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Eisenbahnforum Nordostbayern
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In 60 Tagen Ausbildung

Startbeitrag von Neuenmarkt am 19.10.2011 22:15

zum FDL, das praktiziert zur Zeit die DB wie man hört, von 0 auf 100 in 60 Tagen und für die Durchführung von Zugfahrten auf der freien Strecke und im Bahnhof verantwortlich sein.

Mal sehen ob Mobifair mit ihrem "Ortsprecher" von Wolfsbach (bei Bayreuth - siehe Mobifair M.U. )auch hier tätig wird.

Interessanterweise hat Mobifair " oder DB Fair Personal" nie etwas über 9 monatige bzw. 6 monatige Ausbildung und Verwendung bei der DB als Tf berichtet.

Man auch bei der DB , großzügig die Bildungsgutscheine genommen und in 9 Monaten bzw. 6 Monaten (1000 TF z.B.) Personal zum Tf ausgebildet und setzt dies im großen Stil ein.

Wo bleibt hier denn der Aufschrei??? In dem Mobifair Artikel wird erwähnt das bei agilis das Servicepersonal die Fahrkarten kontrolliert und angeblich die Fahrgäste dadurch nicht mal aussteigen können, na das kann auf den anderen Strecken nicht passieren, denn wenn man sich ansieht wann man in von Bayreuth in Richtung NN oder NNE ein Kin drauf ist, da kann man lange warten - vor allem wenn ein Zug Verspätung hat dann .....

Auch über bestimmte "Flaschenkinder" hat Mobifair nie darüber berichtet obwohl es Suchtbeauftragte im Konzern gibt und es hier verschiedene Vorfälle gegeben hat.

Aber das kehrt man lieber unter dem Teppich, sind ja die eigenen schwarzen Schafe mit dem richtigen Partei - äh Gewerkschaftsbuch

Antworten:

Aha...."Wie man hört". Wenn ein Beitrag so beginnt, sollte man eigentlich schon aufhören ihn fertig zu lesen. Also bitte Fakten. Wer kann in den Genuß einer solche Ausbildung kommen? Arbeitslose Frisösen oder gar Leute ganz ohne abgeschlossene Ausbildung, wie bei anderen Mobilitätsunternehmen für bestimmte Berufe?

Ich habe in der Vergangenheit oft genug unter dem SEV von Agilis gelitten. Soweit mir bekannt, hat die DB und andere private EVU bisher immer ihre Pflichten nach gewonnenener Ausschreibung erfüllt und war nie auf die Bildungsgutscheine vom Arbeitsamt angewiesen, um überhaupt Personal rekrutieren zu können. Klar, es gab mal technische Probleme, wie damals bei der BOB oder auch Abelino. Notfalls half auch die DB aus. Aber ein Unternehmen wie Agilis, dass derart aggresiv in den Markt drängt und dann nichts auf die Reihe bringt, sollte nie mehr eine Ausschreibung gewinnen.

Wieviele von den damals propagierten 1000 Tf´s fahren denn? Soweit mir bekannt, war es nie Vorraussetzung einen Bildungsgutschein zu liefern. Außerdem verdienenen diese paar Lokführer schon lange wie jeder andere Tf bei der DB auch.

Und was soll der Mist mit den Flaschenkindern?

von Weichenprinz - am 19.10.2011 23:11
Aus erster Quelle von einem dort teilnimmt.

Und die DB war auf die Bildungsgutscheine angewiesen, ich war ja selber dabei, es sind alleine in München 3-4 Kurse in 9monatiger Ausbildung absolviert worden ( und auch in NN liefen etliche davon für die DB Regio sowie im gesamten Bundesgebiet, frag mal bei dB Training die haben das Geld kassiert und ausgebildet) die der DB keinen Cent gekostet haben (Kosten ca. 15.000 Euro für das Arbeitsamt), danach kamen die 1000 TF in 6 Monaten. Also mal auf dem Teppich bleiben.

Und hätte die GDL nicht gestreikt, dann hätte es das E-Netz Franken als Billigtochter gegeben, denn hier hat nicht DB Regio sondern eine Tochtergesellschaft zusammen mit dem OVF geboten, es hätte einen ganz anderen Tarifvertrag dafür gegeben, im übrigen kenn ich genügend TF von DB Zeitarbeit, die können ein Liedchen singen.

Zum Thema Flaschenkinder, na frag mal die Bupol zum dem Vorfall letztes Jahr in NKL oder andern (oder zu der Anzahl von TF/Kin die auf Entziehung sind/waren) oder frag Deinen Suchtbeauftragten den es in jeder größeren Dienststelle gibt oder frag mal nach der "Dosenallee" hier in der Region

EDIT: und dann schau bitte mal ins Ranking der BEG, wer ist auf Platz 3 und wer ist ganz unten? Woran das wohl liegen mag? Bestimmt an den Friseusen

von Neuenmarkt - am 19.10.2011 23:20
Ok und was hat derjenige zuvor gemacht? Scheint er dem ganzen geistig gewachsen? Hat er irgendwie Betriebsdiensterfahrung?
Klar hat auch die DB von den Bildungsgutscheinen profitiert. Aber man sucht nicht explizit nach solchen Leuten. Man bietet auch und vorallem die reguläre Ausbildung zum EiB an, was andere gar nicht machen.
Ob das nun nur ein Erflog der GDL war, möchte ich bezweifeln. Die DB setzt sich seit langem für gleiche Löhne für gleiche Arbeit ein, in der ganzen Branche.
Immerhin gibt es hier Betriebsräte und Mitarbeiter die in Gewerkschaften organisiert sind, nicht überall selbstverständlich!
Warum hört man eigentlich nie von Problemen bei der Vogtlandbahn oder dem Alex, obwohl die Unternehmen in der gleichen Region tätig sind.
Anscheinend finden die Mitarbeiter.
Wo sind eigentlich die versprochen Agilis Zugbegleiter im Regensburger Stern? Ich sehe fast nie welche, nicht mal im Führerstand beim Tf sitzen.
Das Thema Flaschenkinder hake ich als Scheißhausparole ab, das sind Vorwürfe wenn man sonst keine Argumente hat. Menschen die Alkoholkrank sind findet man in jedem Berufsstand....vom Lokführer bis zum Arzt, Schauspieler oder auch Piloten. Es ist aber nicht die Regel und ich werde sicher nicht bei der Bundespolizei nachfragen


von Weichenprinz - am 19.10.2011 23:35

Schade

denn dann wüsste Du das man ihn letztes Jahr auf Anzeigen der Fahrgäste dort abgelöst hat.

Die Wahrheit will man immer nicht wissen. Tja bitter ist aber so.





von Neuenmarkt - am 19.10.2011 23:38

und lese

mal die Ausschreibungsbedingungen was über die Besetzungsquote drinn steht.

Hier wird ganz was anderes gefordert als im Dieselnetz, im Dieselnetz soll die Linie Bad Rodach - Weiden besetzt sein, der Rest zu 25 %, im E Netz weniger und bei der vor kurzem abgeschlossenen Ausschreibung des Oberpfalznetzes liegt sie bei 100 Prozent.

von Neuenmarkt - am 19.10.2011 23:46

Es reicht!

Müssen diese ständigen Grabenkämpfe sein, vor allem wird hier aus Kleinigkeiten eine große Nummer gemacht.

Neuenmarkt (als Moderator!) nutzt jede Gelegenheit um seinen Ex-Arbeitgeber mies zu machen, das muss genauso wenig sein wie es umgekehrt in Ordnung wäre.

Ich denke mal der User Weichenprinz hat diesen Alkoholvorfall nicht angezweifelt, das gibt es wie erwähnt überall, aber du tust ja so als wäre die halbe Belegschaft Alkoholkrank oder als würde es das nur bei der DB und nirgends anders geben. Das ist unterste Schublade.
Abgesehen davon glaubst du eine Sache mit der anderen aufwiegen zu können oder wieso immer diese zusammenhanglosen Beispiele?

Es ist auch egal ob die DB ebenso in 6 Monaten z. B. umschulen (Ausbildung ist was anderes) lässt, das ist dort genausowenig in Ordnung wie bei anderen EVU. Dein mit dem Finger zeigen, wenn die das machen dürfen "wir" das auch, ist da falsch.
Momentan macht jeder wie er will, da wären einheitliche Umschulungsregelungen zwingend notwendig. Unter 9 Monaten sollte es nicht mehr geben, egal von welchem EVU. Dazu eine klare Zertifizierung, denn es gibt genug schwarze Schafe, nicht nur in der Nachbarstadt von Markkleeberg.

Zu deiner Kritik an Mobifair und der damit in Zusammenhang stehenden Gewerkschaft. Du weißt schon dass du ohne den aktuellen Tarifvertrag noch für 1200 Euro netto arbeiten würdest?
Wenn Mobifair kritisiert, dann werden Zustände oder Firmen kritisiert und nicht die Mitarbeiter, die nichts für ihre Lage können. Die sind doch erste Opfer.

