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WA4 - FORUM
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 12 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 12 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Burgamasta, Asphaltierer, Maus

Jetzt ist die Katze aus dem Sack

Startbeitrag von Maus am 01.09.2005 19:26

Lange hat uns die WA4-Redaktion bezüglich der Akte Friedersbach auf die Folter gespannt - jetzt ist die Katze aus dem Sack, und das ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, wo sich der Bürgermeister mit Anhang über die "gewonnene Schlacht" (Aufsichtsbeschwerde) gegen die Opposition in Selbstbeweihräucherung übt und laut seinen Aussagen als "gütiger Gemeindepapa" all den oppostionellen Aufständischen verzeihen und weiterhin mit ihnen gut zusammenarbeiten wird!

Es war ja ohnedies abzusehen, dass die (schwarz angehauchte) Landesbehörde einem amtierenden (schwarzen) Bürgermeister kein Haar krümmen wird! Vieles ist in der Beurteilung eben Ermessenssache - auch in diesem Fall! Aber die schiefe Optik wird bleiben; überhaupt dann, wenn man sich die "Akte Friedersbach" zu Gemüte führt!
Der Herr Bürgermeister wird auch seine Lehren daraus ziehen, denn er hat sich die Sache sicher einfacher vorgestellt. Mit dem Aufschrei der Opposition wird er sicher gerechnet haben (ein paar scharfe Kommentare, ein paar Dementis (in letzter Zeit im Doppelpack), ein netter Zeitungsartikel mit Stadtrat, Ortsvorsteher und Ortsbewohnern auf dem Foto und 14 Tage später ist das Thema wieder ge- und vergessen und keinen interessiert´s mehr).
Durch das Hin und Her, durch die Sachverhaltsdarstellungen und Rechtfertigungen, die er abgeben musste, war der Aufwand in dieser Sache schon beträchtlich! Er wird sich in Zukunft sicher gut überlegen, ob nicht ein Gemeinderatsbeschluss einer "Notverordnung" vorzuziehen wäre! Er muss lernen, dass Drüberfahren eben für ihn mit entsprechenden, nicht notwendigen Unannehmlichkeiten verbunden sein könnte!

Antworten:

Die STRABAG will man in Zwettl offensichtlich nicht mehr

Seit die Strabag mit ihrer Asphaltmischanlage nach Rastenfeld abgewandert ist, will man sie in Zwettl scheinbar nicht mehr bzw. will sie um jeden Preis verhindern!

Apropos: Im Zuge der Ansiedlung der besagten Asphaltmischanlage in Rastenfeld hat sich dort auch das "Oevaupe-Geheimniskrämer-Virus" breitgemacht: Um Widerstand gegen die Anlage hintanzuhalten, konnte man sich des Eindruckes nicht erwehren, dass die dafür vorgeschriebenen Verlautbarungen so unauffällig wie möglich der Bevölkerung präsentiert worden sind! Sie waren aber dennoch auffällig genug, um dem Bürgermeister ein Rechtsvergehen vorwerfen zu können (Der Gesetzgeber schreibt eben nicht Auffälligkeit, Schriftgröße oder Lautstärke für eine Verlautbarung vor)
Aber die Bevölkerung hat´s "gedankt": Seit der letzten Wahl leistet eine Bürgerinitiative dem Bürgermeister im Gemeinderat "Gesellschaft"!
Zwettler BürgerInnen - lernt daraus!!!

von Asphaltierer - am 01.09.2005 21:03

Stellungnahme der Stadtgemeinde

Die Stellungnahme der Stadtgemeinde zu den "Akten Friedersbach" wird lauten: "Laut § ... des Bundesvergabegesetzes ist es (im Sinne der Geheimniskrämerei) untersagt, Inhalte des Prüfberichtes der Öffentlichkeit zugänglich zu machen ..."
Mehr werden sie aber nicht hinzuzufügen haben, darauf lässt schon das Schweigen im Vorfeld schließen.
Zivilcourage ist gefragt: Die Wahrheit gehört ans Tageslicht!!!

Ich bin kein Experte zu diesem Thema und man kann mir daher leicht einen Bären aufbinden; aber: Wenn auch nur die Hälfte dieses "Friedersbach-Berichtes" der Wahrheit entspricht, ist es schon eine Frechheit!!!

von Burgamasta - am 01.09.2005 21:27
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