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Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Neuenmarkt, Stilllegungskandidat

ZM: Bad Rodacher Strecke, 40 Pfeif BÜ auf 18 KM, heute Sitzung

Startbeitrag von Neuenmarkt am 24.01.2013 09:25

[www.np-coburg.de]

Interessant ist nur das die Autofahrer noch kurz vor dem Zug noch drüber fahren und dann nochmal gepfiffen werden muss.

Aber es wird Ihnen sogar von der Blaulichtfraktion vorgemacht, diese Woche rauschte ein Blaulichtfahrzeug vor mir über den mit Blinklicht gesicherten BÜ an der Staatstrasse

das kann leider so ausgehen wenn man mit Blaulicht meint über einen BÜ zu fahren

[www.extratip-goettingen.de]


Kopfschüttel, also ich hab mal gelernt "Trotz der Sonderrechte Vorsicht" war ja mal über 25 Jahre aktiv in der Wehr.

Antworten:

Bad Rodach-Coburg, Lösung gefunden, weniger Pfeiftöne, ZM

[www.np-coburg.de]

Viel steht leider nicht darin, es sei denn es kauft jemand die Neue Presse in Print am Freitag und stellt sie rein

von Neuenmarkt - am 24.01.2013 19:58

Freistaat hätte wegen Lärmbelästigung viele Züge beinahe wieder abbestellt, hier das Antipfeifprogramm für Bad Rodach

Streichkonzert beim Pfeifkonzert

BAHN Nach langen
Verhandlungen hat
gestern ein „runder
Tisch“ die Zahl der
Warnsignale der Züge
zwischen Coburg und
Bad Rodach von 97 pro
Fahrt auf 56 reduziert.
An der Lautstärke wird
sich aber nichts ändern.

VON UNSEREM REDAKTIONSMITGLIED
BERTHOLD KÖHLER
Coburg — Ein „Agilis“-Zugführer
hat auf der Strecke von Coburg
nach Bad Rodach und zurück
ganz schön viel tun. Zum
Beispiel muss er 97 Mal auf sein
Pfeif-Signal drücken, um Menschen
an nicht beschrankten
Bahnübergängen vor herannahenden
Zügen zu warnen.

97
Pfeif-Signale, die nicht selten
nicht weit von Wohnbebauung
abgegeben werden. Das nervt
die Anwohner. Aber sie dürfen
auf Entlastung hoffen. „Wir haben
41 Signaltöne streichen können“,
sagte Landrat Michael
Busch (SPD) nach einem Krisengespräch
im Landratsamt.

Als Moderatorin für den
„Runden Tisch“ – an dem unter
anderem Vertreter des Wirtschaftsministeriums,
der Bahn,
der Kommunen und des Bauernverbandes
saßen – kam sogar
Katja Hessel (FPD-Staatssekretärin
im bayerischen Wirtschaftsministerium)
nach Coburg.

Ein bisschen, gab sie zu,
habe sie sich schon gewundert,
dass es im Coburger Land einen
derartigen Aufruhr wegen pfeifender
Züge gibt. „Eigentlich
wollten wir ja nur eine gute Sache
für die Region tun“, sagte
Hessel rückblickend auf die vom
Wirtschaftsministerium angestoßene
Entscheidung, den Zugverkehr
nach Bad Rodach deutlich
auszubauen.

Aber mit den
Zugverbindungen stieg halt
auch die Zahl – aber nicht die
Lautstärke, wie Coburgs Baureferent
Hans-Heinrich Ulmann
(CSB) betonte – der Warn-Signale
auf der Strecke.


Man sei die Strecke von Bad
Rodach nach Coburg Übergang
für Übergang durchgegangen,
berichtete Michael Busch gestern
Abend. Das Ergebnis: Einige
Bahnübergänge werden geschlossen,
einige (wie der in
Schweighof) technisch nachgerüstet,
bei anderen mit landwirtschaftlichen
Anliegern über verbesserte
Sichtschneisen gesprochen.


Auch der Bauernverband,
versicherte der Landrat, habe
sich mit den beschlossenen
Schließungen weitgehend einverstanden
gezeigt.
Michael Busch warnte allerdings
davor, gerade in zeitlicher
Hinsicht zu große Erwartungen
in die gestern getroffenen Beschlüsse
zu setzen. Bis Ende des
Jahres, vielleicht sogar bis 2014,
werde es dauern, bis alle Veränderungen
umgesetzt sind. Dann
pfeift ein Zug auf seiner insgesamt
einstündigen Fahrt hin und
zurück nur noch 56 Mal. An
manchen Stellen übrigens bei
der Hinfahrt öfter als bei der
Rückfahrt. Das liegt an den Sicherheitsabständen,
die auf der
Fahrt nach Bad Rodach anders
sind als in Gegenrichtung.

Nicht bloß herumdiskutiert
Ein besonderes Lob von Hans-
Heinrich Ulmann bekamen die
Vertreter der Bahn. Diese hätten
für die Strecke konkrete Überlegungen
und Planungen vorgelegt.
So sei verhindert
worden,
dass „ein
Herumdiskutieren
der allgemeinen
Art“
entstand.

Vorübergehend
gelöst wurde
dadurch auch
ein Knackpunkt
auf Coburger
Stadtgebiet: der Bahnübergang
an der Zufahrt zum
Lokschuppen. „Solange sich
dort baulich nichts tut, werden
wir ihn schließen“, sagte der
Baureferent. Dies entlaste die
Anwohner akustisch.

Mit Katja Hessel war auch
Stefan Schell mit nach Coburg
gekommen. Schell ist im Bayerischen
Wirtschaftsministerium
für Schieneninfrastruktur sowie
Eisenbahnen zuständig und
durfte gestern im Landratsamt
auch dazulernen. „Mir wurde
gesagt: Es handelt es sich hier
um eine Strecke, an der außerordentlich
viel gepfiffen wird“,
sagte der Referatsleiter.

Katja Hessel zeigte sich froh
über die Kompromissbereitschaft
aller Beteiligten. Sie
scheint aber auch zur rechten
Zeit gekommen zu sein, denn
viele Alternativen stellte die
Staatssekretärin nicht in den
Raum:

„Die letzte Möglichkeit
wäre gewesen, die Bestellung
zusätzlicher Züge wieder einzustellen

Quelle: Coburger Tagblatt

von Neuenmarkt - am 25.01.2013 22:10

Hätten sie das?

Ich lese nur raus dass es eine Alternative gewesen wäre.
Warum sollte man sich erpressen und beeinflussen lassen von irgendwelchen Hinterwäldlern die nicht mit dem Zug fahren?
Sind wir eine Autodiktatur wo Eisenbahnfahrgäste nichts wert sind?

von Stilllegungskandidat - am 26.01.2013 17:11
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