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SC Herisau
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Erster Beitrag:
vor 16 Jahren, 8 Monaten
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Sanduhr

Tragödie

Startbeitrag von Sanduhr am 09.01.2001 07:54

Geschrieben von Sanduhr am 09. Januar 2001 08:54:15:
Ein trauriges Tragödienspiel nimmt seine Fortsetzung und wird wohl bis im Frühling ein bitteres Ende nehmen. Was da nun seit Monaten abläuft, ist eine Verschaukelung der Eishockeyfreunde höchsten Grades. Der absehbare sportliche Misserfolg der laufenden Saison ist nicht einmal so tragisch - der Sport kennt num mal Gewinner und Verlierer und das ist gut - aber die Art und Weise wie damit umgegangen wird, ist höchst bedenklich. Zuerst wird in der Öffentlichkeit in höchsten Tönen über die rosigen Perspektiven der SC Herisau AG berichtet (auch NLA sei irgendwann wieder ein Thema), handkehrum folgen von gleicher Stelle Konkursandrohungen; der Trainer stehe überhaupt nicht zur Diskussion, kurze Zeit später wird die Mannschaft beauftragt, ihren eigenen Chef zu entmachten; Geld sei kein Problem (man habe schliesslich ein Portokasse), im gleichen Gespräch werden Lohnkürzungen angedroht; um die positiven Zukunftsabsichten der Führung zu untermauern, werde der Vertrag mit Seymour bis Ende Saison verlängert, Tage später werden von gleicher Stelle Rücktransfers-Gespräche mit dem voraussichtlichen Play-Out Gegner Thurgau geführt. Was soll das? Verständlicherweise hat die Mannschaft nicht nur ihr Können verlernt, sie hat auch das Wollen verloren. Nach den öffentlich ausgetragenen Querelen und der aktiv vorangetriebenen Spaltung der 1. Manschaft ist dies für mich ein logisches Verhaltensmuster. Die Verantwortlichen haben nun noch etwa 2 Monate Zeit um ihr Versprechen einzulösen und die AG schuldenfrei zu hinterlassen. Und dann? Das pessimistischste Szenario könnte etwa so aussehen: Keine Schulden - keine eigenen Spieler und möglicherweise auch kein Aktienkapital mehr! Einfach super!? Der Konkurrent aus der Nachbarschaft hat seine Fühler nach Herisau bereits ausgestreckt und möchte gerne zwei drei junge Spieler übernehmen - dies hilft doch das gegrabene Loch wieder zu decken und die Portokasse nicht zu stark zu strapazieren. Die erfahreneren Spieler haben offensichtlich keine eigenen Zähne mehr, sodass das Beissen keinen Spass mehr macht - also ist der naheliegendste Entscheid, mit dem Eishockeyspielen aufzuhören. Der VR wird Ende Saison also eine ausgeglichene Bilanz präsentieren: Null Aktiven und null Passiven.....
Gruss

Die Sanduhr läuft.














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