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Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
9
Erster Beitrag:
vor 6 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 6 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
JimKnopff, K. R., _korridor, ChristianMUC, KBS880

Sonderzug am 28.05.11 auf der Rottalbahn

Startbeitrag von JimKnopff am 14.05.2011 19:21

Servus!

Der Landkreis Rottal-Inn geht auf Reisen mit der Südostbayernbahn:

[www.suedostbayernbahn.de]

Dort gibt es auch einen Link zum Fahrplan. Sonnentechnisch ist es etwas problematisch. Mal schauen, ob ich überhaupt arbeiten muss...

Schönen Gruß
Gabriel

Antworten:

Ist die Bespannung+Material bekannt ?

Fragt sich KBS880

von KBS880 - am 14.05.2011 19:29
Servus Daniel!

Vermutlich wieder eine 218er mit Dosto-Wagen und dem Bistro-Wagen.

Schönen Gruß
Gabriel

von JimKnopff - am 14.05.2011 19:44

Rottalbahn

Guten Abend,

auf der Rottalbahn tut sich wieder was. Derzeit laufen div. "Bestrebungen" zur Geschwindigkeitserhöhung, Optimierungen und Fahrplaverbesserungen hinsichtlich der Geschwindigkeitsseite.

Die SOB ist ja bekannt dafür, dass sie viel tut. Derzeit wir der Bü Dietfurt umgebaut, was auch eine Geschwindigkeitsverbesserung mit sich bringen soll. Dadurch wird eine 60 km/h-La beseitigt.

Auch werden div. Mängel behoben, alte Karteileichen (wobei hier die Rottalbahn ja ehr ein Massengrab ist) im Fpl werden verschwinden und die Fahrplankonzeption verbessert.
Schon durch die Aufsstellung des Einfahrvorsignals des Bahnhofes Neumarkt-St. Veit hat sich etwas zum positiven getan.

Nachdem letztes Jahr die Gleise zwischen Sulzbach und Pocking erneuert wurden, wird jetzt an einer Geschwindigkeitsoptimierung für das Fahrplanjahr 2013 gearbeite. Bei allen neuen Baumassnahmen wird absofort auf neue Standarts gesetzt. So wird der Bremsweg zwischen Neumarkt-St. Veit und Pocking langfristig für 700 m angesetzt. Zwischen Pocking und Sulzbach bzw. Passau wird es bei 400 m bleiben, da hier die Radien ohnehin keine Höheren Geschwindigkeiten zulassen.
Auch gibt es div. Mängel an Brücken und Durchlässen! Viele wurden schon behoben. 2013 soll es wieder an etwas größere Brücken nach Pocking (gesehen in FaRi Passau) gehen. Auch wird alles was Neu gebaut wird, auf den Streckenstandart D4 ausgerichtet, wie eben auch schon Pocking - Fürstenzell.

Wie mir ein Tf der SOB sagte, ist letztens ein "Netzler" bei ihm im Führerstand nach Passau und wieder zurück mitgefahren und hat viel mitgeschrieben. Dabei ging es auch um Geschwindigkeitsverbesserungen.
Die Erhöhung der Sicherheit an Bahnünergängen, technische Sicherung und vieles mehr stehen auch wieder im Vordergrund.
Viels wird bereist schon verbessert ab dem Fahrplanjahr 2013 eintreten. Anderes wird erst wieder, wie es standart ist, über Planfeststellungen und Projekte abgefertigt.

ICh kann nur sagen: Hut ab! Es tut sich was auf Deutschlands größter Nebenbahn.

Schönen Abend



von K. R. - am 14.05.2011 20:20

Re: Rottalbahn

Servus Kurt!

Danke für deine Ausführungen!

Alleine bis 2013 müssen alle Bilo 57-Anlagen (z. B. in Bad Höhenstadt) modernisiert werden, da die Zulassung abläuft - soweit ich informiert bin.

Langfristig soll Engertsham - Passau für 60 km/h hergerichtet werden, wo es halt geht. Da ist aber noch viel zu tun.

