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PM der BEG zu Nürnberg-Bayreuth-Dresden 2014 und ab 2015

Startbeitrag von Neuenmarkt am 10.05.2013 14:42

Mischkonzept aus Neigetechnik und elektrischen Zügen sichert auch im Fahrplan 2014 Attraktivität des Franken-Sachsen-Express
Hessel: „Fahrgäste profitieren stündlich von wichtigen Anschlüssen und kurzen Reisezeiten“

MÜNCHEN / BAYREUTH Bayern sichert auch für 2014 zusammen mit Sachsen und der Deutschen Bahn (DB) einen attraktiven Fahrplan des Franken-Sachsen-Express (FSX) Nürnberg – Hof – Dresden. Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2013 wird es alle zwei Stunden weiterhin eine umsteigefreie Direktverbindung mit Neigetechnik-Zügen geben. In den Zwischenstunden müssen die Fahrgäste in Hof zwar umsteigen, allerdings am selben Bahnsteig. Ab 2015 ist Bayern bereit, den bis dahin von der DB als Fernverkehr betriebenen Interregio-Express (IRE) von Nürnberg über Bayreuth nach Hof als Nahverkehr zu bestellen. „Damit bleiben Bayreuth, Hof, Marktredwitz und Münchberg in den überregionalen Express-Verkehr eingebunden. Zwischen Nürnberg und Dresden kombinieren wir die Vorteile von Neigetechnik in Bayern und Elektrozügen in Sachsen. So erreichen die Fahrgäste stündlich die wichtigsten Anschlüsse und profitieren von attraktiven Reisezeiten“, hebt Bayerns Verkehrsstaatssekretärin Katja Hessel auf dem heutigen Eisenbahn-Symposium in Bayreuth hervor.

Nach einem nicht immer einfachen Ringen zwischen allen Beteiligten steht damit ein weiterhin sehr überzeugendes Fahrplan-Konzept: Obwohl zweistündlich auf eine elektrische Traktion nordöstlich von Hof umgestellt wird, bleiben die wichtigen Anschlussknoten in den Bahnhöfen des bayerisch-sächsischen Städtenetzes erhalten. Die Reisezeit von Nürnberg nach Dresden liegt beim Zwei-Stunden-Takt mit durchgehender Neigetechnik bei 4:05 Stunden. Der alternierende Zwei-Stunden-Takt mit elektrischer Traktion nordöstlich von Hof kommt auf eine Gesamtfahrzeit von 4:20 Stunden. Die künftig etwa zehn Minuten längere Fahrzeit der elektrischen Züge zwischen Hof und Dresden liegt darin begründet, dass die Strecke für konventionelle Fahrzeuge eine Geschwindigkeit von nur 120 km/h erlaubt, für Neigetechnik-Züge dagegen 160 km/h. „Bayern ist sehr interessiert daran, auch langfristig die Neigetechnik auf der Franken-Sachsen-Magistrale einzusetzen. Wir fordern daher schon lange vom Bund eine Elektrifizierung zwischen Hof und Nürnberg. Dies würde uns ermöglichen, die Reisezeit zwischen Nürnberg und Dresden auf deutlich unter vier Stunden zu drücken“, betont Hessel.

An Sachsen appelliert Hessel, die dort geplante Ausschreibung der Expressverkehre Hof – Dresden so auszugestalten, dass die Fahrgastpotenziale auf der Schiene erhalten und ausgebaut werden können. „Das für 2014 Erreichte muss die Basis für zukünftige Konzepte sein. Überlange Umsteigezeiten in Hof oder Bummel-Fahrzeiten mit vielen kleinen Zwischenhalten werden der Franken-Sachsen-Magistrale nicht gerecht. Bayern ist deshalb bereit, auch für die Folgejahre durch den teilweisen Einsatz der Neigetechnik die Grundlage für schnelle Verbindungen über Hof hinaus Richtung Sachsen zu legen“, erklärt die Verkehrsstaatssekretärin.

Pressemitteilung herunterladen (152,3 kB
[beg.bahnland-bayern.de]

Antworten:

Servus,

wieder einmal ist es also der Bahn AG gelungen eigenwirtschaftliche Verkehre in von den Ländern bestellte umzuwandeln. Gut diesmal haben sie lange dafür gekämpft, aber letztendlich haben sie ihr Ziel erreicht. Hoffentlich sind wenigstens die Konditionen marktgerecht.

von Martin Pfeifer - am 10.05.2013 14:49

Wenig Neues.

Danke für den Link.

Es steht in dieser PM der BEG leider kaum etwas, das nicht aus früheren PM ohnehin schon bekannt war. Insbesondere wird nicht gesagt, ob die durchgehenden zweistündlichen Züge nun künftig über Bayreuth oder Marktredwitz fahren.

Gut ist jedenfalls, daß man den neuen Fahrdraht in Hof auch nutzt und nicht stündlich bis Dresden weiterdieselt. Bei dieser Meinung bleibe ich.


