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Eisenbahnforum Nordostbayern
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9
Erster Beitrag:
vor 6 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 6 Jahren, 8 Monaten
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Stilllegungskandidat, Schwandorfer, 183 003, Eisenbahner1, Martin Pfeifer

[ZM] Der Halt Walhallastraße wird erst ab 2014 GEPLANT?!

Startbeitrag von Schwandorfer am 29.11.2011 22:50

[www.mittelbayerische.de]

Warum nur dauert denn das hier so lang bei diesem wichtigen Projekt?

Viele Grüße

Tobias

Antworten:

Zitat
Schwandorfer
Warum nur dauert denn das hier so lang bei diesem wichtigen Projekt?


Weil es kein Straßenbauprojekt ist, ganz einfach...




von Stilllegungskandidat - am 29.11.2011 23:15
Das steht doch eigentlich im Artikel. Vorher muß da eine Brücke neu gebaut/ausgebaut werden, bevor der Haltepunkt neu gebaut wird.
Die Bahn wird da schon Ihre gründe haben.

von Eisenbahner1 - am 30.11.2011 09:03
Zitat
Eisenbahner1
Das steht doch eigentlich im Artikel. Vorher muß da eine Brücke neu gebaut/ausgebaut werden, bevor der Haltepunkt neu gebaut wird.
Die Bahn wird da schon Ihre gründe haben.


Der Halt sollte nach ursprünglichen Ankündigungen eigentlich schon 2010 in Betrieb gehen. Warum wußte man damals noch nichts von der Brücke?
Und warum kann man erst mit den Planungen(!) beginnen(!), wenn die neue Brücke fertig ist?

Der Halt in Walhallastraße dürfte jedenfalls erhebliches Potential haben - gleichzeitig könnte man auch noch andere, in den 80ern unsinnigerweise aufgelassenen, Halte wieder reaktivieren, wie z.B. Klardorf, Ponholz oder Regendorf (bei Zeitlarn).

Viele Grüße

Tobias

von Schwandorfer - am 30.11.2011 16:41

Reaktivierung wäre nötig

Zitat
Schwandorfer
Der Halt sollte nach ursprünglichen Ankündigungen eigentlich schon 2010 in Betrieb gehen. Warum wußte man damals noch nichts von der Brücke?
Und warum kann man erst mit den Planungen(!) beginnen(!), wenn die neue Brücke fertig ist?

Der Halt in Walhallastraße dürfte jedenfalls erhebliches Potential haben - gleichzeitig könnte man auch noch andere, in den 80ern unsinnigerweise aufgelassenen, Halte wieder reaktivieren, wie z.B. Klardorf, Ponholz oder Regendorf (bei Zeitlarn).


Bei Walhallastraße scheint auch noch die Stadt Regensburg zu bremsen, nur weil da ein paar Hanseln für kurze Zeit einen längeren Weg mit ihrem heißgeliebten Auto hätten.

Eine Reaktivierung weiterer Halte würde die Fahrgastzahlen Regensburg - Schwandorf nochmals steigern.
Es wird immer darauf verwiesen dass sich die Fahrgastzahlen auf 6000 Fahrgäste fast verdoppelt hätten. Aber ich sehe ein viel größeres Potential als diese 6000.

In Klardorf geht die Bahn mitten durch den Ort, hier scheint ja die Stadt Schwandorf zu bremsen, obwohl die Busanbindung keine Alternative ist.
Ponholz hätte ebenso ein gewisses Potential, gerade wenn das im Rahmen einer Stadtbahn Burglengenfeld - Regensburg wäre, da wäre auch Diesenbach eine Option. Bei Regendorf/Zeitlarn wäre eine Verknüpfungsstelle zum Busverkehr Optimal, so dass hier ein perfekter Umstieg möglich wäre und man aus dem Regensburger Norden bzw. den Orten dort schneller nach Schwandorf und umgekehrt kommt.



von Stilllegungskandidat - am 30.11.2011 20:08
Zitat
Stilllegungskandidat
Zitat
Schwandorfer
Warum nur dauert denn das hier so lang bei diesem wichtigen Projekt?


Weil es kein Straßenbauprojekt ist, ganz einfach...
...


Servus,

doch, das Projekt ist miit einem Straßenbau-Projekt verquickt, bei dem die Politiker nicht wissen, wie sie es machen und finanzieren sollen.

Was dann hinzukommt, ist das erst in der Finanzierungsperiode 2014 bis 2018 dafür überhaupt geld verfügbar ist.

Regensburg-Walhallastraße hatte "damals (R)" einfache Zwischenbahnsteige, bei denen die Reisenden zu den Zügen nach Schwandorf / Falkenstein das Gleis zum Regensburger Hbf überqueren müssen. Aus heutiger Sicht natürlich völlig unzumutbar. Allein schon deshalb, weil sie die Vogtlandbahnen / RE in etwa in diesem Bereich begegnen. Mit der Verdichtung auf einen Halb-Stunden-Takt wird das ganze natürlich nicht besser. Dann kommt hinzu, das vorhandene Bahnsteige den Neu- /Umbau der Straßenbrücke komplizierter machen als einfache Streckengleise mit ein paar Weichen.

Jetzt fragst Du Dich sicherlich, warum die Bahn nicht wenigstens mit den Planungen anfängt. Ganz einfach: Planungen für die Schublade, die lediglich den Ausgangsüunkt für weitere Umplanungen bilden, gibt es bei der die das Bahn AG mittlerweile nicht mehr. Geplant wird erst, wenn es jemand bezahlt oder wenn die Finanzierung und Umsetzung des Projektes (vulgär: Abgreifen der Subventionen) gesichert sind.

