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Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Noricus, Stilllegungskandidat, Brotbüchse, Guliver

...... weitere CZ-Details - Fernverkehrsertüchtigung Nordostbayern

Startbeitrag von Noricus am 20.10.2009 06:52

Im Rahmen der prioritären Projekte "Transeuropäische Netze" (TEN) gemäß Artikel 154 bis 160 des EG-Vertrages (Stand: Entscheidung Nr. 884/2004/EG vom 29.04.04) ertüchtigt die SZDC das Potenzial der schienengebundenen Verkehrsanbindung Nordostbayerns an Ost-/Südosteuropa, durch den laufenden Ausbau des TEN-Korridors 22 Prag-Nürnberg / 3. Korridor der CD Prag-Pilsen-Cheb-Staatsgrenze CZ/D.

Die Trasse, Signaltechnik und der Fahrdraht werden für Neigetechnikbetrieb durchgehend ausgebaut.

Der Abschnitt Prag-Beroun wird erneuert für V/Max. 270 km/h mit dem 24km-Neubau des Beroun-Tunnel, mit Fertigstellung bis 2018/2019. - Die bestehende Altstrecke ist für nur 80 bis 100 km/h tauglich.

Der Abschnitt Beroun-Rokycany ist im Bau und wird bis 2012 beendet sein (konventionelle Züge 90-140 km/h, Neigetechnik 120-160 km/h).

Der Bauabschnitt Rokycany-Pilsen wird im Jahr 2010 begonnen und bis 2014 abgeschlossen sein. Der eingeplante Tunnelneubau wird die Strecke für 200 km/h ertüchtigen (bei Bauabnahme vorläufig bis 160 km/h).

Die Modernisierung Pilsen-Cheb ist teilweise schon beendet und wird im Jahr 2011 gänzlich abgeschlossen. Die komplizierten topografischen Gegebenheiten werden für konventionelle Züge 80-130 km/h und für Neigetechnik 100-150 km/h zulassen.

Das Teilstück Cheb-Grenze CZ/D wird ab 2012 ausgebaut. - Allerdings ohne Elektrifizierung, wegen fehlender Anschlußelektrifizierung und der fehlenden Ertüchtigung für NeiTech-Betrieb des deutschen TEN-Anteils Grenze D/CZ-Schirnding.

Antworten:

Zitat
Noricus

Das Teilstück Cheb-Grenze CZ/D wird ab 2012 ausgebaut. - Allerdings ohne Elektrifizierung, wegen fehlender Anschlußelektrifizierung und der fehlenden Ertüchtigung für NeiTech-Betrieb des deutschen TEN-Anteils Grenze D/CZ-Schirnding.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.10.09 11:25 durch Noricus.


Da wird wohl auch nicht mehr viel von DB-Netz kommen. Denn die Impulse, die der DB Konzern gesetzt hat, gehen ja eindeutig pro Bus für die Verbindung nach Prag .

Warum sollte also die DB in Abstimmung mit Vertretern aus dem BMVBS eine Strecke modernisieren, die dem anderen Bus-Geschäftsmodell schaden könnte?

von Brotbüchse - am 20.10.2009 19:53

Trennung von Netz und Betrieb notwendig.

Das sind solche Situationen welche für mich ganz klare Argumente für eine Trennung von Netz und Betrieb stehen.

Es kann doch nicht sein, das ein Verkehrunternehmen von Zug auf Bus umstellt und auf der anderen Seite ein Infrastrukturunternehmen deshalb eine Strecken nicht weiter ausbaut bzw. auf Nebenstrecken werden diese dann stillgelegt.

Ein Infrastrukturunternehmen hat dafür zu sorgen, das die Strecken möglichst sicher und wirtschaftlich betrieben werden. Und nicht irgendwelche Interessen eines Verkehrsunternehmens zu verfolgen.

Komisch das überall in Europa dies geschieht. In Tschechien, in Frankreich, in Italien in den Niederlanden, in Großbritannien. Gibt es irgendwelche sachlichen Gründe wieso das Strecknetz Teil der DB AG sein muss?

Mir wäre da eine von staatlicher Seite finanziell gut ausgestattete Infrastrukturgesellschaft lieber, die sich darum kümmert möglichst viel Verkehr auf die Schiene zu bringen, als die heutige Situation.

von Guliver - am 20.10.2009 21:06

...... ein klares Votum der Realität

Nur eine aus dem DB-Kerngeschäft "Transport" herauszulösende, alleinig dem Bund zuzuordnende Infrastruktur-Betreibergesellschaft Netz erfüllt die im Grundgesetz vorgegebenen Aufgaben.

von Noricus - am 20.10.2009 21:16

Re: ...... ein klares Votum der Realität

xxx

von Stilllegungskandidat - am 21.10.2009 00:00
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