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Eisenbahnforum Nordostbayern
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ER20 013, fahr-gast, Wunsiedel-Holenbrunn Hbf, Christian Bartels, Schwandorfer, Martin Pfeifer, Neuenmarkt, KBS 955, domos, Cargonaut, 294-762

Schüler-RB-Ersatz durch Busse ... jetzt wirds ernst!

Startbeitrag von ER20 013 am 12.05.2009 17:39

...ja, so ist es!

Heute schon zum zweiten Mal in dieser Woche gab es kurz vor Ankunft der RB nach Nürnberg (Abfahrt 7.08 Uhr) in Velden (und auch an den anderen Unterwegsbahnhöfen) eine Durchsage, dass man auch auf einen Bus umsteigen kann.

=> Trotz einer Mail vom RAN-Team vor ca. 4 Wochen fährt diese RB jetzt wieder nur einteilig und ist einfach nur überfüllt.

Jetzt versucht man eben mit einem 49-Sitzer Grötsch-Bus die Überfüllung zu stoppen - ist das der Anfang vom Ende ...
Nicht dass die auf die Idee kommen, Busse sind ja viel praktischer :D und könnten den Zugverkehr auf Dauer auf der rechten Strecke ersetzen.

Sorry, liebe Bahn, aber es reicht! Wie soll so Zugfahren noch Spaß machen... :(

Antworten:

Aber hier steht, Euch Mittelfranken ginge es nun saugut:

Servus,

bitte lesen und dabei immer ruhig durchatmen :D :

[www.bayern-takt.de]

Schöne Grüße,
Michael


von Wunsiedel-Holenbrunn Hbf - am 12.05.2009 17:49

Re: Aber hier steht, Euch Mittelfranken ginge es nun saugut:

So auch in dieser Mail vom RAN-Team (darunter auch die betroffene RB 35676):

"Sie hatten sich vor einiger Zeit bei uns, dem Kundendialog der DB Regio Bayern, über die Platzsituation in den neuen Zügen unserer Mittelfrankenbahn beschwert.

Wir haben Ihre und die Beschwerden anderer Fahrgäste sehr ernst genommen und in der Zwischenzeit mit dem Besteller unserer Nahverkehrsleistungen, der Bayrischen Eisenbahn Gesellschaft, nach einer Lösung im Sinne unserer Kunden gesucht.

Wir möchten Ihnen heute mitteilen, dass wir zur Verbesserung der Situation in den morgendlichen Schülerzügen teilweise wieder die Fahrzeuge der Baureihe VT 614 einsetzen.

Folgende Verbindungen können dabei von einer deutlich höheren Sitzplatzkapazität profitieren:

 RB 35708 ab Neuhaus um 6:19 Uhr in Richtung Nürnberg
 RB 35172 ab Fürth um 6:03 in Richtung Cadolzburg
 RB 35175 ab Cadolzburg um 6:13 in Richtung Fürth

Die frei werdenden Fahrzeuge des Typs VT 648 setzen wir zur Verstärkung und Kapazitätserhöhung nun auf folgenden Strecken ein:

 RB 35676 ab Neuhaus (Pegnitz) um 7:04 Uhr in Richtung Nürnberg
 RB 35387 ab Markt Erlbach um 6:37 Uhr in Richtung Siegelsdorf
 RB 35177 ab Cadolzburg um 7:01 Uhr in Richtung Fürth


Wir möchten uns hiermit nochmals für Ihre konstruktive Kritik und die Anregungen bedanken, die auch dazu beigetragen haben, dass wir nun ein verbessertes Angebot bereit stellen können.

Sollten Sie trotzdem weiterhin Anlass zu Kritik haben, zögern Sie bitte nicht uns zu kontaktieren. Wir nehmen Ihre Anregungen gerne auf und versuchen diese zur Verbesserung unserer Leistungen umzusetzen.


Mit freundlichen Grüßen

Martin Cygon
Leiter Kundenbeziehungsmanagement

_________________________________________________________________________
Reiseportal der Deutschen Bahn AG >> [www.bahn.de]

Sitz der Gesellschaft: Frankfurt am Main
Registergericht: Frankfurt am Main, HRB 50977
USt-IdNr.: DE 199861724
Vorstand: Ulrich Homburg (Vorsitzender), Dr. Manfred Rudhart, Dr. Bettina Volkens, Frank Sennhenn
Vorsitzender des Aufsichtsrates: Dr. Karl-Friedrich Rausch"


von ER20 013 - am 12.05.2009 17:54

Würde ich sofort an die "Nürnberger Nachrichten" mailen...

