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SC Herisau
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Erster Beitrag:
vor 7 Jahren, 2 Monaten
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xako

Bericht in der Appenzeller Zeitung über die GV des SC Herisau

Startbeitrag von xako am 14.08.2010 10:51

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Saison mit Höhen und Tiefen

Höhere Spieler-Spesen, fehlende Zuschauereinnahmen und nicht budgetierte Kosten führen beim SC Herisau zu einem Verlust von 55 000 Franken. Dieser soll nächste Saison wettgemacht werden.

Markus Fässler

Der SC Herisau hat eine Saison mit Höhen und Tiefen hinter sich. Nach dem Aufstieg in die 1. Liga war die Euphorie bei den Herisauern gross, die Ziele dementsprechend gesetzt. «Vieles ist nach Plan gelaufen, vieles aber auch nicht», sagte Präsident Markus Bachschmied an der Hauptversammlung vom Mittwoch im Casino Herisau.

Kraftakt Abstieg verhindern
Die Mannschaft um den damaligen Trainer Yves Narbel startete gemäss Markus Bachschmied schlecht vorbereitet in die Saison.

Zudem konnten Teamstützen wie Koch, Gähler oder Ciofalo nicht ersetzt werden. «Die, welche die neuen Teamstützen sein sollten, waren überfordert», so der SCH-Präsident.

Dies führte zum radikalen Schnitt im Herbst. Der Trainer wurde durch Patrick Henry ersetzt und Spieler ausgetauscht. Denn auch der grösste Teil der nachgerückten Junioren war noch nicht bereit. Der Umbruch war vonnöten, denn ein Abstieg in die 2. Liga wollten die Verantwortlichen unbedingt verhindern. Ein Abstieg sei keine Option gewesen. Der entstehende Schaden wäre grösser gewesen, der Wiederaufstieg kaum mehr möglich, so Bachschmied.

Mehr unerwartete Kosten
Die schlechten Leistungen und der daraus folgende Umbruch kosteten die Herisauer Geld. Nicht budgetierte Spieler-Spesen, die um rund 80 000 Franken höher lagen als erwartet, rissen ein Loch in die Kasse des Vereins. Bei den Zuschauereinnahmen fehlten im Vergleich zur 2. -Liga-Saison infolge weniger Meisterschaftsspiele und der zeitweise miserablen Leistungen auf dem Eis rund 30 000 Franken.

Dazu kam die neugegründete Eishockeyschule. Einer der 61 anwesenden Stimmberechtigten echauffierte sich daraufhin, dass den Junioren der Schwarze Peter zugeschoben werde. «Das Loch in der Kasse entstand ganz klar bei der 1. Mannschaft», stellte Markus Bachschmied klar. Da die Idee der Hockeyschule jedoch nach der Finanzplanung entstand, seien Kosten entstanden, die nicht im Budget vorgesehen waren. So steht bei einem Nettoertrag von rund 750 000 Franken ein Verlust von 55 000 Franken zu Buche.

Aus finanzieller Sicht definiert der SCH das Ziel, die angefallenen Verluste der letzten beiden Jahre auszugleichen und einen Gewinn von 6000 Franken zu budgetieren. Dies bei einem Nettoertrag von rund 950 000 Franken. «Das heisst, dass wir einen Gewinn von 20 000 bis 30 000 Franken generieren müssen», sagte Finanzchef Reto Suhner. Gespräche mit neuen Trägerschaften, die finanzielle Unterstützung zugesichert haben, sind auf dem besten Wege. Der Präsident betonte nochmals: «Will man in Herisau 1.-Liga-Eishockey sehen, kostet das viel Geld, Manpower und Herzblut.»

Sportlich gab der Vorstand des Hinterländer 1.-Liga-Vereins die Halbfinalqualifikation als Saisonziel bekannt.

Drei Wechsel im Vorstand
Die Traktanden wurden zügig abgehandelt und einstimmig angenommen. Lediglich bei der Bestätigung des Vorstands gab es eine Enthaltung. Zudem gab es drei Wechsel im Vorstand. Markus Koller ersetzt Karl Meier als Nachwuchs-Obmann. Andreas Frischknecht wurde neu mit der Eisplanung betraut, und Richard Ammann sitzt als Vertreter und Trainer der 2. Mannschaft im Vorstand.

Neben Meier traten auch Torsten Petersen und Roger Nater aus dem Vorstand zurück.


www.appon.ch

Und noch ein kleiner Artikel zur Juniorensituation :

Schattenseite des Erfolgs

Letzte Saison stellte der SCH nach etlichen Jahren wieder Auswahl-Nachwuchsspieler – insgesamt waren es sechs, davon zwei bei der U16. Allerdings haben mittlerweile alle den Club verlassen. Es sei ja im Grunde genommen ein Kompliment für den Verein, wenn solche Spieler abgeworben werden. Nur könne sich der SCH davon nichts kaufen, so Bachschmied.

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