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WA4 - FORUM
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Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 2 Monaten
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Zeitungsleser, Aufdecker, Beobachter, Die Laus, Mitdenker, Bürger, Krone-Leser, Wirtshausgeher, Schwarzgeldjäger, KRB

CHRONOLOGIE der mutmaßlichen Korruption: TEIL II

Startbeitrag von Aufdecker am 11.02.2006 08:09

Benito FERRERO - WALDNER !

Im ersten Teil der Chronologie der mutmaßlichen Korruption
wurde oben genannte Person an erster Stelle gereiht.
Im Teil II steht sie wieder ganz oben.

ANZEIGE gegen FERRERO & CO in der Visa Affaire !

Knalleffekt i´n der VISA Affaire: Der Aufdecker des Skandals, der
pensionierte Politiker Helmut Edelmayr, hat jetzt bei der Staats-
anwaltschaft WIEN Anzeige gegen Ex-Außenministerin und
EU-Kommissarin Benito Ferrero-Waldner sowie vier Spitzen-
beamte des Außenamtes erstattet.
Delmayr`s Hauptvorwürfe: Verdacht des Mißbrauchs der Amtsgewalt
und Mithilhilfe bei der Urkundenunterdrückung.
In der umfangreichen Anzeige erhebt Edelmayr unter anderen
den Vorwurf, daß Beweismaterial nicht gesichert, sondern vernichtet
wurden, obwohl detailierte Hinweise auf kriminelle VISA-Vergaben
vorgwelegen sind.

Detail am Rande: Benito Ferrero-Waldner: ÖVP !!!!!

Antworten:

heute im Standard:

Klagenfurt/Wien - Der Kärntner Landeshauptmann und BZÖ-Chef Jörg Haider wird am heutigen Dienstag durch seine Anwälte eine neuerliche Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Wien zur Causa "E-Card" einbringen. Darin wird die Staatsanwaltschaft ersucht, wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch, Untreue und wettbewerbsbeschränkender Absprachen beim Vergabeverfahren zu prüfen. Das kündigte Haider am Dienstag in einer Aussendung an.

Als Grund nennt er die bekannt gewordene Klagsschrift, wonach beide Bieter, die im Dezember 2003 noch im Auswahlverfahren waren, für das erste Teilprojekt der E-Card maximale Kosten von 30 Mio. Euro angeben hätten. In der Folge soll es aber einen Tag vor Vergabe des Projektes zu einem Treffen zwischen einem Bieter und Vertretern des Hauptverbandes gekommen sein, wo diesem Bieter empfohlen worden sei, ein Angebot von knapp unter 38 Mio. Euro abzugeben. Das am folgenden Tag vorgelegte Angebot jenes Bieters habe dieser Empfehlung entsprochen dann auch den Zuschlag erhalten.

Es steht damit der Verdacht im Raum, dass fast sieben Millionen Euro Steuergeld veruntreut wurden und illegale Absprachen stattgefunden haben.

[derstandard.at]

von Zeitungsleser - am 14.02.2006 14:16
Korruption ist auch jemanden was zu versprechen um dafür gratis (fr)essen zu können.

von Wirtshausgeher - am 24.02.2006 18:44
Meinst du vielleicht Einladungsessen für bestimmtes Klientel beim Peperl ?

von Aufdecker - am 26.02.2006 06:53
"Buhlen" um Bauaufträge (aus ORF-online)

Der Bestechungsskandal beim Möbelhaus Ikea Deutschland, der im Vorjahr aufflog, hat nach einem Magazinbericht größere Ausmaße als bisher bekannt.

Die Zahl der Verdächtigten habe sich auf inzwischen 47 mehr als verdoppelt, berichtete die "Wirtschaftswoche" in ihrer neuesten Ausgabe unter Berufung auf die ermittelnde Staatsanwaltschaft Frankfurt.

Insgesamt sollen voraussichtlich Bestechungsgelder in Höhe von 1,6 Millionen Euro an Ikea-Manager geflossen sein. Bauunternehmen wollten sich damit die Aufträge für neue Ikea-Märkte sichern.

