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Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Oliver218254, JimKnopff, ---------------------------------

Umleitergüterzüge auf der Schiefen Ebene Sommer 1995 (m. 2 B.)

Startbeitrag von --------------------------------- am 24.02.2009 16:28

Hallo,

Güterzüge sind auf der Schiefen Ebene nicht so häufig anzutreffen. Ist es heute der Containerzug Hof - Sonneberg und zurück, so sorgten vor über 10 Jahren die Umleitergüterzüge von Nürnberg nach Zwickau/Chemnitz für eine willkommene Abwechselung. Dieser Umleiterverkehr war wegen eines Dammrutsches zwischen Hof und Marktredwitz notwendig geworden.

Mein Fotografenglück versuchte ich am 04. August 1995 zum ersten Mal. Als nach über 2 Stunden kein einziger Güterzug auf der Schiefen Ebene zu sehen war, räumte ich zusammen und zurück zum Auto. Am Auto angekommen war ein lautes Brummen zu hören. Ein Güterzug mit zwei Ludmillas fuhr die Schiefe Ebene hinauf. Für ein Foto war es zu spät.

Einen neuen Versuch startete ich am 11. August 1995. Diesmal hatte hatte ich mehr Glück. Nach einer halben Stunde war ein sehr lautes Brummen wahrzunehmen. Der schwere Güterzug wurde von drei Diesellokomotiven die Schiefe Ebene hinaufgezogen.



Ein starkes Gespann - die 218 212-9 wurde in Neuenmarkt-Wirsberg der 232 091-9 und 232 594-2 vorgespannt. Mit 8500 PS ging es die Schiefe Ebene hinauf.

Wenige Minuten später kündigte sich ein talwärts fahrender Güterzug an.



232 617-1 mit einem auf Talfahrt befindlichen Güterzug bei Kilometer 77,0. Die 232 hatte eine erhebliche Bremsarbeit zu leisten. Damit die erforderlichen Bremshundertstel zusammenkamen wurden den 232 Loks der Baureihe 211/212 bei besonders langen Güterzügen beigestellt.

Bis demnächst.

Axel

Antworten:

Herrliche Aufnahmen!!! Vielen Dank! (owt)

nix

von JimKnopff - am 24.02.2009 18:28
Servus !

...ja, zwei nette Bilder und das war in der Tat betrieblich sehr interessant...
...der Zug mit der "Achtzehner" dürfte dem Sonnenstand nach der 55384 gewesen sein... die 218 wurde aber soweit ich mich erinnern kann bereits in Kulmbach vorgespannt, weil die Güterzüge Richtung Norden ohne Halt in Neuenmarkt-Wirsberg "freie Durchfahrt muss sichergestellt sein" gefahren werden mußten...
...das mit dem V100-Vorspann kann ich so nicht bestätigen: bei einem Lokgewicht von 62 bzw 63 t und Bremsgewichten von 57t in Stellung G und 65 t in Stellung P dürfte der Einfluss auf das Erreichen der Mbr ziemlich gering gewesen sein. Vielmehr war eine Vorspannlok der südwärts fahrenden Züge wegen der Steigung zwischen Münchberg und Stammbach erforderlich...

Grüssle Oli

von Oliver218254 - am 24.02.2009 18:56
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