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Eisenbahnforum Nordostbayern
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Elektrifizierung der DB/CD-Strecke Nürnberg - Marktredwitz (- Hof) - Cheb

Startbeitrag von Noricus am 15.01.2009 17:35

Seid gegrüßt alle Nordostbayern-Interessierte. - Mich interessiert Euere Meinung zu erfahren, zum Thema der Elektrifizierung der Strecke Nürnberg - Marktredwitz (- Hof) - Cheb und deren Ausbauvollendung für den Planbetrieb mit NeiTech-Elektrotriebwagenzügen. - Wenn der Streckenausbau (veranschlagte Investitionskosten etwa ¤ 470 Million) als Vorfinanzierung gegenüber dem Bund von Dritten angeboten wird. Die aktuelle Haushaltslage des Bundes läßt den Elektrifizierungslückenschluß dieses Ost-West-Korridors Prag - Nürnberg seitens DB wahrscheinlich noch Jahrzehnte auf sich warten. = Als informativer Nachtrag: Der Bundesverkehrswegeplan Projekt Nr. 16 und die bilateralen Vereinbarungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Tschechien, geben die Elektrifizierung und den Endausabau bis zum Jahr 2018 zwingend vor. Für den 151,4 km Lückenschluss des Ost-West-Korridors Cheb - Nürnberg. Das ist auch die Zielverfolgung maßgeblicher mit dem Thema tangierter Fachleute und Entscheidungsträger. Desweiteren ist noch erwähnenswert, daß der deutsche Bundestag erklärte (Antw. Reg. 16/2262 auf kl. Anfrage der FDP 16/2135), dem Eisenbahnkorridor Nürnberg - Prag "sehr hohe Bedeutung" zukommt und im "Bedarfsplan Schiene" mit "höchster Priorität" eingestuft ist.

Die 50 interessantesten Antworten:

Zitat
Noricus
Die aktuelle Haushaltslage des Bundes...


erlaubt den munteren Ausbau und Neubau von Autobahnen, Schnellstraßen, Ortsumgehungen, Straßenverbreiterungen etc.
Nur für die Eisenbahn und wichtige Infrastrukturmaßnahmen ist der Haushalt auf einmal als Ausrede gut...

von Stilllegungskandidat - am 15.01.2009 18:44

Sieben Tunnel in der Hersbrucker Schweiz...

Servus,

nur am Geldbeutel hängt eine Elektrifizierung Nürnberg-Eger zweifelsohne nicht.

Das Problem sind die 7 (?habe ich richtig gezählt?) Tunnels zwischen Neuhaus und Hersbruck. In diesem malerischen Streckenabschnitt wechseln sich Brücken und Tunnel laufend ab, deshalb kann man nicht einfach dort das Gleisbett ausbaggern, damit oben an der runden Decke Platz für die Oberleitung wird.

Einzige Lösung wäre eingleisiger Betrieb (Gleis mittig) und Stromschienen statt Oberleitung wie z.B. im Berliner Hbf.
Dazu noch Schnellfahrweichen und mehrere Begegnungsabschnitte in den "tunnelfreien Zonen" in der Hersbrucker Schweiz.

Deshalb kommt vsl. der Draht zwischen Hof und Regensburg, wo man nur ein paar Bauernbrücken wegreißen muss, welche ohnehin bestenfalls einmal jährlich von Traktor/Mähdrescher befahren werden.

Beste Grüße,
Michael


von Wunsiedel-Holenbrunn Hbf - am 15.01.2009 19:06

Re: Sieben Tunnel in der Hersbrucker Schweiz...

Wenn man den größeren Platz für die Oberleitung im Tunnel nicht durch Gleisbettabsenkung erreichen kann, dann kann man auch die obere Tunneldecke zusätzlich aushöhlen. Das erfordert aber einen sehr hohen Aufwand.

Bei der Elektrifizierung der Schwarzwaldbahn von Offenburg nach Villingen musste diese Methode bei einigen Tunneln angewandt werden.

Gruß

Axel

von --------------------------------- - am 15.01.2009 20:26

Re: Sieben Tunnel in der Hersbrucker Schweiz...