Schaden könnte sich erhöhen

Im Spätsommer 2005 seien die Behörden noch von rund 660.000 Euro ausgegangen. Auch die neuesten Schätzungen müssten nicht das Ende der Fahnenstange sein, hieß es. "Die Schadenssumme kann noch höher liegen", zitiert das Blatt eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Schmiergelder, aber keine Gegenleistung?

Die Ermittler vermuteten nämlich, dass auch Schmiergelder geflossen seien für Leistungen, die letztlich nie erbracht worden seien. "Fünf Mitarbeiter mussten das Unternehmen schon verlassen", sagte Ikea-Deutschland-Chefin, Petra Hesser, dem Magazin. Eine Stellungnahme der Staatsanwaltschaft war am Wochenende nicht zu erhalten.

von Zeitungsleser - am 12.03.2006 17:07
Auszug aus ORF-Online:

Paschinger Bürgermeister Böhm verhaftet

Paukenschlag in der Affäre um den Paschinger Bürgermeister Fritz Böhm (SPÖ): Böhm ist am Dienstagvormittag verhaftet worden. Das bestätigte das Oberlandesgericht Linz.

Missbrauch der Amtsgewalt

Die Staatsanwaltschaft hat dem Paschinger Bürgermeister Missbrauch der Amtsgewalt, schweren Betrug und Untreue vorgeworfen. Auf jedes der Delikte drohen Haftstrafen von bis zu zehn Jahren.

Der ganze Beitrag ist nachzulesen unter:

[ooe.orf.at]

von Zeitungsleser - am 14.03.2006 17:40
Auch der Standard hat darüber bereits berichtet:

[derstandard.at]

von Zeitungsleser - am 14.03.2006 18:10
Die Bawag gibt zu, dass sie mit Wertpapier- geschäften rund 465 Millionen Euro verloren und in Briefkastenfirmen in der Karibik geparkt hat. Jetzt wackeln Vorstandsposten

[derstandard.at]

von Zeitungsleser - am 19.03.2006 19:52
Bei der BAWAG werden jetzt die Köpfe rollen !
Nach getaner Arbeit werden hier wohl die Täter noch zu Opfern gemacht. Ich glaub ich spinn, aber wer für 1,3 Milliarden Euro (=ATS 17;88 Milliarden???) nicht verantwortlich gemacht wird, der hat wohl mutmaßlich auch viel gegeben. Natürlich fremdes Eigentum. Und wir Gewerkschaftsmitglieder schauen zu, wie der gute Herr Verzetnitsch unsere einbezahlten Streikgelder in die Karibik und (oder) andere dunkle Kanäle fließen läßt. Ich glaube nicht, daß ausschließlich spekuliert wurde, vielmehr vermute ich ein bestimmtes Klientel , daß sich hier wieder einmal ganz ordentlich bediente.
Gratulation an die rote Spielwiese,Ihr seit mindestens so gut wie die am schwarzen Spielplatz. Nehmen,nehmen,nehmen................
Nur der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht. Nur wenn einmal der Futtertrog bricht, dann sind die Krägen sowieso schon vollgestopft.
Man kann nur hoffen, daß HPM bei der Wahl am Oktober kandidiert. Denn sonst wird dieser Sumpf nie trockengelegt.

von Schwarzgeldjäger - am 25.03.2006 07:03

Wieder ein Erfolg der BIA

Heute aus ORF-Online:

Drei Jahre Haft für Polizeijuristen

Zu drei Jahren Haft - davon zwölf Monate unbedingt - ist am Freitag ein ehemaliger Polizeijurist verurteilt worden. Er soll jahrelang Aufenthaltsbewilligungen "verkauft" haben.

Aufenthaltsbewilligungen "geprüft"
Der Beamte war seit 1996 bei der Fremdenpolizei, wo er zuletzt den Posten eines Referatsleiters bekleidete. Eine seiner Aufgaben war es, Anträge um Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis zu prüfen und darüber zu entscheiden.

Laut Anklage orientierte er sich dabei mitunter weniger an der jeweiligen Gesetzeslage als an der finanziellen Potenz der Antragsteller. Das Gericht sah es nun als erwiesen an, dass der Mann in zahlreichen Fällen gegen entsprechende Bezahlung Aufenthaltsbewilligungen ausgestellt bzw. verlängert hatte, obwohl die gesetzlichen Voraussetzungen nicht gegeben waren.