Gruß 223 061

von 223 061 - am 10.05.2013 17:05

********** Nun doch wichtige Neuigkeiten (andere PM) ***********

Diese PM gibt wesentlich mehr her:

[www.sachsen-fernsehen.de]


Zitat:
"Das Konzept sieht eine zweistündliche durchgehende Regionalexpressverbindung von Nürnberg über Marktredwitz, Hof und Chemnitz nach Dresden mit Zugteil nach Bayreuth vor. Die Fahrzeit zwischen Nürnberg und Dresden beträgt in der umsteigefreien Verbindung knapp über 4 Stunden.

In der anderen Stunde wird es eine Verbindung von Nürnberg über Bayreuth mit einem Umstieg in Hof nach Dresden geben. Zwischen Hof und Dresden verkehrt ein elektrischer Zug mit modernen Doppelstockwagen mit 306 Sitzplätzen. Die Doppelstockwagen verfügen über eine hohe Laufruhe, Klimaanlage, breite Wageneingänge, Stellplätze für Rollstühle, Kinderwagen und Fahrräder, Behinderten-WC sowie ein elektronisches Fahrgastinformationssystem. Bei Bedarf kann die Platzkapazität auf vier Wagen erweitert werden, da die Bahnsteiglänge der Haltebahnhöfe diese Verstärkung zulässt. Die Fahrzeit auf dem Gesamtlaufweg wird ca. 4:20 Stunden betragen.".

(Ende des Zitats)



Da hat man sich doch eine gute Lösung einfallen lassen. Doch Halt: Erstmal richtig lesen! Es geht hier nicht um eine Flügelung in Hof von Dresden aus, sondern wohl eher um den altbekannten Bayreuther Flügel ab Pegnitz. Demnach hätte Bayreuth keine durchgehende Verbindung nach Dresden mehr.

Gruß 223 061

von 223 061 - am 10.05.2013 17:15

Re: ********** Nun doch wichtige Neuigkeiten (andere PM) ***********

Zitat
223 061
Es geht hier nicht um eine Flügelung in Hof von Dresden aus, sondern wohl eher um den altbekannten Bayreuther Flügel ab Pegnitz. Demnach hätte Bayreuth keine durchgehende Verbindung nach Dresden mehr.


Richtung, der bisher fahrende RE über Marktredwitz (samt Zugteil nach Bayreuth) bleibt bestehen und der IRE wird gebrochen.
Ich konnte bisher noch keine Bestätigung auf sächischer Seite finden, dass der (I)RE mit Dostos zukünftig die Halte vom heutigen IRE übernimmt oder doch die des RE.

Aber ich denke das alles so bleibt wie es ist, halt nur mit einem Umstieg beim IRE in Hof.
Denn nur so kann das komplette Fahrplanangebot beibehalten werden.

von cjev - am 10.05.2013 17:34

Hier noch die offizielle PM der DBAG aus erster Hand (mL)

[www.deutschebahn.com]



Damit hat der "LokReport" recht behalten, der dies schon vor ein paar Wochen so meldete.


Gruß 223 061

von 223 061 - am 10.05.2013 18:05

Richtig so

Zitat
Martin Pfeifer
Servus,

wieder einmal ist es also der Bahn AG gelungen eigenwirtschaftliche Verkehre in von den Ländern bestellte umzuwandeln. Gut diesmal haben sie lange dafür gekämpft, aber letztendlich haben sie ihr Ziel erreicht. Hoffentlich sind wenigstens die Konditionen marktgerecht.


Du wirst kein EVU finden dass diese Verkehre eigenwirtschaftlich fährt, sonst hätte sich längst jemand gemeldet.
Jedes andere EVU würde es genauso machen und würde eigenwirtschaftliche Verkehre (wenn sie sie hätten, aber mit staatlich garantierter Kohle lässt es sich besser leben) auch umwandeln wollen. Es geht eben nur um Gewinnmaximierung. Man kann der DB nicht das vorwerfen was alle anderen auch so machen würden.
Fakt ist nun mal dass man Dresden - Nürnberg nicht eigenwirtschaftlich betreiben kann. Würdest du was machen was Verluste macht? Im Fernverkehr in Deutschland lassen sich vielleicht 4-5 Verbindungen eigenwirtschaftlich betreiben, der Rest bräuchte Zuschüsse, nur entzieht der Bund sich seiner Verantwortung und nur manche Bundesländer versuchen das Versagen des Bundes zu kaschieren.

Ich finde diese Lösung super, denn sie ist billiger als die Verbindung komplett auszuschreiben, was sich ein verkehrspolitischer Versagerstaat, dank Morlok und seiner Freunde, wie Sachsen nicht mal leisten kann.

Das Kombimodell Fernverkehr-Nahverkehr sollte noch viel mehr um sich greifen, es schafft eine hohe Qualität zu vergleichsweise niedrigen Preisen. Die Leute wollen Direktverbindungen und nicht 10 mal umsteigen und dabei noch die Gefahr haben dass der Anschluss weg ist.

