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Eisenbahnforum Nordostbayern
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Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
223 061, excargo, Zs 4, Cargonaut, Bimmelbahnfan, Guliver, VT 22, Joachim Piephans

Bayreuther, bitte hinsetzen und gut festhalten ... (PM zum FSX)

Startbeitrag von 223 061 am 19.04.2013 18:10

... ich zitiere den LOKReport:

"Neu strukturiert wird der Regionalzugverkehr ab Dezember 2013 zwischen Dresden und Hof bzw. Nürnberg. Ein durchgehender Regionalexpress, betrieben mit der Baureihe 612, wird Dresden mit Nürnberg über Marktredwitz verbinden. Neu geschaffen wird ein elektrisch betriebener Regionalexpress von Dresden nach Hof. Hier werden zukünftig Lokomotiven der Baureihe 143 mit Doppelstockwagen, die derzeit im S-Bahn-Verkehr zwischen Halle und Leipzig (S10) zum Einsatz kommen, verkehren. Diese werden mit Inbetriebnahme des Mitteldeutschen S-Bahn Netzes überflüssig. In Hof besteht zukünftig direkter Anschluss nach Nürnberg über Bayreuth..."
Ende des Zitats.

Quelle: [www.lok-report.de]


Sollte das so stimmen, haben sich einige Bayreuther Lokalpolitiker wohl zu früh gefreut. Aber ich denke, man muß das noch mit Vorsicht genießen. Ich finde derzeit keine weitere Quelle.

Gruß 223 061

Antworten:

Orrr nee - die Doppelstockwagen sind ja noch unbequemer als die 612er.
Da kommen ja tolle zeiten auf uns zu...

von Bimmelbahnfan - am 19.04.2013 19:14
Zitat
Bimmelbahnfan
Orrr nee - die Doppelstockwagen sind ja noch unbequemer als die 612er.
Da kommen ja tolle zeiten auf uns zu...



Keine Angst. Die Waggons von der S10 sind nicht die modernisierten Reichsbahn-Dosto. Das sind relativ neue und moderne Waggons (laut DSO pro Garnitur je ein DBpza 780.1 + DABpza 785.2 + DBpbzfa 766, ohne Gewähr) und die sind sicher nicht unbequemer als die 612er.

Hier ein Bild davon:
[www.bahnbilder.de]


Gruß 223 061

von 223 061 - am 19.04.2013 19:19

Langsam ...

Ich weiß nicht, ob der Autor, freier Verkehrsjournalist, alle Aussagen der DB Regio-Pressekonferenz richtig wiedergegeben hat - zumal es sich hier um Verkehrsbilanz und Ausblick des DB Regio-Betriebs in Sachsen handelt und der bayerische Anteil an der Relation Nürnberg - Dresden hier sicher nur am Rande thematisiert wurde. Mir ist eigentlich in Erinnerung, daß es genau andersherum sein sollte: eigenwirtschaftlicher IRE via Bayreuth, bestellter RE (mit Umsteigen in Hof) via Marktredwitz. Aber fragt mich nicht, wo ich das zuletzt gelesen habe; es gab ja schon einige DB-Äußerungen dazu.

Also mal gelassen bleiben.

Grüße,
Joachim

von Joachim Piephans - am 19.04.2013 19:32

Re: Langsam ...

Zitat
Joachim Piephans
Ich weiß nicht, ob der Autor, freier Verkehrsjournalist, alle Aussagen der DB Regio-Pressekonferenz richtig wiedergegeben hat



Tja, wie gesagt, eine andere Quelle ist leider noch nicht zu finden. Aber die verschiedenen Statements des Autors passen durchaus schlüssig zusammen. Außerdem hieß es vor zwei Wochen in der FP:

" ... Wie Domke dazu erklärte, werden damit weiterhin Dieselzüge im Zweistundentakt umsteigefreie Verbindungen zwischen Nürnberg, Hof und Dresden ermöglichen. Noch nicht entschieden sei, in welcher Stunde man diese umsteigefreien Verbindungen beibehalte werde. Domke erinnerte daran, dass es im derzeitigen Fahrplan etwas mehr Zugfahrten in der RE-Linienführung über Marktredwitz als auf dem IRE-Ast über Münchberg / Bayreuth gebe. ... "

Quelle: [www.frankenpost.de]

Es war also vor zwei Wochen offensichtlich noch nicht klar, ob man die durchgehenden Züge künftig über Bayreuth oder Marktredwitz führt.

Gruß 223 061

von 223 061 - am 19.04.2013 19:54

Re: Aus eigener Erfahrung

Bei den Fahrgastzahlen Hof-Bayreuth ist der Linientausch eigentlich längst überfällig. Hof-Bayreuth reicht ja ein 612, spart das (teilweise) lästige schwächen/stärken in Hof. Dresden-Marktredwitz-Nürnberg sollte genug Fahrgäste für zwei 612 aufbringen.
Durch Wegfall der eingleisigen Abschnitte für den RE Dresden - Nürnberg sollten die Verspätungen rapide zurückgehen.

Schönes Wochenende
René

von Zs 4 - am 19.04.2013 19:54

Dosto

Na da freut man sich doch auf die (Teil-) Umstellung auf elektrischen Betrieb! :-)

MfG VT 22

von VT 22 - am 20.04.2013 15:14

Wichtiger Aspekt - Fahrzeitreserven des IRE

Bei der Entscheidung, ob nun der IRE oder der RE elektrisch gefahren wird, könnten auch die vorhandenen Fahrzeitreserven eine wichtige Rolle spielen.

