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Informationen zum Thema:
Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 6 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 6 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
extirschenreuther, nix mehr, Noricus, Eisenbahner1, Stilllegungskandidat

OT: Leerstandsoffensive

Startbeitrag von Stilllegungskandidat am 15.12.2011 23:39

Es ist zwar teilweise OT, teilweise auch nicht, da die Zukunft des ÖPNV in der Region ja auch davon indirekt abhängt.
Wer sich nicht dafür interessiert, bitte schnell wegklicken, schnell. ;-)

In ganz Nordostbayern hat man ja mit rückläufigen Einwohnerzahlen zu kämpfen (Großraum Regensburg mal ausgenommen), daher finde ich gut wenn man sich der Problematik stellt.

Auf der Seite:
[www.leerstandsoffensive.eu]
z. B. gibt es Infos zu einem Zusammenschluss mehrer Kommunen in Richtung tschechischer Grenze.

Ich denke die leerstehenden Immobilien können bei gutem Zustand auch eine Altersvorsorgeinvestition für Städter werden, die sich im Alter die teure Lebenshaltung in der Großstadt nicht mehr leisten können.

Antworten:

Hallo.

Mit diesem Thema hab ich mich auch schon beschäftigt. Allerdings mit einer Immobilie im Osten. Aber je tiefer Man sich hineinarbeitet, umso mehr wird klar, das es für den "Normal-Arbeiter" keine Alternative ist. Erst wenn man es zeitnah selbst nutzt, macht es richtig Sinn. Dazu kommt das finnanzielle Risiko, wenn z.B. der gemeinde in ein paar Jahren irgendetwas z.B. mit Wasser/Abwassererneuerung einfällt. Oder Straßenbau. Mann hat ja so schon doppelte Kosten für Wohnung und das Haus. Vermietung ist auch so eine Sache. Man weiß nie, wer da kommt. hat man mehrere Immobilien kann man einen Ausfall etwas kompensieren. Bei nur einer kann das den Ruin bedeuten.
Und der m.M. größte Unsicherheitsfaktor ist der Job. Wo arbeite ich in ein paar Jahren? Verdiene ich genug um mir so etwas zu leisten? Hab ich überhaupt noch einen Job?
Ich weiß, es klingt etwas nach Schwarzmalerei, aber ich wollte mal meine Gedanken dazu kundtun.
Vielleicht liegt es aber gans einfach an der Unterschiedlichen Herkunft. Als gelernter OSSI geht man da mit mehr Respekt bzw. Angst ran.
Ich stand schon einmal kurz vor meinen eigenen Haus. Kredite waren gemehmigt, Finanzierung stand. Zum Glück haben wir es nicht durchgezogen. Sonst hätten wir im Osten ein Haus an der Backe und im Westen würden wir wohnen. Oder halt pendeln. beides aber Sche.....


von Eisenbahner1 - am 16.12.2011 08:18

...... neue "Marktlücke" für betrügerische "freischaffende"Immobilenvermarkter

Wer nicht mindest 20% an tatsächlichem "Eigenkapital" verfügbar hat (nicht aus geliehene Finanzen aus Verwandtschafts-/Bekannschaftkreisen) und nicht mit absoluter Sicherheit sagen kann, auch in 10 und 20 Jahren monatlich mindest EUR 1000,oo für Zilgung, Zinsen, Hausversicherung, Hausunterhalt, aufzubringen, sollte die Finger davon lassen, ein Haus oder eine Wohnung "in neuen Märkten" zu erwerben. - Ansonsten droht die Insolvenz; worauf die fianzierenden Banken nur warten. Um dann die Immovilie wieder zu verhöckern.

von Noricus - am 16.12.2011 09:07

Dem kommt das Kapital von selbst entgegen.

Moin,

in einem der letzten SPIEGEL war es schon zu lesen:
die reiche dreiste Klientel in z.B. München verteuert, verknappt Wohnraum, Fläche, Verkehr etc... derart, das es für den Rest 100% Utopie ist, da noch zu bleiben.
Einpendeln? Zum Wohnung putzen DERER? Bei welchem Verdients den ÖPNV noch zahlen?
In München sind bereits Viertel, die sich fast schon an die Wand gefahren haben.

Verdienen kann man bei denen nichts. Bezahlen mit dem, was man mit dem Dschob bekommt, geht auch nicht. Die Schere ist sperrangelweit offen!

Also?
Es heißt Angebot und Nachfrage regeln. Aber wie weit?

Wird Zeit, das das System endlich verreckt.
Dann denken wir über was neues nach.
FREIWIRTSCHAFT


malo

von nix mehr - am 16.12.2011 19:57
Wenn man sich die Mitglieder dieser Leerstandsoffensive ansieht, dann sollte es schon klingeln. So Käffer wie Eslarn waren schon immer am Arsch der Welt und wie weit die Preise noch in den Keller gehen kann niemand absehen. Stellt euch mal vor ihr lebt in Eslarn und seid im Alter auf den Bus angewiesen, schon mal den Fahrplan angeguckt wenns zum Spezialistenarzt nach Weiden gehen soll? In meiner Exheimat Tir sieht es aehnlich aus, da stehen Unmengen von Altbauten leer weil keiner sie kauft. Ich weiss voneinem Fall da hat einer für einen symbolischen Euro ein geerbtes haus an die Stadt verkauft, weil er gesagt hat was soll ich mit dem Gelump da habe ich nur Kosten und loskriegen tue ich es nicht. Wer soll denn sowas mieten? Im Alter ist m.E.eine gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln und eine gute INfrastruktur (Ärzte...) wichtig. Was nützt einem da eine Wohnung in Eslarn mit unabsehbaren Kosten. Die gut erreichbaren Städte in der Oberpfalz sind Weiden, SAD, cham und noch einige andere. Klar wollen die Bürgermeister die ganzen Leerstände an den Mann bringen, damit sie einen blöden finden der im Falle die Anliegerkosten und zwangsläufig steigenden Gemeindesteuern zahlt. Umgekehrt ist es Blödsinn von unserem tollen Staat, der sowieso pleite ist, Steuergelder für so einen Unsinn zu verschwenden und eine ausblutende Region künstlich am Leben zu erhalten, manche Entwicklungen sind eben wie sie sind und lassen sich nicht aufhalten, aber da wird sich nix ändern weil sich jeder dieser Provinzpolitikernieten auf Kosten des Steuerzahlers profilieren will.

von extirschenreuther - am 17.12.2011 15:13
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