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Eisenbahnforum Nordostbayern
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vor 8 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
derSchlömener, Fahrschalterflüchtling, Kulmbacher, Martin Pfeifer, Neuenmarkt

Keine Änderung am Bahnhof Kulmbach

Startbeitrag von Neuenmarkt am 18.02.2010 21:10

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Ressort Kulmbach-Stadt
Erschienen am 19.02.2010 00:00
Keine Chance auf Besserung am Bahnhof

Kulmbach - Keine Chance sieht die Deutsche Bahn, den Bahnhof Kulmbach in absehbarer Zeit fahrradfreundlicher zu gestalten. Dies geht aus einer Antwort der Bayerischen Eisenbahngesellschaft auf eine entsprechende Anfrage des Kreisrates Jürgen Öhlein (Grüne offene Liste) hervor. Eine Verlagerung der Züge von den Mittelgleisen 2 und 3 auf die für Fahrradfahrer leichter erreichbaren Gleise 1 und 4 sei aufgrund der "Prämissen der Fahrplangestaltung" nicht möglich. Auch Öhrleins Vorschlag einer Nutzung des Bohlenwegs sei nur an Bahnhöfen möglich, bei denen DB-Personal vor Ort ist. "Somit verbleiben nur bauliche Maßnahmen am Bahnhof, um die gewünschte Verbesserung für den Fahrradverkehr zu erreichen." Allerdings sei der Ausbau der Infrastruktur und damit der Bahnhöfe grundsätzlich Aufgabe des Bundes.

In Anbetracht der Haushaltssituation scheide eine Vorfinanzierung oder gar Übernahme der Investitionskosten für den barrierefreien Ausbau jedoch aus. Eine Rahmenvereinbarung des Freistaats mit der Deutschen Bahn AG aus dem Jahr 2004 über ein Zehn-Jahres-Entwicklungskonzept für den Schienenverkehr in Bayern umfasse zunächst nur den barrierefreien Ausbau der großen Bahnhöfe in Bayern. Erst wenn für einen Großteil dieser Bahnhöfe die Finanzmittel erschlossen sind, macht es Sinn, den barrierefreien Ausbau weiterer Verkehrsstationen in einer Prioritätenliste festzuschreiben. Für eine Nachrüstung der Unterführung am Bahnhof Kulmbach mit Schieberinnen für Fahrräder seitlich der Treppen werden von Seiten der DB keine Finanzmittel bereitgestellt, "so dass die erforderliche Finanzierung zur Nachrüstung der Schieberinnen von Dritten, also zum Beispiel von der betroffenen Kommune, übernommen werden müsste", heißt es abschließend in dem Schreiben der Bayerischen Eisenbahngesellschaft.


Mal eine Frage von mir, der Bahnsteig der Gleise 2 und 3 reicht ja fast bis zum BÜ mit Vollschranken (der ja wegen der Vollschranken vom FDL vor Ort überwacht wird).

Wäre es denn nicht möglich, den Zugang Barrierefrei für Radler und Kinderwagen (natürlich auch für Rollis aber die kommen ohne Hilfe eh nicht in den 612er) vom BÜ her zu erschließen ??

Denn am BÜ werden ja von den KFZ und Fußgängern die Gleise ja ohnehin überquert (ist ja auch Sinn eines BÜ) und wenn ein Zug kommt dann sind die Schranken ohnehin geschlossen und der Zugang gesichert.

Das könnte ohne groß bauliche Maßnahmen erfolgen, aber wahrscheinlich gibt es hier wieder viele Gesetze die das verhindern.

Vielleicht kann ja einer was dazu sagen ??

Antworten:

im Prinzip kein Ding....

... man kann auch problemlos vom Bahnübergang aufs Gleis u.z. laufen.

So wird der Weg deutlich verkürzt, wenn man in Richtung real bzw. Industriegebiet will.


Schon vor Jahren, oder mittlerweilen Jahrzehnten wurde man vom Fdl mit einer "freundlichen" Durchsage begrüßt, wenn man diesen Weg wählt / wählte.

Wahrscheinlich gibt es irgendwelche Vorschriften, dass für einen Weg die Gleise zu nahe zusammen sind oder so...


Viele Grüße,
Johannes


von derSchlömener - am 18.02.2010 22:08
Servus,

man könnte vom Bahnsteig aus einen Weg zum Bahnübergang anlegen. Neben der Befestigung des Weges erfordert dies zum einen in dem Bereich, wo der Weg keinen Bahnsteig mehr darstellt, die Abgrenzung zum Gleis mittels eines Zaunes / Geländer. So etwas existiert z.B. bei der Nürnberger S1 in Nürnberg-Mögeldorf. Und dann muß natürlich die Bü-Sicherung entsprechend um einen weiteren Schrankenbaum ergänzt werden, der diesen Fußweg sichert.

Schön ist das aber nicht, ich befürchte da bei Zugbegegnungen oder wegen Leuten, die immer erst auf die letzte Sekunde kommen, größere Probleme mit "nochmal schnell über die Gleise laufen". Deshalb macht man so etwas nicht oft.

von Martin Pfeifer - am 19.02.2010 10:00
Dem kann ich nur voll zustimmen. Denn selbst mit zusätzlicher Schranke am Bahnsteig ist das zu gefählich und muß nicht sein. Denn die meisten Fahrgäste müssen nicht ins Industriegebiet, sondern in die Innenstadt bzw. Richtung Fritz-Einkaufszentrum.
Und zweitens muß man trotz geschlossener Bahnsteigschranke immer wieder mit unvernünftigen Mitmenschen rechnen.
Im übrigen ist der Kulmbacher Bahnhof auch sonst kein Aushängeschild für eine Stadt mit 28.000 Einwohnern. Keine Toiletten, dafür stinkt es in der Bahnsteigunterführung.


von Kulmbacher - am 19.02.2010 13:22

aber der einzige Bahnhof den ich kenne mit...

... Luft"erfrischern" in der Unterführung.
So kann man das Piss-Problem auch lösen.
Und zwei drei Luft-Frisch-Kästen sind doch deutlich billiger als ein richtiges Klo.
Weiter so!


von derSchlömener - am 19.02.2010 13:40

Re: gibt noch einen ...

Hallo,

in Neufahrn i. NB. gibt es die Dinger auch in der Unterführung ...


Viele Grüße vom FSF!

von Fahrschalterflüchtling - am 20.02.2010 13:38
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