Zitat

Wenn man den größeren Platz für die Oberleitung im Tunnel nicht durch Gleisbettabsenkung erreichen kann, dann kann man auch die obere Tunneldecke zusätzlich aushöhlen. Das erfordert aber einen sehr hohen Aufwand.


Das geht im Pegnitztal m.W. aus Naturschutzgründen nicht.

Viele Grüße

Tobias

von Schwandorfer - am 15.01.2009 20:31

Re: Sieben Tunnel in der Hersbrucker Schweiz...

Tja eigentlich steh ich ja etz als Anwohner in der Pflicht :D, doch leider kann ich euch zu den Bestimmungen nix sagen.
Es wurden die Tunnels ja in den 90er Jahren für den Pendolino schon etwas ausgeweitet.

Jetzt müsste man halt entweder die Tunnels vergrößern oder die Brücken absenken.
Ist halt alles eine Kostenfrage...

Vllt. gibts ja mal die Pegnitztal NBS - Fertigstellung 2162 n. Chr. :D :D :D

von ER20 013 - am 15.01.2009 21:12

Re: Sieben Tunnel in der Hersbrucker Schweiz...

Zitat

die Brücken absenken.


Das ging doch wegen der Durchfahrtshöhe der drunter durchführenden Straße nicht, dachte ich?!

Viele Grüße

Tobias

von Schwandorfer - am 15.01.2009 21:42
Danke Dir "Stilllegungskanditat, wem wundert das, wenn mit der Seifenblasenentwicklung Magnetschwebebahnen von allen Bundesministern des Verkehrs und von profilierungssüchtigen Landespolitikern bis jetzt ¤ 1,4 Milliarden Steuergelder verbraten wurden. Dazu aktuell vom Bundesministerium noch beschlossen wurde, entgegen geltender Bundesgesetze, die Rückbaukosten von ¤ 40 Millionen -/+ in der Heide auch noch aus Steuergeldern zu finanzieren; statt den Herstellern des Faßes ohne Boden, Siemens und Krupp, aufzubürden.

von Noricus - am 15.01.2009 21:49

Re: Sieben Tunnel in der Hersbrucker Schweiz...

Die Elektrifizierung des Korridors Prag - Nürnberg ist ein EU-Anliegen. Für den West-Ost-Schienengüterverkehr ist die Strecke Regensburg - Hof nicht von Interesse. In den veranschlagten Kosten sind die Ausbauten der Tunnels einkalkuliert.

von Noricus - am 15.01.2009 21:54

Richtig und Ergänzung

Zitat
Schwandorfer
Zitat

die Brücken absenken.


Das ging doch wegen der Durchfahrtshöhe der drunter durchführenden Straße nicht, dachte ich?!

Viele Grüße

Tobias



Richtig, das geht nicht. Denn die Straßen können nicht abgesenkt werden. eine Lösung wären nur Spannbetonbrücken, die "flacher" sind, als die derzeitigen Stahlkonstruktionen.

Außerdem müßten die Tunnel nicht nur nach oben vergrößert werden wegen der Fahrleitung/Stromschiene, sondern auch deren Eckhöhe müßte für Lü-sendungen vergrößert werden, damit der KLV durch das Pegnitztal fahren darf.

MfG Cargonaut

von Cargonaut - am 15.01.2009 22:41

Re: Sieben Tunnel in der Hersbrucker Schweiz...

Zitat
Noricus
Die Elektrifizierung des Korridors Prag - Nürnberg ist ein EU-Anliegen. Für den West-Ost-Schienengüterverkehr ist die Strecke Regensburg - Hof nicht von Interesse. In den veranschlagten Kosten sind die Ausbauten der Tunnels einkalkuliert.


Für den Ost-West-Schienengüterverkehr hat Tschechien kein Interesse an dem Grenzübergang Cheb/Schirnding. Sie wollen viel lieber über Furth im Wald fahren.

MfG Cargonaut

von Cargonaut - am 15.01.2009 22:42

Re: Sieben Tunnel in der Hersbrucker Schweiz...

