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Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
Neuenmarkt, Guliver, Siemensianer, BR628

[ZM] Vorplanung für Elektrifizierung Hof - Marktredwitz - Schirnding kann beginnen

Startbeitrag von BR628 am 03.07.2013 07:37

aus der Frankenpost von heute: [www.frankenpost.de]

"Was sich vor einem halben Jahr bereits abgezeichnet hat, ist jetzt offiziell: Für die zusammen 58 Kilometer langen Streckenabschnitte von Hof nach Marktredwitz und von dort zur Landesgrenze bei Schirnding beginnen jetzt die ersten Vorarbeiten für eine spätere Elektrifizierung. [...] Die DB Netz AG als Betreiber der Strecke habe die DB Projektbau GmbH mit den ersten Planungsarbeiten beauftragt.

[...]

Bei dieser ersten Phase der Ingenieurs-Arbeiten geht es üblicherweise noch nicht darum, den genauen Standort einzelner Oberleitungsmasten festzulegen. Die Planer untersuchen vielmehr, welche zusätzlichen Bauprojekte für eine spätere Elektrifizierung nötig sind. Ein Schwerpunkt sind dabei die Brücken über die Bahnstrecke.

[...]

Laut eines Schreibens der DB an Friedrich sind die beiden Strecken als Projekt Nr. 16 des Bundesverkehrswegeplanes als Vorhaben des vordringlichen Bedarfs enthalten. "Sobald die Ergebnisse der Vorplanungen vorliegen, werde ich die erforderlichen weiteren Schritte und Planungsinhalte zügig vorantreiben", verspricht der Bundesinnenminister."

Antworten:

Da muss erst mal 30 Meter links und rechts jeder Baum gefällt werden. Denn wenn schon jetzt bei 2 Schneeflocken oder windigen Wetter der Zugverkehr beeinträchtigt wird na dann viel Spass mit dem Strom. Fahren da überhaupt Güterzüge gas es sich lohnt denn der PV wird noch jahrzehnte mit Diesel unterwegs sein

von Neuenmarkt - am 03.07.2013 09:46
Zitat
Neuenmarkt
Da muss erst mal 30 Meter links und rechts jeder Baum gefällt werden. Denn wenn schon jetzt bei 2 Schneeflocken oder windigen Wetter der Zugverkehr beeinträchtigt wird na dann viel Spass mit dem Strom. Fahren da überhaupt Güterzüge gas es sich lohnt denn der PV wird noch jahrzehnte mit Diesel unterwegs sein


BEG hat die Option die Verkehre vorzeitig neu auszuschreiben, falls die Strippe kommt. Beim Ausbau wird man denke ich wie im Frankenwald Tabula Rasa machen. Interessant ist, dass hier nur die Strecken geplant werden, die zur Elektrifizierung Regensburg-Weiden-Marktredwitz(-Hof) passen.

von Siemensianer - am 03.07.2013 10:52
also unabhängig das der derzeitige Verkehrsvertrag des Dieselnetzes Oberfranken bis 2023 läuft und bis dahin noch kein OL Mast gesetzt sein dürfte (vor allem wenn Einsprüche kommen).

Gesetz dem Falle die Strippe geht von von Hof über Marktredwitz nach Eger (mit Kopfmachen in Marktredwitz) und der Rest bleibt so wie er ist (nach Nürnberg) oder von mir aus nach Regensburg auch mit Strom, was bleibt dann ?

Weiterhin Dieselzüge als RE nach Nürnberg sowie Diesel RB Hof-Marktredwitz-Kirchenlaibach-Bayreuth.

Ist auch nichts anderes als das fahren mit Diesel unter Fahrdraht wie zwischen Hochstadt und Coburg oder Lichtenfels-Bamberg-Forchheim der derzeitigen ag Züge.

Kein Unternehmen (ausser der DB ) wird sich für ein solches zersplittertes Netz mit der Mischung aus Haupt- und Nebenbahnen, mit OL und ohne, 2 verschiedene Traktionsarten anschaffen.

Die Alternative Umsteigeverbindungen, was wieder viele abhält. Man sieht das täglich, gerade bei der immer ältere werdenden Bevölkerung, die beim Umstieg auf den vielen nicht barriefreien Bahnhöfen wie Hochstadt, Coburg, Kirchenlaibach, Markredwitz (nur Aufzug am Gleis4/5 und 1) usw. jetzt eh schon zu kämpfen haben, dazu komme Mütter mit Kinderwagen usw.

und selbst da wo Aufzüge sind, da sind sie außer Betrieb, so wie in NLF am Gleis 6/7 - hier Aufzug seit mutwilliger Beschädigung Anfang Mai ( !!! ) defekt obwohl Täter bekannt sind.

von Neuenmarkt - am 03.07.2013 15:50
Zitat
Neuenmarkt
Fahren da überhaupt Güterzüge gas es sich lohnt denn der PV wird noch jahrzehnte mit Diesel unterwegs sein


Wie der Siemensaner schon sagte. Es ist nur ein Zwischenschritt. Soll man noch bis 2015 warten bis Marktredwitz-Regensburg im Bundesverkehrswegeplan steht und man dafür Geld bekommt? Dann lieber jetzt schon mit den Planungen bis Martkredwitz und Cheb beginnen.

Und ja Güterverkehr ist ein Hauptantrieb für die Elektrifizierung. Der "Korridor Ost", der die Nord-Süd-Achse entlasten soll steht bei der DB Netz ja auf der Prioritätenliste weit oben.

von Guliver - am 07.07.2013 20:55
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