Zudem muss sich der Mann nach einem neuen Job umsehen: Mit dem verhängten Strafausmaß ist der automatische Amtsverlust verbunden. Der Schuldspruch wegen Amtsmissbrauchs und Bestechung ist allerdings noch nicht rechtskräftig.

Angespannte finanzielle Lage
Er verzichtete der Anklageschrift zufolge etwa auf die Einholung einer Strafregisterauskunft, hob sogar Aufenthaltsverbote auf, akzeptierte wider besseren Wissens eine vorgeschobene Familienzusammenführung, wenn nur seine Kassa stimmte. Das Motiv dürfte laut Anklage in der angespannten finanziellen Lage des Fremdenpolizisten gelegen haben.

"Geschenke" an Nachfolger
Der Polizeijurist hatte die Anklage scharf zurückgewiesen. Er sei immer innerhalb seines Ermessensspielraums geblieben, habe ab und zu über gewisse Formalvorschriften hinweggesehen. Der Beamte betonte, er habe sich für sein Entgegenkommen nicht - wie von der Anklage behauptet - nach Prag sowie in die Sauna und ins Bordell einladen lassen.

Ab und zu Geldbeträge erhalten zu haben, gab der Beamte zu. Er habe diese nur an seinen Nachfolger weiter eiten wollen - der 43-Jährige war nach ersten Auffälligkeiten als Sicherheitsreferent an ein Wiener Kommissariat versetzt worden.

Sein Nachfolger interpretierte diese "Geschenke" jedoch als versuchte Bestechung und schaltete das Büro für interne Ermittlungen (BIA) ein.

von Zeitungsleser - am 25.03.2006 09:00

Re: Wieder ein Erfolg der BIA

Die BIA hat den nächsten ganz heißen Fall in Arbeit.
Mädchenhandel mit dem Osten !
Seit Jahren verstummen die Gerüchte nicht, daß einzelne honorige
Geschäftsleute, Politiker, gesuchte Finanzjongleure und angeblich
auch hohe Beamte aus Polizeikreisen an den Millionengeschäften
von Schleppern, Bordellbesitzer und Nachtclub-Bossen mitnaschen.
AKTENBESCHLAGNAHME bei Hausdurchsuchungen sollen Licht
ins Rotlicht bringen, so liest man in der Sonntag-Krone.
Apropo Aktenbeschlagnahme ! Die Zwettler Rathausakte liegen
ja auch schon ca. ein halbes Jahr bei Gericht. Gibts da schon was neues ?
Oder arbeiten die Beamten der BIA auf Grund des großen Ausmaßes
noch immer fleißig daran ? Vielleicht wird`s ein heißer Frühling in Zwettl.

von Krone-Leser - am 26.03.2006 19:47

Re: Wieder ein Erfolg der BIA

aus ORF online:

Verdacht gegen hochrangigen Kriminalisten
Das Büro für interne Angelegenheiten des Innenministeriums ermittelt gegen einen hochrangigen Wiener Kriminalisten. Nach dem Ende der Ermittlungen will Polizeipräsident Peter Stiedl über eine Suspendierung entscheiden.


Gegen einen hochrangigen Wiener Kriminalisten wird ermittelt.
Verrat oder Intrige
Es ist vermutlich einer der heikelsten Fälle der vergangenen Jahre in der Wiener Polizei. Die Frage dabei: Hat ein hochrangiger Kriminalist Razzien und damit die Arbeit seiner Kollegen verraten oder handelt es sich um eine Intrige in den eigenen Reihen?

Fakt ist: Als man das Telefon eines Sauna-Besitzers in Simmering wegen des Verdachts auf grenzüberschreitenden Prostitutionshandel, überwachen ließ, sei auch die bekannte Stimme eines angesehenen Kriminalisten zu hören gewesen, hieß es aus der Kriminaldirektion 1.

Kontrollen keine Überraschung?
"In den vergangenen Monaten wurde das Lokal immer wieder kontrolliert und die Polizei hatte den Eindruck, dass sie schon erwartet wurde", so der Leiter der Kriminaldirektion 1, Roland Frühwirth.

Stiedl wartet auf BIA-Ergebnisse
Jetzt ist das Büro für interne Angelegenheiten (BIA) am Zug. Es soll klären, ob an den schwerwiegenden Vorwürfen etwas dran ist. Der von den internen Ermittlern nicht namentlich genannte Spitzenbeamte wurde am Mittwoch einvernommen.

