisch, gleiche Zeitung, anderer Mitarbeiter, anderes Spiel ???

*grins*

von Excellsior2000 - am 13.03.2006 19:23
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