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Informationen zum Thema:
Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
11
Erster Beitrag:
vor 7 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 7 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
Guliver, 403, Martin Pfeifer, fahr-gast, Gast, Bahnwärter1848, Christian Bartels, Schwandorfer, derSchlömener

so gut vertraut man bei der Bahn den Automaten ;-) (mB)

Startbeitrag von derSchlömener am 05.01.2011 00:25

Hallo.

Im Kronacher Reisezentrum ist es nicht weit her mit dem Vertrauen in die moderne (Automaten)technik.
Ein Schild weist den Reisenden am Schalter bzw. evtl. vor dem Schalter auf viele Gefahren hin, die beim Fahrkartenkauf am DB Automaten auftreten können:


Also besser immer die Fahrkarte am Schalter kaufen. :-)

Viele Grüße,
Hannes

Antworten:

Das ist aber höchstens eine Agentur

So, wie das aussieht, ist das eine clevere Idee, die Kunden vom Automaten wegzulocken und so kann die Agentur dann die Provision selber erhalten.

Gruß,

Christian

von Christian Bartels - am 05.01.2011 02:45
Verdammt frech von dieser Agentur!

Wie Christian schon sagte: Das dient vorallem dazu, dass sich die Agentur die Verkaufsprovision einverleiben kann und nicht DB Vertrieb...

von 403 - am 05.01.2011 12:59
Zitat

Wie Christian schon sagte: Das dient vorallem dazu, dass sich die Agentur die Verkaufsprovision einverleiben kann und nicht DB Vertrieb...


...und damit dazu, daß die Agentur und damit personalbedienter Fahrkartenverkauf erhalten bleibt. Das hat DB Vertrieb ja an vielen Standorten schon längst aufgegeben. Von daher: richtig so.

Viele Grüße

Tobias

von Schwandorfer - am 05.01.2011 13:05
Das sind allerdings keine fairen Methoden.

Die Agentur kann ja gerne damit werben, dass sie persönlich berät - und natürlich auch die Aufschläge für personenbedienten Verkauf kassiert - und sonst irgendwelche tollen Vorteile hat. Aber einfach zu behaupten, die Automaten würden oft (!!!) Wechselgeld nicht zurückgeben ist einfach nur dreist.

Ich würde doch sehr auf eine Abmahnung seitens DB Vertrieb hoffen!

von 403 - am 05.01.2011 14:01
Die geschilderten Probleme (geschlucktes Wechselgeld, unvollständig gedruckte Fahrkarte (??)) hatte ich eigentlich noch nie, aber häufig bis sehr häufig die Nichtannahme von z. B. 5-EU-Scheinen (wenn mans mit 3-4 verschiedenen versucht, kanns kaum am Schein liegen!) - und da fällts schwer, die Nichtfunktion beim Nachlöseversuch im Zug zu erklären.

Da würde ich mir die Karte schon lieber in der Agentur kaufen - wenn ich könnte. Kronach hats da wohl gut. Was ich der Aufnahme nicht entnehmen kann, ob ich z. B. das Bayernticket aufgrund des "Warnhinweises" auch ohne Bedienungsaufschlag erwerben kann ...

von Bahnwärter1848 - am 05.01.2011 18:12

Re: Gibt es ein Patentrezept...

...damit der FKA jede Eurobanknote akzeptiert, die in einem einigermassen gepflegtem Zustand eingegeben wird und nicht aus Gründen auch immer gleich wieder denselben verlässt, und damit den Zeitdruck bis zur Zugankunft erhöht und natürlich eine Warteschleife entstehen lassen kann, die dieselben Probleme hat...
Wer kennt´s nicht, (?) der sich wundernde *Gast*

von Gast - am 05.01.2011 19:53

Umgekehrt arbeitet man auch unfair

Zitat
403
Das sind allerdings keine fairen Methoden.


