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Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
Cargonaut, 223 061, Gerald H, Pendler_NKU, Wunsiedel-Holenbrunn Hbf

(Frankenpost) Umsteige-Zwang lässt Fahrgastzahlen schrumpfen

Startbeitrag von Wunsiedel-Holenbrunn Hbf am 26.02.2015 10:31

Antworten:

Ich hänge mich mal dran: "Hof: DB Regio Nordostbayern zieht Bilanz" [TVO]

Servus,

Hier der Link
[www.tvo.de]

Viele Grüße

von Pendler_NKU - am 26.02.2015 17:10

Umsteigen von Diesel auf Diesel

Zitat
Wunsiedel-Holenbrunn Hbf
[www.frankenpost.de]



Zitat aus dem Artikel:
"Durch die vollständige Umstellung auf elektrischen Verkehr zwischen Hof und Dresden durch die sächsischen Zweckverbände ... "


Das ist so leider nicht korrekt. Vollständig umgesetzt wurde nur der Umsteigezwang. Der Umstieg auf elektrische Traktion und auf die geräumigen und ruhig laufenden Doppelstockwaggons dagegen wurde - obwohl von den Aufgabenträgern gefordert - von DB Regio noch immer nicht zuverlässig umgesetzt. Gerade im Moment sind wieder vermehrt 612er "Dröhnkisten" als Dosto-Ersatz unterwegs, so daß in Hof Hbf desöfteren von 612 auf 612 umgestiegen werden darf. Das fördert natürlich nicht gerade die Akzeptanz des Umsteigens bei den Reisenden. Zusagen müssen auch eingehalten werden ...

Gruß 223 061

von 223 061 - am 26.02.2015 20:08

konkrete Zahlen kann er noch gar nicht sagen....

.... also ist das in meinen Augen nur Polemik für eine durchgehende Verbindung. Ob der Umsteigezwang wirklich der wahre Grund ist, warum weniger Leute mitfahren, wird durch welche Tatsache belegt? Vielleicht liegt es auch daran, dass der ein oder andere Reisende jetzt den Dosto kennengelernt hat und sich keinen 612 mehr antun möchte, die derzeit auch verstärkt wegen fahrzeugmangel auf der sächsischen Seite unterwegs sind? alles nur eine Frage der Interpretation.

Grüße

von Cargonaut - am 27.02.2015 06:13

Re: konkrete Zahlen kann er noch gar nicht sagen....

Wenn ich zurückdenke an die Jahre um 2000: Da fuhren zwischen Marktredwitz und Hof im Blockabstand zwei InterRegio-Linien und ermöglichten ohne oder mit einem Umsteigen und wartenden Zügen Verbindungen von Stuttgart, Nürnberg, München, Regensburg nach Leipzig, Chemnitz, Dresden. Laufruhe, kein Dröhnen, kein Kaltluftföhn, keine grelle Beleuchtung, überfüllte Züge und Herumstehen in Pegnitz sondern Platz und Service im Zug. Zwei Züge, das heißt 14 Wagen über die bayerisch-sächsische Grenzlinie. Und der IR schaftte Nürnberg-Hof in der gleichen Zeit wie heute der RE.
Die Züge waren unter der Woche zwar auch nur bedingt gut besetzt, aber am Wochenende voll und verstärkt. Trotz der dazwischen liegenden RE-Linie (nicht durchgehend).
Heute 4 Wagen.
Klar sind die Autobahnen noch etwas besser ausgebaut als 2000, aber auch damals fuhren die Leute schon nicht mehr Trabant oder Wartburg[shocked]

Die Feststellung von Herrn Domke wegen des Brechens mag zum Teil zutreffen. Ein erfahrener Eisenbahner kennt sicher auch die tieferen Ursachen, aber man kann halt als Mitarbeiter in den Medien nicht alles sagen, was man sonst noch denkt. Man muss heute von Landshut nach Altenburg oder Ansbach nach Chemnitz nicht nur einmal, sondern so oft umsteigen, dass ein gehöriges Potenzial schon dadurch verloren ging. Und ebenso viel macht der oben aufgezeigte Komfort der einzigen noch eingesetzten NT-Triebwagen in Nordostbayern aus. Nicht auszudenken, was noch wegbrechen würde, wenn Hof-München statt ALEX auch noch alleine 612 + Dosots südl. Regensburg fahren würden.
Den eigenwirtschaftlichen InterRegio gibt es aus (vekehrs)politischen Gründen nicht mehr, aber was hätte die Aufgabenträger gehindert, einen ALEX länderübergreifend zu fahren und die DB, für einen so langfristigen Fahrzeug-Lebenszyklus vernünftige Züge einzusetzen.
Aber das Bestellerentgelt reicht für den Konzern schon aus für gut Cash und jedem der Zahlt, ist sein Geld am nächsten...[sick]

von Gerald H - am 27.02.2015 06:34

Re: konkrete Zahlen kann er noch gar nicht sagen....

Zitat
Gerald H
Nicht auszudenken, was noch wegbrechen würde, wenn Hof-München statt ALEX auch noch alleine 612 + Dosots südl. Regensburg fahren würden.


Der ALEX hat aber auch nicht die Fahrgastzuwächse bekommen, die sich ein Herr Richter ausgedacht bzw kalkuliert hatte. Also kann es an den ALEX-Wagen alleine auch nicht liegen.

Grüße

von Cargonaut - am 27.02.2015 06:51

Fahrzeugmangel?

Zitat
Cargonaut
Vielleicht liegt es auch daran, dass der ein oder andere Reisende jetzt den Dosto kennengelernt hat und sich keinen 612 mehr antun möchte, die derzeit auch verstärkt wegen fahrzeugmangel auf der sächsischen Seite unterwegs sind?




Durchaus möglich. Zumindest wird das Umsteigen, wie oben schon geschrieben, von den Reisenden kaum akzeptiert werden, wenn sie von 612 auf 612 umsteigen müssen.

Ich frage mich, wodurch der Fahrzeugmangel denn diesmal begründet ist. Zuletzt hat es ja in den Stellungnahmen geheissen, daß man auf Ersatzteile für die 143er (Radsätze) gewartet hat. Diese sind laut Auskunft von DB Regio Anfang Januar eingetroffen und man wollte danach Schritt für Schritt ausreichend 143er ertüchtigen, um auf die 612er verzichten zu können. Scheinbar mangelt es nun aber wieder woanders ...

Meine Hoffnungen ruhen jetzt ganz darauf, daß Gerüchten zufolge die Dresdner 612er auch bald Fristablauf haben. ;-)

Gruß 223 061

von 223 061 - am 27.02.2015 18:02
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