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Informationen zum Thema:
Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
NBStrecke, apfelpfeil, Guliver, Siemensianer, Stilllegungskandidat

ZM: Volle Kraft für Metropolenbahn

Startbeitrag von Stilllegungskandidat am 21.10.2013 19:34

Auf 2 Seiten ein Artikel aus dem Oberpfalznetz/Der neue Tag:

[www.oberpfalznetz.de]

Es geht um die Bahnverbindung nach Prag.

Antworten:

Nebelkerze mit Milchmädchenrechnung.

Wie soll denn mit einer Elektrifizierung Nürnberg-Schwandorf und einer Fahrdrahtlücke Schwandorf-Pilsen ein konkurrenzfähiger Fernverkehr nach Prag zustande kommen? Welche Züge sollen dort fahren? Diesel? Wozu dann Elektrifizierung? Hybrid? Gibts keine. Will anscheinend auch keiner beschaffen.

Für das Geld kommt man mit dem Fahrdraht im Pegnitztal weiter. Wenn der bis zur Landesgrenze reicht, dann kommt ein Mehrsystem-ICE bis Prag und weiter.

Wenn schon Kostenvergleiche rechnen, dann doch bitte auch Schwandorf-Pilsen einrechnen. So richtig schnell wirds auf der Bimmelbahn dann aber noch immer nicht.

von apfelpfeil - am 22.10.2013 08:23
Zitat
apfelpfeil
Nebelkerze mit Milchmädchenrechnung.

Wie soll denn mit einer Elektrifizierung Nürnberg-Schwandorf und einer Fahrdrahtlücke Schwandorf-Pilsen ein konkurrenzfähiger Fernverkehr nach Prag zustande kommen? Welche Züge sollen dort fahren? Diesel? Wozu dann Elektrifizierung? Hybrid? Gibts keine. Will anscheinend auch keiner beschaffen.

Für das Geld kommt man mit dem Fahrdraht im Pegnitztal weiter. Wenn der bis zur Landesgrenze reicht, dann kommt ein Mehrsystem-ICE bis Prag und weiter.

Wenn schon Kostenvergleiche rechnen, dann doch bitte auch Schwandorf-Pilsen einrechnen. So richtig schnell wirds auf der Bimmelbahn dann aber noch immer nicht.


Das Projekt ist auch die Ergänzung zu München - Schwandorf - Prag. Dieses deckt Schwandorf - Pilsen bereits ab.

von Siemensianer - am 22.10.2013 11:04
Zitat
Siemensianer
Zitat
apfelpfeil
Nebelkerze mit Milchmädchenrechnung.

Wie soll denn mit einer Elektrifizierung Nürnberg-Schwandorf und einer Fahrdrahtlücke Schwandorf-Pilsen ein konkurrenzfähiger Fernverkehr nach Prag zustande kommen? Welche Züge sollen dort fahren? Diesel? Wozu dann Elektrifizierung? Hybrid? Gibts keine. Will anscheinend auch keiner beschaffen.

Für das Geld kommt man mit dem Fahrdraht im Pegnitztal weiter. Wenn der bis zur Landesgrenze reicht, dann kommt ein Mehrsystem-ICE bis Prag und weiter.

Wenn schon Kostenvergleiche rechnen, dann doch bitte auch Schwandorf-Pilsen einrechnen. So richtig schnell wirds auf der Bimmelbahn dann aber noch immer nicht.


Das Projekt ist auch die Ergänzung zu München - Schwandorf - Prag. Dieses deckt Schwandorf - Pilsen bereits ab.


Ach so. Und das braucht als Voraussetzung seinerseits die Elektrifizierung von Regensburg nach Hof...

Somit geht es nun ums bereits drittrangige "Anhängsel". Wenn jedes davon wie mittlerweile üblich mindestens 20 Jahre bis zur Realisierung braucht, dann ist es schon reichlich früh, jetzt darüber zu reden weil das erleben viele der heute diskutierenden gar nicht mehr. Somit könnte man alleine diese Runden gut weglassen, das reicht dicke wenn's soweit ist, in frühestens 40 Jahren. Bis dahin gäbs wahrlich Wichtigeres zu bereden.

PS: Die Fahrgäste aus/nach München dürfen natürlich beiden Projekten, dem 2. und 3. sprich München Schwandorf und Nürnberg Schwandorf zum Schönrechnen dienen, weil die fahren dann natürlich beide Relationen. Gleichzeitig..., aber sicher doch! Sagt das Milchmädchen.

von apfelpfeil - am 23.10.2013 09:00

Nein Politik!

Das ist kein Milchmädchen, sondern das ist schlicht geschickte Politik um eine kritische Masse zu erreichen ab der sich manche Gremien überhaupt erst mit Projekten beschäftigen. Von daher finde ich es sehr gut, dass man hier die Zuläufe Nürnberg und München bündelt, statt sie zu splitten. Zumal die Trasse durchs Pegnitztal ingenieurlich mehr als anspruchsvoll und risikoreich zu elektrifizieren ist. Dazu kommt noch, dass sie für den Güterverkehr aufgrund des weiterhin engen Lichtraums nur eingeschränkt nutzbar sein wird. Da ist die Amberger Strecke schon sinnvoller.

von Guliver - am 23.10.2013 20:39
Zitat
apfelpfeil
Ach so. Und das braucht als Voraussetzung seinerseits die Elektrifizierung von Regensburg nach Hof...

Somit geht es nun ums bereits drittrangige "Anhängsel". Wenn jedes davon wie mittlerweile üblich mindestens 20 Jahre bis zur Realisierung braucht, dann ist es schon reichlich früh, jetzt darüber zu reden weil das erleben viele der heute diskutierenden gar nicht mehr. Somit könnte man alleine diese Runden gut weglassen, das reicht dicke wenn's soweit ist, in frühestens 40 Jahren. Bis dahin gäbs wahrlich Wichtigeres zu bereden.

Man muss realistisch denken und das heißt in der Randlange nur mit den GÜV zu rechnen. Alles andere interessiert die Bahn nicht.
Hof-Regensburg dagegen hat ne tolle Bahnlobby für den Güterverkehr als zusätzliche Nord-Süd-Trasse. Das wird gebaut werden und zwar vergleichsweise schnell.

Bleiben also die Äste östlich nach Amberg/Nürnberg und westlich nach Pilsen.

Amberg Nürnberg rentiert sich auch, da die direkte Strecke Nürnberg-Regensburg im GÜV überlastet ist. Der Ausbau kostet auch relativ wenig.

Bleibt dann noch Schwandorf - Furth iW, aber das sollte sich unter dem Doppelnutzen mit dem Münchner Verkehr auch einigermaßen rechnen.

Das Einzige, das dem Ganzen entgegen steht ist der Passus in der bay. Eingabe des BVWPs für 2015, dass man Amberg nicht vor Fertigstellung der Pegnitztalstrecke ausbauen wolle.

Wieviel Gewicht das hat ... weiss keiner.

von NBStrecke - am 24.10.2013 22:05

Re: Nein Politik!

Ja so siehts aus, nur leider haben sie zu lange für die "kritische" Masse gebraucht. Die Tschechen haben FurtiW - Pilsen schon kostengünstig ausgebaut. fahrtzeit nur noch 1:07. Vor ein paar Jahren war in der Donau-Moldau-Variante noch eine NBS für Tempo 200 vorgesehen, die eine halbe Stunde eingespart hätte.

Kann man jetzt wohl vergessen.

von NBStrecke - am 24.10.2013 22:07
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