Weichenprinz glaubt ernsthaft die DB würde sich von sich aus für gleichen Lohn für gleiche Arbeit einsetzen? Wach auf, das machen die nicht aus Nächstenliebe.
Ohne Arbeitnehmervertretung würde es bei allen EVU viel schlechtere Bedingungen (obwohl Deutschland eh schon in Westeuropa abgeschlagen letzter ist) geben oder glaubt ernsthaft jemand da würde Mutter Theresa im Vorstand sitzen?

Ich frage mich ob es wirklich sein muss sich ständig anzugiften und immer weiter Öl ins Feuer zu gießen. Die Eisenbahn ist eine Familie und sollte sich nicht gegeneinander ausspielen lassen (und nein Neuenmarkt jetzt kein Beispiel von Leuten die das nicht so sehen, das geht auf die Nerven, es gibt immer solche und solche).

Eine bitte daher: Geht fair miteinander um so wie der große Teil der Eisenbahner untereinander, egal von welchem EVU!


von Stilllegungskandidat - am 20.10.2011 00:30

Wer fängt denn dauernd hier wieder an?

das kommt alles vom neidischen Verlierer der Ausschreibung, hier werden Betriebsgeheimnisse von FDL sofort an andere - und auch aussenstehende weitergegeben und zwar nur Verfehlungen von anderen, nicht von eigenen.

Ich erinnere nur mal an die Sache mit Trebgast, das konnte ja nur der FDL, der betroffene TF und der Notfallmanager gewusst haben. So jetzt verrate mal warum das schon am nächsten Tag Tagesgespräch im nobf und in Bayreuth war, sind das denn keine Betriebsgeheimnisse ?

Und auf Grund solcher Berichte sehen wir das schon lange nicht mehr als Familie an, auch mir als Moderator platzt mal was auf und das hat nichts mit ehemaligen Arbeitgeber usw. zu tun, sondern mich regt diese einseitge Hetze hier auf, es werden nur agilis Verfehlungen angeprangert, keine der DB, der Vogtlandbahn (Helmrechts vor einigen Jahren), Integro, sowie der vielen anderen EVU. Das ist seltsam

Die unterste Schublade sind die ständigen Berichte hier über dies und das usw. was irgendwann mal passiert ist (ich nehme an Radevormwald, Schnabelwaid [www.mysnip.de], Schrozberg usw. waren auch Mitarbeiter von agilis beteiligt)

Hier wird nichts mies gemacht sondern Tatsachen aufgezählt, da die DB Bahner mit der rosa Brille hier nicht erwähnten - es sei denn es ist bei agilis passiert, dann heist es - oh Herr Lehrer ich weis etwas.

Wenn ich schon den Bahnverkehr sicherer machen möchte das muss ich alles anprangern was passiert -aber das steht ja nicht im Sinne der Verfasser dieser Zeitung denn der Herr U. stellt sich ja nicht in Bayreuth auf dem Bahnsteig und läßt sich fotografieren und sagt:" Na bei uns in Nby ist Anfang des Jahres auch ein DB Lokführer eine Signalverfehlung gehabt"



Edit. Schreibfehler verbessert

von Neuenmarkt - am 20.10.2011 08:17
Servus,

Zitat
Weichenprinz
Aha...."Wie man hört". Wenn ein Beitrag so beginnt, sollte man eigentlich schon aufhören ihn fertig zu lesen. Also bitte Fakten. Wer kann in den Genuß einer solche Ausbildung kommen? Arbeitslose Frisösen oder gar Leute ganz ohne abgeschlossene Ausbildung, wie bei anderen Mobilitätsunternehmen für bestimmte Berufe?


Wenn wir hier anfangen, die Qualität der Weiterbildungs- / Qualifizierungsmaßnahmen verschiedener EVU / EIU gegeneinander aufzurechnen, dann sollten auch die Herren aus den Reihen des Bahn-AG-Konzerns, die immer auf den angeblich hohen Durchfallquoten bei Agilis rumreiten, mal objektive Fakten auf den Tisch legen. Aber der letzte hat dann doch auf das Gütesiegel "q.e.d." für seine Aussagen verzichtet.

Zitat
Weichenprinz
Ich habe in der Vergangenheit oft genug unter dem SEV von Agilis gelitten. Soweit mir bekannt, hat die DB und andere private EVU bisher immer ihre Pflichten nach gewonnenener Ausschreibung erfüllt und war nie auf die Bildungsgutscheine vom Arbeitsamt angewiesen, um überhaupt Personal rekrutieren zu können. Klar, es gab mal technische Probleme, wie damals bei der BOB oder auch Abelino. Notfalls half auch die DB aus. Aber ein Unternehmen wie Agilis, dass derart aggresiv in den Markt drängt und dann nichts auf die Reihe bringt, sollte nie mehr eine Ausschreibung gewinnen.


Es mag sein, das andere EVU zum Betriebsbeginn immer genug Personal hatten, aber die Aussage, das diese EVU's (außerhalb der Bahn AG) alle ohne die Qualifikation von "ungelernten Eisenbahnern" zum Tf ausgekommen sind, kann ich so nicht stehenlassen. Das war nach meiner Erinnerung bei allen Betriebsaufnahmen Dritter so üblich, nur der Anteil schwankte - je nach Perspektive, die die Bahn AG ihren bisherigen Mitarbeitern im Konzern noch bieten konnte. Und die Bahn AG sollte damit ja aufgrund ihrer schieren Größe, ihres Marktanteils von gut 80% sowie der Tasache, das sie die meisten im Wettbewerb vergebenen Strecken vorher selber gefahren hat, eigentlich keine Probleme haben. Die zählt also schon gar nicht.

Zitat
Weichenprinz
Wieviele von den damals propagierten 1000 Tf´s fahren denn? Soweit mir bekannt, war es nie Vorraussetzung einen Bildungsgutschein zu liefern.
...


[www.drehscheibe-foren.de]

Und das mit dem Bildungsgutschein war vielleicht nicht wirklich eine offizielle Voraussetzung (zumindest für externe), aber inoffiziell sicher schon - damals wollte die Bahn AG mit Herrn Mehdorn ja noch an die Börse
[www.drehscheibe-foren.de]

von Martin Pfeifer - am 20.10.2011 10:19
Zitat
Neuenmarkt
Man auch bei der DB , großzügig die Bildungsgutscheine genommen und in 9 Monaten bzw. 6 Monaten (1000 TF z.B.) Personal zum Tf ausgebildet und setzt dies im großen Stil ein.


Wie lange war Deine Ausbildung? 6 Monate? Und wieviele sind denn von dem 1000-Tf-Programm übrig geblieben, daß man diese im "großen" Stil einsetzen kann? :D

MfG

von Cargonaut - am 20.10.2011 10:43

ach Martin...

... bei der einen Seite willste Beweise und bei der anderen Seite reicht schon "wie man hört"

Punkt 1: wer bei der DBAG zum Fahrdienstleiter umgeschult wird, der besitzt bereits Vorkenntnisse im Betriebsdienst, ist also Betriebseisenbahner. Da kommen Lrf, Tf oder Kin in Frage.

Punkt 2:

Wieviele von dem 1000Tf-Programm sind denn wirklich durchgekommen, daß man sie "wie man hört" in großem Maße einsetzen könnte? Da wurde doch vor Monaten schon berichtet (ja auch von bösen DBAG-Mitarbeitern), daß es da sehr hohe Durchfallquoten gab und praktisch nur eine Minderheit überhaupt übrig geblieben ist. also auch alles nur heiße Luft, was Du hier anderen vorwürfst. Diese Fakten liegen schon seit Monaten, wenn nicht sogar Jahren hier vor und sind bekannt. Nicht immer nur das lesen, was man lesen will, gelle. Eine Durchfallrate von 75% und mehr war und ist kein Geheimnis! Und diese TF sind mittlerweile sogar in sachen Gehalt vollkommen gleich gestellt, wie die restlichen Kollegen. Bei der guten privaten Konkurrenz agilis ein Traum für die Tf.


Zitat
Weichenprinz
Aha...."Wie man hört". Wenn ein Beitrag so beginnt, sollte man eigentlich schon aufhören ihn fertig zu lesen. Also bitte Fakten. Wer kann in den Genuß einer solche Ausbildung kommen? Arbeitslose Frisösen oder gar Leute ganz ohne abgeschlossene Ausbildung, wie bei anderen Mobilitätsunternehmen für bestimmte Berufe?


Zitat
Martin Pfeifer
Es mag sein, das andere EVU zum Betriebsbeginn immer genug Personal hatten, aber die Aussage, das diese EVU's (außerhalb der Bahn AG) alle ohne die Qualifikation von "ungelernten Eisenbahnern" zum Tf ausgekommen sind, kann ich so nicht stehenlassen.


Hat doch der Weichenprinz auch gar nicht geschrieben, zumindest nicht in dem von Dir selbst zitierten Stück.



Zitat
Martin Pfeifer
Das war nach meiner Erinnerung bei allen Betriebsaufnahmen Dritter so üblich, nur der Anteil schwankte - je nach Perspektive, die die Bahn AG ihren bisherigen Mitarbeitern im Konzern noch bieten konnte. Und die Bahn AG sollte damit ja aufgrund ihrer schieren Größe, ihres Marktanteils von gut 80% sowie der Tasache, das sie die meisten im Wettbewerb vergebenen Strecken vorher selber gefahren hat, eigentlich keine Probleme haben. Die zählt also schon gar nicht.


