Um Marktredwitz im März 2002 (VL) mit 218, 232,628; Egrensis, Karlstein

Startbeitrag von Torsten Braun am 12.03.2011 22:07

2002 gab es schon erheblich mehr Verkehr um Marktredwitz, und das sogar samstags!
Grund für den Besuch waren die Wochenendverstärker mit 2x218 und Halberstädter Nahverkehrswagen, die nicht als Wendezug gefahren wurden und die Relation Nürnberg-Leipzig bedienten.
Neben diesen Zügen gab es interessanten "Beifang" in Form des EC "Egrensis", IC "Karlstein" (leider schon "kastriert"), einigen Güterzügen und einem Militärzug, der sogar auf einem Bild im EK zu sehen war. Bespannt wurde dieser von der 232 663, die bei der Regentalbahn umgebaut worden war.
Bei Seußen gab es noch eine Verfolgungsfahrt eines Güterzuges, über den dortigen Viadukt rollt dann eine 232 mit dem Karlstein.
Ich hoffe, Ihr findet Gefallen an diesen Erinnerungen!

[www.youtube.com]

Antworten:

Hallo Torsten,

herzlichen Dank für diese schöne Erinnerung.

Gab es 2002 mehr Verkehr als heute?

Könntest du bitte kurz den Laufweg der Fernzüge aufschreiben.

Vielen Dank.

von Otto - am 13.03.2011 01:29
Naja, wenn man in späteren Jahren nach Marktredwitz kam, war ja gar nix mehr los...von lokbespannten Zügen ganz zu schweigen.

Die Wochenendverstärker liefen von Nürnberg über Marktredwitz nach Leipzig, die beiden "Fernzüge" waren aber schon kastriert.
Der Karlstein war schon zum IC zurückgestuft und auf die Relation Nürnberg-Marktredwitz-Cheb-Prag. Früher kam er als EC aus Dortmund.
Der EC Egrensis hatte den gleichen Laufweg wie der Karlstein, also Nürnberg-Prag.

Später zog sich die DB AG bekannterweise vom Fernverkehr über Schirnding zurück und ließ diesen über Furth im Wald laufen.

Der E-Wagenzug und ein wg. Bildstörung rausgeschnittener Leerkohlezug fahren heute nicht mehr; Kraftwerk Arzberg ohne Zuführung, Maxhütte außer Betrieb.

von Torsten Braun - am 13.03.2011 10:13

Schönes Video

Zitat
Torsten Braun
Naja, wenn man in späteren Jahren nach Marktredwitz kam, war ja gar nix mehr los...von lokbespannten Zügen ganz zu schweigen.


Danke für das Video. Damit werden eigene Erinnerungen wach. Im Hochsommer, also zur Sommersonnenwende, war es auch sehr schön, den Nachtzug von Nürnberg nach Cheb zu nehmen, wenn in den frühen Morgenstunden die Dämmerung einsetzte, die Nebelschwaden über die Felder waberten und zugleich sich der Sound unseres Zuges über die stille Landschaft legte. Links und rechts des Zuges schaute man in die Küchen der am Bahndamm angrenzenden Häuser, wo die Bewohner das erste Licht anmachten. Zugleich lag bei geöffneten Fenster die morgendliche Feuchtigkeit über der Landschaft, die sich mit den Abgasen der 232 zu einem eigentümlichen Geruch von Natur und Technik vermischte. Um es zu erleben, war es nötig mitzufahren. Jedenfalls waren es meine tieferen Erinnerungen, die ich von der Fahrt über Marktredwitz habe. Die lästigen Polizeikontrollen -ich glaube die stiegen in Neuhaus ein, wo außerplanmäßig gehalten wurde- konnten die Atmosphäre vereinzelt ziemlich stören, wenn auf den Gängen bürokratische Wichtigkeit entstand. An einen bay. Polizisten erinnere ich mich noch gut. Der hatte weder Krawatte, noch macht er entgegen seinen Kollegen viel "Aufhebens", um das, was ihm aufgetragen wurde, zu kontrollieren. Die Fahrt war gerettet.


von Brotbüchse - am 13.03.2011 12:27
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