Eines würde ich mir dann jedoch wünschen:
Wenn man in Zukunft dieses Modell angeht, ab 2016, sollte man vereinbaren dass diese Züge als IC fahren, mit Nahverkehrstickets nutzbar, wie anderswo und in die IC-Linie Nürnberg - Stuttgart - Karlsruhe integriert werden. So würde es wieder Direktverbindungen Dresden - Baden-Württemberg geben und besonders genial wäre dabei auch mal einen Zug nach Basel durchzubinden, schafft neue Direktverbindungen und bringt mehr als eine Nahverkehrslinie mit unwürdigen 612er-Schrottmobilen.

Also, sagt erst mal was besser ist, statt rumzumeckern. Die Kombimodelle finde ich super und sie sind nebenbei günstiger als wenn man die Verkehre komplett bezahlen müsste. Dazu eben das Argument mit den Direktverbindungen, die nur der Fernverkehr bieten kann!

von Stilllegungskandidat - am 10.05.2013 18:37

Re: Richtig so

Zitat
Stilllegungskandidat
Zitat
Martin Pfeifer
Servus,

wieder einmal ist es also der Bahn AG gelungen eigenwirtschaftliche Verkehre in von den Ländern bestellte umzuwandeln. Gut diesmal haben sie lange dafür gekämpft, aber letztendlich haben sie ihr Ziel erreicht. Hoffentlich sind wenigstens die Konditionen marktgerecht.


Du wirst kein EVU finden dass diese Verkehre eigenwirtschaftlich fährt, sonst hätte sich längst jemand gemeldet.
Jedes andere EVU würde es genauso machen und würde eigenwirtschaftliche Verkehre (wenn sie sie hätten, aber mit staatlich garantierter Kohle lässt es sich besser leben) auch umwandeln wollen. Es geht eben nur um Gewinnmaximierung. Man kann der DB nicht das vorwerfen was alle anderen auch so machen würden.
Fakt ist nun mal dass man Dresden - Nürnberg nicht eigenwirtschaftlich betreiben kann. Würdest du was machen was Verluste macht?
...


Servus,

wobei ich mir immer noch nicht so recht vorstellen kann, das die Bahn AG auf dieser Verbindung wirklich Verluste einfährt. Bei diesen Zügen wird doch ständig über Überbesetzung geklagt... Und viele, die in Nürnberg einsteigen, haben auch noch einen Fernverkehrsvorlauf, dürften also kaum zur Gruppe der Wochenend-Tickte-Nutzer gehören, die viele 100 km für fast nix zurücklegen.

Du hast es also richtig erkannt, es geht darum, noch mehr Gewinn als vorher zu machen. Um nichts anderes.

von Martin Pfeifer - am 10.05.2013 18:46

Re: Richtig so

Zitat
Martin Pfeifer
Du hast es also richtig erkannt, es geht darum, noch mehr Gewinn als vorher zu machen. Um nichts anderes.


Das ist aber nun mal im kapitalistischen System die Pflicht und Aufgabe jeder Firma. Das wird jede Firma die an Gewinnen orientiert ist so machen und muss es auch so machen. Bei einer privatisierten Eisenbahn geht das gar nicht anders. Die Bahnreform hat eben auch Schattenseiten und ein Fehler dieser Reform war dass Fernverkehr generell eigenwirtschaftlich zu sein hat, statt Fernverkehr in einem Gesamtkonzept zu integrieren.

Lieber schaffe ich also ein Kombimodell, mit dem die Länder dann aber auch Forderungen stellen können, wie Direktverbindungen, als dass es irgendwann nur noch Verbindungen im 2-Stundentakt mit Umsteigen gibt oder eine ausgeschriebene, durchgehende Linie länger dauert und mehr kostet.

Wir brauchen mehr solche Kombikonzepte, nur dadurch bekommen wir unseren flächendeckenden Fernverkehr zurück.
Deutschland hatte einst das beste Fernverkehrssystem Europas, was ist davon heute noch übrig? Seit dem IR-Tod ist diese Herrlichkeit vorbei.

von Stilllegungskandidat - am 10.05.2013 18:57

Re: Richtig so

Zitat
Stilllegungskandidat
Wenn man in Zukunft dieses Modell angeht, ab 2016, sollte man vereinbaren dass diese Züge als IC fahren, mit Nahverkehrstickets nutzbar, wie anderswo und in die IC-Linie Nürnberg - Stuttgart - Karlsruhe integriert werden. So würde es wieder Direktverbindungen Dresden - Baden-Württemberg geben und besonders genial wäre dabei auch mal einen Zug nach Basel durchzubinden, schafft neue Direktverbindungen und bringt mehr als eine Nahverkehrslinie mit unwürdigen 612er-Schrottmobilen.


Vom Land bezuschußter IC-Verkehr, oder nenne es IRE (was ehrlicher ist im Falle Franken-Sachsen), ist kein schlechtes Modell. Da stimme ich Dir zu.

