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Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
223 061, K. R., Martin Pfeifer

Weserbahn im Donauhafen, neues Einfahrsignal in NRH und ein Auto [m5B]

Startbeitrag von 223 061 am 22.09.2012 11:28

Das Einfahrsignal C in NRH aus Richtung NROB wird durch ein neues an einem geänderten Standort ersetzt. Grund dürfte die geplante Erhöhung der Durchfahrgeschwindigkeit auf 80km/h sein. Das neue Signal wurde vor kurzem aufgestellt - Danke an den Informanten.

Und weil das hier natürlich ein Eisenbahnforum ist, gibt es am Schluß dieses Beitrags noch ein Auto zu sehen. ;-)


Gruß 223 061










Antworten:

Servus,

Danke für das Update hinsichtlich Regensburg Hbf - selten komnnte man in der Vergangenheit Bauarbeiten aus der Ferne so genau verfolgen wie dank Deiner Berichterstattung.

Ist eigentlich bekannt, ob zusammen mit der Geschwindigkeitserhöhung für die Güterzüge auch das immer noch vorhandene Einfahrsignal A (frühere Anbindung des Donauhafens) abgebaut wird?

von Martin Pfeifer - am 22.09.2012 12:04

Guten Abend,

nö wird nicht abgebaut, da es Geld kostet und eine weitere Anpassung der sicherungstechnischen Lagepläne von nöten wäre!
Ausserdem kann ich nicht die gesamte Spurplanbereinigung des Regenburger Hbf inkl. Rückbau aller "Karteileichen" (alte Signale, Anschlussweichen etc.) auf das Projekt "Seehafen Hinterlandverkehr" schreiben. Iwann wird das Eisenbahnbehinderungsamt als zuständige Stelle bei der Überprüfung der Mittelverwendung auch mal stutzig werden.

Gruß K. R.

von K. R. - am 22.09.2012 17:15

Aus welchem Topf?

In den nächsten Tagen laufen ja auch Mastgründungsarbeiten entlang der Gleise 241 und 261 in NRH. Dies dürfte mit der geplanten Freigabe von großen ehemaligen Bahnflächen an der Ladehofstraße zur Wohnbebauung zusammenhängen.

Aus welchem Topf wird denn das finanziert? Kann man da nicht wenigstens gleich ein paar sinnvolle Arbeiten im Westkopf des Hbf mit unterbringen, z.B. die vor kurzem diskutierten fernstellbaren elektrischen Antriebe für die Weichen in Gleis 1 und 2 in Richtung Abstellanlage? Schließlich sind ja an anderer Stelle wegen der Entwidmung der für Wohnbebauung vorgesehenen Flächen auch Abstellkapazitäten verlorengegangen?

Gruß 223 061

von 223 061 - am 22.09.2012 17:36

Topf? Wohl ehr n Wok

Abend,

das mit den Betriebsgleisen 241 und 261 weis ich nicht. Wahrscheinlich aber Eigenmittel DB Netz. Warum? Es lagen zwar (wie auch in Richtung Prüfening der alte Rbf mit Berg) Gleise noch drauf, aber die Flächen waren lau Flimas schon DB SIMM zugeordnet worden. Somit bekommst SIMM die Kohle und Netz muss wahrscheinlich jetz die OL bzw Quertragwerke anpassen! Unter anderem kann es auch sein, weil dort Gleise und Weichen neu gebaut wurden, das man dann Bestandsschutz verloren hat und nun nach neunen DB bzw EU-Ril bauen muss. Und da ja sowohl die Strecke NN-NRH-NPA ein TEN-Korriodor ist als auch der Bf NRH selbst, muss hier eben wieder nach EU-Ril gebaut werden (Stichworte TSI/TEIV). Dort sind zum Beispiel Quertragwerke nur noch in Nebengleisen von Bahnhöfen bzw. mit Ausnahmegenehmigung zugelassen.


