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Informationen zum Thema:
Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Sengenthaler, K. R., WorldwideKreiseisenbahn, Der-Nürnberger, 98 507

98 507 am Bf Greißelbach – Fotoshooting bei Nacht [m3B]

Startbeitrag von Sengenthaler am 11.09.2013 17:47

Hallo,

nachdem ich gestern erfahren hatte, dass die 98 507 im Laufe des heutigen 11. Septembers für die Rückreise nach Ingolstadt verladen werden soll, habe ich kurzentschlossen zusammen mit einem anderen Eisenbahnfan die letzte Gelegenheit genutzt, um das „Freystädter Bockel“ für Fotozwecke bei Dunkelheit zu illuminieren.


Dank der Beleuchtung im Außenbereich ließ sich diese stimmungsvolle Aufnahme einfangen.


Die Lok war ja beim Antransport extra Rauchkammertüre Richtung Neumarkt aufgestellt worden, so wie sie beim Einsatz bis in den Juli 1960 auch im Einsatz gewesen war.



Viele Grüße vom
Sengenthaler

Antworten:

Der „Freystädter Bockel“ verabschiedet sich [m1B]

Hallo,

heute war es dann soweit, um die Mittagszeit wurde die 98 507 per Autokran auf einen LKW-Tieflader gehoben.
Vsl. am Do-Abend wird sie dann als Schwertransport auf der Straße via B299 – A9 nach Ingolstadt gefahren werden.





Antransport und Aufstellung der Lok waren am 29. Mai erfolgt, so dass sie bis zu heutigen Tag immerhin 106 Tage an ihrer letzten Wirkungsstätte weilte.
In Ingolstadt findet am kommenden Wochenende das Jubiläum „40 Jahre Eisenbahn- und Modellbahnfreunde Ingolstadt e.V.“ statt, zu dem die Lok von den dortigen Eisenbahnfreunden wieder zurück erwartet wird.

Wie hier schon berichtet, war die 98er eine Leihgabe von der Stadt Ingolstadt (=Eigentümerin der Lok), der es hoch anzurechnen ist, dass sie uns diese Lok als Leihgabe zum Jubiläum „125 Jahre Sulztalbahn“ und damit als Hauptattraktion für das Bahnhofsfest am 02.06.2013 am ehem. Bf Greißelbach zur Verfügung gestellt hat. Ebenfalls hoch anzurechnen ist der Firmengruppe MAX BÖGL, dass sie durch die Übernahme der Schwertransporte hin und zurück die vorübergehende Heimkehr der 98 507 an ihre letzte Wirkungsstätte möglich gemacht hat.

Nun aber ist die Zeit gekommen, da die 98 507 wieder nach Oberbayern zurückkehrt und damit auch das NOBF-Gebiet wieder verlässt.

Viele Grüße vom
Sengenthaler

von Sengenthaler - am 11.09.2013 17:52

schade, schade... (owt)

owt

von 98 507 - am 11.09.2013 18:34
Danke fürs Zeigen der eindrucksvollen und interessanten Bilder.

VG

Der-Nürnberger

von Der-Nürnberger - am 12.09.2013 07:23

Uhrzeiten zu Rückfahrt und Aufstellung

Hallo,

die 98 507 steht derzeit noch auf dem Tieflader am Bf Greißelbach und wird heute gegen 19.00 / 19.30 Uhr Richtung Ingolstadt via B299 - A9 starten.
Zum Fotografieren um diese Jahreszeit leider zu spät, dennoch ein nicht alltäglicher Anblick dieser Schwertransport.

Ab 22.00 Uhr wird der Autokran vor dem Hbf in Ingolstadt aufgebaut, der dann vsl. gegen 23.00 Uhr die Lok an ihren angestammten Platz versetzen wird.

Viele Grüße vom
Sengenthaler

von Sengenthaler - am 12.09.2013 13:07

Re: Der „Freystädter Bockel“ verabschiedet sich [m1B]

..und wieder mal eine dilettantische Verladeaktion mit Nutzung der Puffer für das Anschlagen der Last :-( ...

von WorldwideKreiseisenbahn - am 13.09.2013 17:14

Anschlagpunkte bei Kranverladung

Guten Abend,

bei solchen geringen Gewichten wie bei der BR 98 können die Puffer durchaus hergenommen werden. Erst bei höheren Gewichten ist die Stabilität der Pufferschrauben als zu niedrig anzusehen, um die Lasten zu tragen bzw. es besteht die Gefahr des Abscherens der Puferschrauben durch das Anheben der Last nur am Puffer. Als Alternative hätte es nur Unterbautraversen ("Stahlträger", welche man unten durchschiebt und daran die Hebemittel anschlägt) gegeben, wobei diese nur bei ganz wenig Loks/VT`s angewendet werden können, da man dazu einen selbsttragenden Rahmen braucht, welcher eben unten "eben" ist. Bei der 98er wäre dies ebenfals nicht gegangen, da unten das Gestänge der Druckluft(Klotz)bremse verläuft und unter dem Rahmen heraus schaut.

Es ist schon einmal dem Verlader hoch anzurechnen, das eben Bänder und keine Ketten verwendet wurden, weil Ketten Abdrücke und Materialbeschädigung mit sich bringen.

Am besten wäre jedoch in diesem Fall noch die Einbeziehung der Zughackenbefestigung gewesen, weil sich dann die Last beidseitig auf mehrere Schrauben und auf drei Punkte verteilt hätte. Hier wurde halt jeweils einzeln an den Puffern angeschlagen, mit einem längeren Band und doppelt genommen hätten beide Puffer sowie die Zughackenbefestigung heran gezogen werden können, um die Last besser zu verteilen.

Ansonsten finde ich das nicht so schlecht. Habe schon schlimmere Verladungen gesehen bzw. miterlebt.

Gruß K. R.

von K. R. - am 15.09.2013 16:01
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