Aber "unwürdige 612er Schrottmobile", das ist einfach nur populistisch nachgeplappert. Immerhin wird damit ein hochwertiger, schneller und durch Flügelungen trassensparender wie zugleich Direktverbindungen anbietender Regionalverkehr möglich. Bei einem Motorentausch würden die 612er auch noch ruhiger wie auch sparsamer werden. Schlecht fährt man in ihnen jedenfalls nicht. Also spare Dir doch bitte solche Bezeichnungen. "Schrott" ist das, was unbrauchbar ist und nur noch für's Elektrostahlwerk taugt - aber nicht tagtäglich hohe Laufleistungen erbringt.

Gruß,
Joachim

von Joachim Piephans - am 10.05.2013 21:03
Zitat
Neuenmarkt
Ab 2015 ist Bayern bereit, den bis dahin von der DB als Fernverkehr betriebenen Interregio-Express (IRE) von Nürnberg über Bayreuth nach Hof als Nahverkehr zu bestellen.


Heißt das Kind dann eigentlich immer noch IRE oder ist's dann ein RE?

Gruß
Jan

von 628 245-2 - am 10.05.2013 22:29

Sachsenweites Semesterticket.

Zitat
Martin Pfeifer
Zitat
Stilllegungskandidat
Zitat
Martin Pfeifer
Servus,

wieder einmal ist es also der Bahn AG gelungen eigenwirtschaftliche Verkehre in von den Ländern bestellte umzuwandeln. Gut diesmal haben sie lange dafür gekämpft, aber letztendlich haben sie ihr Ziel erreicht. Hoffentlich sind wenigstens die Konditionen marktgerecht.


Du wirst kein EVU finden dass diese Verkehre eigenwirtschaftlich fährt, sonst hätte sich längst jemand gemeldet.
Jedes andere EVU würde es genauso machen und würde eigenwirtschaftliche Verkehre (wenn sie sie hätten, aber mit staatlich garantierter Kohle lässt es sich besser leben) auch umwandeln wollen. Es geht eben nur um Gewinnmaximierung. Man kann der DB nicht das vorwerfen was alle anderen auch so machen würden.
Fakt ist nun mal dass man Dresden - Nürnberg nicht eigenwirtschaftlich betreiben kann. Würdest du was machen was Verluste macht?
...


Servus,

wobei ich mir immer noch nicht so recht vorstellen kann, das die Bahn AG auf dieser Verbindung wirklich Verluste einfährt. Bei diesen Zügen wird doch ständig über Überbesetzung geklagt... Und viele, die in Nürnberg einsteigen, haben auch noch einen Fernverkehrsvorlauf, dürften also kaum zur Gruppe der Wochenend-Tickte-Nutzer gehören, die viele 100 km für fast nix zurücklegen.


Wenn ich mich auf meinen Reisen zwischen Dresden und Hof am Freitag und Sonntag umsehe, dann sind sehr viele der Reisenden mit den Sachsenweiten Semesterticket der Dresdner und Chemnitzer Unis/Hochschulen unterwegs. Da hat die Bahn sehr wenig von diesen Kunden (ca. 35 Euro pro Halbjahr). Dazu wird das Dresdner Ticket ab Oktober auch noch von Plauen bis Hof ausgeweitet, wenn man in Bayern mit dem Bayernticket weiterfährt. Das sind nochmal 4,5/7/9 Euro pro Fahrt weniger von denen die in Bayern weiterfahren.

Von der Seite aus gibt es nach meinen Beobachtungen weniger die mit Fernverkehrsvorlauf fahren. Das sind eher so mittlere Entfernungen Dresden-Chemnitz, Chemnitz-Zwickau, Zwickau-Vogtland-Hof (inkl. weiterfahrt in die Region) die da zurückgelegt werden.

Wie es auf dem Bayerischen Abschnitt aussieht weiß ich nicht. Auf dem Sächsischen kann ich mir zumindest vorstellen, dass man mit den Länderticket- und Semesterticket-Reisenden wenig Gewinn macht. Auch wenn die Züge sehr gut gefüllt sind.

von Guliver - am 11.05.2013 07:34

Weichenstellung für Elektrische Züge (FP, auch Brückenproblematik)

Auch Werner Rost greift in der Frankenpost die aktuellen Themen rund um den FSX auf:


[www.frankenpost.de]



Gruß 223 061

von 223 061 - am 11.05.2013 14:18

Halte des IRE und des RE

Zitat
cjev
Ich konnte bisher noch keine Bestätigung auf sächischer Seite finden, dass der (I)RE mit Dostos zukünftig die Halte vom heutigen IRE übernimmt oder doch die des RE.



Heute benötigt der RE des FSX mit dem Laufweg Dresden-Hof-Marktredwitz-Nürnberg und mit den im Vergleich zum IRE sechs zusätzlichen Halten in Sachsen eine Fahrzeit von 4:20.

