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Eisenbahnforum Nordostbayern
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7
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bahnfreund100, Mannerl, Stilllegungskandidat

Dampfzug Strakonice-Vimperk, Ausflug zu den tschechischen Nachbarn (m11B)

Startbeitrag von Bahnfreund100 am 14.07.2013 19:33

Hallo liebe Forengemeinde,
zwar nicht mehr im Forengebiet,aber dennoch nicht off-Topic:
Das Angebot "Donau-Moldau- Verbund" mit der Ilztalbahn wird leider nicht so gut angenommen wie erhofft. Dabei kann mit nur einem Ticket von Passau bis nach Budweis/Krumau oder Wintergerg,bzw. Straconize gefahren werden (für nur 24 EUR pro Person,Familienermässigung). Die wunderschöne landschaft des Böhmerwalds lädt zum wandern ein,oder man kann die schönen Innenstädte von Krumau/Budweis/Winterberg besichtigen.Letzten Samstag gabs für Eisenbahnfreunde einen weiteren Grund für eine Fahrt nach Tschechien:

Am Samstag 13.07.13 zur Dampfsonderfahrt Strakonice-Winterberg. Am Morgen gings mit einem Kleinbus von Haidmühle bzw. Nove Udoli nach Lenora,wo dann der Zug auf uns wartete. Nach einer guten Stunde Fahrt Ankunft in Strakonice:

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zwei Gleise weiter stand schon der Dampfzug,mit der österreichischen "310er" bereit:
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um 09:32 nahm der Zug die Fahrt nach Winterberg auf, die Landschaft begeisterte groß und klein:

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in Winterberg angekommen, begrüßte uns gleich eine Draisine:

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Unter anderem waren verschiedene Dieselloks der CD ausgestellt, drei wunderschön hergerichtete Wagons, in einem eine Bar, in dem anderen eine Art Kino und der Höhepunkt war eine Modelleisenbahn in einem Schnellzugwagen.

zum Nachschieben war eine Diesellok im Einsatz:

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Hier der Dampfzug in Winterberg nach dem Umsetzen:

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danach Ausfahrt des Regelzugs nach Wallern (Volary)

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und um 14:14 mit kleiner Verspätung die Rückfahrt nach Nove Udoli:

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Und zu guter letzt ein Bild von heute Abend von der Ilztalbahn in Freyung:

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Viele Grüsse ausm Woid!

Antworten:

Bahnstrecke fehlt

Zitat
Bahnfreund100
Das Angebot "Donau-Moldau- Verbund" mit der Ilztalbahn wird leider nicht so gut angenommen wie erhofft. Dabei kann mit nur einem Ticket von Passau bis nach Budweis/Krumau oder Wintergerg,bzw. Straconize gefahren werden (für nur 24 EUR pro Person,Familienermässigung).


Würde es noch eine durchgehende Bahnverbindung geben, würde das Angebot auch angenommen, so ist es wahrscheinlich nicht attraktiv genug, trotz des Preises.

Immerhin muss man ein Stück mit dem Bus fahren und die meisten Menschen lehnen eben zurecht den Bus als Verkehrsmittel ab, weil es unattraktiv, langsam, unbequem ist und man tausend mal umsteigen muss. Dazu findet es auf der Straße statt, da kann man auch gleich mit dem Auto fahren.

Hätte man noch Waldkirchen - Nove Udoli, so könnte man hier direkt per Bahn die wichtigen Ziele ansteuern und hätte auch die Fahrgastzahlen, die Ilztalbahn beweist es und diese Strecke könnte sich aus touristischen Gründen auch im Regelbetrieb lohnen mit einem touristischen Ausflugsdirektzug Passau - Budweis usw.

