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Startbeitrag von G am 14.12.2000 07:59

Geschrieben von G am 14. Dezember 2000 08:59:29:
SCH-Präsident Frehner tritt Ende Saison ab


Die SC Herisau braucht im Frühjahr 2001 einen neuen Präsidenten. Der erst im Juni 2000 gewählte SCH-Verwaltungsratspräsident Rudolf Frehner tritt auf Ende Saison zurück. Auf den gleichen Zeitpunkt hin wird auch Natal Schnetzer als Marketingchef und interimistischer TK-Chef des SC Herisau demissionieren.



Jürg Bühler


Seinen Rücktrittentscheid begründete Rudolf Frehner gestern am Telefon damit, dass er die Bereitschaft der Region vermisse, den SC Herisau mitzutragen. Dazu komme, dass mit dem Sportzentrum keine vernünftige Partnerschaft möglich sei, «und darum setzte ich meine Energie lieber für etwas anderes, Schöneres ein».




Schuldenfrei übergeben


In der gestern versandten Mitteilung über die Rücktritte von Rudolf Frehner und Natal Schnetzer auf die Generalversammlung vom April 2001 wird einleitend betont, dass Rudolf Frehner den Verein schuldenfrei übergeben werde. Dies unabhängig davon, ob budgetierte Beiträge eines Skateathon-Festes und des Donnerstags-Club wie vereinbart dem SC Herisau zur Verfügung gestellt würden. «Auch überlässt man es dem Sportzentrum, ob die Verantwortlichen ihren vertraglich vereinbarten Verpflichtungen gegenüber dem Club nachkommen wollen. Auch wenn weiterhin rechtswidrig Zahlungen zurückbehalten und dem Club nicht ausbezahlt werden, will man den Club den Nachfolgern schuldenfrei übertragen», heisst es in der gestrigen Mitteilung wörtlich.




Dean Seymour bleibt


Im Weiteren wird in der Pressemitteilung festgehalten, dass Dean Seymour, Key-Player der ersten Mannschaft, der nur bis zum Spenglercup bei Herisau unter Vertrag stand, dank einem Zusatz-engagement von Rudolf Frehner, Natal Schnetzer und Peter Haltiner jetzt bis Ende Saison verpflichtet worden sei. Man hoffe weiterhin, dass die erste Mannschaft die NLB-Playoffs erreiche. Das Managementteam werde noch bis Ende Saison von den zurückgetretenen Verwaltungsräten Peter Haltiner und Walter Hautle beratend begleitet. Das Management werde zudem durch die vier, bei der Frehner-Gruppe teilzeitangestellten, Spieler des Clubs im Rahmen ihrer Anstellung verstärkt.




Offener Brief mit Folgen


Der SC Herisau und vor allem dessen Präsident Rudolf Frehner standen in den letzten Tagen stark im Rampenlicht. Dies nachdem Rudolf Frehner in einem ganzseitigen offenen Brief in der Appenzeller Zeitung (Ausgabe vom Donnerstag, 7. Dezember) andere Verwaltungsratsmitglieder hart angegriffen und gefordert hatte, dass der SC Herisau AG nicht wie ein Verein sondern wie eine Firma geführt werden müsse. In der Folge erklärten die Verwaltungsratsmitglieder Peter Haltiner und Walter Hautle ihren sofortigen Rücktritt.





Aus dem Tagblatt vom 14.12.2000 © St. Galler Tagblatt AG
















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