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SC Herisau
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1
Erster Beitrag:
vor 16 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
Lucky

Kunst- oder wie man eine Kuh schlachtet und anschliessend melken kann

Startbeitrag von Lucky am 04.02.2001 19:03

Geschrieben von Lucky am 04. Februar 2001 20:03:40:


Mit Blick auf das geschehen beim SC Herisau kommen mir Reizwörter wie: Rache, Profilierungsdrang, Unsportlichkeit, usw. in den Sinn.
Zum Glück gibt es in Zeiten der Ungewissheit Retter. In diesem Fall sind die Retter, Richter, Vollstrecker und Helfer in einem. Mit einer ausserordentlichen GV soll Herr Frehner seiner gerechten Bestrafung, durch eine Abwahl zugeführt werden.
Damit wir als Aktionäre diese Bestrafung unterstützen können, wäre es von Vorteil zu Wissen was der Schuldige getan hat. Sollten die Fakten ungenau sein, kann geholfen werden.
Herr Frehner hat mit seinem Team einen Hockeyverein und damit eine Hypothek von ungenauer Grösse übernommen.
So war die Mannschaft mit bestehenden Verträgen im Vergleich zu den Davoser Spielern mind. einem Drittel überbezahlt. Das Trainerduo mit 100% Auslastung im Beruf plus Hockey eventuell überfordert. Bestehende Sponsoring und Werbe-verträge waren teilweise ungenau und zu Lasten SCH vereinbart. Sollte die neue Crew zufällig aus jener um Herrn Seidl bestehen, wären sicher einige Fragen erlaubt.
In einer Glanzleistung wurde die Banden- und Mannwerbung durch massive Unter-stützung seitens Herrn Frehner und der Professionalität von Herrn Schnetzer im Eiltempo unter Dach und Fach gebracht. Donnerstag-Club Mitgliedschaften aus dem Hause Frehner wurden unterschrieben. In hohem Masse wurde Manpower aus der Firma Frehner eingesetzt. Spieler erhielten Arbeitsverträge bei Frehner Firmen. Selbst die Möbel für Arto Vuoti bezahlte Herr Frehner.
Durch verschiedene Äusserungen die Herr Frehner gemacht hat, hat er jetzt die Schwarze-Peter Karte gezogen, offensichtlich haben die Aussagen von Herrn Frehner inhaltlich aber Substanz, leider war die Art und Weise der Verbreitung nicht immer glücklich gewählt.
Von den jungen Spielern wird Kampf, Einsatz, Eigenverantwortung und Fairplay verlangt. In den aktuellen Machtspielen ist Fairness, Konfliktfähigkeit oder Konsens ein Fremdwort. Der einzige der Wind gemacht hat und offen zu seinen Aussagen steht heisst bis anhin Ruedi Frehner. Warum Herr Mettler vorgeschoben wird, ist eigentlich unerklärlich. Geht es wirklich nur um das Wohl des Clus?


Wenn denn das Wohl der Junioren in diesem Club, schon laufend als Argument missbraucht wird, sollten die Retter im Bewusstsein der Vorbildfunktion das Schlachtfeld der Öffentlichkeit verlassen, bei Herrn Frehner anklopfen,sagen was Sache ist und versuchen eine konstruktive Einigung zugunsten des Clubs zu erzielen.
Vielleicht wäre es auch sinnvoll wenn die Herren daran denken würden, dass die Kuh die Sie da zur Schlachtbank führen, am Ende der Saison noch Milch geben soll.
Die Einzigen denen ein Lob gebührt sind die Medienvertreter. Denn: Die haben es schon zu Anfang gewusst. Mit Stichworten wie Debakel und Abenteuer haben sie Stimmung gemacht. Ich gratuliere an dieser Stelle diesen "weisen und begabten Analysten".















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