Servus,

da hilft m.E. nur die kritische Publikation in den Medien, wenn trotz vollmundiger Ankündigungen nun dennoch hintenrum "falsche Spielchen" gemacht werden und sich irgendwelche Busse durchs Pegnitztal quälen (sich und die darin kasernierten Insassen).

Beste Grüße,
Michael


von Wunsiedel-Holenbrunn Hbf - am 12.05.2009 18:03

Wie wäre es mit dem Einsatz von mind. einem weiteren 614?

Hallo zusammen!

Wenn ich mir die Situation der RB kurz nach 7 ab Neuhaus gen Nürnberg ansehe, so drängt sich mir die Frage auf, ob nicht auch hier der Einsatz eines weiteren 614 zumindest vorrübergehend das Problem lösen könnte.

Ein 614 bietet allein schon durch seine Länge eine erheblich größere Kapazität an Sitz- sowie Stehplätzen. Zudem war auch schon zu 614er-Zeiten dieser Schülerzug auf nahezu der kompletten Streckenlänge sehr gut gefüllt, diesen durch EINEN 648er zu ersetzen, ist nicht möglich.

Wenn es die Mittelfrankenbahn (DB) nicht schafft, dauerhaft zwei 648er zur Verfügung zu stellen, wäre doch der Einsatz eines 614 eine mögliche Lösung. Dass die DB hier natürlich erhebliche Strafzahlungen leisten müsste/sollte, möchte ich nicht bezweifeln.

Mal wieder drängt sich der Verdacht auf, dass die BEG ihr Handwerk nicht versteht oder beherrscht und nur reagiert, aber nicht von selbst aus agiert.

Mal ganz am Rande möchte ich noch darauf verweisen, dass mögliche Konkurrenten bei der Ausschreibung evtl auch bessere Angebote als die Mittelfrankenbahn gehabt haben könnten. Sollten diese allein wegen der Tatsache, dass sie mit mir Fahrzeugen kalkuliert haben, nicht gewonnen haben, so fände ich das eine große Sauerei - den EVU und den Kunden gegenüber.

Nachdenkliche Grüße,
Christian

von Christian Bartels - am 12.05.2009 18:39

Oder mit freigewordenen VT 628/642 in Mehrfachtraktion

Servus,

die Auslastung zwischen Pegnitz und Nürnberg mit jeweils drastischer Steigerung in Neuhaus und Hersbruck erlebe ich jetzt live seit nahezu exakt 14 Jahren.

Früh, mittags und am späten Nachmittag wäre meiner Meinung nach die beste Lösung, einen lokbespannten Zug einzusetzen, von mir aus gerne 10 n-Wagen mit BR 234.

Dann wüssten die Fahrgäste in den genannten exponierten Zeiten (Schüler/Berufspendler) wenigstens, dass sie eine Chance auf einen Sitzplatz bekommen.

Das heute reell gelebte Konzept, die Schüler und Pendler auf eine Vielzahl von Triebwagen RE/RB zu unterschiedlichen Zeiten verteilen zu wollen, ist gescheitert.

Beste Grüße,
Michael


von Wunsiedel-Holenbrunn Hbf - am 12.05.2009 19:03
Zitat
ER20 013
...ja, so ist es!

Heute schon zum zweiten Mal in dieser Woche gab es kurz vor Ankunft der RB nach Nürnberg (Abfahrt 7.08 Uhr) in Velden (und auch an den anderen Unterwegsbahnhöfen) eine Durchsage, dass man auch auf einen Bus umsteigen kann.

=> Trotz einer Mail vom RAN-Team vor ca. 4 Wochen fährt diese RB jetzt wieder nur einteilig und ist einfach nur überfüllt.

...


Servus,

vielleicht mal wieder verminderte Verfügbarkeit der Baureihe 648 durch irgendwelche Unzulänglichkeiten? Was hätten wir denn da außer Achsen noch im Angebot?