Spätestens Donnerstagfrüh soll Polizeipräsident Peter Stiedl das Ergebnis der Erhebungen erhalten. "Erst dann werde ich eine Entscheidung treffen", sagte Stiedl am Mittwoch.

von Zeitungsleser - am 29.03.2006 17:40

Die SPÖ im BAWAG-Sumpf

aus dem Standard:

[derstandard.at]

von Zeitungsleser - am 31.03.2006 10:09

Auch Schwarz und Orange im Bankensumpf?

328 Millionen Euro mit Swap-Deals verloren
Hypo Alpe Adria muss 120 Millionen Euro Verlust abschreiben - Vorstandschef Kulterer: 2005 dennoch Gewinn und Dividende


[derstandard.at]

von Zeitungsleser - am 31.03.2006 14:37

Hypo - Dichtes Netzwerk mit vielen goldenen Knoten

Eine weitere Schande für die Republik:

[derstandard.at]

Wird das Volk bestohlen? Ob Rot, Schwarz, Blau oder Orange. Alle
haben Dreck am Stecken. Nur Grün dürfte bis heute sauber geblieben sein.

von Zeitungsleser - am 08.04.2006 08:04
aus ORF-online:

Bürgermeisterin entlassen, Stadtrat aufgelöst

Seit Jahrzehnten gilt der spanische Luxusbadeort Marbella als Paradies des internationalen Jet-Sets - und der Mafia. Das nun bekannt geworden Ausmaß an Bestechung für die Stadtverwaltung hat selbst Experten überrascht. 23 Verdächtige wurden verhaftet, unter ihnen die Bürgermeisterin. Kiloweise Juwelen, Dutzende Limousinen und Hunderttausende Euro Bargeld wurden beschlagnahmt, insgesamt geht es um 23 Mrd. Euro. Erstmals in der Geschichte Spaniens wurde ein ganzer Stadtrat entlassen.

von Zeitungsleser - am 08.04.2006 19:12

Zwei Verurteilungen bei Ökoprofit-Prozess

Heute in ORF-Online:

Nach vier Verhandlungstagen ist es Mittwochabend zu einem Urteil im Prozess um die so genannte Ökoprofit-Affäre in Graz gekommen. Der suspendierte Leiter des Umweltamtes, Karl Niederl sowie der Geschäftsmann Hans Jörg Stalleker wurden wegen Untreue verurteilt.

Sieben und drei Jahre

Stalleker wurde zu einer Haftstrafe von sieben Jahren, Niederl zu drei Jahren, davon zwei bedingt, verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Tunesisches Umweltprojekt

Niederl hatte als Geschäftsführer des stadteigenen CPC (Clearer Productions Center) Austria über Stalleker in ein tunesisches Umweltprojekt investiert, das nie zu Stande kam. Insgesamt flossen, so das Gerichtsgutachten, rund 1,2 Millionen Euro in das Geschäft.

von Zeitungsleser - am 10.05.2006 19:43

Re: Zwei Verurteilungen bei Ökoprofit-Prozess

Wenn man diesen Beitrag liest, dann können sich die Hauptbetroffenen Personen dieser Web-Seiten (von Politik, Beamtenschaft bis hin zu Managern namhafter Firmen)
mutmaßlich das Zahnbürsterl schon einpacken und ich Ihnen einen schönen Urlaub wünschen.

von Aufdecker - am 10.05.2006 20:12

@ Aufecker

Die Gemeinde wirbt doch eh für Betriebsansiedlungen.
Wie wärs mit einem Bauchladen für Seifen, Handtücher und Zahnbürschtln

von Beobachter - am 10.05.2006 20:26

EU-Razzien bei Gasfirmen

Ermittler der EU haben in fünf Ländern unan­gemeldet Konzerne, darunter auch die OMV, durchsucht - Vorwurf: Absprachen auf Kosten von Kunden und Konkurrenz.