Die kürzlichen Äußerungen in Marktredwitz des stellvertretenden Verkehrsministers aus Prag, als auch dse DB-Vorstandsvorsitzenden, sagen für den Ost-West-Güterverkehr etwas anderes; auch die EU fordert den Ausbau des Korridors Nürnberg - Prag und nicht Furth i.W. Nur einige Münchner "Bahnerer" wollen alles
über M. geführt sehen.

von Noricus - am 16.01.2009 00:01

Re: Richtig und Ergänzung

Brückenneubaten sind nicht erforderlich, nuzr Anpassungen.
Alle diese bahnbautechnisch machbaren Anpassungen sind in den vormals DB-seitig projektierten Baumaßnahmen enthalten und im Investitionsaufwand einkalkuliert.

von Noricus - am 16.01.2009 00:06

Re: Sieben Tunnel in der Hersbrucker Schweiz...

Was ist Naturschutz für das Pegnitztal, Abgasbelastung und Lärm von Diesel-Tfz, oder Elektrifizierung ohne Abgasbelastungen und mit Lärmreduzierung durch E-Tfz?

von Noricus - am 16.01.2009 00:12

Re: Sieben Tunnel in der Hersbrucker Schweiz...

Was ist realer Naturschutz für das Pegnitztal, Abgasbelastung und Lärm von Diesel-Tfz, oder Elektrifizierung ohne Abgasbelastungen und mit Lärmreduzierung durch E-Tfz?

von Noricus - am 16.01.2009 00:13

Re: Sieben Tunnel in der Hersbrucker Schweiz...

Zitat
Noricus
Die kürzlichen Äußerungen in Marktredwitz des stellvertretenden Verkehrsministers aus Prag, als auch dse DB-Vorstandsvorsitzenden, sagen für den Ost-West-Güterverkehr etwas anderes; auch die EU fordert den Ausbau des Korridors Nürnberg - Prag und nicht Furth i.W.


Der Korridor Nürnberg-Prag kann auch über Furth im wald gehen. Und scheinbar hat der stellvertretende Verkehrsminister andere Ansichten als die CD. Denn für diese ist der Grenzübergang in Furth im Wald wesentlich attraktiver als der in Cheb.

MfG Cargonaut

von Cargonaut - am 16.01.2009 00:18

Re: Sieben Tunnel in der Hersbrucker Schweiz...

Zitat
Noricus
Was ist realer Naturschutz für das Pegnitztal, Abgasbelastung und Lärm von Diesel-Tfz, oder Elektrifizierung ohne Abgasbelastungen und mit Lärmreduzierung durch E-Tfz?


Das kommt ganz effektiv drauf an, wie der Strom für die E-Traktion erzeugt wird ;-)

Elektrifizierung um jeden Preis? Nein Danke! Übrigens, wer sagt denn, daß nach der Elektrifizierung im Personenverkehr oder im Güterverkehr dann nicht trotzdem mit diesel gefahren wird? Beispiele dafür gibt es ja mehr als genug.

MfG Cargonaut

von Cargonaut - am 16.01.2009 00:28

Re: Richtig und Ergänzung

Zitat
Noricus
Brückenneubaten sind nicht erforderlich, nuzr Anpassungen.


Wie sollen diese denn "angepaßt" werden? Absenken, damit man mit einem normalen PKW nicht mehr drunter durch kommt?

MfG Cargonaut

von Cargonaut - am 16.01.2009 00:29

Re: Richtig und Ergänzung

Warum immer gleich in die Extreme? Natürlich scheiden "Brückenabsenkungen" aus. Das dürfte doch klar sein und außerhalb jeder Debatte. Die Anpassung betrifft eben
die erforderlichen "Anpassungsarbeiten" für die Elektrifizierung. Auch auf anderen gleichgelagert komplizierten Streckenführungen haben sich bahnbautechnische Lösungen finden lassen. - Eben deswegen bewegen sich die Elektrifizierungskosten für diese Trasse in der genannten Größenordnung. - Zeitgemäße Problemlösungen für die Machbarkerit sind zu finden!

von Noricus - am 16.01.2009 10:53

Re: Sieben Tunnel in der Hersbrucker Schweiz...