Die Angebote der Wettbewerber würden mich so langsam aber sicher auch interessieren...

von Martin Pfeifer - am 12.05.2009 19:11
Ach ja: was ich ja noch ganz wichtiges vergessen hatte ... haltet euch fest:

Dieser Bus war selbstverständlich mit einem Kundenbetreuer "KiN" (vormals Schaffner) besetzt !!!

:D :D :D

...und hat in Vorra die Kiddies vom Bahnsteig, durch die Unterführung zum Bus gelotst. 1A Arbeit - der übt bestimmt gerade für die Buslinie Nürnberg - Prag und erhofft sich dadurch auf der Karriereleiter ein paar Stufen zu überspringen...

:D :D :D

von ER20 013 - am 12.05.2009 19:15
Zitat
ER20 013
Ach ja: was ich ja noch ganz wichtiges vergessen hatte ... haltet euch fest:

Dieser Bus war selbstverständlich mit einem Kundenbetreuer "KiN" (vormals Schaffner) besetzt !!!
...


SEV-Busse mit KiN kenne ich aus dem bereich der früheren Bundesbahn gar nicht. So etwas deutet ja auf Vorsatz und nicht eine spontan organisierte Tour ...

von Martin Pfeifer - am 12.05.2009 19:33

ich würde einen Schritt weiter gehen... (2.Versuch)

... und mal einen Brief mit den Fakten nach Berlin und München schicken. Ich denke, nur wenn Regio Mittelfranken Druck von "Oben" bekommt, wird sich daran etwas ändern.
Die Nürnberger Nachrichten verfolgen das eine Woche und dann ist das Thema wieder vom Tsich. Da ist es ein Leichtes, das Regio MF dies Thema aussitzen kann.

Für mich eine ganz klare Frechheit, was Regio MF in "Zusammenarbeit" mit den "Experten" der BEG hier anbietet! Vom Personal wird erwartet, daß sie alles menschenmögliche leisten, damit Ausschreibungen gewonnen werden. Sie werden unter Druck gesetzt, weil ja ihre Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen. Und die Führungsriege produziert einen Kollaps nach dem anderen. In meinen Augen verantwortungslos gegenüber "seinem" Personal. Und dann wundern sie sich noch, warum die Arbeitsmoral immer mehr in den Keller sinkt?!

Gute Nacht ...

Cargonaut

von Cargonaut - am 12.05.2009 22:14

Re:Mitbewerber

Zitat
Christian Bartels



"Mal ganz am Rande möchte ich noch darauf verweisen, dass mögliche Konkurrenten bei der Ausschreibung evtl auch bessere Angebote als die Mittelfrankenbahn gehabt haben könnten. Sollten diese allein wegen der Tatsache, dass sie mit mir Fahrzeugen kalkuliert haben, nicht gewonnen haben, so fände ich das eine große Sauerei - den EVU und den Kunden gegenüber."

Wäre schon mal interessant, das Angebot der Mitbewerber, allerdings darf man nicht annehmen, daß diese wesentlich längere VT beschafft hätten, schon deshalb weil jeder weiß, daß man mit größeren und somit teureren Fahrzeugen bei Ausschreibungen in Bayern keinen Blumentopf gewinnt (siehe auch Dieselnetz Oberfranken).
Mitbewerber "x" hätte vielleicht einen Desiro/642 angeboten, da der die gleiche Länge wie der LINT41 hat, wären die Kapazitätsprobleme die gleichen.
Das Angebot vom Konkurrenten "y" wäre vielleicht was reeles gewesen, etwa ein 3 bis 4-teiliger Talent, wobei die Preisvorstellungen der BEG hier mit sicherheit aber gar nicht gefallen hätten...
Solange bei Ausschreibungen nicht zwingend die Mindest-Sitzplatzanzahl oder eine Mindestgröße des Fahrzeugs gefordert wird, braucht sich niemand wundern - solange gewinnt eben derjenige, der das preiswerteste Fahrzeug (und damit in der Regel auch ein recht kurzes) bietet (siehe auch hier Dieselnetz Oberfranken).


von fahr-gast - am 13.05.2009 09:10

Re: Re:Mitbewerber

Es geht ja nicht nur um die Größe, sondern auch um die Anzahl der bestellten Fahrzeuge. Rein fiktiv gesagt: 50 Fahrzeuge der Länge LINT/Desiro haben eine insgesamt höhere Kapazität, als 30 Fahrzeuge dieser Länge.

