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Informationen zum Thema:
Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
11
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
223 061, K. R., 352 001-2, _korridor, BD Regensburg, Cargonaut, Joachim Piephans, Neuenmarkt

S-Bahn Dresden in Hof

Startbeitrag von Neuenmarkt am 23.11.2013 10:21

In Hof steht im BW Gelände eine Garnitur bestehend aus Steuerwagen Mittelwagen 143er aufgebügelt und noch ein Steuerwagen beschriftet mit SBahn Dresden

Antworten:

Dient zur Ausbildung. War für diesen Zweck die letzten Wochen über in Plauen und kam mit der ersten elektrischen Fahrt (zusammen mit der 140 506) nach Hof.

Gruß,
Joachim

von Joachim Piephans - am 23.11.2013 11:31

Ankunft in NHO (Bildlinks) und Frage zur 140er

Hier die oben genannte "Schulungsgarnitur" bei der Ankunft in NHO. DB Schenker gab sich die Ehre, den Zug zu befördern:


[imageshack.us]

[imageshack.us]


Bildquelle:
[www.eisenbahnforumvogtland.de]


Frage:
Was hat das mit den Zusatzscheinwerfern bei 140 506-7 für einen Hintergrund? Spezialausrüstung für besondere Einsätze oder doch nur Fernlicht-Nachrüstung?


Gruß 223 061

von 223 061 - am 24.11.2013 14:11

Re: Ankunft in NHO (Bildlinks) und Frage zur 140er

Zitat
223 061
Frage:
Was hat das mit den Zusatzscheinwerfern bei 140 506-7 für einen Hintergrund? Spezialausrüstung für besondere Einsätze oder doch nur Fernlicht-Nachrüstung?


War wohl mal ein Versuch von Fernscheinwerfen. Sowas gab es bei der ein oder anderen 140/139 und auch bei der BR218.

Grüße

von Cargonaut - am 24.11.2013 16:33

Österreich

Hallo,

das ist ein Fernlichtversuch gewesen und diente ursprünglich für die Zulassung nach Österreich. Neue Loks haben ja eine Zulassung für das jeweilige Land (erkennbar am Raster an der Lok) und dürfen dies ohne Besonderheiten befahren.

Aber auch Altbau-Loks, welche nicht gem. Austauschraster ins jeweilige Land durften, durften die jeweiligen Grenzbahnöfe und tw. sogar weiter ins Land hinein fahren. Das musste man aber jedes Jahr vor Fahrplanwechseln bei der jeweiligen Bahn für die jeweilige BR erneut anmelden. Die ÖBB forderte aber für die 139/140er eben noch Fernlich, weshalb einfach diese "stylischen" Scheinwerfer als einfachste Lösung nachgerüstet wurden. Das sah man oft an den RoLa 139ern :-)

Gruß K. R.

von K. R. - am 24.11.2013 18:33

Vorschau NHO Montag

Danke für die Infos.


Laut unbestätigten Aussagen aus dem Vogtland-Forum kann man eventuell morgen dieses wesentlich fotogenere 140er Exemplar ohne die häßlichen Scheinwerfer in "Bayern ganz oben" begrüßen:

[files.homepagemodules.de]


Vielleicht ist dann auch das Wetter besser.


Gruß 223 061

von 223 061 - am 24.11.2013 19:22

Re: Österreich

Das kann für Österreich aber so nicht stimmen - hier gibt es einen heute noch gültigen Staatsvertrag, in dessen Anlagen die jeweils im Nachbarland "zugelassenen" Tfz aufgeführt sind. Mit der europaweiten Netzöffnung wurden die Anlagen nicht mehr staatlicherseits fortgeschrieben. Eine jährliche "Freigabe" ist mir nicht bekannt, und auch nicht unter dem Thema Fernlicht, obwohl das Signalsystem in AT seit den 70ern Fernlicht voraussetzt (Formsignale, Lf-Signale etc. unbeleuchtet). Es ist richtig, daß viele Münchner 139 das Fernlicht hatten (ab 1988 versuchsweise montiert, auch auf etlichen anderen BR wie 111, 140, 218, 420, 628 und einigen Steuerwagen 735/740). Schwerpunktmäßig wurden südbayerische Fahrzeuge ausgewählt, 140er mit Fernlicht gab es aber auch in Mannheim, Seelze und anderswo (eine Aufstellung hierzu wurde vor Jahren mal in der DSO zusammengetragen). Die 103er fuhren auf der schrittweise ausgebauten Westbahn auch ohne Fernlicht bis zu 200 km/h.

von _korridor - am 24.11.2013 19:28

Re: S-Bahn Dresden in Hof >>> SiBi dazu vom Mo

Hier ein schnelles SiBi der Garnitur, entstanden aus dem Zug heraus.