Warum nicht? Da werden Mitarbeitern zum teil Arbeitsplätze angeboten, die weit weg von Haus, Hof und Familie sind und trotzdem gehen sie lieber weiter da arbeiten, als zu den privaten zu wechseln. Warum?

Und die Dauer von Aus- und Weiterbildungen von Betriebseisenbahnern mit der Ausbildungslänge von absoluten Neueinsteigern zu vergleichen, legt den Verdacht nahe, daß hier auf Teufel komm raus nach Argumenten gesucht wird, um die eigene Gesellschaft ins rechte Licht zu rücken.

Erstaunlich, wie sich Menschen wandeln können, nur wenn der Arbeitgeber wechselt.

MfG



von Cargonaut - am 20.10.2011 10:55

Re: ach Martin...

Zitat
Cargonaut
Und diese TF sind mittlerweile sogar in sachen Gehalt vollkommen gleich gestellt, wie die restlichen Kollegen. Bei der guten privaten Konkurrenz agilis ein Traum für die Tf.


Nicht nur das, 1000-Tf der DB sind auch zu agilis gewechselt und arbeiten dort (mit ihrer extrem langen Berufserfahrung) als Ausbilder...

von 403 - am 20.10.2011 11:02
Zitat
Neuenmarkt
Aus erster Quelle von einem dort teilnimmt.


Hm, eine persönliche Bekanntschaft eines Prüfers reichte bei mir auch nicht zur eindeutigen Beweisfeststellung für einen Siemens-Mitarbeiter. :D

Zitat
Neuenmarkt
Und die DB war auf die Bildungsgutscheine angewiesen, ich war ja selber dabei, es sind alleine in München 3-4 Kurse in 9monatiger Ausbildung absolviert worden.

Und Du warst nicht in dem 1000TF-Programm bzw deren Auswüchse damals dabei? Irre ich da?

Zitat
Neuenmarkt
( und auch in NN liefen etliche davon für die DB Regio sowie im gesamten Bundesgebiet, frag mal bei dB Training die haben das Geld kassiert und ausgebildet) die der DB keinen Cent gekostet haben (Kosten ca. 15.000 Euro für das Arbeitsamt), danach kamen die 1000 TF in 6 Monaten. Also mal auf dem Teppich bleiben.


Ja aber haben wir das machen müssen, um ein frisch gewonnenes Netz auch betreiben zu können, bevor die Züge stehen bleiben und Busse fahren mußten? Es wurde der Personalmehrbedarf damit abgedeckt, damit die Kollegen von den Überstunden herunterkommen. Ich kann mich an keinen Busersatzverkehr erinnern, weil Tf fehlten?! Du?

Zitat
Neuenmarkt
Und hätte die GDL nicht gestreikt, dann hätte es das E-Netz Franken als Billigtochter gegeben, denn hier hat nicht DB Regio sondern eine Tochtergesellschaft zusammen mit dem OVF geboten, es hätte einen ganz anderen Tarifvertrag dafür gegeben, im übrigen kenn ich genügend TF von DB Zeitarbeit, die können ein Liedchen singen.


Na dann wurde doch der eventuell eingetretene Mißstand durch den Streik verhindert? Was ist da schlimm dran? Hätte, wenn und aber. Bei Deiner Firma sind das tatsachen und kein hätte, wenn und aber. Der kleine aber feine Unterschied.

Zitat
Neuenmarkt
Zum Thema Flaschenkinder, na frag mal die Bupol zum dem Vorfall letztes Jahr in NKL oder andern (oder zu der Anzahl von TF/Kin die auf Entziehung sind/waren) oder frag Deinen Suchtbeauftragten den es in jeder größeren Dienststelle gibt oder frag mal nach der "Dosenallee" hier in der Region.


Und sowas kann bei agilis aus welchem Grund nicht passieren?

MfG


von Cargonaut - am 20.10.2011 11:03

geh bitte in den Kindergarten, sowas ist hier Moderator?!

Zitat
Neuenmarkt
das kommt alles vom neidischen Verlierer der Ausschreibung, hier werden Betriebsgeheimnisse von FDL sofort an andere - und auch aussenstehende weitergegeben und zwar nur Verfehlungen von anderen, nicht von eigenen.



Sorry, aber jetzt wirds zum Kindergarten.
Ja, wir sind neidisch, obwohl das hier schon tausend mal erläutert wurde, warum die von der großen Bahn so auf agilis schimpfen.

Aber nochmal langsam geschrieben für Dich ganz persönlich:

Es geht um das System agilis und nicht um persönliche Zwistigkeiten bzw gar Neid, weil die DBAG die Ausschreibungen verloren hat.

Die einseitige Kritik und negative Berichterstattung über die DBAG war jahrelang Gang und gebe hier und in anderen Foren. Schon vergessen?

von Cargonaut - am 20.10.2011 11:07

Re: ach Martin...

Zitat
403
Zitat
Cargonaut
Und diese TF sind mittlerweile sogar in sachen Gehalt vollkommen gleich gestellt, wie die restlichen Kollegen. Bei der guten privaten Konkurrenz agilis ein Traum für die Tf.


Nicht nur das, 1000-Tf der DB sind auch zu agilis gewechselt und arbeiten dort (mit ihrer extrem langen Berufserfahrung) als Ausbilder...


Na dann aber die Beweise mal auf den Tisch, damit Du das von Siemens zertifizierte q.e.d. auch bekommst. :D

von Cargonaut - am 20.10.2011 11:08
9 Monate wenn Du das wissen willst, mit 2 Baureihen (Lok und ET) sowie Witternberger, Karlsruher Kopf, 764 und 766 (beides Dosto), sowie 2 Wochen Bremsprobeberechtigter inkl. NBÜ und Prüfung in NN durch den Bezirkswagenmeister der DB und 2 Wochen Wagentechnik sowie noch den Dieselgrundlagen und natürlich LZB 80 und LZB Cir-Elke 2
Und von meiner damaligen Ausbildungsgruppe sind alle noch dabei wenn Dich das interessiert.

Und das 1000 TF Programm das kam erst hinterher, hier wurde nur eine Baureihe gelehrt und auch andere Themen waren noch abgespeckt, diese Thema wurde auch groß beworben, im Gegensatz zu herkömlichen Prüfungsfahrten wurden die Kollegen der 6 monatigen Ausbildung auf dem Simulator einer zusätzlichen Prüfungsfahrt unterzogen wo man gleich verschieden Betriebsvarianten (Befehl, fahren auf ZS 1/7/8 usw.) prüfen konnte was im Regelfall bei einer Prüfungsfahrt nicht vorkommt.

von Neuenmarkt - am 20.10.2011 11:27
Zitat
Neuenmarkt
Und das 1000 TF Programm das kam erst hinterher, hier wurde nur eine Baureihe gelehrt und auch andere Themen waren noch abgespeckt, diese Thema wurde auch groß beworben, im Gegensatz zu herkömlichen Prüfungsfahrten wurden die Kollegen der 6 monatigen Ausbildung auf dem Simulator einer zusätzlichen Prüfungsfahrt unterzogen wo man gleich verschieden Betriebsvarianten (Befehl, fahren auf ZS 1/7/8 usw.) prüfen konnte was im Regelfall bei einer Prüfungsfahrt nicht vorkommt.


Und wieviele haben davon bestanden, um sie "in großem Maße" einsetzen zu können? die Durchfallquoten sind alleits bekannt und liegen weit über 70%.
Aber um bei agilis Ausbilder zu werden reicht es doch. ;-) "...wie man liest..."

Merkste was?

von Cargonaut - am 20.10.2011 11:32
Nicht zwingend nur eine Baureihe für die 1000 Tf.
1000 Tf die beim Fernverkehr (RB Süd) ausgebildet wurden, erhielten BR 101, Rh 1x16, Steuerwagen BA 296/297, natürlich Bremsprobeberechtigung für R+Mg und NBÜ/ep, Wagentechnik und auch LZB CIR-ELKE. Auch mussten sie mehrfach auf den Simulator.

von 403 - am 20.10.2011 11:38

Kindergarten lässt grüßen!

Das ist Kindergartenniveau was du hier an den Tag legst und vor allem scheint in deinen Augen jeder der Kritik übt bei der DB zu sein, so einfach kann die Welt sein.

Werde erwachsen, dieses "Ich darf das, denn der hat das auch gemacht" kann man nicht mehr hören.
Man bekommt auch als Außenstehender übrigens sehr viel mit und auch ehem. Agilismitarbeiter erzählen von ihren Erfahrungen, da braucht kein Fdl irgendwelche Betriebsgeheimnisse verraten.

Hört endlich auf gegen Mitarbeiter zu hetzen!
Kritik die es von offizieller Seite gab richtet sich immer gegen das System, gegen die EVU selber, aber nicht gegen Mitarbeiter. Wo bleibt denn die Unterlassungsklage wegen Rufschädigung wenn da nichts dran ist?

Es ist doch kindisch wenn man gleiches mit gleichem vergeltet wie Neuenmarkt das machen will. Da stehe ich drüber oder verhalte mich erwachsen, die Reaktion ist aber bockig kindisch.

