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Eisenbahnforum Nordostbayern
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223 061, Martin Pfeifer, stefan, stadtbahner, Schwandorfer, VT 22, Baureihe 605, ropix, db143

Neues zu Regensburgs "Stuttgart 21" und Frage dazu

Startbeitrag von 223 061 am 17.07.2011 11:35

Falls es wen interessiert: Hier eine ganz aktuelle Präsentation zur geplanten Bebauung eines 24 Hektar großen Bahn-Areals im Nordteil des Regensburger Haupbahnhofs.
[www.regensburg.de]

Den Umfang der rückzubauenden Gleise kann man hier grob nachvollziehen:
[www.eba.bund.de]


Nun meine Frage dazu: Wo soll eigentlich DB Schenker hinziehen? Das Gelände an der Kumpfmühler Brücke wird ja derzeit noch recht intensiv genutzt - zumindest von den Schenker-Lkw?

Gruß 223 061

Antworten:

Schenker-Lkw? Das einzige was ich da seh sind die Lkw's von der Spedition Zitzelsberger, der in den Hallen seinen Krempel lagert. :X

von stefan - am 17.07.2011 13:23
Demnach wäre der Schenker schon ausgezogen?

Vielleicht sah ich ja auch nur Zitzelsberger-Lkw mit Schenker Container?

Gruß 223 061

von 223 061 - am 17.07.2011 13:35
Naja, ab und zu fährt noch ein Schenker-Lkw ein. Aber meistens ist es eben Zitzelsberger.

lg

von stefan - am 17.07.2011 14:19
Servus,

es ist aus meiner Sicht eh fraglich ob das so durchkommt. Zur Zeit gibt es doch parallel zu den durchgehenden Hauptgleisen der Strecke Regensburg - Nürnberg (im frglichen Bereich 258 - 338 und 259 - 339) noch irgendwelche Fahrmöglichkeiten (der frühere "Ho-Chi-Min-Pfad"?) über die Abstell- und wer-weis-für-was-noch-alles-Gleise. Mit dem killen der Gleise 321 / 322 und 334 entfallen diese komplett.

Oder irre ich mich da und diese für den Betrieb durchaus nützlichen Gleise fangen erst nach der Brücke über die Dechbettener Straße an? Wie war das doch mit dem Umbau? Sollte da nicht neben der Erhöhung der Durchfahrgeschwindigkeit für Güterzüge auch ab den Bahnsteigen ein eigenes Streckengleis nach Ingolstadt geschaffen werden?

von Martin Pfeifer - am 17.07.2011 15:16

Gleise 321/322 und 334 sind doch schon weg???

Der Sollzustand-Spurplan würde ja bedeuten dass man viele der hier gezeigten Bauarbeiten wieder rückgängig machen muss und ist daher schlicht nicht verwendbar. Die Anbindungen Richtung STW7 ist jedenfalls schon abgebaut, die drei geplanten Prellböcke ganz oben im Soll-Zustand können mangels Gleise auch schon nicht mehr gesetzt werden und der ganze BBF West ist mittlerweile übers Gleis 336/337 an die Hauptstrecke angeschlossen bzw. über die immer wieder hier gezeigten Bilder auch an den GBF? (24x-Gleise)

von ropix - am 17.07.2011 15:34

Ersatz für Ho-Chi-Minh-Pfad bereits vorhanden

Zitat
Martin Pfeifer
es ist aus meiner Sicht eh fraglich ob das so durchkommt.


Das EBA hat's meines Wissens bereits genehmigt.

Zitat
Martin Pfeifer
Zur Zeit gibt es doch parallel zu den durchgehenden Hauptgleisen der Strecke Regensburg - Nürnberg (im frglichen Bereich 258 - 338 und 259 - 339) noch irgendwelche Fahrmöglichkeiten (der frühere "Ho-Chi-Min-Pfad"?) über die Abstell- und wer-weis-für-was-noch-alles-Gleise. Mit dem killen der Gleise 321 / 322 und 334 entfallen diese komplett.


Der Ho-Chi-Minh-Pfad ist ja bereits tot. Stattdessen gibt es aber jetzt zusätzlich zu den beiden Streckengleisen noch das neue, parallel geführte Gleis 247 mit Weiterführung über Gleis 317 für Fahrten zwischen Personen- und Betriebsbahnhof. Erhalten bleiben auf jeden Fall auch die Gleise 241 bis 246 im Abstellbahnhof, die westlich mit Gleis 247 zusammengeführt werden und damit später auch Anbindung an den Betriebsbahnhof erhalten werden. Dazu wurden bereits jede Menge neue Weichen verbaut (siehe Fotos in früheren Beiträgen von mir).