LG

von 352 001-2 - am 25.11.2013 15:46

Re: Österreich

Mahlzeit,

als ich noch bei Schenker war, musste die Ausnahmen für TRIEB-Fahrzeuge (welche nicht ohnehin gem. AUSTAUSCHRASTER nach Österreich durften), jedes Jahr bei der jeweiligen Nachbarbahn neu beantragt werden.

Wie vor 2 Jahren SC HEnker umorganiserit wurde, hat man vor lauter organisiererei eben die Beantragung der Ausnahmen für die BR 151 und 152 vergessen, washalb fast ein dreiviertel Jahr lang (nach beknien der Östereicher) überwiegend dann die 185er weiter durch bzw weit nach Österreich hinein fahren durften. Und mit "weiter" meine ich über die Grenzbahnhöfe hinaus!

Ja, im Staatsvertrag stehen BR, welche nach ÖSterreich ohnehin dürfen! Das sind die Fahrzeuge, welche das "A" auf dem Austauschraster haben.
Der Vertrag wurde wegen der EU nicht mehr fortgeschrieben, weil es eben die "sehr beliebte europäische Fahrzeugzulassung geben (sollte), was trotzdem fast eine Einzelzulassung in jedem Land entspricht. Altbaufahrzeuge der Bundesbahn haben noch sehr häufig das "A" am Austauschraster, Neubaufahrzeuge z. B. nicht - dürfen wegen dem Vertrag jedoch trotzdem nach Österreich (BR 152 z. B.). Weil die 152 zu neu für den alten Staatsvertrag ist, aber zu alt war als das diese schon eine EU-Zulassung hatte, musste man für die eine Ausnahmegenehmigung (wie o. g.) jedes Jahr aufs neue Beantragen. Auch wenn bei Loks etwas geändert wurde, was dies u. U. erforderlich.

Bestes Beispiel hierfür ist die Handrad-V60 (die erste Diesel-Europalokomotive :-) - also BR 360/361 bzw früher 260/261. Weil diese ja überall hingingen, durfte die V60 auch nach Belgien, Luxemburg, Frankreich und Niederlande (später auch Dänemark). Also jedoch der Funkschrank (die Funkfernsteuerung kam - die BR 364/365), verlor sie bei den meisten Nachbarländern Ihre Zulassung, weil jedes Land die Funkfrequenzen anders nutzt. Bei den Franzosen war es meines WIssens nach auf der gleichen Frequenz irgendein Behördenfunk. Auch wenn man die FFST nicht nutzte, durften diese V60 nicht mehr ins Nachbarland - auch wenn es genau die gleichen Loks waren.


Gruß K. R.

von K. R. - am 26.11.2013 07:52

Frage dazu?

Bekommt Hofer Personal auch eine 143er-Ausbildung oder werden die elektrischen Züge nur von Personal aus Sachsen, ich vermute vor allem Dresden, gefahren?

von BD Regensburg - am 26.11.2013 11:53

Umlauf der Dosto-Garnituren könnte Antwort geben

Kann man aus dem Fahrzeug-Umlauf etwas ableiten?

Eine Analyse des Fahrplans meinerseits ergab jedenfalls, daß 4 Garnituren planmäßig benötigt werden. Davon übernachten zwei in Dresden sowie je eine in Zwickau und Hof.
- Die in Zwickau übernachtende Garnitur startet früh zunächst als RE 3454 nach Hof und fährt dann unmittelbar als RE 3443 von Hof zurück nach Dresden (Kurzwende an 6:17, ab 6:27).
- Die in Hof übernachtende Garnitur startet früh als RE 4761 nach Dresden. Müßte da nicht Hofer Personal drauf sein? Oder übernachtet Dresdner Personal in Hof?

Gruß 223 061

von 223 061 - am 26.11.2013 12:24
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