Als Moderator verhält man sich nicht so, vor allem ist es bedenklich wenn von einer Seite Kritik an einem EVU geübt wird, nicht direkt an den Mitarbeitern, dann aber der Konter gegen Mitarbeiter, vorzugsweise der DB geht. Das ist schon arg bedenklich.

von Stilllegungskandidat - am 20.10.2011 12:46
Zitat
Weichenprinz
...
Wo sind eigentlich die versprochen Agilis Zugbegleiter im Regensburger Stern? Ich sehe fast nie welche, nicht mal im Führerstand beim Tf sitzen.
...


Servus,

ich bin bisher genau einmal mit Agilis gefahren. Am 07.08.2011 von Regensburg nach Plattling (zwecks Fahrt auf der Ilztalbahn). Dieser Zug war begleitet.

Im übrigen wird sich Agilis auch nur an die von der BEG geforderte Begleitquote halten. Die Deutsche Bahn AG würde es auch nicht anders tun. Kennst Du die Story von den Fahrgästen aus Pressath und Co, die sich in Anbetracht der 100%-Begleitung zum Anfang von Agilis darüber beklagt haben, das sie jetzt nicht mehr umsonst fahren können? Also bitte sehr, DB Regio macht auch nur so viel wie unbedingt notwendig und wenn nix denen ausreicht, dann machen sie nix. Das kann nicht nur DB Netz.

von Martin Pfeifer - am 20.10.2011 14:54

Re: ach Martin...

Servus,

Zitat
Cargonaut
... bei der einen Seite willste Beweise und bei der anderen Seite reicht schon "wie man hört"

Punkt 1: wer bei der DBAG zum Fahrdienstleiter umgeschult wird, der besitzt bereits Vorkenntnisse im Betriebsdienst, ist also Betriebseisenbahner. Da kommen Lrf, Tf oder Kin in Frage.


mir ist konkret ein umgeschulter Rangierbegleiter bekannt. Und beim Urlaub in der zweiten September-Hälfte konnte ich registrieren, das auf der Hirschauer Strecke mal wieder Auszubildende unterwegs waren. Allerdings keine EiB's, sondern klassische Umschulung.

Und im übrigen: habe ich gesagt, das ich die Aussage vom Neuenmarkt glaube? Sozusagen das "q.e.d." gegeben? Man sollte in die Aussagen nicht alles hineininterpretieren, was man gerne hätte - oder zu seinen Fehlern stehen.

Zitat
Cargonaut
Zitat
Martin Pfeifer
...
Zitat
Weichenprinz
Ich habe in der Vergangenheit oft genug unter dem SEV von Agilis gelitten. Soweit mir bekannt, hat die DB und andere private EVU bisher immer ihre Pflichten nach gewonnenener Ausschreibung erfüllt und war nie auf die Bildungsgutscheine vom Arbeitsamt angewiesen, um überhaupt Personal rekrutieren zu können. Klar, es gab mal technische Probleme, wie damals bei der BOB oder auch Abelino. Notfalls half auch die DB aus. Aber ein Unternehmen wie Agilis, dass derart aggresiv in den Markt drängt und dann nichts auf die Reihe bringt, sollte nie mehr eine Ausschreibung gewinnen.


Es mag sein, das andere EVU zum Betriebsbeginn immer genug Personal hatten, aber die Aussage, das diese EVU's (außerhalb der Bahn AG) alle ohne die Qualifikation von "ungelernten Eisenbahnern" zum Tf ausgekommen sind, kann ich so nicht stehenlassen.

Hat doch der Weichenprinz auch gar nicht geschrieben, zumindest nicht in dem von Dir selbst zitierten Stück.


Ich habe der Verständlichkeit halber mal den von mir zitierten Text vom Weichenprinz eingefügt. Diesen Text interpretieren wir offensichtlich völlig anders. Für mich bezieht er sich ganz klar auf die aktuelle Personalsituation und den damit einhergehenden SEV bei Agilis.

Zitat
Cargonaut
Und die Dauer von Aus- und Weiterbildungen von Betriebseisenbahnern mit der Ausbildungslänge von absoluten Neueinsteigern zu vergleichen, legt den Verdacht nahe, daß hier auf Teufel komm raus nach Argumenten gesucht wird, um die eigene Gesellschaft ins rechte Licht zu rücken.


Nach meiner Einschätzung sind die Ausbildung zum Tf und zum Fdl allein schon wegen der völig anderen Aufgabe gar so einfach über simple Zahlen vergleichbar.

von Martin Pfeifer - am 20.10.2011 15:24

Re: Wer fängt denn dauernd hier wieder an?

Zitat
Neuenmarkt
das kommt alles vom neidischen Verlierer der Ausschreibung, hier werden Betriebsgeheimnisse von FDL sofort an andere - und auch aussenstehende weitergegeben und zwar nur Verfehlungen von anderen, nicht von eigenen.

Ich erinnere nur mal an die Sache mit Trebgast, das konnte ja nur der FDL, der betroffene TF und der Notfallmanager gewusst haben. So jetzt verrate mal warum das schon am nächsten Tag Tagesgespräch im nobf und in Bayreuth war, sind das denn keine Betriebsgeheimnisse ?
...


Zum Thema Signalverfehlung in NTG: in dem Zug waren nicht zufälligerweise noch Fahrgäste, die auch etwas mitbekommen haben? Du glaubst doch wohl nicht etwa ernsthaft, das die Kunden hinten alle mit verbundenen Augen und oder tief versunken in ihre iPods, iPads und Zeitungen sitzen und es nicht merken, wenn es längere Zeit nicht mehr weitergeht??

von Martin Pfeifer - am 20.10.2011 19:01
Zitat
Neuenmarkt
...
Und das 1000 TF Programm das kam erst hinterher, hier wurde nur eine Baureihe gelehrt und auch andere Themen waren noch abgespeckt, diese Thema wurde auch groß beworben, im Gegensatz zu herkömlichen Prüfungsfahrten wurden die Kollegen der 6 monatigen Ausbildung auf dem Simulator einer zusätzlichen Prüfungsfahrt unterzogen wo man gleich verschieden Betriebsvarianten (Befehl, fahren auf ZS 1/7/8 usw.) prüfen konnte was im Regelfall bei einer Prüfungsfahrt nicht vorkommt.
...


Servus,

das ist doch mal ein positiver Ansatz. Solch eine "Horror"-fahrt sollte eigentlich immer den Abschluß bilden. Denn gerade der ganze nicht-normale Kram macht doch den meisten Schwierigkeiten, weil es nicht täglich vorkommt. Ich habe vor Jahren mal selber bei Bauarbeiten zwischen Amberg und Luitpoldhütte mit Fahrt auf Zs 8 gemerkt, das sich die meisten Tf nicht wohlfühlten und entsprechend vorsichtig fuhren, wenn sie auf einmal auf dem Gegengleis unterwegs waren.

von Martin Pfeifer - am 20.10.2011 19:08
Zitat
Cargonaut
Zitat
Neuenmarkt
Und das 1000 TF Programm das kam erst hinterher, hier wurde nur eine Baureihe gelehrt und auch andere Themen waren noch abgespeckt, diese Thema wurde auch groß beworben, im Gegensatz zu herkömlichen Prüfungsfahrten wurden die Kollegen der 6 monatigen Ausbildung auf dem Simulator einer zusätzlichen Prüfungsfahrt unterzogen wo man gleich verschieden Betriebsvarianten (Befehl, fahren auf ZS 1/7/8 usw.) prüfen konnte was im Regelfall bei einer Prüfungsfahrt nicht vorkommt.


Und wieviele haben davon bestanden, um sie "in großem Maße" einsetzen zu können? die Durchfallquoten sind alleits bekannt und liegen weit über 70%.
Aber um bei agilis Ausbilder zu werden reicht es doch. ;-) "...wie man liest..."

Merkste was?


Servus,

jetzt müssen wir doch mal rechnen üben. Gute und überzeugende wissenschaftliche Arbeit setzt nämlich voraus, das man die verfügbaren Quellen auch benutzt.

Die einzigen mir bekannten Zahlen stammen aus diesem DSO-Beitrag.
Es wurden zwar 1000 Plätze angeboten, aber von den vielen Bewerbern haben überhaupt nur ca 700 die Ausbildung begonnen und etwa 250 diese auch erfolgreich abgeschlossen. Da ich den Prozent-Wert der Durchfallquote nicht auf die Anzahl der angebotenen Plätze, sondern nur auf die tatsächlichen Anfänger beziehen kann, ergibt meine Berechung:
700 Beginner - 250 Bestandene = 450 Leute, die durchgefallen sind. Bezogen auf die 700 Beginner sind das nur 65% (wegen der Unsicherheit der ca-Angaben runde ich das ganze mal auf). Das sind für mich nun wirklich nicht
Zitat
Cargonaut
weit über 70%.


Auch wenn diese Zahlen eindrucksvoll zeigen, welch schlechten Wirkungsgrad diese Ausbildung hat.

