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Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
---------------------------------, Ilztalbahner, marco2206

212 350-3 mit Unkrautspritzzug in Nürnberg Hbf 1997 m. 2 B.

Startbeitrag von --------------------------------- am 10.07.2009 14:24

Hallo,

vom User ER20 013 wurde vor kurzem ein Unkrautsprengzug ex DR in Nürnberg Hbf mit zwei 225 gezeigt.

Als ich am 13. Juli 1997 in Nürnberg Hbf mit dem IC aus Würzburg ankam, bot sich die Gelegenheit einen Unkrautsspritz zu fotografieren. Bei diesem Zug handelt es sich um die Weiterentwicklung der frühreren Unkrautspritzzüge der Bundesbahn aus Tendern.

Hinter der Lok befindet sich ein vierachsiger Wasserwagen, der zugleich auch Misch- und Spritzwagen ist. Die Spritzvorrichtung am ersten Wagen befindet sich hier auf der linken Gleisseite. Am letzten Wagen, der mit dem ersten Wagen identisch ist, sieht man die Spritzvorrichtung für die rechte Gleisseite. Im Umbaudreiachser hält sich das Bedienungspersonal auf. Im Güterwagen wird das Unkrautvertilgungsmittel - kein Gefahrgut nach RID - als Granulat in Säcken mitgeführt.



Der kombinierte Wasser-Misch-Spritzwagen der Urania Agrochem aus Hamburg.




Noch einen schönen Tag.

Axel

Antworten:

Re: 212 350-3 mit Unkrautsprengzug in Nürnberg Hbf 1997 m. 2 B.

Wow! Jetzt greift man aber rigros durch, wenn man das Unkraut schon sprengt! ;-)

von marco2206 - am 11.07.2009 13:24

Re: 212 350-3 mit Unkrautsprengzug in Nürnberg Hbf 1997 m. 2 B.

Mancherorts dürfte das mittlerweile sogar das einzig noch mögliche Mittel sein... :-) Flammenwerfer könnten's evtl. auch noch richten...

von Ilztalbahner - am 12.07.2009 08:39

Re: 212 350-3 mit Unkrautsprengzug in Nürnberg Hbf 1997 m. 2 B.

Von der Firma Wiebe aus Bremen wird auch ein Zug eingesetzt, bei dem mittels Hitze Unkraut beseitigt wird. 1992 wurde auf dem Fahrgestell einer Schnelllschotterplaniermaschine SSP 110 von Plasser die Thermische Infraplus Kontrolle TIK 91 installiert. Mit Propangas wird die nötige Abflämmhitze für die Infrarotwärme erzeugt. Auf einem motorlosen Beiwagen wird das nötige Propangas mitgeführt. Mittels hydraulischen Kränen kann die Abflämmeinrichtung auch an Böschungen eingesetzt werden. Zur Kühlung der Schwellen dient ein Wasserwagen mit drei Wassertanks. Durch die sehr hohen Betriebskosten erfolgt der Einsatz des TIK nach sechsjähriger Erprobung nur auf ausgesuchten Strecken, z. B. am Bodensee.

von --------------------------------- - am 12.07.2009 09:10
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