Es bräuchte nur dem umweltschutzförderlichen Beispiel der Schweiz gefolgt werden, daß auf elektrifizierten Strecken nicht mehr mit Dieselstreckenlokomotiven gefahren werden darf. Für Nostalgie ist im wirtschaftlichen Bahnverkehr kein Platz mehr. - In der Schweiz ist ab 2011 der Betrieb von Diesellokomotiven verboten.

von Noricus - am 16.01.2009 10:57

Re: Sieben Tunnel in der Hersbrucker Schweiz...

Es hat noch nie einen "Eisenbahnkorridor Ost-West" über Furth i.W. gegeben. Auch bei der CD bestimmen nicht die Meinungen bestimmter Personen, sondern die Politik
und der tatsächliche Verkehrsbedarf. - Oder soll das östliche Franken vom Ost-West-Verkehr abgeschnitten werdeen?

von Noricus - am 16.01.2009 11:02

Re: Warum nicht eine andere Strecke elektrifizieren?

Hallo zusammen,

ist schon jemand auf folgende Idee gekommen:

Man könnte doch alternativ auch die Strecke über Hartmannshof - Neukirchen - Vilseck - Weiden elektrifizieren.

Bis Hartmannshof geht der Fahrdraht demnächst sowieso (S-Bahn). Die restlichen Kilometer bis Weiden und dann weiter bis Marktredwitz dürften nicht mehr so aufwändig sein.

Außerdem geht es doch in erster Linie um den Güterverkehr. Da müsste die eingleisige Strecke über Vilseck doch völlig ausreichen.

Hätte übrigens auch den Vorteil, dass der Großteil der Diesel-Pendolinos weiterhin auf nicht elektrifizierten Strecken fahren könnte (natürlich mit Ausnahme der RE's nach Weiden, bzw. Neustadt/Waldnaab). Man muss ja auch an die Wirtschaftlichkeit eines solchen Vorhabens denken.

Was haltet Ihr von meinem Vorschlag?

P.S.: bin neu in diesem Forum (bisher nur passiver Beobachter)



von Erlenstegener - am 16.01.2009 13:34

Re: Warum nicht eine andere Strecke elektrifizieren?

Dieser Vorschlag ist gewiss nicht von der Hand zu weisen. Zumal bis Hartmannshof die Elektrifizierung ansteht. Ein Problem ist die Eingleisigkeit bei Vilseck. Sollen und werden doch NE-HGV-NeiTech-EMU's neuer Generation im 2-Stunden-Takt verkehren (Zürich-Bregenz-Lindau/Reutin-München-Nürnberg-Marktredwitz-Cheb-Pilzen-Prag).

von Noricus - am 16.01.2009 14:06

Re: Warum nicht eine andere Strecke elektrifizieren?

Dazu müssten sich die Fahrplan-Spezialisten äußern. Aber ich meine, dass die Eingleisigkeit auf dem Abschnitt Neukirchen - Weiden kein großes Problem wäre.

Zum einen, weil der eingleisige Abschnitt nur 52km lang ist. Ein Neigetechnik-ICE würde diese Strecke in ca. 25 Minuten schaffen. Zum anderen gibt es sicher genügend Ausweichstellen oder könnten ohne großen Aufwand gebaut werden. Außerdem würde es sich im Schnitt nur um einen oder maximal 2 zusätzliche Züge pro Stunde handeln.



von Erlenstegener - am 16.01.2009 14:35

Re: Warum nicht eine andere Strecke elektrifizieren?

Zitat

NE-HGV-NeiTech-EMU's


Was für Zeug???

Im Übrigen stellst Du hier allemöglichen kühnen Behauptungen auf (Brücken müssen nicht tiefergelegt werden, Lösungen werden gefunden, alles schon eingerechnet, nur Eisenbahner aus München wollen über NFW...) ohne mit irgendwelchen Belegen oder Details rauszurücken. Dafür aber in einer Vehemenz, die keinerlei Widerspruch duldet.

Ich kann auch blöd daherreden, wenn ich will.

