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Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 4 Monaten
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nix mehr, NL_SO, domos

Frage an die Experten bzgl. Fahrgastrechte bei "Sichtanschluss"

Startbeitrag von domos am 13.08.2009 20:16

Als ich gestern meine erste Tour mit dem Schülerferienticket nach Lindau unternahm kam es (wie bereits bei meiner ersten Fototour mit dem Auto nach Furth im Wald) zu einer weniger erfreulichen Begebenheit. Als Verbindung hatte ich mir folgende ausgewählt:

Amberg ab 06:03 Gleis 2 RE 91696 Regional-Express
Nürnberg Hbf an 07:01 Gleis 15
Nürnberg Hbf ab 07:08 Gleis 13 RE 4005 Regional-Express
München Hbf an 08:52 Gleis 26
München Hbf ab 09:19 Gleis 27 ALX38704 Länderbahn und Vogtlandbahn GmbH
Lindau Hbf an 12:04 Gleis 7

Leider musste mein Zug von Amberg nach Nürnberg musste aus mir nicht erschließbaren Gründen knapp 10 Minuten in Nürnberg Ost stehen. Als wir dann am Hbf einfuhren und endlich zum stehen kamen, lief ich (in der Hoffnung, dass der RE nach München noch gewartet hätte zum Gleis vom RE nach München. Es kam wie es kommen musste: Ich sah nur noch die Schlusslichter vom davonbrausenden Zug.
Hier setzt natürlich meine Frage an: Inwiefern kann man hier Fahrgastrechte geltend machen? (Ich hatte den Tag über leider keine Zeit mehr, um zum Service-Point oder zum Schalter zu gehen, da ich mich in Lindau verabredet hatte und um nicht zu spät zu kommen kurzerhand mit dem Intercity gefahren bin). Einen Nachweis, dass ich im RE 91696 saß habe ich mit dem Stempel auf der Fahrkarte übrigens.


Über Mithilfe wäre ich sehr dankbar!

Viele Grüße,
domos


Antworten:

Entscheidend ist erstmal die Frage nach der Mindestübergangszeit entsprechend der Wartezeitvorschrift: >7 min = schlechte Karten , =/< 7 min gute Karten....

von NL_SO - am 14.08.2009 06:27

Früher gab es...

Hallo,

... bei der Deutschen Bundesbahn, und Deutschen Reichsbahn, eine Wartezeitvorschrift. Diese war im Grunde von der DRG übernommen worden.
Die genaue Bezeichnung des Werkes weiß ich nicht. In jedem Fall war es so ein dünnes in ca. DIN A5, gehaltenes Heft, das sich nahtlos in all die anderen Dinge, wie Fahrdienstvorschrift, Signalbuch, usw., einfügte.

Jene Vorschrift aus damaliger Zeit sagte aus, das ein Zug mit Anschluß zu warten hat, wenn im Bahnhof noch Sichtkontakt besteht!
Ich kann aber nicht behaupten, ob dies die Regelung, die in den Kursbüchern/Fahrplänen der DB, Deine oben angeführten > 7 min etc. , übergeht.

Also wäre eine Recherche dessen notwendig.

Fragt sich wo?
Diese Wartezeitvorschrift ist ja mit "Nicht für Dritte" früher bedruckt gewesen.
Heute ist die DödelBahn noch empfindlicher darin.
Fahrgastrechte sollte es in deren Augen lieber nicht geben.

Entweder Du kennst jemanden, der sich darin bei DieBahn auskennt.
Oder man beschwert sich mal bei der BEG massiv an richtiger Stelle.

Markus

von nix mehr - am 15.08.2009 07:15
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