Brüssel/Wien - Die EU-Kommission hat am Dienstag gemeinsam mit den nationalen Behörden unangemeldete Hausdurchsuchen bei Gasfirmen in fünf europäischen Ländern durchgeführt - darunter auch bei Firmen in Österreich. Dies bestätigte die Brüsseler Behörde am Mittwoch. Die Kommission habe Grund zur Annahme, dass die betroffenen Unternehmen die EU-Kartellregeln verletzt hätten, welche "restriktive Geschäftspraktiken und/oder den Missbrauch einer beherrschenden Marktposition" verbieten, hieß es. In Österreich haben von der EU-Kommission neun, von der österreichischen Wettbewerbsbehörde acht Leute sowie Kriminalbeamte an den Durchsuchungen teilgenommen, sagte Walter Barfuß, Chef der österreichischen Bundeswettbewerbsbehörde (BWB).

von Zeitungsleser - am 17.05.2006 13:20

GEHEIMSACHE PARTEISPENDEN

aus dem Standard:

Salzburg - Die politischen Parteien an der Salzach werden die Herkunft finanzieller Zuwendungen von Firmen und Privaten auch in Hinkunft geheim halten können. Die zwei Regierungsfraktionen SPÖ und ÖVP blockten am Mittwoch eine Initiative der Freiheitlichen zur Offenlegung von Parteispenden ab. Die FP wollte mit ihrem Vorstoß im Landtag eine völlige Offenlegung der Parteienförderung auf Landesebene durchsetzen. Ab 7200 Euro müssen in Österreich derzeit schon Parteispenden dem Bundesrechnungshof bekannt gegeben werden. Diese Daten bleiben freilich unter Verschluss.

Mit einer eigenen, weitergehenden Salzburger Regelung sollte aus Sicht der Blauen letztlich auch ein möglicher Einfluss von Spenden auf politische Entscheidungen transparent gemacht werden..........

von Zeitungsleser - am 19.05.2006 10:08

Re: GEHEIMSACHE PARTEISPENDEN

Interessant wäre, ob Parteispenden am Finanzminister vorbeigeschleust werden, oder ob sie wenigstens versteuert werden ?

von Aufdecker - am 20.05.2006 12:37

Re: GEHEIMSACHE PARTEISPENDEN

Aber es wäre überhaupt interessant, welche Firmen in welche Parteikasse einzahlen ! Das würde dann vielleicht erklären, warum unsere Politiker immer die selben Firmen empfehlen, ihnen Aufträge zukommen lassen, ohne diese überhaupt ordnungsgemäß auszuschreiben, und sollten sie einmal ausgeschrieben worden sein, so wird halt solange getrixt, bis wieder die sogenannte "GESETZTE" Firma zum Zug kommt.
Vorausgesetzt natürlich, es steigt der Steuermann nicht vom Boot.

von Aufdecker - am 20.05.2006 12:45

Re: GEHEIMSACHE PARTEISPENDEN

Ein Beamter der "wa4" soll jetzt wieder ganz ordentliche Arbeit leisten. Aber der ist Merscedes Fahrer, und nicht Bootfahrer.
Oder war er vielleicht Bootfahrer, um danach leichter umsteigen zu können ?
Apropo umsteigen, das wär nicht das Problem, mutmaßlich hat der Herr Hofrat das Boot fluchtartig verlassen; um auszusteigen ?
Probleme bei der Kläranlage Friedersbach und deren Vergabe lassen zumindest darauf schließen.

von KRB - am 20.05.2006 20:18

Re: GEHEIMSACHE PARTEISPENDEN

Ich denke, daß dieser Herr Hofrat die Urteile der VISA-Beamten sehr genau verfolgt hat. Und einsperren ist ja für Beamte, egal ob Bund, Land, oder Gemeindebeamte wohl auch nicht wirklich das, was sie wollen.
Jedenfalls dürfte der Herr Hofrat wieder den Boden unter Füßen spüren und seinen Dienst nach Vorschrift versehen.

von Mitdenker - am 21.05.2006 19:30

Gemeinderat abgesetzt - Staatsanwalt ermittelt

Heute in ORF-Online:
[steiermark.orf.at]

Gemeindrat der Gemeinde Öblarn abgesetzt


Details des Prüfberichts
So stellen die Prüfer über die Gemeinde Öblarn fest:

- Privateinkäufe seien über das Gemeindekonto abgewickelt worden.

- Mehrere Aufträge seien ohne Gemeinderatsbeschluss vergeben worden.