Viele Grüße

Tobias

von Schwandorfer - am 16.01.2009 14:48

Re: Warum nicht eine andere Strecke elektrifizieren?

Offenbar gibt es Menschen, die anderen "blödes Gerede" unterstellen, wenn sie mit Fakten konfrontiert werden, die nicht mit ihrer Ansicht oder Meinung korrespondieren.

Es wurden eben Fakten erwähnt; die hier "zu belegen" wohl als aberwitzig verlangt. Außerdem von jedem selbst recherchier- und nachlesbar sind.

Bei den NE-HGV/NeiTech-Elektrotriebwagen handelt es sich nicht um die DB-seitigen
technisch überholten ICE-T2 (fehlende Interoperabilität und Nachbau herstellerseitig deswegen ausgeschlossen). Sondern um die zukünftigern Hochgeschwindigkeits-Neigetechnik-Mehrsystem-Elektrotriebwagen eines nichtbundeseigenen EVU; oder ist das zu hoch und für einen Part DB-loyaler Bahnerer nicht zu verkraften? Ab 2010 besteht eben die Freizügigkeit auch im Personenverkehr.

von Noricus - am 16.01.2009 17:24

Re: Warum nicht eine andere Strecke elektrifizieren?

Zitat

für einen Part DB-loyaler Bahnerer


Sollte ich damit gemeint sein? Hihi, lustig.

Ansonsten: Ohne irgendwelche kryptischen Abkürzungen hätte man den Satz über das Fahrzeug auch gleich Verstanden.

Wo ich die "Fakten" nun nachlesen kann, weiß ich aber noch immer nicht.

Viele Grüße

Tobias

von Schwandorfer - am 16.01.2009 17:37

Re: Warum nicht eine andere Strecke elektrifizieren?

ja, Tobias, unter "Suche": "Elektrifizierung Strecke Nürnberg - Cheb", "Eisenbahnkorridor Prag - Nürnberg", "Bahnstrecke Nürnberg - Cheb", etc. etc., sind Fakten nachlesbar.

Bitte etwas Mühe und nicht gleich losteufeln - viel Spaß!

von Noricus - am 16.01.2009 17:46

Re: Richtig und Ergänzung

Zitat
Noricus
Warum immer gleich in die Extreme? Natürlich scheiden "Brückenabsenkungen" aus. Das dürfte doch klar sein und außerhalb jeder Debatte. Die Anpassung betrifft eben
die erforderlichen "Anpassungsarbeiten" für die Elektrifizierung.


Ja dann mal Klartext, wie soll das bewerkstelligt werden? :-) So wage daherschreiben kann ich auch.

MfG Cargonaut

von Cargonaut - am 16.01.2009 18:09

Das ist für Deutschland...

... völlig unrealistisch.

MfG Cargonaut

von Cargonaut - am 16.01.2009 18:10

Re: Warum nicht eine andere Strecke elektrifizieren?

Zitat
Noricus
Offenbar gibt es Menschen, die anderen "blödes Gerede" unterstellen, wenn sie mit Fakten konfrontiert werden, die nicht mit ihrer Ansicht oder Meinung korrespondieren.


Wenn du nur erstmal richtige Fakten liefern würdest?! Du schreibst nur von irgendwelchen "Anpassungsarbeiten" etc. Nichts konkretes, was denn wirklich gemacht werden muß. Und da erzählst du hier allen ernstens was von Fakten? Wosind denn deine Fakten? Ich kann keine erkennen.

MfG Cargonaut

von Cargonaut - am 16.01.2009 18:14

Re: Warum nicht eine andere Strecke elektrifizieren?

Zitat
Erlenstegener
Dazu müssten sich die Fahrplan-Spezialisten äußern. Aber ich meine, dass die Eingleisigkeit auf dem Abschnitt Neukirchen - Weiden kein großes Problem wäre.


Das stellt schon heute ein riesen Problem da, da es nur 3 Kreuzungsmöglichkeiten gibt, von denen eine schon stündlich mit den RE's belegt ist. Momentan kommt maximal ein Güterzug pro stunde, pro Richtung durch. Viel Spaß!


