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Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
Martin Pfeifer, Schwandorfer

Sichtungen 2009-05-29 KBS 870 und 855

Startbeitrag von Martin Pfeifer am 29.05.2009 19:05

Servus,

nachdem es mir in den letzten Tagen zweimal meine Planungen für heute zerlegt hat, blieb nur die Möglichkeit für ein Rumpfprogramm. Ich neige eher zum Urteil "zum Glück", denn die Wettervorhersage sah lange Zeit nach vom Arbeitsamt gesponserten Tätigkeiten in meiner Wohnung aus.
Also den Wecker auf Frühschicht stellen und das klassische Früh-Doppel. Zuerst am Bf Sulzbach-Rosenberg Hütte eine Szene mit dem Prager und der Maxhütte.
RE 351 218 460 NN - Prag 6:25 Uhr Wagenzug: immer noch Bimz und triple-Aimz, das wird scheinbar zum Normalfall und somit langweilig...

Dann die Flucht nach vorne zum Bf Vilseck
RB 32047 628 428; 628 412 NVK - NWDO 6:55 Uhr
RE 3505 610 005 NN - NWDO 7:21 Uhr
RE 3506 610 009 NNW - NWDO - NN 7:35 Uhr
Welch ein Unterschied in einem Jahr entstanden ist:
2008:

2009:


Die neue Bahnsteigkante für Gleis 1 ist mittlerweile fertiggestellt, um sie zu benutzen muß das Gleis noch nach Osten verschwenkt werden. Es deutet alles darauf hin, das es in Vilseck auch weiterhin Holzverladung geben wird. Wie schon anhand der Bilder vom Schumi vermutet, wurden die ausgebauten Weichen tatsächlich durch Lückenschlüsse ersetzt, sogar ganz edel mit fein säuberlich Thermit-verschweißten Schienenstößen. Die Schienen und Schwellen dürften hingegen gebraucht sein. Wie das allerdings zukünftig aussieht, kann ich mir noch nicht recht vorstellen, da Ladestraße und Bahnsteig jetzt Rücken an Rücken liegen, es wird wohl ein schmaler Bahnsteig werden. Da ja scheinbar die vorhandenen Parkplätze dort bleiben, wo sie sind, wird es wahrscheinlich auch bald Ärger geben, da hinten alles zugeparkt wird. Außerdem wurden auch die westlich vom Gleis 3 gelegenen Abstellgleise 4 und 5 zurückgebaut.

Eine gar nicht notwendige Umleitung (tolle Ausschilderung, siehe Tipp weiter unten ) und zwei Trecker voraus später und somit für den ALEX zu spät war ich am nächsten Motiv, dem Strecken-km 54,7 bei Brensdorf
DPN 86550 Vogtlandbahn VT 26 NSCH - NHO 9:15 Uhr

Danach Abbruch wegen der verlegten privaten Termine. Als diese fertig waren, hatte sich die Sonne hinter Wolken versteckt. Später kam sie allerdings wieder durch, was mich nach dem Motto "jetzt oder nie" veranlasste, nochmals zum Bf Vilseck zu fahren.
Lt ????? aus RB 32048 628 412 Freihung - Neukirchren (bei Sulzbach-Rosenberg) 14:03 Uhr
RE 3521 610 009; 610 019 NN - NWDO - NNW 14:24 Uhr
RE 3520 610 010 NNW - NWDO - NN 14:39 Uhr

Damit Ihr am Samstag nicht in die gleiche Falle kommt wie ich heute: die B14 ist trotz der Ausschilderung einer Umleitung über Weiden in Hirschau nur zwischen dem östlichen Ortsausgang Schnaittenbach und Wernberg (vermutlich Anschlußstelle der Autobahn A93) gesperrt!

Antworten:

Zitat

Da ja scheinbar die vorhandenen Parkplätze dort bleiben, wo sie sind, wird es wahrscheinlich auch bald Ärger geben, da hinten alles zugeparkt wird.


Ist denn schon ersichtlich, ob der neue Bahnsteig für Gleis 2 auch soweit hinten hinkommt?

Viele Grüße

Tobias

von Schwandorfer - am 29.05.2009 21:36
Zitat
Schwandorfer
...
Ist denn schon ersichtlich, ob der neue Bahnsteig für Gleis 2 auch soweit hinten hinkommt?


Servus,

ja, das muß er. Zum einen ist die Anordnung zweier nicht zusammenhängender Bahnsteige hinsichtlich der Fahrgastlenkung (d.h. wer muß wo hin geschickt werden?) sehr ungeschickt, vor allem bei Abweichungen vom Normalbetrieb, sprich Verspätungen. In Vilseck wären diese Probleme wegen der Entfernung der Bahnsteige und des BayWa-Gebäudes dazwischen sehr extrem.

Der vorhandene Zwischenbahnsteig zum Gleis 2 kann bei einer wesentlichen Änderung des Bahnhofes - dazu gehört der Einbau eines ESTW auf alle Fälle - so nicht mehr in Betrieb bleiben, weil zu schmal. Außerdem entspricht der Zugang nicht mehr heutigen Vorschriften. Bei eingleisigen Hauptbahnen kann ein höhengleicher Zugang ohne technische Sicherung (die technische Sicherung entspricht einem Bahnübergang mit allem drumherum) nur noch entsprechend der Lösung im Bf Roding angelegt werden. Konkret:
- der höhengleiche Zugang darf kein durchgehendes Hauptgleis überschreiten.
- der höhengleiche Zugang darf nur von anfahrenden Zügen passiert werden. D.h. es sind in diesem Gleis keine Durchfahrten zulässig und in der Regel gibt es für die andere Richtung keine Einfahrzugstraße sowie kein Ausfahrsignal.
- Deckung des höhengleichen Bahnsteigzuganges durch ein Haltzeigendes Signal, solange ein Zugfahrstraße für das andere Gleis eingestellt ist.

Wenn der vorhandene Bahnsteig für Gleis 2 in Betrieb bleiben würde, macht auch die Verschwenkung des Gleises 1 nach Osten im Bereich der neuen Bahnsteigkante keinen Sinn, dann könnte man den Bahnsteig an das vorhandene Gleis bauen, was bekanntlich preiswerter ist.

von Martin Pfeifer - am 30.05.2009 20:12
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