- Ein Sparbuch aus einer Erbschaft sei nicht widmungsgemäß verwendet worden.

- Telefongebühren für Privatgespräche mit Diensthandy seien erst auf Grund der Landesprüfung von einem Bediensteten ersetzt worden.

- Ein Teil eines Schulungsbeitrags für FPÖ-Mandatare sei auf ein Privatkonto überwiesen worden.

- Gemeinderats-Sitzungsprotokolle seien wenig aussagekräftig.

von Zeitungsleser - am 13.07.2006 04:23

Re: Gemeinderat abgesetzt - Staatsanwalt ermittelt

Auftragsvergaben ohne Gemeinderatsbeschluss kennen wir auch von der Gemeinde Zwettl. Noch dazu werden Vergabegesetze umgangen, um so bestimmte Bieter zu bevorzugen.
Die ÖVP kann genau so wenig wirtschaften wie die SPÖ!

von Beobachter - am 16.07.2006 06:45

Re: Gemeinderat abgesetzt - Staatsanwalt ermittelt

Wer es wohl am besten Könnte

von Bürger - am 16.07.2006 16:32

Vorwürfe gegen Paschinger Politiker

Wieder werden Vorwürfe gegen einen Paschinger Politiker laut. Im Visier der Wirtschaftsprüfer steht der Vizeortschef Werner Ebenbichler von der SPÖ. Er soll sich am gemeindeeigenen Seniorenheim bedient haben, das von ihm geleitet wird.


Das berichten die "Oberösterreichischen Nachrichten" in ihrer Mittwoch-Ausgabe.

Seminare um 38.000 Euro besucht
Fortbildungsseminare um 38.000 Euro soll Ebenbichler auf Kosten des Seniorenheimes besucht haben, darunter Veranstaltungen zur Persönlichkeitsbildung und auch Weinseminare, deren Zweckmäßigkeit die Prüfer anzweifeln.


[ooe.orf.at]

von Zeitungsleser - am 19.07.2006 09:16
Derzeitige und ehemalige Beschäftigte des niederländischen Elektronikkonzerns Philips sollen Einkäufern der Elektronikmärkte Geschenke angeboten haben, um Aufträge zu erhalten, wie die Financial Times Deutschland (Donnerstag-Ausgabe) berichtete.
Ein ehemaliges Mitglied der Geschäftsführung von Philips Deutschland solle die Bestechung in den Jahren 2000 bis 2002 angeordnet haben. Damit habe der Umsatz im Geschäftsbereich Haushaltsgeräte erhöht werden sollen.

Bestechung (Korruption) gibt es überall. Deshalb jetzt der Umkehrschluss:

Wenn eine bestimmte Firma fast immer alle Aufträge bekommt, sollte man nicht warten bis irgend ein Papierl auftaucht, sondern gezielt danach suchen.

von Die Laus - am 23.08.2006 22:26
aus ORF-online:

Die Korruptionsaffäre um das schwedische Möbelhaus IKEA weitet sich nach einem Bericht des Hamburger Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" weiter aus.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittle wegen des Verdachts der Bestechlichkeit gegen sieben ehemalige Mitarbeiter der IKEA-Bauabteilung sowie wegen des Verdachts der Bestechung und des Betrugs gegen 44 Mitarbeiter von Bau- und Handwerksfirmen, schreibt das Blatt unter Berufung auf eine Sprecherin der Behörde. Die Staatsanwaltschaft war am Samstag nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Urlaubsreisen und Haussanierung
Laut "Spiegel" soll der mittlerweile verstorbene Hauptbeschuldigte seit Mitte der 80er Jahre Bestechungsgelder in Millionenhöhe kassiert haben. Allein zwischen Dezember 2002 und August 2005 soll er von einer Düsseldorfer Projektfirma 281.000 Euro erhalten haben. Der 56 Jahre alte Bauleiter aus der IKEA-Zentrale in Wallau bei Wiesbaden hatte sich im September 2005 in seiner Zelle erhängt.

Ein zweiter Beschuldigter ließ sich nach "Spiegel"-Informationen mit Bargeld, Urlaubsreisen und einer Sanierung seines privaten Anwesens in einem Wert von 300.000 Euro bestechen.

von Zeitungsleser - am 26.08.2006 19:48
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