Im übrigen ist aus meiner Sicht nichts dagegen einzuwenden, das jemand aus dem 1000-Tf-Programm, der die entsprechenden Fähigkeiten und Zusatzqualifikationen besitzt, auch bei Agilis Ausbilder macht. Das ist alles nur eine Frage der persönlichen Qualifikation und des Willens, weiter zu kommen.

von Martin Pfeifer - am 20.10.2011 19:26
Woher stammen diese Informationen?
Ist dieser ehemalige 1000 Tf-Mann Ausbilder im E-Netz oder in Oberfranken?
Was hat er vorher gemacht, oder wie kommt es daß ein offensichtlich arbeitsloser Friseur plötzlich und unerwartet die Lokführerausbildung besteht und diesen anspruchsvollen Beruf immer noch ausübt?
Ich würde diesen Fragen gerne auf den Grund gehen, da die Tf-Ausbildung für mich ein sehr interessantes Thema ist.
Hat hier jemand genauere Informationen?

von Befehl 11 - am 20.10.2011 19:45
Zitat
Befehl 11
Woher stammen diese Informationen?
Ist dieser ehemalige 1000 Tf-Mann Ausbilder im E-Netz oder in Oberfranken?
Was hat er vorher gemacht, oder wie kommt es daß ein offensichtlich arbeitsloser Friseur plötzlich und unerwartet die Lokführerausbildung besteht und diesen anspruchsvollen Beruf immer noch ausübt?
Ich würde diesen Fragen gerne auf den Grund gehen, da die Tf-Ausbildung für mich ein sehr interessantes Thema ist.
Hat hier jemand genauere Informationen?


Ich glaube über Umschulungen gibt es sehr viele Vorurteile. In der Regel werden doch bei jedem seriösen EVU Bewerber mit gewerblich-technischem Hintergrund bevorzugt, aber auch andere Bewerber die bewiesen haben dass sie in der Lage sind einen Beruf erfolgreich abzuschließen werden bei Eignung genommen.
Ich kann mir nicht vorstellen dass ungeeignete Bewerber genommen werden, wenn die Firmen die Ausbildung selber bezahlen. Bei Kandidaten vom Arbeitsamt wird natürlich jeder geschickt und dementsprechend hat man auch das vom Steuerzahler finanzierte Ergebnis.

Gerüchten zufolge (ich kann es nicht beweisen oder es durch Herrn Pfeifer zertifizieren lassen) bildet Agilis z. B. jetzt auf eigene Kosten aus, weil man sich so die Leute selber aussuchen konnte und das erfolgreich ist, während vom Arbeitsamt fast nur unbrauchbare Leute geschickt werden.
Es kann also nur besser werden oder nicht?

Wer hat hier behauptet dass der Ausbilder ein ehem. Friseur ist? Der Begriff fiel doch in einem ganz anderen Zusammenhang oder?

Einheitliche Regelungen wären aber hier endlich mal sinnvoll. Die Umschulung an sich ist ja nichts böses, allerdings fest geregelt und ein abgeschlossener Beruf (vorzugsweise natürlich gewerblich-technisch) sollte Voraussetzung sein, denn darauf baut eine Umschulung auf.
Allerdings müsste man die schwarzen Schafe der Umschulbranche mal austrocknen, wie z. B. den Anbieter nördlich von Markkleeberg, auf DSO wurde ja vor kurzem der volle Name von jemandem genannt.



von Stilllegungskandidat - am 20.10.2011 20:01

In diesem Falle

dauerte die Weiterfahrt nicht allzulange

von Neuenmarkt - am 20.10.2011 23:35

Die Kritik richtet sich sehr wohl gegen die Mitarbeiter

in den Berichten ist sehr wohl zu lesen das die Mitarbeiter unfähig und schlecht ausgebildet usw.sind was glaubst DU müssen die Kollegen denn ständig jetzt in ihrer Nachbarschaft, im Elternbeirat oder in den Zügen anhören???? Das sie bei dieser Sch.... Firma arbeiten die hier überall erwähnt wird und solche Dinge.

Aber man darf ja andere Sachen machen, wie neulich z.B. auf Gleis 4 in Nby wo kein Zug steht die Ausfahrt stellen obwohl der Zug auf Gleis 5 Ausfahrt hätte, na mal sehen ob der wohl losfährt obwohl er HP 0 hat -ist ja agilis die können wir mal testen

, oder man soll mal schnell wegen einer Weichenstörung in Lichtenfels umsetzen und nachdem das Sh 1 geleuchtet hat wird dies ohne den TF zu infomieren einfach zurückgenommen, also angehalten und nachgefragt was Sache ist, und dann bekommt man die Antwort " Na die Weiche geht wieder ich habe die Ausfahrt gestellt und das Sh 1 zurück genommen" natürlich ohne Verständigung des TF.

Zur Örtlichkeit, Bahnhof Lichtenfels, rangiert werden sollte in Richtung Bamberg und der Zug ging nach Bad Rodach.

Entweder Vergesslichkeit oder man wollte mal sehen ob die agilis auch merkt das auf einmal die 2 weißen Lichter aus sind und 2 rote dafür an sind.

Oder Bahnhof Harsdorf, frühmorgens, Bauarbeiten, viele Scheinwerfer von Arbeitsmaschinen ringsrum und am Signal wird ZS 1 angezündet, der TF wollte beim Stellwerker nachfragen ob die Ausfahrt wohl auf ZS 1 erfolgen soll da er wegen der vielen weißen Lichter (Scheinwerfer an den Baggerarmen usw.) das Ersatzsignal am weit entfernt stehenden Asig nicht eindeutig erkennen kann, doch der Mann aus dem Stellwerk geht nicht an den Funk sonder erscheint in Lebensgröße am VT und macht den TF zur Sau ob er wohl nicht gelernt hat was ein ZS 1 ist - noch Fragen?



Und von welchen Mitarbeitern redest Du? Von den Tf die in der Einsatzstelle Bayreuth seit Anfang Juni Dienst tun sind alle eigenen Kräfte noch an Bord, lediglich die Leihkräfte haben gewechselt und das ist ja bei Leihpersonal normal das gewechselt wirde und Servicepersonal ist auch noch das gleiche.

Von persönlich überbrachten Befehlen aus einem Stellwerk in dem weder der Bahnhof noch das gestörte Asig erwähnt ist wo der Tf vorbeifahren soll , da wollen wir gar nicht reden.



von Neuenmarkt - am 20.10.2011 23:46

Re: Die Kritik richtet sich sehr wohl gegen die Mitarbeiter

Zitat
Neuenmarkt
in den Berichten ist sehr wohl zu lesen das die Mitarbeiter unfähig und schlecht ausgebildet usw.sind


Was kann der Mitarbeiter für seine schlechte Ausbildung? Also richtet sich das schonmal nicht gegen die Mitarbeiter, sondern gegen das Unternehmen. Dir hatte ich schon etwas mehr zugetraut, sowas sinnlich zu erfassen.

Zitat
Neuenmarkt
was glaubst DU müssen die Kollegen denn ständig jetzt in ihrer Nachbarschaft, im Elternbeirat oder in den Zügen anhören???? Das sie bei dieser Sch.... Firma arbeiten die hier überall erwähnt wird und solche Dinge.


Ja was meinst du, was die "anderen" Eisenbahner sich jeden Tag von Verwandschaft und Bekanntschaft anhören dürfen und belächelt werden, wenn man merkt, daß dsie bei der Deutschen Bahn sind. Agilis bekommt jetzt eben ganeu das gleiche Feedback wenn sie schlechte Leistungen bringen, wie die große Bahn. Und das sehe ich nicht gehässisch, sondern finde ich einfach nur fair. Da merken endlich auch mal die Privatbahner (das System), daß sie sich nicht alles erlauben können und auch auf dem Prüfstand stehen. Und die Bevölkerung merkt endlich eben auch mal, daß eben nicht alles besser wird, wenn der rote Riese durch eine Privatbahn ersetzt wird. Das, was Du hier bejammerst, hat sich agilis selbst eingebrockt durch Ihre Leistungen. Der Zustand ist seit Jahrzehnten normale Realität bei "uns". Vielleicht sollten dioe agilis-Mitarbeiter mal druck nach oben ausüben, indem sie mal schildern, was an der Basis Sache ist.

Zitat
Neuenmarkt
Aber man darf ja andere Sachen machen, wie neulich z.B. auf Gleis 4 in Nby wo kein Zug steht die Ausfahrt stellen obwohl der Zug auf Gleis 5 Ausfahrt hätte, na mal sehen ob der wohl losfährt obwohl er HP 0 hat -ist ja agilis die können wir mal testen.


Du leidest so langsam unter Verfolgungswahn. Jeder macht mal fehler, auch ein Fdl. er hat eben die falsche Ausfahrt gezogen.

Zitat
Neuenmarkt
, oder man soll mal schnell wegen einer Weichenstörung in Lichtenfels umsetzen und nachdem das Sh 1 geleuchtet hat wird dies ohne den TF zu infomieren einfach zurückgenommen, also angehalten und nachgefragt was Sache ist, und dann bekommt man die Antwort " Na die Weiche geht wieder ich habe die Ausfahrt gestellt und das Sh 1 zurück genommen" natürlich ohne Verständigung des TF.