Wenn man nun bei gleichem Laufweg um 15 Minuten bis auf 4:05 herunterkommen möchte, dann gehe ich trotz der hier im Forum kolportierten großen Fahrzeitreserven davon aus, daß der Dieselzug in Sachsen künftig nur die IRE-Halte bedienen und in Dresden den Anschluß von/zur EC-Linie Berlin-Prag herstellen wird. Der elektrische Zug würde dann die bisherigen zusätzlichen RE-Halte bedienen, was angesichts der von der DBAG angesprochenen Vorteile der Doppelstockwaggons und von der Wirtschaftlichkeit her auch mehr Sinn macht.

Gruß 223 061


Nachtrag:
Wobei der IRE aber heute auch schon 4:17 benötigt. Egal, wie die Lösung letztendlich aussieht, wird man also die vorhandenen Fahrplanreserven angreifen müssen, um auf die in der PM genannten Fahrzeiten zu kommen. Für die Reisenden bedeutet das jedenfalls, daß es durch den elektrischen Betrieb im Vergleich zu diesem Jahr nicht zu einer realen Fahrzeitverlängerung kommt, vorausgesetzt, der Anschluß in Hof wird erreicht.

Nachtrag 2:
Derzeitiger FSX-Fahrplan in der Übersicht:
[www.saechsisch-bayerisches-staedtenetz.de]

von 223 061 - am 11.05.2013 14:42

Interessant wird der Umstieg in Hof

Denn es soll ja keine überlangen Umstiegszeiten geben, bin mal gespannt wie lange hier der elektrische Teil auf den 612er, welcher über die Museumsbahn zwischen Neuenmarkt und Oberkotzau kommt wartet, gerade wenn er ohne NT fährt oder im Winter mal wieder die Technik in Stammbach oder Münchberg streikt


Es soll ja angeblich ein schlanker Übergang werden und der IRE glänzt ja auch sonst bei seinem Laufweg über Bayreuth nicht gerade von Pünklichkeit, was zum einem mit dem Warten auf Anschluß in NN begründet ist und zum anderen mit der hohen Zugdichte zwischen Bayreuth und Neuenmarkt (2 Kreuzungen, einmal mit ag und einmal mit dem RE) wobei ja die Schwachstelle immer noch Trebgast ist, da der BÜ am Badesee ja trotz Posten nicht lange eingeschalten bleiben darf. Deshalb fährt der IRE von Hof kommend immer auf Halt ein, aus Richtung Bayreuth hat man meistens auch erst HP 0 und darf dann mit 40 reinzuckeln.

von Neuenmarkt - am 11.05.2013 14:46

Re: Richtig so

Zitat
Martin Pfeifer
wobei ich mir immer noch nicht so recht vorstellen kann, das die Bahn AG auf dieser Verbindung wirklich Verluste einfährt. Bei diesen Zügen wird doch ständig über Überbesetzung geklagt... Und viele, die in Nürnberg einsteigen, haben auch noch einen Fernverkehrsvorlauf, dürften also kaum zur Gruppe der Wochenend-Tickte-Nutzer gehören, die viele 100 km für fast nix zurücklegen.

Du hast es also richtig erkannt, es geht darum, noch mehr Gewinn als vorher zu machen. Um nichts anderes.


Es kommt drauf an, wie die Wirtschaftlichkeit betrachtet wird. Nur der IRE gesehen schreibt bestimmt Verlust. In Verbindung mit den RE ist, dank des großen Verkehrsdurchführungsvertrag, eigentlich kein Verlust möglich.

Der FSX hat fast das gleiche Problem wie der NIM.
Hohe Fahrgastzahlen in Verbindung mit niedrigen Erlösen.
Auch wenn einige Fahrgäste mit einem Fernverkehrsvorlauf und somit einem "normalen" Ticket fahren, was bleibt bei einem 49,-€ Sparpreisticket oder Ticket mit BC50 auf der Strecke Stuttgart - Nürnberg - Dresden für DB Regio Nordostbayern hängen? (Die 49,-€ werden durch einen Verteilungsschlüssel zwischen allen EVU die auf der Strecke fahren aufgeteilt - sprich auch DB Regio Baden-Würtenberg, DB Regio Franken, DB Fernverkehr, DB Regio Südost, Agilis, Vogtlandbahn, ALEX, Erzgebirgsbahn, Erfurterbahn, keine Ahnung wer noch) erhalten einen Anteil an diesem Ticket. Beim Wochenendticket/Bayernticket ist es noch schlimmer - ich kenne den Verteilungsschlüssel nicht, aber es würde mich nicht wundern wenn nur knapp über 1€ pro Fahrgast hängen bleibt.

