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Eisenbahnforum Nordostbayern
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12
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Neuenmarkt, Gast, ---------------------------------, fahr-gast, 628 245-2, Schwandorfer, Oliver218254, Horst, Schwellennagel

Neigetechnikabschaltung BR 612

Startbeitrag von Schwellennagel am 20.10.2009 17:24

Ab 21.10. - 0.00 Uhr wird bei allen Fahrzeugen der BR 612 vorsorglich die Neigetechnik abgeschaltet !
Die Ursachen wurden hier im Forum ja schon hinlänglich diskutiert!

Antworten:

Servus !

...i bin ja nicht gehässig, aber:...so`n Pech, besonders für alle, die die 612 gerne für ein halbes Bundesland samt Südthüringen und Sachsen stellen wollen bzw für alle die auf möglichst jeder Strecke eine Neigetechnikschaukel mit Klimaanlage brauchen...
...wobei i nur auf den Tag wart`wo die Kisten gänzlich aus dem Verkehr gezogen werden, weil dann heißt es Bahnsteige hochklappen ;-)...

Grüssle Oli



von Oliver218254 - am 20.10.2009 18:11

hier die aktuelle Meldung der TP Süd

[www.bahn.de]

außerdem gibt es noch dieses



Verspätungen im Regionalverkehr
Überspringen: Verspätungen im Regionalverkehr Abschaltung der Neigetechnik - Verspätungen vor allem in Oberfranken und der Oberpfalz
(Nürnberg, 21. Oktober 2009) Aus technischen Gründen muss die DB seit heute morgen bei allen Fahrzeugen der Baureihe VT 612 (Dieseltriebzug) die Neigetechnik ausgeschalten. Die Fahrzeiten der betroffenen Züge verlängern sich um 10 bis 15 Minuten je nach Strecke.


Nürnberg - Hof - Dresden (FSX) 15-20 Minuten Würzburg - Erfurt / Bad Kissingen 5-20 Minuten Saalfeld - Lichtenfels RE 10-15 Minuten Lichtenfels - Hof / Bayreuth RE 10-15 Minuten Regensburg - Hof RE 10-15 Minuten Nürnberg - Bayreuth / Marktredwitz RE 5-10 Minuten Nürnberg - Sulzbach-Rosenberg - Schwandorf drei Züge 5-10 Minuten
RE 3542Schwandorf ab: 5:57 Uhr
RE 3571Nürnberg Hbf ab:20:55 Uhr
RE 3573Nürnberg Hbf ab:21:53 Uhr Nürnberg - Oberstdorf / Lindau (Allgäu-Franken-Express) nur im Abschnitt Donauwörth - Nürnberg Verspätung 5 MinutenAuf den genannten Strecken sind die anderen Regionalzüge (RB) nicht betroffen. Die DB bittet die Reisenden, die möglichen Verspätungen bereits bei der Reiseplanung zu berücksichtigen, da nicht immer sichergestellt werden kann, dass ursprünglich bestehende Anschlüsse dann noch erreicht werden.

Näher Informationen: www.bahn.de/aktuell

Aufgrund von Funktionsfehlern im Antriebssystem zweier Neigetechnik-Fahrzeuge hat die DB Regio AG in Abstimmung mit dem Hersteller und dem Eisenbahnbundesamt entschieden, die Neigetechnik der Baureihen 611 und 612 mit Betriebsbeginn am 21.10.09 abzuschalten. Die betroffenen Bauteile waren erst vor kurzem getauscht worden. Sicherheit hat bei der Bahn oberste Priorität. Diese Vorsichtsmaßnahme bleibt daher in Kraft, bis die Fehler-Ursache abschließend geklärt ist und wirksame Schritte zu ihrer Behebung erarbeitet sind.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher


Warum eigentlich bei der 610er Linie nach NMR und Bayreuth Verspätungen erwähnt werden entzieht sich meiner Kenntniss.

von Neuenmarkt - am 20.10.2009 21:28

Was wäre eigentlich wenn ?

Was wäre wenn das EBA analog der S-Bahn Berlin die 612er Flotte komplett aus den Verkehr ziehen würde ? Wie würde da der Nahverkehr bei uns aussehen mangels Lokbespannten alternativen ?

Umstellung der oberfränkischen RB wie z.B. Bad Steben, Selb, Weidenberg, usw auf SEV um Fahrzeuge für Ersatzverkehr frei zu bekommen ??

von Neuenmarkt - am 21.10.2009 08:36

Re: Was wäre eigentlich wenn ?

Sehr starke Fahrplaneinschränkungen würde ich sagen.

Das Wagenmaterial und Lok´s aus allen bereichen der DB bzw. nachbar eisenbahnen ranschaffen, und damit dann einen 2-Stunden Takt aufbauen.

Das Problem währe eher das in Bayern viele Tf die BR 218 (und verwande BR) und BR 232/234 nicht bzw, nicht mehr haben. Fehlende Zugführer für alle Lokbespannte Züge. Bayern!
GAR KEINE Zugführer in Sachsen (DZW, DC, DH, LL) da die alle nur noch als Zugschaffner eingestellt sind und auch keine Zf Berechtigung bzw, Bremsprobe, oder Wagenprüfer P(G) mehr haben.

Das währen sehr Schwarze Zeiten.... für die Mitarbeiter und vor allen die Fahrgäste.

Die einzigen was sich freuen würde, wären die Streckenfotografen, das mal was neues rumfahren wird.

Wollen wir nur alle hoffen das es soweit nicht kommt, denn ich kann noch an die zeit denken wo die 610er alle aus den verkehr mussten.