Also liebe Regensburger Stadträte, werdet Euch einig. Sonst ist nämlich der nächste Finanzierungszeitraum 2014 - 2018 schon vergeben. In der derzeitigen Konstellation ist das nicht unwahrscheinlich...

von Martin Pfeifer - am 30.11.2011 20:15
Zitat
Martin Pfeifer
Jetzt fragst Du Dich sicherlich, warum die Bahn nicht wenigstens mit den Planungen anfängt. Ganz einfach: Planungen für die Schublade, die lediglich den Ausgangsüunkt für weitere Umplanungen bilden, gibt es bei der die das Bahn AG mittlerweile nicht mehr. Geplant wird erst, wenn es jemand bezahlt oder wenn die Finanzierung und Umsetzung des Projektes (vulgär: Abgreifen der Subventionen) gesichert sind.


Das frage ich mich ganz sicher nicht, denn keine Firma plant ohne Auftrag. Der Bremser ist meiner Meinung aber die Stadt Regensburg und einigen Politikern ist eben die Straße näher als der Ausbau des SPNV.
Das Wort "Subventionen" will ich in Bezug zu Infrastrukturausbau und SPNV nicht lesen, da das keine Subventionen sind, sondern Gelder zur Daseinsvorsorge und nebenbei auch noch viel zu niedrig.

Die Ostumgehung ist dagegen sinnlose Geldverschwendung, nebenbei hat man den Bf. Walhallstraße auf drei Gleise zusammengerupft. Damit ist bei einer Verkehrsausweitung durch den Seehafenhinterlandverkehr ein "Auffangbahnhof" für Regensburg Ost vernichtet worden, damit eine Straße gebaut wird die noch mehr Verkehr und noch mehr Autofahrer nach Regensburg bringt. Jeder der meint da wird was entlastet lügt sich in die Tasche, neue Straßen schaffen nur noch mehr Verkehr. Gibts dann irgendwann die Umgehung von der Umgehung? Wenn nicht bald ein Umdenken einsetzt wird es zu spät sein und gerade Regensburg hat es nötig, eine der Städte mit dem niedrigsten ÖPNV-Anteil von Großstädten in dieser Größenordnung.



von Stilllegungskandidat - am 30.11.2011 20:27
Als sinnlose Geldverschwendung kann man die Ostumgehung jetzt aber auch nicht betiteln.
So bindet sie mit der B16 den nördlichen Landkreis Regensburg an die Osttangente an. Dort sitzen arbeitnehmerreiche Betriebe wie Siemens, Continental und Osram, deren Mitarbeiter sich bisher durch Stadtbereiche zwängten.

Allerdings wären im Gleichschritt auch weitere Nahverkehrshaltepunkte nördlich von Regensburg wünschenswert. Ein erster -relativ einfacher- Schritt ist hierbei die Eröffnung von Rgbg Walhallastraße. Hoffentlich wird das nicht noch länger auf die lange Bank geschoben und bald Nägel mit Köpfen gemacht.
Wenn man auf der Strecke von Schwandorf nach Regensburg fährt passiert man einige große neugebaute Wohngebiete und damit auch potenzielle Fahrgäste.

von 183 003 - am 01.12.2011 08:00
Zitat
183 003
Als sinnlose Geldverschwendung kann man die Ostumgehung jetzt aber auch nicht betiteln.
So bindet sie mit der B16 den nördlichen Landkreis Regensburg an die Osttangente an. Dort sitzen arbeitnehmerreiche Betriebe wie Siemens, Continental und Osram, deren Mitarbeiter sich bisher durch Stadtbereiche zwängten.


In erster Linie würde ich mir wünschen wenn mehr Leute mit dem ÖPNV anreisen würden, das geht aber fast nur mit einer Stadtbahn, da der Bus nicht attraktiv genug ist. Aber die Stadt Regensburg schafft es seit Jahrzehnten nicht das Projekt zu verwirklichen, lieber baut man ein neues Jahnstadion...
Aber grundsätzlich nichts gegen eine Umgehung, nur halte ich den Standort für falsch. Die Straße wird eine Spur je Richtung haben und kann an dieser Stelle nicht erweitert werden. Eine weiträumigere Umfahrung östlich von Regensburg wäre hier also besser gewesen, auch für die Anwohner.

Zitat
183 003
Allerdings wären im Gleichschritt auch weitere Nahverkehrshaltepunkte nördlich von Regensburg wünschenswert. Ein erster -relativ einfacher- Schritt ist hierbei die Eröffnung von Rgbg Walhallastraße. Hoffentlich wird das nicht noch länger auf die lange Bank geschoben und bald Nägel mit Köpfen gemacht.
Wenn man auf der Strecke von Schwandorf nach Regensburg fährt passiert man einige große neugebaute Wohngebiete und damit auch potenzielle Fahrgäste.


Man könnte eine Linie einrichten die nach Burglengenfeld geht, die könnte die neuen Halte bedienen, also Walhallastraße, evtl. das echte Wutzlhofen (Konradsiedlung?), Zeitlarn/Regendorf, (Regenstauf), Diesenbach, Pirkensee/Ponholz, (Maxhütte-Haidhof), Teublitz, Saltendorf, Burglengenfeld.

Die Linie ri. Weiden würde dann halt nur die bisher bestehenden Halte + Walhallastraße und nach Maxhütte eben Klardorf bedienen.
Ebenfalls reaktivieren könnte man den Halt Weiden-Rothenstadt. Der Ort hat sich wahnsinnig vergrößert, keiner kann erzählen da wäre kein Potential.


von Stilllegungskandidat - am 01.12.2011 20:34
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