Viele Grüße

von cjev - am 11.05.2013 14:57

Re: Richtig so

Zitat
Joachim Piephans


Aber "unwürdige 612er Schrottmobile", das ist einfach nur populistisch nachgeplappert. Immerhin wird damit ein hochwertiger, schneller und durch Flügelungen trassensparender wie zugleich Direktverbindungen anbietender Regionalverkehr möglich. Bei einem Motorentausch würden die 612er auch noch ruhiger wie auch sparsamer werden. Schlecht fährt man in ihnen jedenfalls nicht.
Gruß,
Joachim


Wo bei diesen, für den Nahverkehr konstruierten, "Fahrzeugen" ein für den Fernverkehr "geeigneter" Reisekomfort herkommen soll erschliesst sich für mich nicht. Ich muss leider öfters mit diesen Fahrzeugen unterwegs sein. Was dabei besonders auffällt sind folgende Dinge:

- harte unbequeme "Straßenbahnsitze"
- schlechte Lüftung/ Klimatisierung
- enge Mittelgänge
- kein Platz für größere Gepäckstücke, diese stehen dann im engen Mittelgang und werden von anderen Reisenden als Fußball benutzt...
- ein WC pro Triebzug, da stehen schon mal paar Reisende Schlange
- unkomfortables Fahrwerk (nicht auf GNT bezogen)
- wenig Platz in den Sitzreihen für größere Leute, da hat man schon mal Körperkontakt zum Nachbarn und nein, ich wiege nicht 150kg ;)
- keine Catering Möglichkeit (Bordbistro o.ä.) auf längeren Reisen
- keine Fahrgastinfosysteme bis auf (zu wenige) Zugzielanzeiger
- auf die anderen Dinge (Motoren, Vibrationen, etc) geh ich gar nicht erst ein...

Ich glaube hier von populistischem Nachgeplapper zu sprechen ist mehr als übertrieben und lässt auf wenig Erfahrung, oder auf viel Enthusiasmus schliessen.

tschüß, Steffen

von toyohj60 - am 12.05.2013 09:24

Re: Richtig so

Zitat
toyohj60
bei diesen, für den Nahverkehr konstruierten, "Fahrzeugen"


Die Anführungszeichen kannst Du ruhig weglassen, was soll das?


Zitat
toyohj60
Ich glaube hier von populistischem Nachgeplapper zu sprechen ist mehr als übertrieben und lässt auf wenig Erfahrung, oder auf viel Enthusiasmus schliessen.


Fehlschlüsse. Du kennst mich nicht, aber kannst mich in Schubladen einordnen, ja? Ich fahre recht häufig im 612er, habe durchaus "Erfahrung", um dein Wort zu benutzen, auch in der kompletten Relation Nürnberg -Dresden. Enthusiasmus? Klar, viel. Aber auch Urteilsvermögen.

Dabei lassen wir es. Es hat keinen Sinn, da weiter zu diskutieren. Künftig entheben uns Besteller und DB sogar solcher Debatten - wer mag, steigt in Hof um; wer im 612er durchgehend reisen mag, fährt in der anderen Stunde. Allen gedient.


Grüße zum Sonntag,
Joachim

von Joachim Piephans - am 12.05.2013 14:18

Re: Richtig so

Hallo

Also diese 612 und co sind einer der Hauptgründe, weswegen ich nur in absoluten Ausnahmefällen mit der Bahn fahre. Diese Dinder sind einfach Laut, Unbequem, viel zu eng, das geschaukel geht einen auf den Docht, du riechst gerade in gut besetzten Zügen jeden Geruch von bis zu vier Reisenden entfernt und mal fünf Minuten seine Ruhe haben ist nicht drin.
Da lob ich mir mein Auto oder den guten ALEX.

von Eisenbahner1 - am 12.05.2013 14:28

Re: Halte des IRE und des RE

Zitat
223 061
Wobei der IRE aber heute auch schon 4:17 benötigt. Egal, wie die Lösung letztendlich aussieht, wird man also die vorhandenen Fahrplanreserven angreifen müssen, um auf die in der PM genannten Fahrzeiten zu kommen.


Zumindest bei den Zug mit IRE.Halten finde ich das nicht schlecht. Es ist zwar durchaus positiv, wenn man 10 - 15 Minuten Verspätung aufholt. Auf der anderen Seite kommt man sich schon etwas verschaukelt vor, wenn man an praktisch allen Halten von Dresden bis Hof um 2 - 3 Minuten zu früh ankommt. Da freu ich mich dann schon, wenn man diese Zeiten aus den Fahrplan rausstreicht und ich später in Dresden losfahre und früher in Dresden ankomme. Auch wenn ich Fahrzeitreservern für durchaus sinnvoll halte um die Betriebsstabilität zu erhalten. So massive Fahrzeitserven wie beim IRE oder dem EC Dresden-Berlin mit regelmäßigem zu früh ankommen und abbummeln halte ich dann doch für übertrieben.

von Guliver - am 12.05.2013 15:11

Was haben Direktverbindungen mit dem Komfort zu tun?

