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Eisenbahnforum Nordostbayern
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Erster Beitrag:
vor 6 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 6 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
TEE, Neuenmarkt

Busse und Bahnen , Nürnberg erhöht um 30 Prozent bis 2015

Startbeitrag von Neuenmarkt am 20.05.2011 08:53

Es wird ein neues Stufenmodell eingeführt, wer nur im Stadtbereich unterwegs ist muss dann am meisten zahlen, aber lest selbst:

Von der stufenweise Erhöhung der Tarife im Stadtgebiet sind vier Fahrkarten besonders betroffen: Der Preis für Einzelfahrscheine soll bis 2015 von jetzt 2,10 auf 2,70 Euro angehoben werden (29 Prozent). Das Jahres-Abo verteuert sich in dem Zeitraum von derzeit 44,20 Euro auf schließlich 57,50 Euro (30 %). Für die Monatskarte Solo31 sind statt 55,90 dann 69 Euro fällig (23 %), für die beliebte Mobi-Card 31 statt 63,90 am Ende 82,80 Euro (30 %).

Zwei Beratungsfirmen hatten in der Vergangenheit die VAG unter die Lupe genommen. Die Zahl der Mitarbeiter sank danach von ursprünglich 2350 auf 1800, so Dombrowsky. Viele Fahrerinnen und Fahrer mussten mit Hinweis auf private Betriebe sinkende Löhne in Kauf nehmen.
"Nicht viele Alternativen"

Nun wird eine weitere Empfehlung der Berater, auch an den Fahrpreisen zu drehen, umgesetzt. Hasler verweist auf einen Vergleich der Tarife mit 16 vergleichbaren deutschen Großstädten. Danach könnte die VAG – bezogen auf die Tarifzone 2 – 13,9 Millionen Euro mehr einnehmen und wäre noch nicht einmal unter den teuersten Verkehrsbetrieben.

Christian Vogel, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion, zeigte Verständnis für die Entscheidung der VAG: "Der angekündigte Preissprung im öffentlichen Nahverkehr ist sehr hart", sagte er. "Wir müssen aber zugeben, dass es nicht viele Alternativen zu diesem Schritt gibt. Die Personal- und Energiekosten für die Leistungen der VAG fast rund um die Uhr sind immens und steigen stetig. Nimmt die VAG nicht mehr Geld ein, müsste sie ihr Angebot reduzieren, was auch niemand will". Würde die Stadt den Verlust ausgleichen, werde das Geld an anderer Stelle fehlen - etwa bei Schulen oder Kindergärten.

[www.nordbayern.de]

Antworten:

Auf Dauer wird das nicht gut gehen. Die Argumentation ist, es wird alles teuerer und man muss erhöhen, im Gegenzug haben aber die meisten Arbeitnehmer nicht mehr Geld in der Tasche, viele sogar real weniger.
Es gibt Menschen die können sich fürs Winter kein Heizöl mehr leisten und kaufen nur das nötigste, hat mir ein Händler erzählt und dann sollen sie für Mobilität noch mehr zahlen? Wovon denn?
Mit dem Teuerungsargument müsste man nämlich auch flächendeckend die Gehälter dermaßen erhöhen dass sie mal über und nicht unter der Inflation sind.

Die VAG macht es sich sicher so leicht wie die MVG, die Mitarbeiter auslagern und zu einem Gehalt zahlen dass nicht so richtig zum leben reicht und gleichzeitig die Tarife ständig weiter erhöhen, wo genau diese Beschäftigungsverhältnisse immer mehr zunehmen. Wer soll sich das also leisten?

Das wird irgendwann böse enden wenn das so weitergeht...

von TEE - am 20.05.2011 10:19
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