Schönen Gruß
Gabriel

von JimKnopff - am 14.05.2011 21:18
Also dass bis 2013 alle BliLo-Anlagen ersetzt worden sind, glaub ich nicht. Das Einzige, was sich bis 2013 geändert haben wird, ist die Frist der Ausnahmegenehmigung. Siehe Blinklichter Ostbauform: Waren zugelassen bis 1998, 2002, 2006, 2010 und derzeit 2015. Und auch dann wird es noch genug geben.

von ChristianMUC - am 14.05.2011 22:23

Eisenbahnsicherheit nach (Bundes)Kassenlage

Diese immer weitergehende "Befristung" der Zulassung für Alttechnik erinnert an die PZB-Nachrüstungsdiskussion. Alles wird nur deshalb verschleppt, weil der Bund kein Geld ausgeben will. Und das müßte er als Eigentümer der DB, wenn die gesetzliche Nachrüst- und Ersatzpflichten hätte. Bedenkliche Grüße vom
korridor

von _korridor - am 15.05.2011 05:54

Re: Rottalbahn

Moing Gabriel bzw Mahlzeit muss ich scho sagen,

ne die BliLo`s, welche nicht unbedingt eine La haben (zum Beispiel wegen EBA-Anordnung) bleiben uns noch ne weile erhalten. Dietfurt war ja wieder ein Musterbeispiel! Weil es da eben einen Fussgängerweg gab aber keine Fussgängerlichtzeichen, die hätten nachgerüstet werden müssen. Bei Nachrüstung verliert die Anlage ihren sog. Bestandsschutz, was dann so viel heist wie: wenn du jetzt was änderst, musst du alles ändern. Also Neubau :-)

Ja Engertsham - Passau soll 60 werden, war ja schon mal 55 früher! Bei den Geraden, Überhöhungen und größeren Kurven gehts. Nur bei den Brücken und den engen Radien zum Beispiel nach Fürstenzell wirds interessanter.
Es gäbe zwischen Neumarkt-St. Veit und Pocking auch viele Abschnitte wo man 90 km/h oder noch mehr fahren könnte. Aber bei der Widmung als Nebenbahn ist halt Hg 80 km/h. Auch würde dann die Sache mit den ntg Bü`s wieder ganz anders aussehen.

Aber wir werden sehen was die Zu(g)kunft bringt. Auf jeden Fall tut sich viel gutes im SOB-Korridor.

von K. R. - am 15.05.2011 11:26

Re: Eisenbahnsicherheit nach (Bundes)Kassenlage

Guten Morgen,

ich weis ja nicht, wie man schon wieder auf die Idee kommt, dass diese sog. Alttechnik ein Sichherheitsrisiko oder ähnliches darstellt. Das alte Zeug funktioniert Besser und Zuverlässiger als der neue Mist. Die Lo-Anlagen sind halt alt, aber rustikal, sonst würden diese nicht bis jetzt noch eingesetzt (rechtlich erlaubt!!!) werden.

Und auch liegt es meistens nicht an Bund oder gar Land, sondern an den Kommunen. Bei Bü`s gibts die sog. Kostendrittelregelung nach EKrG: Bund, Land (bzw wem die Straße gehört) und Bahn übernehmen je ein Drittel der Kosten.
Die Bahn macht oft viele Vorschläge zur Verbesserung und Optimierung! Oft scheitert es schon im vorraus daran, dass die angeschrieben Gemeinden sagen, das sie derzeit kein Geld haben. Falls die Gemeinde dann rein zufällig Geld hat, geht das Spiel weiter: Das ist dann alles wieder baurechtlich ein Neubau und mit UVP und Planfeststellung verbunden! Bei einer Planfeststellung gibts dann wieder Einspruchsfristen und -möglichkeiten. Jetzt kommt zum Beispiel wieder ein Landwirt, welcher nicht auf seinen eigenen Bü verzichten will oder sein Grundstück für einen Längswegebau und so weiter nicht zur Verfügung stellt. Schau einfach mal nach Oberfranken, wie es da zu geht weil die Gemeinden (Bindlach etc) dagegen arbeiten. Das verzögert sogar das ESTW usw.

Es liegt also nicht immer alles nur am "bösen" Bund weil diesem die Bahn nichts wert ist! Oft ja, aber nicht immer!!!!

von K. R. - am 15.05.2011 11:35
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