Zitat
Joachim Piephans
Aber "unwürdige 612er Schrottmobile", das ist einfach nur populistisch nachgeplappert. Immerhin wird damit ein hochwertiger, schneller und durch Flügelungen trassensparender wie zugleich Direktverbindungen anbietender Regionalverkehr möglich. Bei einem Motorentausch würden die 612er auch noch ruhiger wie auch sparsamer werden. Schlecht fährt man in ihnen jedenfalls nicht. Also spare Dir doch bitte solche Bezeichnungen. "Schrott" ist das, was unbrauchbar ist und nur noch für's Elektrostahlwerk taugt - aber nicht tagtäglich hohe Laufleistungen erbringt.


Sorry, aber dir ist schon klar dass die Eisenbahn auch mit dem Auto konkurriert, das immer bequemer wird und immer mehr Extras beinhaltet?
Toyohj60 hat doch alle Mängel angesprochen.

Keiner hat was gegen Flügelungen und Direktverbindungen. Es geht um den gebotenen Komfort und die Ausstattung. Wenn man mit 612er fährt, dann hätte man ihn auch bequemer gestalten können.
Beim 610er hat man sich noch was gedacht bei der Innenraumgestaltung, die sieht nicht nach Massenabfertigung aus, sondern ist so konzipiert dass man sich wohl fühlt, es vermittelt eine Wohlfühlatmosphäre und nicht diese Kälte die ein 612er aussttrahlt.
Was würde denn gegen bequemere Sitze sprechen? Gegen dimmbares Licht? Gegen ein Innenraumkonzept usw.?

Die 612er sind für Fahrzeiten von mehr als 60 Minuten nicht geeignet und bieten Holzklassenkomfort. Die technischen Probleme hätte man ja lösen können, aber man musste ja Panzertechnik einbauen statt bewährte Neigetechnik und dieselelektrische Lösungen zu finden.
Selbst aber mit dem was gebaut wurde, wäre es nicht verboten gewesen den Fahrgästen höheren Komfort zu bieten.
Was hat das mit Direktverbindungen und Flügelungen zu tun? Wäre das bei bequemeren Sitzen nicht mehr möglich?

von Stilllegungskandidat - am 12.05.2013 15:53

Re: Was haben Direktverbindungen mit dem Komfort zu tun?

Zitat
Stilllegungskandidat
Die 612er sind für Fahrzeiten von mehr als 60 Minuten nicht geeignet und bieten Holzklassenkomfort. Die technischen Probleme hätte man ja lösen können, aber man musste ja Panzertechnik einbauen statt bewährte Neigetechnik und dieselelektrische Lösungen zu finden.


Das mag deinem Empfinden entsprechen. Ich finde zwar nicht das der 612er ein gelungenes perfektes Fahrzeug ist, aber von Holzklassekomfort und Langstreckenuntauglichkeit empfinde ich persönlich nichts. Ich fahre praktisch wöchentlich zwei Fahrten von 2,5 - 4,5 Stunden Länge als Fahrgast mit den Kisten und lebe immer noch.
Aber vielleicht bin ich da mit meinen Vorlieben auch seltsam, ich setz mich auch in den Doppelstockwagen des Alex, statt mich in die Abteile zu quetschen.

von Guliver - am 12.05.2013 19:55

Re: Richtig so

Zitat
toyohj60
Was dabei besonders auffällt sind folgende Dinge:

- harte unbequeme "Straßenbahnsitze"
- schlechte Lüftung/ Klimatisierung
- enge Mittelgänge
- kein Platz für größere Gepäckstücke, diese stehen dann im engen Mittelgang und werden von anderen Reisenden als Fußball benutzt...
....


Gerade zu diesen Punkten fallen mir spontan fabrikneue Fahrzeuge ein, die mit dem Komfort des 612 bei weitem nicht mithalten können.
Im Übrigen: NT-Fahrzeuge sind nunmal schmäler, und wenn du breite Sitze willst, wird der Gang eben schmal.
Platz für Gepäck gibt es im 612 wenigstens noch auf den Gepäckablagen ;-) Man sehe sich wieder fabrikneue Fahrzeuge an, die gerade im Forengebiet so rumdümpeln..

von Vierkant - am 12.05.2013 22:29

Re: Was haben Direktverbindungen mit dem Komfort zu tun?

Zitat
Guliver
Das mag deinem Empfinden entsprechen. Ich finde zwar nicht das der 612er ein gelungenes perfektes Fahrzeug ist, aber von Holzklassekomfort und Langstreckenuntauglichkeit empfinde ich persönlich nichts. Ich fahre praktisch wöchentlich zwei Fahrten von 2,5 - 4,5 Stunden Länge als Fahrgast mit den Kisten und lebe immer noch.
Aber vielleicht bin ich da mit meinen Vorlieben auch seltsam, ich setz mich auch in den Doppelstockwagen des Alex, statt mich in die Abteile zu quetschen.


Nichts gegen Dostos, wenn sie bequem und komfortabel eingerichtet sind. Das was du machst, machen komischerweise viele Menschen, nur weils neu aussieht. Die Dostos haben aber eine grelle Flutlichtbeleuchtung, da kann man morgens oder abends weder die Landschaft beobachten, noch die Augen schonen. Das verstehe ich nicht unter Komfort!