Umgekehrt finde ich den Spruch "Kaufen Sie vor der Fahrt ihre Fahrkarte am AUTOMATEN!" auch nicht gerade die feine Art, wenn man diesen weit und breit auf dem Bahnhof anbringt, insbesondere in der Nähe des Schalterbereichs.
Es ist ja nun wirklich nicht so, dass die Bahn den personenbedienten Verkauf nach Kräften fördert.
Von daher finde ich es gut, wenn für den Schalter geworben wird und mittlerweile sogar die BEG für den Erhalt von Schaltern eintritt (wie bei der Ausschreibung über die Regionalzüge in Ostbayern). Über die Art und Weise mag man streiten, wie Werbung gemacht wird. Aber das man auf sich aufmerksam macht finde ich absolut richtig.



von Guliver - am 05.01.2011 20:02

Re: Umgekehrt arbeitet man auch unfair

Zitat
Peter_Wolf
[
Von daher finde ich es gut, wenn für den Schalter geworben wird und mittlerweile sogar die BEG für den Erhalt von Schaltern eintritt (wie bei der Ausschreibung über die Regionalzüge in Ostbayern). Über die Art und Weise mag man streiten, wie Werbung gemacht wird. Aber das man auf sich aufmerksam macht finde ich absolut richtig.


Die klassischen Fahrkartenschalter im Empfangsgebäude werde da leider wohl nicht gemeint sein. Eher irgendwelche Verkaufsstellen in Bahnhofs/Haltestellennähe, in etwa vergleichbar mit den Postagenturen.

von fahr-gast - am 06.01.2011 09:37

Status quo wird festgeschrieben

Zitat
fahr-gast
Die klassischen Fahrkartenschalter im Empfangsgebäude werde da leider wohl nicht gemeint sein. Eher irgendwelche Verkaufsstellen in Bahnhofs/Haltestellennähe, in etwa vergleichbar mit den Postagenturen.


Was kaum eine Änderung zum heutigen Zustand bedeuten würde. Es wäre immerhin ein personenbedienter Verkauf. Und Agenturen müssen ja auch nicht unbedingt schlecht sein. Es kommt immer darauf an wie engagiert der einzelne Mitarbeiter ist. Und diese Art Agenturen gab/gibt es in den vier genannten Bahnhöfen schon.

von Guliver - am 06.01.2011 22:46
Zitat
Bahnwärter1848
Die geschilderten Probleme (geschlucktes Wechselgeld, unvollständig gedruckte Fahrkarte (??)) hatte ich eigentlich noch nie, aber häufig bis sehr häufig die Nichtannahme von z. B. 5-EU-Scheinen (wenn mans mit 3-4 verschiedenen versucht, kanns kaum am Schein liegen!) - und da fällts schwer, die Nichtfunktion beim Nachlöseversuch im Zug zu erklären.

...


Servus,

ich hatte im Sommer 2009 einmal das Problem, das der Automat "wegen Unwohlsein" den Verkaufsvorgang nach meiner Zahlung abgebrochen hat und das Geld gleich erst einmal behalten hat. Ich habe dann bei der Hotline angerufen, den Vorgang geschildert und bekam später mein Geld zurück. War trotzdem ärgerlich und für jemand, der nicht so sehr mit dem Computerzeugs vertraut ist sicher ein Grund mehr, nicht mehr Bahn zu fahren. Bei meiner recht geringen Zahl von Kontakten mit dem Bahn-Automaten ist der eine Fall doch recht viel. Zumindest bei der älteren Software-Konstruktion ist die Bedienung auch recht umständlich und das verkaufspersonal auch schon mal Tricks kennt, wie man billiger davon kommt, habe ich bereits öfters erlebt. Insofern ist mir gerade bei nicht-Standard-Sachen der persönliche Verkauf am liebsten, aber ein simples SWT / Bayern-Ticket würde ich bei Schlange jederzeit am Automat kaufen.

von Martin Pfeifer - am 07.01.2011 17:05
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