Zitat
Erlenstegener
Zum einen, weil der eingleisige Abschnitt nur 52km lang ist. Ein Neigetechnik-ICE würde diese Strecke in ca. 25 Minuten schaffen. Zum anderen gibt es sicher genügend Ausweichstellen oder könnten ohne großen Aufwand gebaut werden. Außerdem würde es sich im Schnitt nur um einen oder maximal 2 zusätzliche Züge pro Stunde handeln.


Neigetechnik ICE's?! Wie kommst Du denn jetzt darauf? Von welchen tollkünen Plänen hast Du denn gelesen? ;-)

MfG Cargonaut

von Cargonaut - am 16.01.2009 18:17

Re: Warum nicht eine andere Strecke elektrifizieren?

Dann informiere Dich mal im Internet über Fakten zur Strecke, wie ich es nebenbei auch getan habe - um die Machbarkeit für Dritte zu recherchieren.

von Noricus - am 16.01.2009 18:58

Ich hätte da eine banale Frage:

Wenn Du es eh schon weißt (und wohl kein "Dritter" bist), warum fragst Du dann?


Gruß, domos

von domos - am 16.01.2009 20:44

Re: Sieben Tunnel in der Hersbrucker Schweiz...

nAbend,

wine Elektrifizieung ist pratisch nicht durchführbar, da die tunnelportale unter denkmalschutz stehen. Also bliebe nur die völlig unrealistische Lösung mit eingleisigen Abschnitten.

Servuz,
Benedikt

von 330kW_Fan - am 16.01.2009 21:31

Ich kann es nicht mehr lesen und hören

das mit der Elektrifizierung.

Leutchen, bevor hier elektrifiziert wird, laßt uns erstmal die Langsamfahrstellen bei den Tunnels und vor allem die seit Jahren bestehende 50ger Langsamfahrstelle bei Schnabelwaid (in Richtung NKL 80) beseitigen und die Strecke ertüchtigen.

Dann gibt es noch das nächste Problem, diese komplizierte Baustelle mit den Tunnels wäre nur in einer Vollsperrung der Strecke zu lösen, und welche Problem eine Baustelle auf dieser Strecke bringt hat man schon bei dieser verhältnismäßig kleinen Baustelle zwischen Rückersdorf und Nürnberg letztes Jahr nach den Schulferien gesehen, wo praktisch trotz SEV der RB der Verkehr so ins stocken geraten ist, das man kurzer Hand die IRE umleiten musste.

Das ist nicht mit einer 4wöchigen Sperrung zwischen Forchheim und Bamberg zu vergleichen, das würde über einen viel viel längeren Zeitraum dauern.

Was machen die vielen Pendler dann ? Die meisten werden sich neue Wege suchen, z.B. PKW und nach einer Elektrifizierung sicher nicht mehr zurückkommen.

Auch ich pendle immer auf dieser Strecke und man ist immer dankbar wenn man rechtzeitig heimkommt oder zum Dienst.

Gruss an den Cargonauten, ja sollte einen Umzug in Erwägung ziehen, aber dort bekomm ich für den Preis der Miete in Bayreuth gerade mal ein Zimmer zur Untermiete

von Neuenmarkt - am 17.01.2009 08:44

Re: Ich hätte da eine banale Frage:

Die regionalen Meinungen zu erfahren, ist für die Sache von Belang. Nur diese zu wissen ermöglicht es diese auch zu berücksichtigen. Bei einem Projekt dieser Tragweite.

Schönes Wochenende.

von Noricus - am 17.01.2009 09:38

Re: Sieben Tunnel in der Hersbrucker Schweiz...

Bei der seitens DB durchgeführten Vorplanung einer Elektrifizierung war dieser Aspekt offenbar nicht hinderlich.

Ansonsten wäre die Elektrifizierung nicht als vorrangig in den Bundesverkehrswegeplan eingeflossen und auch keine diesbezüglichen Vereinbarungen mit Tschechien und der EU seitens des Bundes getroffen worden.

