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Informationen zum Thema:
Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 6 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 6 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Noricus, Stilllegungskandidat, KROMHOUT, Gerald H, Neuenmarkt

ZM Ramsauer verdoppelt Geld für Straßenbrücken und Straßenbau

Startbeitrag von Neuenmarkt am 07.10.2011 17:14

[www.nordbayerischer-kurier.de]

wo bleibt das Geld für die Schieninfrastruktur?

Antworten:

Der Ramsauer noch ist einer der Betonköpfe, wie sie das Land auch zwischen den 60er und 80er Jahren regierten. Damals kam das Aus für die Nebenbahnen und der Zustand der Bahn wurde durch die Lenkung der Gelder in der Straßenbau auf ein konstsant niedriges Niveau heruntergebracht. Die selbe Entwicklung begann in den letzten beiden Jahren seit der Koalition mit der 1,8 %-Partei erneut.

Dass man heute Geld für die Straßen braucht, ist ganz klar: Die Betonbauwerke haben eine erheblich geringere Lebensdauer als die massiven Steinbauten früher und der Aufbau vieler Straßen wurde vor Jahrzehnten nach dem Ist-Zustand des Verkehrs projektiert - damals dachte noch keiner an solchen Verkehrsanstieg und speziell den enormen Güterverkehr.

von Gerald H - am 07.10.2011 18:12
Hallo,

na eben auf der Straße.
Straßenschonende (!!) Lang-Lkws einführen und den Zustand der Straßen und Brücken bejammern. Aber halt, der LKW-Minister hat schon die Lösung: die PKW-Maut!
So einfach geht´s: Die einen demolieren und verdienen, die anderen zahlen die Zeche.
So schaut sie aus, die "Entlastung" der Bürger. Zum Ko... diese Verlogenheit der Lobbykraten.

Nachdenklichen Abend


von KROMHOUT - am 07.10.2011 20:03

Straßenlobby regiert

Zitat
Neuenmarkt
http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/1306981/details_8.htm

wo bleibt das Geld für die Schieninfrastruktur?


Was willst du von den Marionetten der Straßenbaulobby und der Lkw-Mafia erwarten? Gerade erst wurde der Gigaliner-Probebetrieb durchgewunken, wider jeden Verstandes und die Lkw-Mafia verbreitet ja munter schönste Lobbylügen und macht nebenbei das System Eisenbahn schlecht.

Schwarz-Gelb steht ja auch dafür dass die Mauteinnahmen zu 100% in den Straßenbau wandern, während 500 Mio. von der DB AG nicht zweckgebunden sind, sondern zur Haushaltssanierung dienen.
Wenn ich eine erfolgreiche Verkehrsverlagerung will, dann muss ich gezielt Gelder umschichten und Gelder von der Lkw-Maut für den Schienenwegebau verwenden. Ich meine 60% Straße - 40% Schiene wäre fair.
Man sollte endlich aufhören neue Straßen zu bauen und das gesparte Geld steckt man in den Erhalt der Straßen. Deutschland ist gut mit Straßen versorgt, es braucht keine neuen mehr, mal von ein paar Umfahrungen abgesehen.

Dafür müsste man gezielt die Eisenbahn fördern und Restriktionen gegen den Lkw-Verkehr einführen, so wie es die Schweiz vormacht. Man müsste die Lkw-Maut gnadenlos erhöhen, die Kapazitäten auf der Schiene ausbauen (laut Bundesumweltministerium wäre das für lächerliche 10 Mrd. Euro möglich deutlich die Kapazität zu steigern - rechnet was S21 mal kostet) und auch über Güerzugkorridore wie die Betuwe nachdenken.

Da die Lkw-Mafia und andere Straßenlobbyisten das Verkehrsministerium quasi wohl unterwandert haben, muss man hier gnadenlos durchgreifen. Mit schwarz-gelb geht das natürlich nicht, hinterher winkt wieder ein Posten in der Automobilindustrie oder beim Verband der Automobilindustrie oder sonst einer Organisation.

von Stilllegungskandidat - am 07.10.2011 21:02

...... kümmerliche Bahnlobby - Mega Kfz.-Lobby

Das Auftreten der einflußbegrenzten Bahnlobby in Berlin ist jämmerlich. Gegenüber der geballten Fahrzeuglobby. - Die DB selbst nur höriger Büttel der Politik.
In Deutschland existieren nur noch drei Bahnhersteller-Großbetriebe und nennenswert nur zwei kleinere Bahnfahrzeugproduzenten.
Denen sechs Kfz.-Konzerne, eine Vielzahl von Hängerproduzenten, das Potenzial der Zulieferindustrie und der ADAC gegenüber stehen.
Letztgenannt alles Interessengruppen, welche die Politik mit der Anzahl ihrer hunderttausende von Arbeitsplätzen, bzw. Millionen von Mitgliedern, unter massiven Druck setzen können.
Was ist dagegen die Handvoll von Arbeitnehmern bei den Bahnfahrzeugherstellern?!?!?! Wenn mit Entlassungen gedroht wird "wegen mangelnder Auftragslage".

von Noricus - am 07.10.2011 22:18
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