MfG Horst



von Horst - am 21.10.2009 09:05

Re: Was wäre eigentlich wenn ?

Zitat

Wollen wir nur alle hoffen das es soweit nicht kommt,


Hatten wir doch schonmal - nämlich 2004, wenn auch über einen recht beschränkten Zeitraum.

Viele Grüße

Tobias

von Schwandorfer - am 21.10.2009 09:17

allerdings

standen da noch mehr 218er zur Verfügung, Regensburg gab es ja noch

von Neuenmarkt - am 21.10.2009 09:25

Re: andererseits...

andererseits dürfte es völlig unbezahlbar sein, unmengen Loks und Personenzugwagen (die allesamt jahrzehntealt sind und mit den Jahren auch nicht zuverlässiger und wirtschaftlicher werden) als Rückfallebene mitsamt Personalschulung auf Reserve zu halten.
Zumindest ab 2011 wären mit der Betreiberumstellung auf Agilis rund 2 dutzend zuverlässige 628er frei.
Die DB (eigentlich eher die BEG als Besteller) dürfte mittelfristig nicht umhinkommen, sich über neue Betriebs- und Fahrzeugkonzepte gedanken zu machen.
Daß ein Verschleiß an allen Fahrzeugen der Baureihen 610-612 vorhanden ist, dürfte klar sein, wenn man die enormen Laufleistungen dieser VT betrachtet. Diese Fahrzeuge bilden außerhalb elektrifizierter Linien das Rückgrat des schnelleren Personenverkehrs, haben diese doch nicht nur die klassischen lokbespannten Eilzüge praktisch komplett abgelöst, sondern müssen in etlichen Fällen auch noch ehemalige D-Zug-Leistungen mit übernehmen.
Der VT610 war speziell für den Eilzugverkenr von Nürnberg nach Hof/Bayreuth ausgelegt. Diese konzeption erfolgte in den 80er Jahren geraume Zeit vor der Wende, wo kurz hinter Hof "die Welt zuende" noch gewesen ist. Dafür wäre ein 2-Wagen -Zug durchaus ausreichend gewesen. Dieses aus jetziger Sicht veraltete Konzept jedoch heute mit VT612 grundsätzlich jeder Strecke überzustülpen, das funktioniert eben nicht.
Generell sollte man sich Gedanken darüber machen, ob grundsätzlich immer und überall mit Neigetechnik gefahren werden muß. Vor dem Hintergrund der eher bescheidenen Fahrzeitgewinne -siehe auch Ersatzfahrplan- ist der höhere Energieverbrauch, der höhere Anschaffungspreis, und die deutlich höhere Unzuverlässigkeit der Technik eigentlich nicht akzeptabel.
Neben ET auf Streckenabschnitten, die ja jetzt neu elektrifiziert werden, werden auch in Zukunft VT gebraucht, denn eine "Komplettverdrahtung" aller Hauptstrecken der Region bleibt utopisch.
Die Zukunft gehört wohl einem modernen Nachfolger der Baureihe 614.
Ein "Eilzugtriebwagen" ohne Gimmicks wie Neigetechnik, aber ausreichend schnell mit Vmax 140-160km/h sowie beschleunigungsstark und dreiteilig als Grundeinheit. Neue Konzepte der Industrie, wie etwa der auch in DE-Version erhältliche Desiro ML, gehen ja auch wieder in diese Richtung.
Von den Baureihen 610-612 dürfte man sich früher oder später (eher wohl früher) verabschieden.

mfg.




von fahr-gast - am 21.10.2009 09:51

Neuvergabe NT Netz Start 2015 siehe diesen Link

Stand September 2009


[www.bayern-takt.de]

von Neuenmarkt - am 21.10.2009 10:44
Hallo,

heute am Tag eins des 612.Geschwindigkeitsreduktionsprogramms habe ich eine kleine Tour unternommen. Auffällig war die 50 Min. Verspätung zum Abfahrtszeitpunkt in Münchberg. Plan 8.05 Ist: 8.55 (IRE nach DD)

Am Nachmittag haben sich Verspätungen mit 6 Minuten in Grenzen gehalten. (an IRE 18:17 )
Schönen Abend noch aus dem Frankenwald :-)

von Gast - am 21.10.2009 17:49

Alex zwischen Nürnberg und Dresden

Hallo !

Es wäre vielleicht nicht verkehrt, den Alex zwischen Nürnberg und Dresden fahren zu lassen, als den pannengeplagten 612. Bei dem guten Ausbauzustand dürfte die Fahrzeit des lokbespannten Zuges wohl nicht mehr als 20 Minuten gegenüber der Neigetechnik betragen. Der Komfort für die Reisenen wäre sicherlich besser.

Um das zu realisieren, müssten dann aber noch Lokomotiven beschafft werden. Auch wird das gegenwärtige Wagenmaterial nicht reichen. Die Wagen vom Prager stünden ja dann ab Fahrplanwechsel im Dezember zur Verfügung.

Die gegenwärtigen Pannenserien und insbesondere die Umleitungen über Marktrewitz werden zu einem weiteren Rückgang der Reisendenzahlen haben.

Noch einen schönen Tag.

Axel

von --------------------------------- - am 23.10.2009 09:12

Re: Alex zwischen Nürnberg und Dresden

In der Tat keine schlechte Idee. Die 223 sind ja schon mal als Vogtland-Express gefahren, auch wenn das nur eine Testfahrt war.

Gruß
Jan

von 628 245-2 - am 23.10.2009 22:23
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