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Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
15
Erster Beitrag:
vor 7 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 7 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Gerald H, Neuenmarkt, timo, BR628, Höllenthal, ---------------------------------, Oliver218254, KBS 867, Martin Pfeifer

Link zu Bildern der KBS 860 aus drei Jahrzehnten

Startbeitrag von Gerald H am 27.02.2011 20:33

Hallo,

nachdem mein Diascanner in den letzten Monaten heiß gelaufen ist, hab ich auch mal ein Bild aus jeden Jahr in eine neue Galerie meiner Homepage gestellt. Thema ist der Abschnitt Marktredwitz - Schnabelwaid der KBS 860, also meine "Hausstrecke". Diese Abgrenzung resultiert aus der Sortierung meiner Dias nach KBS-Nummern mit Stand Anfang der 90er Jahre: Dieser Abschnitt war die KBS 865 und ich habe jeinen Bock, nach jeder Umbezeichnung einer Strecke umzusortieren ...

Hier gehts zur Galerie - ich habe jedoch gerade gemerkt, dass sich die Galerie noch nicht vom Foto, sondern nur vom gelben Text aus öffnen lässt:
[www.hochfoto.eu]


Und hier als Appetithappen schon mal das Titelfoto der Bildergalerie:



Antworten:

Zitat
Gerald H
... ich habe jedoch gerade gemerkt, dass sich die Galerie noch nicht vom Foto, sondern nur vom gelben Text aus öffnen lässt:
[www.hochfoto.eu] ...


Bei mir ist der Klick-Text zwar blau - aber das tut den schönen Bildern keinen Abbruch ;-)

Dankeschön für's zeigen.

von Höllenthal - am 27.02.2011 20:54
Servus !

...äußerst nett...schon der Appetithappen sagt viel...heute werdens` alle scho fünf Tage vorher hektisch wenn ähnliche Fuhren mit zwei Russen angekündigt sind...früher haben zwei V100 auch gereicht ;-)...
...besonders die Fotos aus den Achtzigern sind ja historisch äußerst wertvoll und interessant...260 244 in altrot, 215 148 vor dem Güterzug oder das damals an Di-Fr planmäßige 217+218-Doppel vor dem 44174, einfach nur genial...

...danke dafür...

Pfürti und Gruss
Oli

von Oliver218254 - am 27.02.2011 22:11
Servus,

selbst zu den als B-Ware deklarierten Bildern kann man nur eins sagen: Klasse, Spitze, Danke!

von Martin Pfeifer - am 28.02.2011 08:37

Sehr schöne Bilder + Frage am Rande

Das sind wirklich sehr schöne Bilder, zum Teil aus einer Zeit in der ich noch nicht so viel mit der Bahn unterwegs war wie heute.
Schemenhaft erinnere ich mich noch an die EC- und D-Züge über Marktredwitz, die ich als kleiner Junge am dortigen Bahnhof betrachtet habe, und die das Abenteuer der weiten Welt und des nahen und doch so fernen Tschechiens und Ost-Europa mit sich führten. Bis vor ein paar Jahren gab es ja auch noch einen Nachtzug von Frankfurt nach Prag (?) mit Halt in Marktredwitz, später nur noch in Cheb. Auch hier habe ich noch eine Bahnfahrt im Vorschulalter in den 1990er-Jahren mit meinen Eltern über Nacht vom Ruhrgebiet nach Hause in Erinnerung. Ich bin mir sicher, dass wir damals in einem Nachtzug von Koblenz ohne weiteres Umsteigen im Liegewagen bis Marktredwitz gefahren sind. Kann das sein?

Der Diesel-ICE ging ganz spurlos an mir vorbei, mit einem Fernverkehrszug auf der Franken-Sachsen-Magistrale bin ich dann erst wieder 2005 mit dem lokbespannten InterCity 2158 morgens von Hof über die Schiefe Ebene und Bayreuth nach Nürnberg gefahren. Ein Jahr später, nur kurz vor der Einstellung des IC-Verkehrs, noch mit einem abendlichen InterCity von Nürnberg über Marktredwitz, heim nach Hof. Ein Dahinschweben auf Schienen, was ich bei uns heute so nur noch im 928-Teil der BR 628 finde. Nicht vergessen habe ich den Anblick des letzten IC, mit dem ich gefahren bin, 2006, der das Gleis 6 im Hofer Hauptbahnhof gut ausfüllte und - mit den zwei (oder drei?) Zugbegleitern bei der Abfertigung - richtigen Fernverkehrs-Flair in den von Triebwägen dominierten Bahnhof brachte, dessen Geschichte als Fernverkehrs-Drehscheibe der Vergangenheit ich nur von Erzählungen kannte.

Nichtsdestotrotz haben wir heute einen guten Fahrplan in der Region - der fantastisch sein könnte, wenn die Neigetechnik endlich wieder komplett funktionieren würde. Mal sehen was die Zukunft bringt.Vielleicht bringt uns die Elektrifizierung bis Hof - und damit zumindest der "physikalische" Anschluss an das von E-Traktion dominierte Fernverkehrs-Netz mehr als wir zunächst annehmen wollen?