Zitat
Martin Pfeifer
Sollte da nicht neben der Erhöhung der Durchfahrgeschwindigkeit für Güterzüge auch ab den Bahnsteigen ein eigenes Streckengleis nach Ingolstadt geschaffen werden?


Ja, das wird Gleis 247/317 oder später vielleicht ohne abzweigende Weichen auch Gleis 243/317. Nichts genaues weiß man nicht. Ich hatte ja hier schon oft vergeblich nach Wissensträgern zu den Umbauplänen gefragt. Ich denke, Ende des Jahres, wenn die für 2011 ausgeschriebenen 14 neuen Weichen alle verbaut sind, dann wissen wir mehr.

Gruß 223 061


PS: Während des anstehenden Umbaus im Bereich W117, W103, W104 und W90 für höhere Geschwindigkeiten wird Gleis 247 vermutlich eine tragende Rolle übernehmen, um die Züge in Fahrtrichtung Nürnberg/Ingolstadt umzuleiten. Die neue Gleisführung ist schon mit pinkfarbenen Pfählen markiert. Der rechts im Bild sichtbare Oberleitungsmast kommt wohl weg, es wurde kürzlich ein neues Quertragewerk installiert, um ihn entbehrlich zu machen.



von 223 061 - am 17.07.2011 15:35

Nur eine Prinzipdarstellung für den Rückbau

Zitat
ropix
Der Sollzustand-Spurplan würde ja bedeuten dass man viele der hier gezeigten Bauarbeiten wieder rückgängig machen muss und ist daher schlicht nicht verwendbar.


Ich denke, bei dem fürs EBA eingereichten Plan geht es einfach nur darum, welche Gleisbereiche zurückgebaut werden und damit nicht mehr für Nutzer zur Verfügung stehen.

Die Tatsache, daß dafür auch der Ostkopf des Betriebsbahnhofs (wie bereits erfolgt) und der Westkopf des Abstellbahnhofs ensprechend angepasst werden müssen, ist in diesem Plan nicht berücksichtigt.

Gruß 223 061

von 223 061 - am 17.07.2011 15:39
Man sollte hier mal ganz ruhig abwarten wenn der Endausbau fertig ist.Die Baumaßnahmen waren ja schon sehr lange abzusehen und ebensolange war die neue Bebauung geplant. Letzlich wurden ja nur Gleise abgebaut welche seit Jahren nicht mehr genutzt waren. Vor allem im Zusammenhang mit der ehem. RoLa und dem alten Containerterminal. Schenker hat ja die Halle längst geräumt und ist in ein Areal an der A3 umgezogen, natürlich ohne Bahnanbindung ;-).
Ich finde die neu engebauten Gleise vielmehr bemerkenswert. Hat man offensichtlich gemerkt das der Bahnhof Regensburg auch mal den einen oder anderen Zug abstellen muß bzw. Güterzüge parken muß.

Gruß aus Regensburg


von Baureihe 605 - am 17.07.2011 15:47

Re: Nur eine Prinzipdarstellung für den Rückbau

Zitat
223 061
Zitat
ropix
Der Sollzustand-Spurplan würde ja bedeuten dass man viele der hier gezeigten Bauarbeiten wieder rückgängig machen muss und ist daher schlicht nicht verwendbar.


Ich denke, bei dem fürs EBA eingereichten Plan geht es einfach nur darum, welche Gleisbereiche zurückgebaut werden und damit nicht mehr für Nutzer zur Verfügung stehen.

Die Tatsache, daß dafür auch der Ostkopf des Betriebsbahnhofs (wie bereits erfolgt) und der Westkopf des Abstellbahnhofs ensprechend angepasst werden müssen, ist in diesem Plan nicht berücksichtigt.

Gruß 223 061


Servus,

es mag schon sein, das die genaue Weichenlage nach dem Umbau für solch eine Genehmigung nicht unbedingt erforderlich ist. Aber die Beibehaltung eines dritten Fahrweges parallel zu den durchgehenden Gleisen NRH - NN sollte man schon vermerken. So es vor einem Jahr bei der Beantragung vorgesehen war. Vielleicht wurde der Ersatz für den Ho-Chi-Min-Pfad ja auch erst nachträglich in die Planungen aufgenommen.