Hatte ich auch schon, war mir aber keinen Beitrag wert im NOBF. Aber das hat der Fdl natürlich nur bei der agilis gemacht, um sie zu ärgern und nicht weil er bestrebt war, trotzdem noch pünktlich abzufahren. Bei einem DBAG-Zug hätte er natürlich anders gehandelt...

Zitat
Neuenmarkt
Entweder Vergesslichkeit oder man wollte mal sehen ob die agilis auch merkt das auf einmal die 2 weißen Lichter aus sind und 2 rote dafür an sind.


siehe oben, Verfolgungswahn. Du solltest Dir mal Urlaub gönnen.

Zitat
Neuenmarkt
Oder Bahnhof Harsdorf, frühmorgens, Bauarbeiten, viele Scheinwerfer von Arbeitsmaschinen ringsrum und am Signal wird ZS 1 angezündet, der TF wollte beim Stellwerker nachfragen ob die Ausfahrt wohl auf ZS 1 erfolgen soll da er wegen der vielen weißen Lichter (Scheinwerfer an den Baggerarmen usw.) das Ersatzsignal am weit entfernt stehenden Asig nicht eindeutig erkennen kann, doch der Mann aus dem Stellwerk geht nicht an den Funk sonder erscheint in Lebensgröße am VT und macht den TF zur Sau ob er wohl nicht gelernt hat was ein ZS 1 ist - noch Fragen?


Ja ich weiß, unfreundlich sind die Fdl nur zu Privatbahnzügen. Wenn wir kommen sind sie immer die Freundlichkeit in Person. Wir werden am Funk nicht angemault, wenn wir zu langsam ausfahren, bekommen keine Gleisputzdurchfahrt durch die hintersten Gleise in Nürnberg-Dutzendteich und kommen somit in Ost hinter die RB nach Neuhaus usw...
Aber auch das ist für mich normaler Betriebsalltag und ist für mich kein Grund, im NOBF einen Beitrag zu schreiben, weil sonst hätte ich hier jeden Tag seitenweise zu berichten. Das sind keinerlei Vorkommnisse, die sich gegen Privatbahnen richten, sondern ganz allgemeiner "Alltag" sind.


Zitat
Neuenmarkt
Von persönlich überbrachten Befehlen aus einem Stellwerk in dem weder der Bahnhof noch das gestörte Asig erwähnt ist wo der Tf vorbeifahren soll , da wollen wir gar nicht reden.


hat er bestimmt nur gemacht, weil er Dich oder den Kollegen von dem Du das hast, mal testen wollte...

MfG

von Cargonaut - am 21.10.2011 07:02
Zitat
Stilllegungskandidat

Gerüchten zufolge (ich kann es nicht beweisen oder es durch Herrn Pfeifer zertifizieren lassen) bildet Agilis z. B. jetzt auf eigene Kosten aus, weil man sich so die Leute selber aussuchen konnte und das erfolgreich ist, während vom Arbeitsamt fast nur unbrauchbare Leute geschickt werden.
Es kann also nur besser werden oder nicht?


Da ist nicht nur ein Gerücht, das ist auch so. Wir bilden selber aus und haben auch bei den vergangenen Ausbildungen immer sehr eng mit den Bildungsträgern zusammengearbeitet.

Und es ist auch richtig, dass es durchaus einen Unterschied gibt, zwischen angehenden Tf, die über eine SGB III-Maßnahme kommen und denen, die vom freien Markt kommen. Allerdings NICHT in dem Sinne, dass die Leute von der Agentur nichts taugen.

Ich muss an dieser Stelle für alle Mitarbeiter, die über diesen Weg zu uns gekommen sind eine Lanze brechen und sagen, sie haben den Willen gehabt, das zu schaffen, und mit dem Willen haben Sie es auch geschafft und darauf können und müssen sie stolz sein.

Und wer den Willen nicht hatte, der hat es am Ende auch nicht geschafft, einfach eine Einstellungsfrage, und das ist der Unterschied, zu denen, die wir vom 1. Arbeitsmarkt rekrutieren. Denn diese wollen es und müssen es nicht, nur weil sie sonst kein Gled mehr bekommen.

Zitat
Befehl 11
Woher stammen diese Informationen?
Ist dieser ehemalige 1000 Tf-Mann Ausbilder im E-Netz oder in Oberfranken?
Was hat er vorher gemacht, oder wie kommt es daß ein offensichtlich arbeitsloser Friseur plötzlich und unerwartet die Lokführerausbildung besteht und diesen anspruchsvollen Beruf immer noch ausübt?


Dieser Mitarbeiter hat eine gewerblich-technische Ausbildung und hat bereits vor seiner Tf-Tätigkeit bei der DB und uns Leute ausgebildet, ich denke, das sollte durchaus eine entsprechende Qualifikation sein, um auch hier entsprechend tätig zu werden. Und er macht einen wirklich guten Job!


von Oberindianer - am 21.10.2011 07:22

Re: Die Kritik richtet sich sehr wohl gegen die Mitarbeiter

Zitat
Neuenmarkt
Aber man darf ja andere Sachen machen, wie neulich z.B. auf Gleis 4 in Nby wo kein Zug steht die Ausfahrt stellen obwohl der Zug auf Gleis 5 Ausfahrt hätte, na mal sehen ob der wohl losfährt obwohl er HP 0 hat -ist ja agilis die können wir mal testen

, oder man soll mal schnell wegen einer Weichenstörung in Lichtenfels umsetzen und nachdem das Sh 1 geleuchtet hat wird dies ohne den TF zu infomieren einfach zurückgenommen, also angehalten und nachgefragt was Sache ist, und dann bekommt man die Antwort " Na die Weiche geht wieder ich habe die Ausfahrt gestellt und das Sh 1 zurück genommen" natürlich ohne Verständigung des TF.

Zur Örtlichkeit, Bahnhof Lichtenfels, rangiert werden sollte in Richtung Bamberg und der Zug ging nach Bad Rodach.

Entweder Vergesslichkeit oder man wollte mal sehen ob die agilis auch merkt das auf einmal die 2 weißen Lichter aus sind und 2 rote dafür an sind.

Oder Bahnhof Harsdorf, frühmorgens, Bauarbeiten, viele Scheinwerfer von Arbeitsmaschinen ringsrum und am Signal wird ZS 1 angezündet, der TF wollte beim Stellwerker nachfragen ob die Ausfahrt wohl auf ZS 1 erfolgen soll da er wegen der vielen weißen Lichter (Scheinwerfer an den Baggerarmen usw.) das Ersatzsignal am weit entfernt stehenden Asig nicht eindeutig erkennen kann, doch der Mann aus dem Stellwerk geht nicht an den Funk sonder erscheint in Lebensgröße am VT und macht den TF zur Sau ob er wohl nicht gelernt hat was ein ZS 1 ist - noch Fragen?


Ich glaube mein Hamster tanzt Tango. Diese Beiträge sind absolute Brunnenvergiftung. Damit hast Du eigentlich nichts in der großen Bahner-Familie zu suchen. Das ist für mich als Fdl mehr als Ehrverletzend. Ja glaubst Du Zipf.... wir machen z.B. ein falsches Signal aufziehen mutwillig. Wir sitzen nur rum und hecken was gegen Agilis und andere Private aus.
Jeder Fdl ärgert sich selbst an meisten darüber, wenn er einen Zug in ein falsches Gleis lässt oder das falsche Signal aufzieht. Und das geht schneller als man denkt. Und so etwas kann man Regelkonform ohne Probleme Lösen. Und das hat nichts, aber auch gar nichts mit dem EVU zu tun. Wer etwas anderes behauptet, betreibt üble Nachrede, wenn nicht gar Rufmord.
Und solltest Du noch ein bisschen Ehre im Leib haben, Entschuldigst Du dich für diese Behauptungen.
Was zu weit geht, geht zu weit.

von Eisenbahner1 - am 21.10.2011 09:16

Beschwer Dich doch bei mobifair

und den anderen Gewerkschaftlern.

Und noch ein Nachtrag, gerade in NLF müssen wir oft stehen obwohl die Abfahrtszeit rum ist und die Fertigmeldung erfolgt ist und das sogar bis zu 10 Minuten (Diskriminierungsfreier Netzzugang, schon mal gehört), aber da wird jetzt gleich bei der BZ nachgefragt, warum das Brötchen wenn es den Bäcker gibt, denn wenn man beim FDL nachfragt bekommt solche Antworten :" Das entscheide schon ich welche Züge wann fahren " - wohl gemerkt die planmäßige Abfahrtszeit war schon lange rum.

Darum gleich in München anrufen




von Neuenmarkt - am 21.10.2011 09:39

Re: Die Kritik richtet sich sehr wohl gegen die Mitarbeiter

Zu den Geschichten mit den Fahrdienstleitern:

Ich kann nicht über die Gegend um Bayreuth oder Lichtenfels sprechen, weil ich da nicht hinkomme. Aber zumindest auf den Strecken, wo ich unterwegs bin, kann ich nun wirklich keine Bevorteiligung der DB bzw. Benachteiligung von Privatbahnen durch die Fdl feststellen.
Die meisten geben sich echt Mühe, daß der Gesamtbetrieb rund läuft und wenn was nicht ganz planmäßig ist, muß eben mal ein Zug warten - das ist ab und zu eine Privatbahn, aber auch oft genug die DB.

