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Eisenbahnforum Nordostbayern
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vor 5 Jahren, 2 Monaten
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derSchlömener

"Vom flüssigen Schienenstahl zur Museumseisenbahn" FSE-Vortragsabend am Mi, 29. 5. ab 19Uhr im Gh Friedrich, Trebgast

Startbeitrag von derSchlömener am 25.05.2013 20:13

Vom flüssigen Schienenstahl zur Museumseisenbahn

Erstaunliche Wandlungen im Ruhrgebiet und Einblicke ins letzte Schienenwalzwerk

Trebgast.- Am Mittwoch, 29. Mai, lädt der Freundeskreis Schiefe Ebene zum nächsten Vortragsabend ins Nebenzimmer des Gasthofes Friedrich in Trebgast ein. Die Themen versprechen wieder ein buntes Kaleidoskop rund um die Eisenbahn.


Axel Polnik besuchte kürzlich seine Heimat Ruhrgebiet und hat neben der weithin bekannten Dortmunder Ausstellung „Intermodellbau“ auch den aktuellen Bahnbetrieb beobachtet und damit die grundlegenden Veränderungen nach dem Kohlebergbau dokumentiert.


Bild 1: Die Eisenbahnwelt im Ruhrgebiet hat sich grundsätzlich gewandelt. Die Industriekulisse und rauchende Schornsteine gibt es nicht mehr, dafür eine nach wie vor abwechslungsreiche Bahnwelt. Eine neue private Bahnverbindung – der HKX-Express – muss derzeit noch mit Leihfahrzeugen fahren; so ist es nicht verwunderlich, dass Wagengarnituren z. B. der Nord-Ostsee-Bahn durchs Ruhrgebiet wie hier in Gelsenkirchen rollen! (Foto: Axel Polnik)



Was die englischen Eisenbahnfreunde aus altem Eisen machen, zeigt dann Gernot Dietel im 2. Teil seines Ausfluges in die dortige Welt der Museumsbahnen und Bahnmuseen, wo er bereits in den 1970er Jahren unterwegs war. „Lake District bis Lancashire“ ist diesmal die besuchte Region – bis heute vorbildliche Museumsarbeit wird bei seinem Vortrag deutlich.


Bild 2: Der zweite Teil einer Vortragsserie unter dem Motto „Steam Railways & Museums in Britain, Bilder einer Englandreise 1977“ entführt in die Region zwischen Lake District und Lancashire. Hier ist auch die Lokomotive des berühmten „Flying Scotsman“ zu finden, die Class 7P 4-6-2 mit der Nummer 4472, die immerhin 100 mph (miles per hour) erreichen konnte (Foto: Gernot Dietel)



Ein ganz heißes Eisen packt schließlich Johannes Holz-Koberg an: in wenigen Wochen schließt das letzte deutsche Schienenwalzwerk in Duisburg – kaum zu glauben, denn Schienen werden ja auch weiterhin massenhaft benötigt, um das Gleisnetz funktionsfähig zu erhalten; das wird künftig nur noch durch Importe möglich sein. Exklusiv hatte er die Möglichkeit, den Werdegang des flüssigen Stahls zur Eisenbahnschiene nochmals mitzuerleben!


Bild 3: Schienen aus Deutschland? In wenigen Wochen wird es das nicht mehr geben – das letzte Schienenwalzwerk schließt für immer seine Tore. Nur wenigen Eisenbahnfreunden war es möglich, bei der Produktion von Schienen aus glutflüssigem Stahl dabei zu sein – beim Trebgaster Stammtischabend werden solche Bilder gezeigt (Foto: Johannes Holz-Koberg)



Sollte der Zeitrahmen es noch ermöglichen, werden Gernot Dietel und Roland Fraas unter dem Motto „Der Dreiklang“ ganz aktuell über die diesjährigen Pfingstdampftage des DDM berichten – rund 15 000 Besucher waren beim Neuenmarkter Veranstaltungshöhepunkt dieses Jahres dabei.

Der Vortragsabend beginnt um 19.00 Uhr und der Eintritt ist frei.





AKISE - Arbeitskreis Initiative Schiefe Ebene
Freundeskreis Schiefe Ebene Neuenmarkt (FSE)
fse-neuenmarkt@t-online.de
www.schiefe-ebene.info
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