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Informationen zum Thema:
Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Arzberger, Fdl..., HochFrankenPendler, Joachim Piephans, Blackender

Sieht nach PU aus im Bf. Marktleuthen

Startbeitrag von Blackender am 20.10.2014 15:40

Polizei, Notarzt, Feuerwehr.......Agilis steht zwischen Bahnhof und Viadukt.
Keine guten Zeichen.......:-(

Antworten:

Volltreffer, Schwarzender...

ag 84557 hat's erwischt, zumindest die agilis-Züge fahren laut der entsprechenden Webseite als Busse.

Fdl...

von Fdl... - am 20.10.2014 16:41
Zitat
Fdl...
Volltreffer, Schwarzender...

ag 84557 hat's erwischt, zumindest die agilis-Züge fahren laut der entsprechenden Webseite als Busse.

Fdl...


Verquere Blickrichtung!
Ich glaube nicht, daß es eine Zugnummer "erwischt" hat, sondern ein Mensch zu Schaden kam oder gar sein Leben verlor.
Sprache ist immer verräterisch ...

Gruß,
Joachim

von Joachim Piephans - am 20.10.2014 21:06
Na gut, dann eben "ag 84557 hat einen Menschen erfasst"...

Wobei... Zugnummern...

Fdl...

von Fdl... - am 20.10.2014 21:11
Person war EX!
Und es war eine Lokführerin betroffen die unter Schock stand!
Die Strecke war ca. bis 19:00 Uhr gesperrt und das alles war bei KM 69.2!

Gruß Arzberger

von Arzberger - am 20.10.2014 21:45
Nach meiner Zeitrechnung ereignete sich der Unfall um 16:41 Uhr. Erst ein Warnsignal durch die Triebwagenführerin, Einleitung Vollbremsung, danach war ein großer, dumpfer Schlag, danach noch drei kleine Schläge zu hören. Es handelte sich scheinbar um einen alkoholisierten jungen Mann, geschätzt, ca. 25 Jahre alt. Es war im Einsatz BRK, darunter 3 Notärzte, Feuerwehr Marktleuthen, Polizei, Bundespolizei, THW, Mitarbeiter Agilis, Mitarbeiter Notfallmanagement DB AG. Die Fahrgäste, ca. 20 an der Zahl, durften noch ca. 1,5 Stunden im Zug verbringen. In dieser Zeit erhielt mindestens ein Fahrgast Infusionen. Zwei Fahrgäste und die Triebwagenführerin wurden mit einer Trage abtransportiert - die Trage wurde jeweils auf ein Gefährt gestellt, dass auf dem anderen Streckengleis stand. Vom aussehen - eine glatte Fläche wie Nirostastahl, ca. 2 x 2 Meter groß, auf der einen Seite mit einer Querstange zum Schieben. Unten vier kleine Räder. Feurwehr und BRK waren vorbildlich bei der Betreuung - es gab Kaltgetränke und ständig wurde gefragt, ob alles in Ordnung ist oder ob Hilfe gebraucht wird. Es wurden auch Fenster und eine Einstiegstüre geöffnet. Nach anderthalb Stunden Wartezeit durften die Fahrgäste aussteigen und zum Bahnhof laufen - ca. 200 - 300 Meter - dort sollte nach kurzer Zeit ein Bus stehen. Leider hat dies ca. 3/4 Stunde gedauert - von DB AG war dort leider niemand zu sehen. Die Feuerwehr versorgte, wer mochte, mit warmen Decken. Gegen 19:00 Uhr SEV nach Hof durch die Firma VIOL, Ankunft in Hof kurz nach 19:30 Uhr - wiederum: keine Info von DB AG, wie es mit den Anschlüssen ausschaut. So ca. 18:40 war am Bahnhof ein SEV nach Mak - müsste Firma Hübner gewesen sein. An diesem Tag war im Zug kein Zugbegleiter. Von meiner Seite aus sehr viel Bewunderung für die Triebwagenführerin, die in dieser Situation klaren Kopf behielt, obwohl sie völlig fertig war. Hat zu uns gesagt, schaut nicht nach hinten raus. Denke auch, sie hat geweint. In dieser Zeit gehen einem so viele Gedanken durch den Kopf - manche Menschen möchten leben und dürfen nicht - andere könnten und wollen nicht - überlassen es aber Unschuldigen, Ihnen das Leben zu nehmen. Er hätte sich auch von der Brücke stürzen können. Am Bahnhof in Marktleuthen war eine jüngere Frau, die einen Bekannten/Bruder, jüngeren Alters, seit dem nachmittag vermisste. Er war wohl alkolisiert und stritt vorher mit dem Bruder - ob hier ein Zusammenhang bestand?

von HochFrankenPendler - am 23.10.2014 22:01
Das Gestell wo du meinst ist ein Bahnrettungssatz extra für Bahnunfälle gedacht, da ja Bahnlinien oft sehr abseits sind dient das Gestell bzw. der Wagen dazu um Patienten auf Tragen an einen besser erreichbaren Ort zu Transportieren und Geräte der Feuerwehr zum Unfallort zu bringen!


Soweit ich weiß waren es 21 Fahrgäste + die Lokführerin.
Wünsche der Lokführerin viel Kraft das erlebte zu verarbeiten!
Natürlich wünsche ich auch denn Verletzten Fahrgästen eine gute Besserung!

Mfg Arzberger

von Arzberger - am 23.10.2014 23:32
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