Ein paar kauzige Typen gibt es immer irgendwo, aber daß ein Unterschied gemacht wird, welches EVU da grad rumfährt, hab ich noch nie erlebt.

Von daher an dieser Stelle mal ein Dankeschön an die Kollegen auf dem Stellwerk, die gerade bei der zum Teil recht sparsamen Infrastruktur in unserer Gegend auch nicht immer einen leichten Job haben!

Viele Grüße

Tobias

von Schwandorfer - am 21.10.2011 11:35

Re: Die Kritik richtet sich sehr wohl gegen die Mitarbeiter

Die Grabenkämpfe und die vielen, für den Leser nicht verifizierbaren "Anekdoten" und Vorkommnisse verderben dieses Forum allmählich.

Warum berichtest Du - ohne Betriebsinterna preizugeben - nicht einfach mal sachlich über agilis, stellst Dein Unternehmen vor? Wo sind Stützpunkte mit wieviel Lokführern angesiedelt, wo stehen nachts oder am Wochenende Triebwagen hinterstellt, welche planmäßigen Mehrfachtraktionen gibt es, gibt es planmäßige Leerfahrten nach Marktredwitz? Wie wird dort im Betriebshof rangiert (Verschubfahrzeug?)? Wo wird getankt? Umlaufdetails?

Das sind die Details, die die meisten Leser hier vor allem interessieren dürften. nobf ist doch immer noch ein Forum für Leute, die sich in ihrer Freizeit für Eisenbahn(betriebsabläufe) interessieren. Für Auseinandersetzungen Eurer Art wäre vielleicht gewerkschaftliches Engagement oder dort beheimatete Foren die bessere Wahl!?

Zitat
Neuenmarkt
Von persönlich überbrachten Befehlen aus einem Stellwerk in dem weder der Bahnhof noch das gestörte Asig erwähnt ist wo der Tf vorbeifahren soll , da wollen wir gar nicht reden.


Nein, davon wollen wir nicht reden, sondern davon wollten wir dann schon einen eingescannten Beleg sehen!!! Ansonsten - vergiß es.

Gruß,
Joachim

von Joachim Piephans - am 21.10.2011 11:41

Re: Die Kritik richtet sich sehr wohl gegen die Mitarbeiter

Zitat
Schwandorfer
Ein paar kauzige Typen gibt es immer irgendwo, aber daß ein Unterschied gemacht wird, welches EVU da grad rumfährt, hab ich noch nie erlebt.

Die gibt es nämlich auf Seiten der Tf und der Fdl ;) Sicher wird auch der Fdl mal blöd von nem Tf angemacht, welchen EVUs auch immer...

von Vierkant - am 21.10.2011 12:14

Da kann man sich nur anschließen

Neuenmarkt scheint an Verfolgungswahn zu leiden, das ist nicht mehr lustig.
Man darf aber von Neuenmarkt nicht auf Agilis schließen, die meisten sind nicht so verbissen und buckelig wie unser lieber Moderator.

Die Fdl sind großteils alle sehr bemüht und versuchen einen reibungslosen Verkehr abzuwickeln, dass dabei mal Fehler passieren ist nur menschlich, aber das passiert nicht um jemanden eins auszuwischen, wer das glaubt sollte nicht zu viele Verschwörungstheoriebücher lesen.

Wichtig ist ein anständiges und faires Miteinander, sowohl zwischen Tf verschiedener EVU als auch mit den Fahrdienstleitern.
Es ist traurig wenn hier Leute versuchen dieses Verhältnis zu zerstören oder aus einer Fliege einen Elefanten machen.

Daher nochmal: Geht fair miteinander um, wir sitzen alle im selben Boot (auch du Neuenmarkt).

von Stilllegungskandidat - am 21.10.2011 13:04

Du willst es nicht verstehen?

Zitat
Neuenmarkt
in den Berichten ist sehr wohl zu lesen das die Mitarbeiter unfähig und schlecht ausgebildet usw.sind


Scheinbar hast du Verständnisprobleme oder?
Keiner macht den Mitarbeitern dafür einen Vorwurf, sie können doch nichts dafür.
Schwarze Schafe wie der Umschulbetrieb nördlich von Markkleeberg sorgen doch mit ihrer miesen Qualität, wo es nur darum geht abzukassieren, für diese Fälle. Die EVU sollten daher mit den schwarzen Schafen nicht mehr zusammenarbeiten bzw. keine Tf von dort holen.
Gib in Google "Lokführer werden" ein und schau wer an erster Stelle steht.

Zitat
Neuenmarkt
was glaubst DU müssen die Kollegen denn ständig jetzt in ihrer Nachbarschaft, im Elternbeirat oder in den Zügen anhören???? Das sie bei dieser Sch.... Firma arbeiten die hier überall erwähnt wird und solche Dinge.


Ach geh, das muss man sich als Tf doch eh ständig anhören, egal wo man ist, diese Stammtischsprüche muss man einfach überhören.


Deine Beispiele sind wieder mal typisch für dich und du willst Moderator sein. Nehme dir mal Beispiele an Moderatoren/ex-Moderatoren die ebenso Tf sind und hier noch nie ein schlechtes Wort über irgend eine Seite verlautbart haben.
Wie gesagt wir sitzen alle in einem Boot und du versucht dauernd Streit zu suchen, weil im Verfolgungswahn natürlich alle gegen dich und "deine" Firma sind (bewirb dich doch mal als Pressesprecher).

Die Gewerkschaften sind natürlich auch böse. So wie du dich gibst bist du so einer der noch Geld zur Arbeit mitnehmen würde und wahrscheinlich würdest du bei den anfangs 1200 Euro netto noch glücklich tanzen, nur denken eben die wenigsten so.


von Stilllegungskandidat - am 21.10.2011 13:14
Das ist natürlich richtig, der Wille zählt und wer den Willen hat diesen Beruf zu ergreifen der schafft es auch. Allerdings muss man den Beruf auf Dauer schon lieben, denn bei den familienfeindlichen Bedingungen und der im Industrievergleich miesen Bezahlung bei gesundheitsschädlichem Wechselschichtdienst, ist es nicht so einfach Leute zu finden die das mit Überzeugung machen.

Wer nicht will, der schafft es nicht, aber wenn man selber aussucht kann man die ganzen Leute aussortieren die schon von Anfang an eine Null-Bock-Einstellung haben und das würde dem Steuerzahler viel Geld ersparen.

Ich gehe ja mal davon aus dass Agilis nur Leute umschulen lässt die eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen, das sollte ja schon im Eigeninteresse des EVU sein.

Bei den Umschulungen dürften wirklich weniger die EVU das Problem sein, sondern die freien Anbieter die jeden nehmen und so lange wie möglich durchschleppen, weil das Staatsgelder bringt.

Bei Einstellungen sollten EVU vielleicht eben auf Leute verzichten die bei bestimmten "Ausbildern" ihren mehr als fragwürdigen Abschluss erreicht haben, z. B.
die immer wieder erwähnte Firma nördlich von Markkleeberg, eine große sächsische Stadt und eine Firma die mit dem ersten Buchstaben des Alphabets anfängt.

von Stilllegungskandidat - am 21.10.2011 13:23

Dir ist nicht mehr zu helfen... (owT)

...

von Cargonaut - am 21.10.2011 13:25

Da hast Du Recht was Gewerkschaften angeht

ich war 20 Jahre in einer großen Gewerkschaft und die hat die Arbeiter dann am Schluß zusammen mit der Politik und dem Insolvenzverwalter verkauft.

Ne Danke, und wenn es Dich interessiert - ich bin bei jedem Streik Leistungen und Sonderleistungen gefahren, die Kunden hat es gefreut, denn für die fahren wir, nicht für uns oder für Fotos, oder zum Vergnügen.

In fast 38 Jahren Bahnfahren als Fahrgast hab ich eine Ahnung von Service, usw. das kannste mir glauben

von Neuenmarkt - am 21.10.2011 14:19
Zitat
Stilllegungskandidat
...
Gerüchten zufolge (ich kann es nicht beweisen oder es durch Herrn Pfeifer zertifizieren lassen) bildet Agilis z. B. jetzt auf eigene Kosten aus, weil man sich so die Leute selber aussuchen konnte und das erfolgreich ist, während vom Arbeitsamt fast nur unbrauchbare Leute geschickt werden.
Es kann also nur besser werden oder nicht?
...


Servus,

also zunächst einmal herzlichen Dank für diesen sehr sachlichen Beitrag. Doch, zumindest diesmal bildet Agilis auf eigene Kosten aus. Siehe diese Presse-Mitteilung vom 10. Oktober 2011.

