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Informationen zum Thema:
Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 7 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 7 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
derSchlömener, Martin Pfeifer, Gast, malo

liebe Bahn, liebe BEG, lasst doch bitte die "richtigen Züge" auf der KBS 840 zwischen Lichtenfels und Saalfeld weiterfahren! (mB)

Startbeitrag von derSchlömener am 25.01.2011 22:02

Hallo,

laut www.bahn.de/aktuell verkehren die RE-Züge zwischen Lichtenfels und Saalfeld nur noch bis 31. 1. als 143er mit 3 n-Wägen:

[www.bahn.de]


Warum eigentlich?

Welchen Sinn macht noch ein 612er, der sich nicht neigen kann, außer dass man auf der (nicht wirklich oft nachgefragten) Verbindung zwischen Saalfeld und Bayreuth nicht umsteigen muss?

Sollte man vielleicht nicht eher endlich mal den Lauf Lichtenfels - Bayreuth an die Linie Bayreuth - Nürnberg mit anschließen?

Naja, ich bin mal gespannt...
Ich war jedenfalls IMMER pünktlich unterwegs im 143er-RE.


Die Wagen sind doch wirklich top!
Und die Sitze ham z.T. - wie hier - die selbe Farbe wie im geliebten 612er....


Viele Grüße,
Hannes

Antworten:

kann es sein, dass der Lokalpolitik der 612er sehr gefällt? ;-) (mB)

Hallo.

Ich antworte mir (mal wieder) selbst.
Ich hab grad noch was Nettes gefunden:


Das ist das Fahrplanheft, dass Stadt und Landkreis Kronach jährlich herausgeben.
Als Titelbild ist ein 612er vor der Festung Rosenberg, unter der neuen Oberleitung und neben ihrer tollen - jetzt ganz breiten - Straße nach Lichtenfels zu sehen...


Viele Grüße,
Hannes


von derSchlömener - am 26.01.2011 08:50

Re: ab 2050

...war gestern auf B5 Aktuell zu hören (Thema: Energieträger im Verkehr ab 2050 wenn vsl. die Vorräte an Erdöl dem Ende zugehen)...daß der schienengebundene Verkehr dann ausschließlich elektisch betrieben werden soll. Das würde bedeuten, daß heute schon überflüssigen Zugleistungen (Dieseltraktion unter aktiver Fahrleitung) in keinem Fall mehr stattfinden würde. Hierzu stellt sich im Kontext natürlich die Frage, was dann mit den noch dieselbetriebenen Nebenstrecken passiert? Werden die auch elektrifiziert? (Hab jetzt das gedankliche Bild im Kopf "Bad Steben unter Strom") Was wird aus den problematischen Hauptstrecken, wie im Pegnitztal?

Fragen über Fragen und wieder keine verlässlichen Antworten (oder?) meint *Gast* aus dem verwehten und zugeschneiten Frankenwald, wo die Fahrleitungen bestimmt wieder vereist sind und die Weichen mal wieder im Schnee versinken. Viele Grüße ins Bahnland!

von Gast - am 26.01.2011 09:05

Bis dahin

Hallo,

...leben wir in unserer überzüchteten Gesellschaft längst nicht mehr.
Eher überleben solche in Entwicklungsländern. So wie vor 100 Jahren , wie heute.
Ärmlich zwar, aber wahrscheinlich weiterhin sehr nachhaltig, sparsam, einfach.

1. voraussichtlich haben wir uns die Birne gegenseitig um das Öl eingehauen
2. vergiftet an denaturierten Lebensmitteln
3. erkrankt an Gen-Dreck und dadurch hervorgerufenen komplexen Allergien und Krankheiten

4. weit aus realer: Entvölkerte Fläche! Wir wohnen in den Ballungszentren im Süden...
Siehe Zukunftsrat ;-) Der Nordosten dient der Brennstofferzeugung ->Forst!

5. mal ganz im Ernst: bist Du noch Säurekübel gefahren?
Ich meine Akku 515.... Was ganz, ganz geiles.
Ich kenne das noch z.B. von Mindelheim - Krumbach - Günzburg, Wuppertal,
keine Ahnung, warum das die DB dann nie mehr weiter verfolgt hat.

Wenn es schon seit Jahrzehnten mit den Akkus ging und funzte, warum nicht bis 2050 mit dann aktuellen Akkus?
Straßenbusse mit Akkus: zu große Verluste. Eher noch O-Busse mit dann effizienter Brems- und Rückspeisungstechnik.

Weswegen ich den Deppen in Selb es rate, diese Trasse zu erhalten, um 2050 wenigstens noch etwas Mobilität zu garantieren.


malo

von malo - am 26.01.2011 09:27

Re: ab 2050

Zitat
Gast
...war gestern auf B5 Aktuell zu hören (Thema: Energieträger im Verkehr ab 2050 wenn vsl. die Vorräte an Erdöl dem Ende zugehen)...daß der schienengebundene Verkehr dann ausschließlich elektisch betrieben werden soll. Das würde bedeuten, daß heute schon überflüssigen Zugleistungen (Dieseltraktion unter aktiver Fahrleitung) in keinem Fall mehr stattfinden würde. Hierzu stellt sich im Kontext natürlich die Frage, was dann mit den noch dieselbetriebenen Nebenstrecken passiert? Werden die auch elektrifiziert? (Hab jetzt das gedankliche Bild im Kopf "Bad Steben unter Strom") Was wird aus den problematischen Hauptstrecken, wie im Pegnitztal?
...


Servus,

bezüglich der Nebenstrecken, wo auch bei drastisch steigenden Ölpreisen die Kosten für die Hardware aus Kupfer, Stahl und vermutlich wieder Prozellan nie und nimmer reinkommen, sehe ich eine Alternative: Akku-Fahrzeuge. Was es schon mal gab (die jüngeren kennen sicherlich keinen ETA der Baureihe 515 aus eigenem Erleben), hat in Zusammenhang mit der Entwicklung in der Tfz-Technik sicherlich auch bei der Bahn eine Zukunft. Bei den Autos geht die Entwicklung hin zum Elektro-Auto mit mehr Reichweite aus der Batterie. Wenn die guten alten Säure-Kübel mit ihrer (aus heutiger Sicht) anarchischen Blei-Akku-Technik schon auf einen Fahrbereich von 500 km gekommen sind, wo müsste dann ein vergleichbares Fahrzeug mit moderner Technik liegen?

von Martin Pfeifer - am 26.01.2011 19:33
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