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Informationen zum Thema:
Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
2
Erster Beitrag:
vor 7 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 7 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
BorisM, malo

Dauerbrenner: Hof alter Bahnhof

Startbeitrag von malo am 16.04.2011 19:03

Hallo,

nachdem mich die Email vom Koll. M.Völkel erreicht hatte, das am Alsenberger Durchlass evtl. noch ein weiteres ex Bahnwärterhaus existieren könnte, zog ich heute gen Hof los.

Siehe hier:
[maps.google.de]
Die Hütte rechts der Planierraupe!
Mit großen Erwartungen fuhr ich los.

Die Bauarbeiten der russischen Kirchgemeinde waren ja bekannt. Das Gebäude steht längst fertig.
Allerdings ist auch die "klinische" Bereinigung des Areals zu vermelden :-(
Es fand sich bei der heutigen Begehung leider nur noch erst kürzlich engeebnetes Erdreich vor. Schade, denn es ist hier noch keinerlei Unkraut gewachsen. Will heißen: Abriss und Einebnung des besagten Gebäudes im vergangenem Jahr...

Recherche tut nun Not!
-Am Zaun am Nachbargrundstück hängt noch der Hinweis einer Hofer Immobilienfirma, die dafür zuständig gewesen sein könnte. Anfrage hier nach Bildern...
-Außerdem: Befragung der Leute vor Ort. Besuch, wenn Leute der Kirchengemeinde da sind.
-Besuch des Hofer Museums mit der Bitte um Einsicht ins Archiv.
-Befragung älterer Mitglieder des MEC Hof, wie z.B. GePu, KaMu, GüHo.
-GeSi hab ich heute schon besucht. Fazit: ehemalige Brücke am Lehmgrubenweg kennt auch er noch! Er habe als Kind noch darauf gespielt. Abriss der Brück in den 50ern...

Ein paar Bilder entstanden denoch:

der alte Viadukt (3.bogig) stand hier bis in die 70er Jahre. Dunkel erinnere ich mich noch daran.


Blick vom "Gleisbett" gen Oberkotzau, bzw. gen Viadukt.


Fundamentreste der alten Brücke...



Dann fuhr ich mal einfach so über den "Schwarzen Weg" und hatte Glück!
Der Bewohner des existenten ehemaligen Bahnwärterhauses lud gerade sein Auto aus. Er war recht Gesprächsbereit, mein Ansinnen sogleich geklärt.
Er hat das Haus 2000 gekauft und weiß vom Vorbesitzer nur, es wäre so um 19hundert gebaut worden.
Stimmt das? Ab wann sicherte die Bay. Eisenbahngesellschaft ihren Zugverkehr per Postenhäuser ab? War nicht alles anfangs (in jenem Falle 1848) mit Fahnen und Lichtsignalen gesichert? Wann führte man die Postenhäuser ein? Ab wann mechanische Sicherungen mit Signalen?

Weiter ging es zum Kuhbogen. Der unmittelbare Bereich am Jugendzentrum wurde von mir auch nie in früherer Zeit begangen.

Zwischen "Jungfern-Turm" (Hochhaus) und Brücke über die Blücherstraße ist noch Wildniss.


Gehörte diese Trockenmauer zu einer Stützmauer oberhalb des Bahngleises zur Sicherung des südwestlich anstehenden Areales?

Oder war es eine Mauer des ehemaligen Anschlußgleises, und den dazugehörigen Hochbauten des Baugeschäftes "Brabeck"?

Wie dem auch sei:
Recherche ist noch nötig!


malo

Antworten:

> Ab wann sicherte die Bay. Eisenbahngesellschaft ihren Zugverkehr
> per Postenhäuser ab? War nicht alles anfangs (in jenem Falle 1848)
> mit Fahnen und Lichtsignalen gesichert? Wann führte man die Postenhäuser ein?
> Ab wann mechanische Sicherungen mit Signalen?

Vorsicht - auch bei der Sicherung mit Fahnen durch Posten brauchte man schon Postenhäuser - schließlich wohnte der jeweils örtlich zuständige Bahnwärter mit seiner Familie an seinem Arbeitsort, für den Eigenbedarf war sogar Viehzucht/eine kleine Landwirtschaft üblich. Postenhäuser gab es damit praktisch seit Beginn der Eisenbahn an - ob Nürnberg - Fürth von Anfang an schon welche hatte weiß ich nicht, könnte ich mir aber gut vorstellen.

Der Übergang zu Signalen (zuerst in den Bahnhöfen) muss man sich auch fließend vorstellen und nicht unbedingt in festem Zusammenhang vom Zeit- in den Raumabstand.

von BorisM - am 19.04.2011 11:27
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