Für diese Aussage könntest Du also das Gütesiegel q.e.d. bekommen, nur leider hat den Beweis der Aussage ja leider jemand anders für Dich erledigt. Und im Zuge der diversen Doktorarbeiten aus dritter Hand unser Politiker will ich vorsichtshalber die Anforderungen an dieses Gütesiegel etwas höher ansetzen, nicht das da jemand drüber stolpert und sich hinterher bei mir beklagt.

von Martin Pfeifer - am 21.10.2011 14:22

Re: Die Kritik richtet sich sehr wohl gegen die Mitarbeiter

Servus,

Zitat
Joachim Piephans
Die Grabenkämpfe und die vielen, für den Leser nicht verifizierbaren "Anekdoten" und Vorkommnisse verderben dieses Forum allmählich.

Warum berichtest Du - ohne Betriebsinterna preizugeben - nicht einfach mal sachlich über agilis, stellst Dein Unternehmen vor? Wo sind Stützpunkte mit wieviel Lokführern angesiedelt, wo stehen nachts oder am Wochenende Triebwagen hinterstellt, welche planmäßigen Mehrfachtraktionen gibt es, gibt es planmäßige Leerfahrten nach Marktredwitz? Wie wird dort im Betriebshof rangiert (Verschubfahrzeug?)? Wo wird getankt? Umlaufdetails?

Das sind die Details, die die meisten Leser hier vor allem interessieren dürften. nobf ist doch immer noch ein Forum für Leute, die sich in ihrer Freizeit für Eisenbahn(betriebsabläufe) interessieren. Für Auseinandersetzungen Eurer Art wäre vielleicht gewerkschaftliches Engagement oder dort beheimatete Foren die bessere Wahl!?


viele Deiner Ideen sind gut, speziell eine Auflistung der Mehrfach-Traktionen würde wohl jeden Fotograf / Filmer hier erfreuen. Aber keine Aufstellung über die nächtliche Abstellung. Wir müssen doch den Schmierfinken / Vandalen keine Steilvorlagen liefern, wo sie ihre "Werke" vollführen können.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, das die Situation bei Agilis wegen der fehlenden Tf sicherlich auch für die Personale nicht einfach ist. Da rattert der Überstundenzähler wie eine frisierte Bohrmaschine an Starkstrom, was auf Dauer sich halt auch in solchen Beträgen bemerkbar macht.

Ansonsten müssen wie hier in einem Eisenbahn-Forum mit solchen Themen leben. Eine heile-Welt-Forum möchte ich nicht haben. Wenn es wirklich überhand nimmt, kann ja immer noch einer der anderen Moderatoren oder derSchlömener als Admin eingreifen und im Zweifelsfalle die Beiträge entsorgen oder den Baum für neue Antworten sperren. Bei DSO wird das mit großem Erfolg praktiziert.

Zitat
Joachim Piephans
Zitat
Neuenmarkt
Von persönlich überbrachten Befehlen aus einem Stellwerk in dem weder der Bahnhof noch das gestörte Asig erwähnt ist wo der Tf vorbeifahren soll , da wollen wir gar nicht reden.


Nein, davon wollen wir nicht reden, sondern davon wollten wir dann schon einen eingescannten Beleg sehen!!! Ansonsten - vergiß es.


genau, sonst gibt es kein q.e.d. aus Kümmersbruck!

von Martin Pfeifer - am 21.10.2011 14:39

Re: Die Kritik richtet sich sehr wohl gegen die Mitarbeiter

Servus,

Zitat
Neuenmarkt
...
Aber man darf ja andere Sachen machen, wie neulich z.B. auf Gleis 4 in Nby wo kein Zug steht die Ausfahrt stellen obwohl der Zug auf Gleis 5 Ausfahrt hätte, na mal sehen ob der wohl losfährt obwohl er HP 0 hat -ist ja agilis die können wir mal testen

, oder man soll mal schnell wegen einer Weichenstörung in Lichtenfels umsetzen und nachdem das Sh 1 geleuchtet hat wird dies ohne den TF zu infomieren einfach zurückgenommen, also angehalten und nachgefragt was Sache ist, und dann bekommt man die Antwort " Na die Weiche geht wieder ich habe die Ausfahrt gestellt und das Sh 1 zurück genommen" natürlich ohne Verständigung des TF.

Zur Örtlichkeit, Bahnhof Lichtenfels, rangiert werden sollte in Richtung Bamberg und der Zug ging nach Bad Rodach.

Entweder Vergesslichkeit oder man wollte mal sehen ob die agilis auch merkt das auf einmal die 2 weißen Lichter aus sind und 2 rote dafür an sind.

Oder Bahnhof Harsdorf, frühmorgens, Bauarbeiten, viele Scheinwerfer von Arbeitsmaschinen ringsrum und am Signal wird ZS 1 angezündet, der TF wollte beim Stellwerker nachfragen ob die Ausfahrt wohl auf ZS 1 erfolgen soll da er wegen der vielen weißen Lichter (Scheinwerfer an den Baggerarmen usw.) das Ersatzsignal am weit entfernt stehenden Asig nicht eindeutig erkennen kann, doch der Mann aus dem Stellwerk geht nicht an den Funk sonder erscheint in Lebensgröße am VT und macht den TF zur Sau ob er wohl nicht gelernt hat was ein ZS 1 ist - noch Fragen?
...


ich kann Dich völlig beruhigen: jeder Mitarbeiter hat das Recht, mal Scheiße zu bauen. Zumindest bis zu einem gewissen Grad. Er hat aber die Pflicht, daraus zu lernen. Im übrigen geht man in der Eisenbahn-Sicherungstechnik davon aus, das bei einem durchschnittlich ausgebildeten, ausgeruhten, nicht überarbeiteten Mensch jede tausendenste Handlung fehlerhaft ist. Die meisten dieser möglichen Fehlhandlungen unterbindet heute die Technik, egal ob beim Fdl (Signal gezogen trotz falsch gestellter Weiche, sich gegenseitig ausschließende Fahrten zugelassen usw) oder beim Tf (Zugbeeinflussung). Von daher ist es leider so, das vor allem die Störungen der Anlagen ein Problem sind: dann wird es eh hektisch, weil jeder Eisenbahner natürlich pünktlich fahren will und so etwas kommt im Normalbetrieb nicht allzu oft vor.

Nur die Situation in Lichtenfels empfinde ich aus meiner beruflichen Erfahrung heraus aus verbesserungswürdig. Auch ich kämpfe in unseren Prüfanlagen immer mal wieder mit Störungen oder fehlenden Eqipement. Meistens gibt es mehrere Möglichkeiten, mit der Störung umzugehen. Nachdem ich anfangs wegen dem Vorteil von "gefühlt ein paar" Minuten gerne nochmal die ursprüngliche Entscheidung umgeschmissen habe, bin ich mittlerweile dazu übergegangen, sie einfach durchzuziehen. Das ändern der Entscheidung verwirrt nur und bis sich der Betroffene auf die neue Situation eingestellt hat, ist die vermeintlich gewonnene Zeit eh verstrichen. Abgesehen davon, das sich der betroffene Mitarbeiter dann meistens verarscht oder beschäftigungstherapeutisch behandelt vorkommt, was der langfristigen Zusammenarbeit nicht dienlich ist.

Zitat
Neuenmarkt
Von persönlich überbrachten Befehlen aus einem Stellwerk in dem weder der Bahnhof noch das gestörte Asig erwähnt ist wo der Tf vorbeifahren soll , da wollen wir gar nicht reden.
....


Passieren sollte so etwas natürlich, den mißverständliche Befehle haben auch schon Unfälle ausgelegt. So etwas übergibt man seinem Eisenbahn-Betriebsleiter. Soll der doch entscheiden, ob er den Fdl "rauskegelt".

von Martin Pfeifer - am 21.10.2011 15:01

Aber dann bitte konsequent sein

Zitat
Neuenmarkt
ich war 20 Jahre in einer großen Gewerkschaft und die hat die Arbeiter dann am Schluß zusammen mit der Politik und dem Insolvenzverwalter verkauft.


Aha und wenn einer mal mit dem Arbeitgeber schlechte Erfahrungen macht dann kann er nirgends mehr arbeiten, weil man keinem Arbeitgeber mehr trauen kann?

Zitat
Neuenmarkt
Ne Danke, und wenn es Dich interessiert - ich bin bei jedem Streik Leistungen und Sonderleistungen gefahren, die Kunden hat es gefreut, denn für die fahren wir, nicht für uns oder für Fotos, oder zum Vergnügen.


Sei doch bitte auch so fair und verzichte auf den Tarifvertrag und arbeite für die ursprünglichen 1200 netto, dann geh runter auf den gesetzlichen Mindesturlaub von 20 Tagen und auch alle anderen garantierten Sachen sind ja irgendwann mal erkämpft worden, darauf verzichtest du doch gerne.
Die Kunden sind schlauer als du denkst und die haben sehr wohl ein Interesse an einer angemessenen Bezahlung und die gibt es bei keinem EVU in Deutschland. Deutschland ist nicht umsonst das Land in Westeuropa dass seine Eisenbahner am miesesten von allen bezahlt, ein Grund sich für dieses Land zu schämen.

Klar fahren wir für die Kunden, aber auch dafür um am Ende des Monats gut leben zu können und wenn es nur solche Leute wie dich geben würde, dann würden die Arbeitsbedingungen aber super aussehen...
Von Zufriedenheit kannst du übrigens keine Rechnungen bezahlen.


von Stilllegungskandidat - am 21.10.2011 15:02
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