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Informationen zum Thema:
Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
extirschenreuther, Guliver, domos, nix mehr, derSchlömener

Bahnstrecke Selb - Asch im Dornröschenschlaf (mB) - Teil 4: Von der Grenze hinein zum "Hauptbahnhof" Asch

Startbeitrag von derSchlömener am 01.01.2010 22:07

Hallo und noch ein glückliches und v.a gesundes neues Jahr 2010!

Drei Teile unserer Streckenwanderung von Selb Plößberg nach Asch habe ich vor wenigen Tagen bereits hier eingestellt, heute folgt noch der vierte und letzte Teil dieses Bildberichtes:

Nachdem wir die Deutsch-Tschechische Landesgrenze hinter uns gelassen hatten, ging es entlang einer langen Gerade hinab nach Asch:


Die Strecke ist immer noch freigeschnitten. Die typischen Osteuropa-Schienenstöße fangen an. Z.T. mit Zentimeterweiten Abständen zwischen den Schienen.

Die Brücke der Ortsumgehung von Asch wurde 2001 gebaut. Hier wurde die Strecke NICHT zugeschüttet :-)




Blick durch die Brücke in Richtung Asch.


Nach wenigen Metern (die Brücke ist im Hintergrund noch zu erkennen) wird eine alte Brücke überquert.


Seitenansicht der Brücke.


Nach wiederum einigen (Kilo)metern wird das Holzlager erreicht, von dem hier im Forum vor wenigen Wochen schon einmal die Rede war.
Ich denke, bis hierher wird die Strecke auch noch regelmäßig befahren. Aber es ist vom Holzlager ja auch nur etwa noch ein guter Kilometer bis zum Bahnsteig in Asch.

Schaut bestimmt super aus, wenns nacht ist, ein Zug drin steht und alle Lampen an sind!


Immer weiter in Richtung Personenbahnhof.


Blick in Richtung Grenze aufs Holzlager.


Es geht noch vorbei an einigen mehr oder weniger verfallenen Güterhallen, dann ist der Personenbahnhof endlich erreicht.


Der "Wandel" vollzieht sich in Tschechien mindestens genauso schnell wie in (Ost)Deutschland: vor wenigen Jahren stand diese Seite des heute völlig überdimensioniert erscheinenden Ascher Bahnhofs noch voller Güterwagen...
Heute gähnende Leere.


Im nächsten Teil stelle ich noch ein paar Bilder vom Ascher Bahnhof (innen) und Scans der Fahrkarten ein.

Viele Grüße,
Hannes

Antworten:

Typisch?

Servus Schlömener,

typisch Osteuropa?
Zentimeterweite Stöße gab es früher auch bei uns!
Aber das ist lange her.

www-Nutzer sind im allgemeinen zu jung, um das hier noch erlebt zu haben.

Frage dabei: wo wird es in der Forumsregion zuletzt Schienenstöße gegeben haben?

malo



von nix mehr - am 02.01.2010 08:45

Gibt's meines Wissens sogar noch...

... und zwar auf Cham - Kötztzing, wenn mich nicht alles täuscht (wies auf dem Privatbahnabschnitt aussieht, weiß ich leider nicht mehr, da bin ich heuer nicht mitgefahren) und auf Gotteszell-Viechtach.


Gruß, domos

von domos - am 02.01.2010 12:51

Schienenstoß in Teisnach

Für Gotteszell-Viechtach kann ich das bestätigen. Hier ein Foto vom Bahnhof Teisnach:


Wobei der zugegeben kein wirklich "zentimeterbreiter" ist.

von Guliver - am 02.01.2010 14:14

Re: Typisch?

das Holzlager wird tatsaechlich noch ca 3x pro Woche beliefert, mit jeweils ca 6-10 Waggons, habe damals mal gefragt. Von dort gehts weiter Richtung Deutschland, per LKW.
Umgekehrt wird auf Hoehe der alten Gueterhalle noch Holz verladen (Stammholz fuer irgendein Saegewerk).
Die Atmosphaere an den Gleisanlagen ist cool, ungefaehr so wie bei 5 Freunde und der geheimnisvolle Zug oder so
Extirschenreuther

von extirschenreuther - am 02.01.2010 20:06
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