von Stilllegungskandidat - am 15.07.2013 10:43
Da gebe ich dir voll und ganz recht. Ich bin selbst bei der Ilztalbahn im Fahrbetrieb aktiv,daher habe ich direkten Einblick.
Die meisten die mit dem DonauMoldau-Ticket unterwegs sind sind mehr die Sorte "Abenteurer" ...
Es wäre wirklich wünschenswert,diese Strecke wieder aufzubauen. An der ursprünglichen Strecke wird dies ziemlich schwierig sein,jedoch gibt es noch eine Alternativtrasse die vollkommen unverbaut ist und gleichzeitig kürzer als die ehemalige Bahntrasse wäre. Aber wo ist denn heute noch ein kompletter Neubau einer Nebenbahnstrecke in einer relativ schwach besiedelten Gebiet mit kaum Industrie zu realisieren?
Dabei haben die Tschechen sehr wohl ein Interesse zur Lückenschließung,von Seiten der CD kommt dafür große Befürwortung. Leider ist in absehbarer Zeit das Projekt so gut wie undenkbar,aber langfristig gesehen glaube ich, dass dieses Projekt durchaus eine Change hat...

Viele Grüsse ausm Bayerwald!

von Bahnfreund100 - am 15.07.2013 18:24
Wunschdenken - mehr nicht!!!

von Mannerl - am 16.07.2013 00:28
@ Mannerl da hast du (leider) recht! Aktuell ist das ganze eine Utopie. Nur man weiß nicht,wie es in 50 Jahren aussieht ;)
Viele Grüsse!

von Bahnfreund100 - am 16.07.2013 13:27

2063

in 50 Jahren da bin ich vielleicht 93 Jahre und noch immer interessiert an Eisenbahn - vielleicht!

Ohne Fachmann für Infrastruktur zu sein, aber ich denke in 50 Jahren wird ein großer Teil "unserer" derzeitigen Infrastruktur zur Erneuerung anstehen. Das fällt mir jetzt mal spontan mal so ein. (Gilt natürlich in Sachen Eisenbahn/Straße) . Alleine schon wieviele Brücken irgendwann mal erneuert werden müssen. Es wäre interessant ob es da irgendwelche Zahlen gibt !

MFG
Mannerl, der glaubt daß in 50 Jahren der Individualverkehr noch immer die Nr. 1 ist!

von Mannerl - am 16.07.2013 22:03

Re: 2063

Zitat
Mannerl
Ohne Fachmann für Infrastruktur zu sein, aber ich denke in 50 Jahren wird ein großer Teil "unserer" derzeitigen Infrastruktur zur Erneuerung anstehen. Das fällt mir jetzt mal spontan mal so ein. (Gilt natürlich in Sachen Eisenbahn/Straße) . Alleine schon wieviele Brücken irgendwann mal erneuert werden müssen. Es wäre interessant ob es da irgendwelche Zahlen gibt !

Mannerl, der glaubt daß in 50 Jahren der Individualverkehr noch immer die Nr. 1 ist!


Wenn sich in 50 Jahren die Mehrheit den Individualverkehr überhaupt noch leisten kann. Es ist nicht klar ob wir unseren Wohlstand so halten können. Schon heute können sich viele die steigenden Energiekosten nicht mehr leisten (weil die Energiewende anders als die Atomkraft nicht über die allgemeine Steuer finanziert wird).

Ein Wiederaufbau nach Nove Udoli ist natürlich unrealistisch, wenn das Land nicht mal wichtige Hauptabfuhrstrecken vernünftig ausbauen kann.

Der Problem ist die fehlende Strecke und ein Bus kann sowas nie ersetzen.

Ebenso wissen wir nicht wie sich die Region grundsätzlich entwickelt. Im Bayerischen Wald dürften in 50 Jahren nochmal deutlich weniger Menschen wohnen und man sollte hier mal neue Konzepte angehen und Neubausiedlungen bündeln, damit man später auch Orte aufgeben kann und damit die hohen Infrastrukturkosten etwas senken kann. Schon heute sterben Orte aus, weil keiner mehr dort wohnt, in Bayern vor allem Weiler, aber kleinere Orte werden irgendwann auch dran sein.

von Stilllegungskandidat - am 19.07.2013 11:15
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