Von daher ist der Fahrzeugtyp erstmal nebensächlich, wenn genug Fahrzeuge vorhanden sind.

Viele Grüße

Tobias

von Schwandorfer - am 13.05.2009 11:31

Re: Re:Mitbewerber

Zitat
Schwandorfer
"Es geht ja nicht nur um die Größe, sondern auch um die Anzahl der bestellten Fahrzeuge. Rein fiktiv gesagt: 50 Fahrzeuge der Länge LINT/Desiro haben eine insgesamt höhere Kapazität, als 30 Fahrzeuge dieser Länge.

Von daher ist der Fahrzeugtyp erstmal nebensächlich, wenn genug Fahrzeuge vorhanden sind."


Das ist rein rechnerisch, was die Sitzplätze betrifft, schon richtig, aber finanziell?
Wenn ein Fahrzeugtyp bestellt wird, der generell eine Nummer länger ist, dann kostet der quadratmeter Nutzfläche weniger als bei kleineren Fahrzeugen.
Um beim LINT zu bleiben, Hersteller Alstom bietet auch einen längeren zweiteiligen, achtachsigen LINT an (wurde bisher m.w. aber noch nicht bestellt), rein technisch betrachtet nicht mehr als 2 Stück ständig gekuppelte LINT27/VT640 mit Durchgang in Zugmitte - Zwei einzelne 640er dürften zusammengerechnet aber wesentlich mehr kosten als ein Doppeltriebwagen.
Wenn das nicht reichen sollte, gibts den LINT auch als dreiteiler.
Tatsache ist, daß der ständige Zwang zur Mehrfachtraktion aufgrund zu wenig Sitzplätzen ins Geld geht, in Baden-Württemberg ist das dem Vernehmen nach ja auch mit den RS-triebwagen verschiedener NE-Bahnen ein zunehmendes Problem.




von fahr-gast - am 13.05.2009 12:07

Re: Re:Mitbewerber

Servus!

Nur zur Anmerkung: Einen Beitrag zitiert man, indem man am Anfang (wie bereits richtig erfolgt) den Code
Zitat
xyz
(wobei xyz für den Namen des vorherigen Autors steht) eingibt und am Ende des Zitats [-/-quote] eingibt (die beiden Striche vor und hinter dem Schrägstrich bitte weglassen, die habe ich dazugeschrieben, damit der Code nicht aktiviert wird ;).


Gruß, domos


von domos - am 13.05.2009 12:55

Re: Re:Mitbewerber

Zitat

Das ist rein rechnerisch, was die Sitzplätze betrifft, schon richtig, aber finanziell?


Finanziell werden die entsprechenden Stellen schon wissen, was für sie am günstigsten ist. Die Hauptsache ist doch, daß am Ende eine hohe Qualität (sprich Kundenzufriedenheit) herauskommt. Ob das nun mit einer Doppeltraktion oder mit einem längeren Triebwagen geschieht, sollte für den Fahrgast nebensächlich sein.

Viele Grüße

Tobias

von Schwandorfer - am 13.05.2009 13:55

Re: Re:Mitbewerber

Zitat
Schwandorfer
...Ob das nun mit einer Doppeltraktion oder mit einem längeren Triebwagen geschieht, sollte für den Fahrgast nebensächlich sein.
...


Bei einer Doppeltraktion kann man aber nicht von Triebwagen zu Triebwagen gehen, falls der eine schon voll ist! Das sehe ich ein wenig als Nachteil, aber besser als zu wenig Plätze

gruß Schumi

von 294-762 - am 13.05.2009 14:06

Re: Re:Mitbewerber

Zitat Schwandorfer:
"Finanziell werden die entsprechenden Stellen schon wissen, was für sie am günstigsten ist. Die Hauptsache ist doch, daß am Ende eine hohe Qualität (sprich Kundenzufriedenheit) herauskommt. Ob das nun mit einer Doppeltraktion oder mit einem längeren Triebwagen geschieht, sollte für den Fahrgast nebensächlich sein."