Du musst doch selbst zugeben dass der 612 gegenüber dem 610er ein Komfortrückschritt ist. So gut wie jeder wird feststellen dass man sich bei der Innraumgestaltung des 610er was gedacht hat. Beim 612er hat man eine Einrichtung von der Stange und nur weil die aktuellen Neufahrzeuge tw. noch unkomfortabler sind (wo wahrscheinlich keiner dachte dass das noch geht), braucht man den 612er nicht loben.
Was hätte denn gegen mehr Komfort gesprochen?

Ich sage es nochmal: Die Eisenbahn steht im Wettbewerb mit dem Auto und mit einem 612er auf derzeitigem Komfortniveau steigt keiner um.
Auch hat die Eisenbahn immer noch ein Problem flächendeckend WLAN einzurichten. Mal ein bisschen von Osteuropa lernen!

von Stilllegungskandidat - am 13.05.2013 14:09

Re: Richtig so

Zitat
Vierkant
Gerade zu diesen Punkten fallen mir spontan fabrikneue Fahrzeuge ein, die mit dem Komfort des 612 bei weitem nicht mithalten können.
Im Übrigen: NT-Fahrzeuge sind nunmal schmäler, und wenn du breite Sitze willst, wird der Gang eben schmal.
Platz für Gepäck gibt es im 612 wenigstens noch auf den Gepäckablagen ;-) Man sehe sich wieder fabrikneue Fahrzeuge an, die gerade im Forengebiet so rumdümpeln..


Toll, man soll den 612er loben weil es noch schlechter geht?

Dass das Fahrzeug schmäler ist, dürfte kein Problem sein, beim 610er ist das auch kein Komfortrückschritt. Wieso also hat man den 612er nicht so individuell und mit einem Wohnzimmergefühl ausgerichtet wie den 610er, der einfach von der Gestaltung innen viel freundlicher rüberkommt.
Man hätte auch 3- oder vierteilige 612er bestellen können, dazu eine ordentliche Neigetechnik und wie es sich bei NT-Fahrzeugen eigentlich gehört, dieselelektrisch.

Mit dem 612er und seinen vielen Pannen vor Jahren hat man die Neigetechnik in den Tod gestoßen.

Dabei fing es damals so gut an, aber die Fahrzeiten der ersten Jahre sind doch heute auch schon längst wieder Geschichte...

von Stilllegungskandidat - am 13.05.2013 14:15

Re: Was haben Direktverbindungen mit dem Komfort zu tun?

Zitat
Guliver

Aber vielleicht bin ich da mit meinen Vorlieben auch seltsam, ich setz mich auch in den Doppelstockwagen des Alex, statt mich in die Abteile zu quetschen.


Viele Reisende sehen das ebenso, der Dosto ist meist gut gefüllt. Steht halt nicht jeder auf undichte Fenster, die sich entweder von selbst öffnen oder sich gar nicht mehr öffnen bzw. schließen lassen. Dann schon lieber Klimaanlage. Nicht zu vergessen die Schneeberge im Winter, die so eigentlich nichts im Gang des Abteilwagens zu suchen haben.

René

von Zs 4 - am 13.05.2013 18:43

Re: Was haben Direktverbindungen mit dem Komfort zu tun?

Zitat
Zs 4

Steht halt nicht jeder auf undichte Fenster, die sich entweder von selbst öffnen oder sich gar nicht mehr öffnen bzw. schließen lassen. Dann schon lieber Klimaanlage. Nicht zu vergessen die Schneeberge im Winter, die so eigentlich nichts im Gang des Abteilwagens zu suchen haben.


Da liegst Du gar nicht so falsch. Wenn man nun mal das Alter der ALEX Wagen betrachtet, ist das auch kein Wunder. Die wurden zwar mal überarbeitet, aber
die Substanz ist geblieben. Ich glaube, dass die 612er dieses Alter erst gar nicht erreichen.

tschüß, Steffen

von toyohj60 - am 13.05.2013 23:56

Re: Richtig so

Zitat
Stilllegungskandidat
Toll, man soll den 612er loben weil es noch schlechter geht?


Ja!? Der 612 wird hier immer als das Allerletzte dargestellt, dabei gibts noch wesentlich größere Krankheiten.

Was im 610 so super an der Inneneinrichtung ist - mal abgesehen von der nicht-klinischen Beleuchtung - frage ich mich auch immer wieder. Eine Klimaanlage wäre auch mal zeitgemäß, den im Hochsommer mit einem 610 fahren ist ein Graus.. Und gerade im Zeitalter von Laptops finde ich Klapptische in den Zweierreihen sehr praktisch, das hat ein 610 beispielsweise (und diverse Züge anderer Baureihen) auch nicht.
Aber anscheinend gibts hier einige Fans die einfach nicht von ihren Lieblingen lassen können ;-)

von Vierkant - am 15.05.2013 17:02
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