Schönes Wochenende.

von Noricus - am 17.01.2009 09:44

Re: Ich kann es nicht mehr lesen und hören

Bei der Elektrifizierung ist natürlich auch die durchgehende Streckenertüchtigung für bis zu V/max. 160 km/h und die Beseitigung der Langsamfahrstellen Gegenstand. Ansonsten hätte der EVU-seitige Einsatz von NeiTech-EMU's wenig Sinn, betrachtet vom Aspekt Wirtschaftlichkeit und Kundeneffizienz.

Im Bereich der Teilstrecken mit Ausbauarbeiten gäbe es mit Sicherheit Vollsperrungen. Ein Eratzverkehr für die Pendler müßte schon mit kürzeren Takten
eingerichtet werden, als es bei bisherigen Fällen sich zeigte.

Die Elektrifizierung mit der Streckenertüchtigung und Beseitigung der nervenden Langsamfahrstellen bringt auch für die Pendler Fahrzeitverkürzungen. Bekanntlich beschleunigen EMU zügiger als DMU.

Die Belange der Pendler in der Bauphase müssen eben in das Konzept einfliessen.

Ein schönes und erholsames Wochenende.

von Noricus - am 17.01.2009 09:56

Politikum ?

Zitat
Noricus
Bei der seitens DB durchgeführten Vorplanung einer Elektrifizierung war dieser Aspekt offenbar nicht hinderlich.

Ansonsten wäre die Elektrifizierung nicht als vorrangig in den Bundesverkehrswegeplan eingeflossen und auch keine diesbezüglichen Vereinbarungen mit Tschechien und der EU seitens des Bundes getroffen worden.

Schönes Wochenende.

Ist die Frage, ob die Strecke Nürnberg-Pegnitz-Marktredwitz nicht ein reines Politikum ist, ohne daß vorher überlegt wurde, ob und wie es überhaupt machbar ist. Ursprünglich sollte durch den Ausbau Nürnberg-Hof die IR (später ICE)-Verbindung nach Dresden damit verbessert/beschleunigt,... werden. Als Nebeneffekt hätte sich dann mit dem kurzen Lückenschluß nach Cheb eine durchgehende elektrische Verbindung nach Pilsen/Prag ergeben.
Die Strecke ist aber auf tschechischer Seite ungünstiger trassiert, als über Furth im Wald und fast nur eingleisig. Zusätzlich muß auch noch in Cheb gewendet werden, was die Fahrzeit nochmal verlängert. Zur Strecke über Furth im Wald ist diese Verbindung dann auch noch 26 km länger.

von ubahnfahrn - am 17.01.2009 10:03

Re: Richtig und Ergänzung

Dieses Jahr soll es zwischen Hersbruck und Neuhaus umfangreiche Brückenarbeiten geben, man prüft noch eine 6-Monatige Streckensperrung bzw. eingleisigen Verehr.
Schöne Grüße,
Kalle

von Kalle mit der Kelle - am 17.01.2009 10:50

Bitte schreibe, dass das nicht wahr ist...

Zitat
Kalle mit der Kelle
Dieses Jahr soll es zwischen Hersbruck und Neuhaus umfangreiche Brückenarbeiten geben, man prüft noch eine 6-Monatige Streckensperrung bzw. eingleisigen Verehr.
Schöne Grüße,
Kalle



Servus,

...oder irgend etwas nettes wie z.B. dass der heutige Frühschoppen entgleist ist und es nur deshalb zu dieser Botschaft kam.

Dann wäre mein Restwochenende gerettet und mein Dank würde Dir ewig nachschleichen.

Viele Grüße,
Michael


von Wunsiedel-Holenbrunn Hbf - am 17.01.2009 14:24

leider doch

Eine Streckenvollsperrung wäre um etliche Millionen billiger als eine Teilsperrung, nur ist der Umleitungs- /SEV-Aufwand größer. Warten wir's mal ab...

von Kalle mit der Kelle - am 17.01.2009 14:33

Merci für die ehrliche / ernüchternde Antwort...

Servus,

eben hat sich mein Magengeschwür wieder höflich angemeldet. Dazu kommen noch Visionen von 300 Fahrgästen in zwei 612ern, welche alle in den einzigen 50-sitzigen SEV-Bus mit zusätzlich 20 Fahrrädern einsteigen wollen.