Wenn du die Abstellanlage beim Stellwerk meinst, da weckst du schlafende Hunde!! Das geht bisher nicht - also gar nicht! Weil wenn du da was größeres anfängst, musst du fast alles ändern. Das geht los von fehlenden (neuen) Gleismindestabständen, speziellen Erdungsmassnahmen der Elektranten bei einer Elektrifizierung und insbesondere der Wasserfüllständer. Die Wasserfüllständer sind unterm Gleis verlegt und kommen aus Ri Verwaltungsgebäude DB NEtz. WIe es früher gang und gebe war, wurde bei den alten Gebäuden bestimmt noch über die Wasserleitung die Stromversorgung des Gebäudes geerdet. WEnn du jetzt nen runterhängenden Fahrdraht hättest, würde im besten Fall der Strom durch die Wasserleitung zum Wasserverteiler fließen und evtl. das Netzgebäude bruzeln uvm. Somit müsstest du Wasserleitungen rausreisen, die Ständer erden und PE-Leitungen verlegen usw. Das bestehende Quertragwerk könnte hier evtl. noch weiter genutzt werden (da Nebengleise), die Frage ist jedoch, ob dies von der neuen (höheren) Last her aushalten würde. Da müsste man für die vorh. Masten wieder eine ganz neue Lastberechnung machen, bräuchte vll andere Masten oder müsste die bestehende Anlage verstärken. BLABLA BLA! Nur um mal ein Quäntchen der Probleme zu nennen :-)

Mir reichts schon, wenn die eine Handweiche und das Gs von Gleis 1 ferngestellt werden würden. Weil dann kann man diese mit Rangierfahrstraßen hinterlegen und somit dann auch von/nach Gleis 1 wieder ein/ausfahren, auch wenn die Weiche in die Abstellung steht und das GS abgelegt ist. Dann kann schneller Rangiert werden und die Züge besser auf- und abgestellt werden. Weil Regio muss sich ja auch bald, bis zur Neuausschreibung von RSO I, II und III, ein neues Abstellgleis suchen, da als nächstes Gleis 101 zukünftig für Zugein- und Ausfahrten genutzt wird! Bekommt also ein Asig sowie eine Zugfahrstraße im Spurplanstellwerk hinterlegt. Dann kann man zwar nachts noch abstellen, tags aber nicht mehr. 101 ist dann (wahrscheinlich) für die Vogelbeerbahn bzw. Oberpfalzbahn meistens angedacht. In Gleis 1 kann kein VT länger stehen bleiben, da es ein TPS (a "Trassengleis") ist und somit nicht gemietet werden kann. Also bleibt nur noch das alte BW, die alte Waschanlage (wobei hier der Tf quer übern Bf sägt) oder eben die Abstellgruppe beim Stellwerk, was sich bei einer Einfahrt in Gleis 1 anbieten würde :-)
Alle anderen Gleise im Pbf haben entweder keine Elektranten bzw sind auch TPS Gleise! Und wenn dann noch eines frei wäre, würde dies Regio sicherlich nicht mieten, da diese Gleise wahrscheinlich ~400m lange sind, Weichen der besten Kategorie haben und voll mit OL ausgestattet sind - also schweine teuer sind.

Gruß K. R.

von K. R. - am 22.09.2012 18:07

Re: Topf? Wohl ehr n Wok

Danke für die vielen Informationen. Wie so oft, ist es halt alles sehr viel komplizierter als es für den Laien zunächst ausschaut.

Ich werde morgen vielleicht mal schauen, was bezüglich der Oberleitung in der Gleisgruppe 241 bis 247 gemacht wird. Fakt ist, daß die Masten des dortigen Quertragewerks derzeit nördlich des Gleises 210 stehen, welches aber schon (als Bestandteil der verkauften Fläche?) zurückgebaut wurde. Eventuell ist allein das der Grund für den Oberleitungsumbau. Fakt ist auch, daß die Gleise 246 und 245 derzeit noch gar keine Oberleitung besitzen, womit sie nur sehr eingeschränkt nutzbar wären.

Man wird sehen, was kommt ...


Gruß 223 061

von 223 061 - am 22.09.2012 18:38
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