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Eisenbahnforum Nordostbayern
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3
Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
Neuenmarkt, Martin Pfeifer

Bad Rodach, 2 BÜ werden 2015 beseitigt, leider nur Feldwege

Startbeitrag von Neuenmarkt am 11.03.2015 09:50

Regierung von Oberfranken bewilligt der Stadt Bad Rodach 33.000 Euro Zuschuss für die Beseitigung von zwei Bahnübergängen bei der Elsaer Mühle

Die Regierung von Oberfranken hat der Stadt Bad Rodach 33.000 Euro aus Mitteln des Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (BayGVFG) für die Beseitigung zweier Bahnübergänge auf der Bahnstrecke Coburg-Bad Rodach bewilligt.

Die Stadt Bad Rodach führt in einer Gemeinschaftsmaßnahme mit der Deutschen Bahn AG dringende Straßenbauarbeiten zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse durch. Feldwege kreuzen bei der Elsaer Mühle an zwei Stellen die bestehende Bahnlinie Coburg-Bad Rodach. Die betroffenen Bahnübergänge sind technisch nicht gesichert, Schranken sind nicht vorhanden. Als Bahnübergänge ohne technische Sicherung erfüllen sie nicht die Anforderungen an die straßenbauliche und eisenbahntechnische Infrastruktur. Daher ist vorgesehen, die beiden Bahnübergänge zu schließen und abzubauen. Der landwirtschaftliche Verkehr erhält zur Wiederherstellung der notwendigen Fahrbeziehungen entsprechende Ersatzwege.

Die Kosten für die Baumaßnahmen werden auf insgesamt rund 187.000 Euro geschätzt. Nach den Regelungen des Eisenbahnkreuzungsgesetzes werden die Gesamtkosten gedrittelt. Die beiden Kreuzungsbeteiligten, Stadt Bad Rodach und Deutsche Bahn AG übernehmen je ein Drittel, das letzte Drittel übernimmt die Bundesrepublik Deutschland. Vom Kostenanteil der Stadt sind 55.000 Euro zuwendungsfähig. Der nun bewilligte Zuwendungsbetrag in Höhe von 33.000 Euro aus dem BayGVFG bedeutet einen Fördersatz von 60 Prozent. Er berücksichtigt die Bedeutung des Vorhabens und die finanzielle Leistungsfähigkeit der Stadt Bad Rodach. Die Mittel stammen aus dem bayerischen Staatshaushalt und werden vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt. Das Projekt trägt durch den Wegfall des Gefahrenpunktes "Bahnübergang" in besonderem Maße zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf Straße und Schiene bei.

Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2015 beginnen und bis zum Sommer abgeschlossen sein.

[www.regierung.oberfranken.bayern.de]

Antworten:

Servus,

ermöglicht dies wenigstens die Aufhebung einer Langsamfahrstelle?

von Martin Pfeifer - am 12.03.2015 20:37

Nein

dort wo die liegen ist zwar die Geschwindigkeit von 60 auf 50 runtergesetzt, das ist aber wegen dem Einschaltkontakt des BÜ (Bestandsschutz) an der Staatstrasse 2205.

Dieser BÜ verfügt nur über Blinklicht und hat keine Halbschranken (viel befahrene Strasse) dort stehen auch noch Telegraphenmasten da die BÜ Leitung darüber läuft. Die Feldwege sind sehr gut einsehbar und befinden sich davor und dahinter.

von Neuenmarkt - am 13.03.2015 10:02
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