Mal sehen, ob ich temporär für ein halbes Jahr "vorgezogene Altersteilzeit" beanspruchen darf :D

Grüße,
Michael


von Wunsiedel-Holenbrunn Hbf - am 17.01.2009 14:50

Da lehnt sich einer

recht weit aus dem Fenster.
Spätestens mit diesem Post ist klar, daß Du in das Projekt in keinster Weise involviert bist und leider auch der Wille fehlt, fachliche Argumentation anzuerkennen bzw. die eigene Position durch nachprüfbare Argumente zu untermauern (und damit ist nicht der belanglose Verweis auf Suchmaschinenverweise gemeint!).

von guest - am 17.01.2009 20:57

Re: Da lehnt sich einer

...... Irrtum, als "Ferndiagnostiker" ist Dir ein Denk- oder Interpretationsfehler unterlaufen; stört mich nicht.

von Noricus - am 18.01.2009 14:43

Re: Warum nicht eine andere Strecke elektrifizieren?

Zitat
Erlenstegener
Hallo zusammen,

ist schon jemand auf folgende Idee gekommen:

Man könnte doch alternativ auch die Strecke über Hartmannshof - Neukirchen - Vilseck - Weiden elektrifizieren.

Bis Hartmannshof geht der Fahrdraht demnächst sowieso (S-Bahn). Die restlichen Kilometer bis Weiden und dann weiter bis Marktredwitz dürften nicht mehr so aufwändig sein.

Außerdem geht es doch in erster Linie um den Güterverkehr. Da müsste die eingleisige Strecke über Vilseck doch völlig ausreichen.


Wie schaut es denn alternativ zur Route über Vilseck mit der Über Amberg und einer Verbindungskurve bei Irrenlohe aus? Das wären auch Ca. 52 km neuelektrifizierung. Aber nicht komplett eingleisig, oder irre ich mich da? Allerdings wäre die Strecke ca 35 km länger als die über Vilseck.

von marco2206 - am 19.01.2009 11:39

Re: Warum nicht eine andere Strecke elektrifizieren?

Zitat

Wie schaut es denn alternativ zur Route über Vilseck mit der Über Amberg und einer Verbindungskurve bei Irrenlohe aus? Das wären auch Ca. 52 km neuelektrifizierung. Aber nicht komplett eingleisig, oder irre ich mich da? Allerdings wäre die Strecke ca 35 km länger als die über Vilseck.


Wenn man dann eh schon in Irrenlohe ist, warum dann nicht gleich nach Furth im Wald statt nach Cheb?

Viele Grüße

Tobias

von Schwandorfer - am 19.01.2009 13:31

Re: Warum nicht eine andere Strecke elektrifizieren?

Zitat
Schwandorfer
Zitat

Wie schaut es denn alternativ zur Route über Vilseck mit der Über Amberg und einer Verbindungskurve bei Irrenlohe aus? Das wären auch Ca. 52 km neuelektrifizierung. Aber nicht komplett eingleisig, oder irre ich mich da? Allerdings wäre die Strecke ca 35 km länger als die über Vilseck.


Wenn man dann eh schon in Irrenlohe ist, warum dann nicht gleich nach Furth im Wald statt nach Cheb?

Wenn´s nach Tschechien gehen soll, warum nicht. Und Elektrischer Güterverkehr richtung Hof/Dresden wäre auch möglich wenn Hof - Regensburg Elektrifiziert ist.


von marco2206 - am 19.01.2009 16:02

Re: Da lehnt sich einer

Zitat
Noricus
...... Irrtum, als "Ferndiagnostiker" ist Dir ein Denk- oder Interpretationsfehler unterlaufen; stört mich nicht.


Keine Fehler. Im Gegensatz zu Dir bin ich in das Projekt involviert...

von guest - am 19.01.2009 18:16

Re: Da lehnt sich einer

Kann sein, daß Du mit dem Thema konfrontiert bist; in das hier zur Debatte gestellte Projekt garantiert aber nicht - denn dann müßten wir uns kennen!

von Noricus - am 20.01.2009 19:53
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