von BR628 - am 28.02.2011 09:30

Re: Nachtverkehr Prag

Ohne jetzt in der alten Fahrplänen zu wühlen, hier mal eine allgemeine Auskunft: Ich kenne seit meiner Kindheit den Nachtzug nach Prag, auch noch aus Zeiten des Kalten Krieges. Hauptlauf war ab Frankfurt-Prag, Kurswagen ab Stuttgart (bis Nürnberg gemeinsam mit den Rostocker Nachtzug, dann als Eilzug über MAK und in Hof Vereinigung mit dem Münchner Stammlauf).
In den Jahren nach der Grenzöffnung wurde der Hauptlauf bis Amsterdam bzw. zuletzt Köln verlängert. Ich bin da ein paar mal nach Prag und erinnere mich an einem Karfreitag, wo man trotz 13 Wagen stehen musste. (Wo sind all die Leute jetzt ?) Für Stuttgart wurde damals ein eigenes Nachtzugpaar eingerichtet.
Etwa um die Jahrtausendwende wurden die Kurswagenläufe aus Frankfurt, Stuttgart und München zu einem Zug Nürnberg-Prag gebündelt, auch hier erinnere ich mich an 12-13 Wagen, darunter auch die blauen City-Nightline und wir hatten erst nach einiger Suche ein eigenes Abteil. In Prag war Abfahrt nach 21 Uhr und wir waren gegen 2 Uhr wieder vom Tagesausflug zurück.

von Gerald H - am 28.02.2011 11:48

Nachtzug über NMR

Also mit Schlafwagen nach Prag bin ich noch im Jahr 2006 gefahren (zusammen mit Neuenmarkt und KBS_860 ;) ).
Der Zuglauf wurde in Nürnberg mit den drei Flügeln aus München, Stuttgart und Frankfurt vereinigt.
Über viele Jahre hinweg hatte der Zug übrigens die Nr. D 352/353.

Ein Jahr später wurde die Linie bereits umgekrempelt: Der Lauf über NMR-Cheb entfiel, dafür fuhr nur noch der Münchener Zugteil über Saalfeld-Leipzig-Dresden. Der Hauptlauf ging über Eisenach-Frankfurt-Mannheim nach Basel (oder Zürich?).
Auch diesen Zug habe ich nochmals 2007 von Prag bis Nürnberg genutzt.

Dieser Flügel wurde dann 2008 auch eingestellt.

Heute gibts nur noch eine CNL Prag-Zürich, bei der man nichtmal ansatzweise die Möglichkeit hat, aus unserer Gegend im Nachtsprung nach Prag zu kommen.
Wobei die derzeitigen Ankunftszeiten (10:25 bzw. 10:00) ohnehin in meinen Augen sehr unattraktiv sind.

von KBS 867 - am 28.02.2011 14:56

Es gab sogar Liegewagenzüge aus Prag über Bayreuth

meines Wissens in den frühen Morgenstunden bis in die 80ger Jahre, vlt. kann da einer nochwas genaues inkl. dem Laufweg schreiben

von Neuenmarkt - am 28.02.2011 19:25

Re: Es gab sogar Liegewagenzüge aus Prag über Bayreuth

Liegewagen waren nicht dabei. Nach den mir vorliegenden Unterlagen aus dem Jahr 1985- 1994 waren das nur 2. und 1./2. Klasse Schnellzugwagen mit dem Laufweg Prag - Nürnberg - Stuttgart bzw. in der entsprechenden Gegenrichtig.

von --------------------------------- - am 28.02.2011 21:07

Denke schon das die dabei waren



D 357 Stuttgart-Nürnberg-Bayreuth-Eger-Prag mit Liegewagen, Bayreuth ab 1.44

und

D 356 Prag-Eger-Bayreuth-Stuttgart-Zürich-Chiasso mit Liegewagen Prag-Stuttgart,
Bayreuth ab 5.30

tja und dann wurde ein D-Zug über NMR daraus mit Schlafwagen und dieser ist heute auch schon Geschichte,

Wo sind sie alle hin die klangvollen Zügen mit ihren Garnituren wie im Sommer 1989 z.B.

D 382 Chiasso-Zürich-Stuttgart-Nürnberg-Bayreuth (Kurswagen Konstanz.Bayreuth), an in Bayreuth 16.41

oder der Franzose

E 3694 Bayreuth-Nürnberg-Stuttgart-Karlsruhe-Straßburg

Quelle: siehe Bayreuth und die Eisenbahn von Zintl, Seite 141

von Neuenmarkt - am 28.02.2011 21:20

und noch einer D 2852

verkehrte ab 1987

Hof-Marktredwitz-Bayreuth-Nürnberg -Stuttgart mit Kurswagen Rostock-Stuttgart und Liegewagen Berlin - Stuttgart !!!!

von Neuenmarkt - am 28.02.2011 21:25

Faszinierend...

... was früher an Fernverkehrsläufen geboten wurde. Danke für die Infos zum Nachtzug, dann bin ich damals als kleiner Junge wohl tatsächlich ohne Umstieg und im Liege- (oder Schlaf-)wagen von Koblenz direkt nach Marktredwitz. Heutzutage (leider) schon unvorstellbar geworden!

von BR628 - am 01.03.2011 08:34
hallo gerhard
super bilder. keine frage. aber das von 1998, da kommt der 614 aus dem armesbergtunnel und nicht aus dem armannsbergtunnel. nur als kleiner hinweis!

von timo - am 02.03.2011 15:40

Re: Armesberg

Tatsächlich heißt der Basaltberg östlich vom Tunnel Armesberg. Übrigens einer der Punkte mit der ganz besonderen Aussicht, wobei noch eine Schneise in den immer höher wachsenden Waldbestand unter der Kirche mit Blickrichtung Kemnath geschlagen werden soll.

"Armannsberg" ist wohl eine alte Schreibweise und tatsächlich lautet die Aufschrift auf den Steinen des Südportals "Tunnel durch den Armannsberg" (841 m lang).

Ich habe daher diese Bezeichnung für den Tunnel verwendet, obwohl ich den Berg nicht so nennen würde.

von Gerald H - am 02.03.2011 22:05

Re: Armesberg

ok das mit dem tunnelnamen wusste ich auch nicht.

von timo - am 03.03.2011 14:47
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