Derzeit hat der IRE zwischen Hof und Dresden nur eine um 4 Minuten geringere Fahrzeit als der RE. Er bedient aber unterwegs 6 (in Worten sechs!) Zwischenhalte weniger. Also müßte der IRE unterwegs wesentlich mehr Fahrzeitreserve haben als der RE. Weiterhin hat der IRE in Richtung Dresden derzeit 6 Minuten Aufenthalt in Hof und kommt 5 Minuten früher in Dresden an als der RE (was er nicht müßte). In Richtung Nürnberg fährt der IRE derzeit in Dresden 7 Minuten später ab als der RE (was er nicht müßte) und hat in Hof 4 Minuten Aufenthalt. Also jeweils weitere 11 Minuten Reserve.

Nimmt man all diese Reserven zusammen, könnte es bei Ersatz des IRE durch den elektrischen Zug ohne NT und bei knapper Umsteigezeit in Hof immer noch irgendwie möglich sein, die Taktknoten des Integralen Taktfahrplans (ITF) beizubehalten. Beim RE sind die Fahrzeiten und der Aufenthalt in Hof dagegen ohnehin schon relativ knapp bemessen, so daß man die Taktknoten hier ohne NT sicher sprengen würde.

Völlig offen ist für mich auch noch die Frage, welchen der beiden 2h-Takte man künftig am Wochenende ausdünnen will, den des durchgehenden oder den des gebrochenen Zuglaufes?

Ich bin gespannt, wann sich DB Regio oder die Aufgabenträger offiziell dazu äußern.


Gruß 223 061



Korrektur:
Daß der IRE derzeit eher in Dresden ankommt und später abfährt als der RE, hat offenbar doch wesentlich mehr Bedeutung als ich dachte, und zwar wegen der Anschlüsse Richtung Berlin/Prag.

von 223 061 - am 20.04.2013 17:50

Re: Wichtiger Aspekt - Fahrzeitreserven des IRE

Zitat
223 061
Derzeit hat der IRE zwischen Hof und Dresden nur eine um 4 Minuten geringere Fahrzeit als der RE. Er bedient aber unterwegs 6 (in Worten sechs!) Zwischenhalte weniger. Also müßte der IRE unterwegs wesentlich mehr Fahrzeitreserve haben als der RE. Weiterhin hat der IRE in Richtung Dresden derzeit 6 Minuten Aufenthalt in Hof und kommt 5 Minuten früher in Dresden an als der RE (was er nicht müßte). In Richtung Nürnberg fährt der IRE derzeit in Dresden 7 Minuten später ab als der RE (was er nicht müßte) und hat in Hof 4 Minuten Aufenthalt. Also jeweils weitere 11 Minuten Reserve.


Nicht nur diese fahrplantechnische Beobachtung stützt die These, auch meine Beobachtung des regelmässigen überpünktlichen Ankommen an Bahnhöfen mit entsprechendem Abbummeln von Minuten stützen diese These. Der IRE könnte durchaus deutlich schneller als der RE fahren.

von Guliver - am 20.04.2013 18:54

Re: Wichtiger Aspekt - Fahrzeitreserven des IRE

Der ersatzweise eingesetzte 610 benötigte für Dresden-Hof ohne NT nur 5 Minuten mehr als geplant.
Nachdem Hohenstein-Ernstthal ausgebaut war, jedoch keine Fahrzeitanpassung erfolgte, gibt es in Richtung Nürnberg beim IRE oft die 5 Minuten Raucherpause.
In Reichenbach 2 bis 3 Minuten früher plus planmäßige Aufenthaltszeit ergibt die nächste 5 Minutenpause. Wird ja manchmal sogar vom Triebfahrzeugführer angesagt. Da blockieren die Raucher dann wenigstens nicht die Toilette.
Dann wäre noch Chemnitz, sollte ja auch mal fertig werden. Das wären noch mal paar Minuten.

Schönes Wochenende
René

von Zs 4 - am 20.04.2013 19:09

Re: Wichtiger Aspekt - Fahrzeitreserven des IRE

Die Fahrzeitreserven beim IRE zwischen Nürnberg und Dresden betragen ca 40 Minuten, beim Re ca 30 Minuten

von excargo - am 24.04.2013 06:51

Re: Wichtiger Aspekt - Fahrzeitreserven des IRE

Zitat
excargo
Die Fahrzeitreserven beim IRE zwischen Nürnberg und Dresden betragen ca 40 Minuten, beim Re ca 30 Minuten


Bist Du Dir da ganz sicher mit diesen Werten?

MfG

von Cargonaut - am 24.04.2013 17:48

Re: Wichtiger Aspekt - Fahrzeitreserven des IRE

Servus
Ja bin ich mir sicher, allein zwischen Glauchau und Flöha sind fast 15 min Luft beim IRE.Und beim RE sind allein von Nürnberg bis Marktredwitz 15 min drin
Eine Fahrzeit von unter 4 Stunden wäre locker möglich.
Mit wenigen Halten über Marktredwitz wären auch 3:45 zu schaffen inklusive Reserven
Gruß Excargo

von excargo - am 24.04.2013 21:27
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