Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
extirschenreuther, Eisenbahner1, Peter Gisder

Dobrindt und die Riesen-LKW

Startbeitrag von extirschenreuther am 26.09.2014 17:58

Man könnte ja fast vermuten dass die Diskussion um die PKW-Maut nur vorgeschoben war, um diesen Schwachsinn hinten durchzudrücken:

[www.faz.net]

Die Folgen wären klar: Rückgang des Güterverkehrs auf der Schiene und sind die Dinger mal zugelassen, gibt sich eines ins andere. Das Strassennetz reicht nicht aus und die nächste Strassenbauwelle rollt an, um Deutschland noch LKW gerechter zu machen, während die Schiene weiter ins abseits gerät. Und profitieren tut davon die LKW- und Bauindustrie.

Antworten:

Damit machst Du es DIr zu einfach. Das ist Schwarz/Weiß denken. Für bestimmte Transporte, die auf der Schiene zu lange brauchen, wären Sie schon nicht schlecht. Zumindest auf festgelegten Strecken. Als Beispiel sei zum Beispiel frischer Fisch von Hamburg nach dem Netto-Auslieferungslager in Burglengenfeld. Direkt an der AB. Nur für solche Transporte würde es schon das Straßennetz entlasten. Statt drei, brauchten nur noch zwei LKW die verteilerzentren ansteuern. Es kommt immer darauf an, was man daraus macht.
Und jetzt keine Hinweise, das es in Hamburg kaum frischfisch gibt und netto kaum welchen verkauft. Wa nur als Erklärbeispiel. Kannst Du auch mit Obst, Gemüse oder auch Blumen machen.

von Eisenbahner1 - am 26.09.2014 18:16
nur faehrt der Riesen-LKW dann von Burglengenfeld nicht leer zurüeck sondern es werden dann weitere Routen hinzukommen. Ist die Entwicklung mal angestossen gibts kein Zurueck und das Ganze bleibt nicht auf wenige Strecken beschränkt.

von extirschenreuther - am 26.09.2014 18:27
Vernünftig gemacht, fährt er nach Schwarzenfeld und bringt von der Molkerei dort Käse zu den Fischköpfen.
Es müßte eben klar geregelt werden. So eine Art Linienverkehr als Ergänzung.
Aber wie Du schreibst, es wird wieder ausarten.

von Eisenbahner1 - am 26.09.2014 20:26

Fischzug

Da gab's doch mal diesen Fischzug von Bremerhaven nach Würzburg. Hat ja damals auch geklappt mit der Bahn. Wenn es nach der Lasterlobby geht, dürfte in den 50er/60er/70er Jahren das Leben in Deutschland unmöglich gewesen sein.

von Peter Gisder - am 28.09.2014 12:43

Re: Fischzug

Eben. Das was wir heute als Riesenlaster bezeichnen, muss ja noch nciht das Ende der Entwicklung sein. In den 50ern wären die heute üblichen LKWs Riesenlaster gewesen, damals ging die Entwicklung schon in die falsche Richtung. Die LKWs wurden immer grösser und folgerichtig forderte die LKW-Industrie den Ausbau des Strassen- und Autobahnnetzes, während man die Bahn künstlich unrentabel machte und nichts reininvestierte. Und es ist nicht auszuschliessen, dass es so weitergeht bis ganz Europa Riesen-LKW gerecht mit einem Netz aus Autobahnen überzogen ist, die Industrie macht da schon Druck. Und sicher sind die Riesen-LKWs noch nicht das Ende der Fahnenstange, sicher gibts noch grössere Konstruktionen, in ein paar Jahrzehnten. Wie die Autoindustrie die Politik beeinflussen kann sieht man jetzt wieder, seit neustem ist jetzt für NEuwagen eine Reifendruckanzeige Pflicht, ein Unsinn sondergleichen, aber so kann man wieder was verdienen.
Das es anders geht sieht man am weltweiten Wirtschaftsstandort Nummer 1, der Schweiz, dort hat die Güter- und Personenbahn noch Zukunft.

von extirschenreuther - am 29.09.2014 20:17
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.