von Martin Pfeifer - am 17.07.2011 16:44
hi,

also das Gelände um das es hier geht ist im wesentlichen das Areal des ehemaligen Stückgutbahnhofes an der Ladehofstraße. Das ist bereits komplett gleisfrei!
Vorn an der Kumpfmühler Brücke steht noch das Gebäude von Schenker/Zitzelsberger, teilweise ist hier untervermietet! Vor ein paar Jahren wurde hier auch ein neuens IT Zentrum geschaffen.
Auch sind die Pläne offenbar alt. Hier wird beispielsweise ein Areal östlich der Kumpfmühler Brücke ausgewiesen. Auf diesem Areal befindet sich DB Systemtechnik und der Parkplatz der Mittelbayerischen Zeitung.
Dieses Areal dürfte bereits teilweise verkauft sein, da die MZ bereits dort mit den Bauarbeiten für ihr neues Verlagshaus begonnen hat.
In der Mitte dieses Areals verläuft der Gleisanschluss über den die MZ früher mit Papier beliefert wurde. Allerdings ist dieser offenbar bereits entwidmet da teilweise rückgebaut.
Er wird auch nicht mehr benötigt da das MZ Druckzentrum in den Osten gezogen ist.
DB Systemtechnik ist ohnehin "nur" eine Containerburg.
Ebenso ist noch lange nicht klar ob das Areal des Jahnstadions überhaupt zur Verfügung steht. Es gibt zwar Pläne ein neues Stadion in Oberisling zu bauen aber entschieden ist da bislang noch garnichts...

Insofern interessant daß der Stadtrat hier offenbar einen Beschluss gefasst hat obwohl nichteinmal klar ist ob die fraglichen Areale überhaupt genutzt werden können.

lg
db143


von db143 - am 18.07.2011 10:43

Mittel- und langfristige Vorhaben

Danke für die vielen Informationen.

Mittelfristig geht es wohl nur um die z.B. auf Seite 7 und 16 (das sind m.E. aktuelle Pläne, siehe unten) rot umrandeten Bereiche, nicht um das MZ-Gelände und das Jahnstadion. Wie man sieht, muß noch einiges an Gleisen weg, vor allem im Bereich des geplanten südlichen Grüngürtels. Wenn ich das richtig verstehe, will man hier statt einer Lärmschutzwand einen Wall aufschütten mit einem Fuß- und Radweg obendrauf.

Wenn das stimmt, dann finde ich das eine sehr gute Idee. Es könnten sich auch viele neue Fotostandorte für Bahnfans ergeben. Solange, bis alles wieder zugewachsen ist.

Gruß 223 061





von 223 061 - am 18.07.2011 18:04

Erdwall

zwar eine schöne Sache...

Zitat
223 061
Es könnten sich auch viele neue Fotostandorte für Bahnfans ergeben.


... aber auch nur für die, die sich auch bei bewölktem Wetter aus dem Haus trauen. Die Nordrichtung ist sonnenseitig etwas ungünstig ;-)

MfG VT 22

von VT 22 - am 19.07.2011 09:42

Re: Erdwall

Zitat
VT 22
zwar eine schöne Sache...

Zitat
223 061
Es könnten sich auch viele neue Fotostandorte für Bahnfans ergeben.


... aber auch nur für die, die sich auch bei bewölktem Wetter aus dem Haus trauen. Die Nordrichtung ist sonnenseitig etwas ungünstig ;-)


Ja, das stimmt leider, aber immerhin besser als nichts. Derzeit kommt man im Stadtgebiet kaum vernünftig an die Strecke ran, von den Brücken mal abgesehen. Und eine zusätzliche Brücke ist ja auch noch geplant.

Gruß 223 061

von 223 061 - am 19.07.2011 19:23
Na, dann hoff ich mal, dass RVV/RVB bereits an einer ÖPNV-Erschliessung arbeiten. Denn es sind ja lt. Plänen einiges an Wohnungen geplant und zu den Haltestellen an der Prüfeninger Str. sowie zum Justizgebäude is es weit.

Eigentlich würde sich dann anbieten, den 18er vom Hbf her via Altstadt-Arnulfsplatz-Justizgebäude in das Neubaugebiet zu verlängern. In dem so verlängerten 18er würde dann gleich auch die Altstadtlinie aufgehen, man bräuchte dann nur noch Verstärker HbfArnulfsplatz, damit der bisherige Takt10 gewährleistet bleibt.

von stadtbahner - am 20.07.2011 10:25
Zitat

Eigentlich würde sich dann anbieten, den 18er vom Hbf her via Altstadt-Arnulfsplatz-Justizgebäude in das Neubaugebiet zu verlängern. In dem so verlängerten 18er würde dann gleich auch die Altstadtlinie aufgehen, man bräuchte dann nur noch Verstärker HbfArnulfsplatz, damit der bisherige Takt10 gewährleistet bleibt.


Eigentlich würde es sich doch fast anbieten, zwischen Hbf und Prüfening noch einen zusätzlichen RB- (bzw. ag-)Halt einzurichten.
Aber Regensburg bringt es ja nichtmal auf die Reihe, Walhallastraße zu reaktivieren.

Viele Grüße

Tobias

von Schwandorfer - am 20.07.2011 11:03
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