Für den Fahrgast wird das aber dann nicht mehr nebensächlich sein, wenn die betreffende Bahnlinie auf unattraktiven Straßenbusbetrieb umgestellt wird, aus Gründen der Betriebskosten:
Fast ständig mit 2 oder mehr Triebwagen zu fahren, ist weder kostenseitig, schon gar nicht ökologisch sinnvoll.
Erst recht dann nicht, wenn es sich um sehr kleine 2-motorige Einheiten wie den RS oder den 641 handelt - der ökologische Vorteil (das ist würde ich sagen der Hauptvorteil der Eisenbahn gegenüber der Straße) geht durch so eine Betriebsweise (wie sie in BaWü ja vielerorts üblich ist) verloren.
mfg.


von fahr-gast - am 13.05.2009 14:10

Was wäre denn, wenn Mitbewerber B einfach 1 oder 2 VT mehr bestellt hätte

Hallo!

Es geht hier ja nicht darum, dass man alle Züge als längere einheiten fahren lässt. In 90% (wenn nicht sogar mehr) reicht ja auch heute die Kapazität der Lint der Mittelfrankenbahn.

Aber gewisse Züge bedürfen dringendst der Verstärkung - eben durch einen weiteren Triebwagen. Diese Triebwagen hat die DB jedoch nicht, weil nur eine gewisse Anzahl von Lint für die Mittelfrankenbahn beschafft wurden.

Den Bewerbern bei dieser Ausschreibung stand jedoch offen, mit wievielen Fahrzeugen man sich bewirbt.
Wenn jetzt ein (oder mehrere) Mitbewerber die Lage realistischer als die DB eingeschätzt hat/haben und damit mit 1 oder 2 VT extra kalkuliert hat/haben, und nur deswegen NICHT den Zuschlag bekommen hat, dann wäre das schon ein starkes Stück. Und ganz ehrlich kann ich mir sowas durchaus vorstellen.

Die Auslastung der Schülerzüge war ja für jeden sichtbar und bekannt, und hat sich auch nicht erst durch die Lint so derart gesteigert.
Die DB hat nun vielleicht gehofft, per Schuhanzieher die Leute aus den Schülerzügen in die vorhandenen Lint zu pressen, während Mitbewerber B einfach etwas kundenorientierter kalkuliert haben könnte und für diese Züge eben noch mehr Fahrzeuge und damit Reserven eingeplant haben könnte.

Ist mein Punkt verständlich angekommen?

Viele Grüße,

Christian

von Christian Bartels - am 13.05.2009 16:45

Re: ich würde einen Schritt weiter gehen... (2.Versuch)

Servus,

Am besten ist, man beschwert sich gleich beim Bayr. Verkehrsministerium, denn die sind die übergeordnete Behörde der BEG ! Gut, das Verkehrsministerium ist jetzt im Wirschaftsministerium aufgegangen, dies nur zur Info.
Wie gesagt, ein Versuch ist es auf jeden Fall !

Mfg
diesel-fan


von KBS 955 - am 13.05.2009 16:56

über den Tellerrand geschaut

also wir in der Landeshauptstadt bieten unseren Kunden in der HVZ morgens und nachmittag wo es geht (Bahnsteiglängen) Langzüge (3 x BR 423) an wobei pro ET 192 Sitzplätze und 352 Stehplätze zur Verfügung stehen und auf ausgewählten Linien noch zusätzlich einen 10 Minuten Takt.

Der Aufwand für diesen Komfort ist natürlich beträchtlich da die Züge so z.B. am Ostbahnbahnhof oder in Pasing früh verstärkt werden und nach der HVZ wieder entsprechend geschwächt werden müssen, auf speziellen Linien (wie S 2 Petershausen - Erding) ist es aufgrund der 140 mtr Bahnsteige ab Markt Schwaben notwendig in der HVZ in Markt Schwaben ständig in Richtung Erding zu schwächen und in Richtung Petershausen zu verstärken.

In der HVZ sind von 234 Fahrzeugen 215 Fahrzeuge vom Werk als einsatzfähig bereitzustellen und in Umlauf zu schicken außerdem begann jetzt das Ausflugsprogramm auf den den Linien nach Wolfratshausen, Herrsching, Tutzing wo jetzt bis Oktober zu den Endbahnhöfen im 20 Minutentakt am WE gefahren wird und die Züge auch an Sonntagen als Vollzüge ( 2x BR 423) verkehren um genügend Platz zu bieten.

Ermöglich wurde dies alles durch Bestellungen der BEG

von Neuenmarkt - am 14.05.2009 16:54
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