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Eisenbahnforum Nordostbayern
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NE81, 223 061, Pendler_NKU, BD Regensburg, Neuenmarkt, desperate Engineer, Martin Pfeifer, Bimmelbahnfan, 403, Peter Gisder

Neues Fernverkehrskonzept der DB - u.A. IC Berlin-Dresden-Hof-Regensburg-München bis 2022

Startbeitrag von Pendler_NKU am 18.03.2015 13:53

Servus zusammen,

[www.deutschebahn.com]

Klingt im ersten Moment ganz gut oder? Mal sehen was draus wird ;)

Viele Grüße!

Antworten:

Zitat
Pendler_NKU
Servus zusammen,

[www.deutschebahn.com]

Klingt im ersten Moment ganz gut oder? Mal sehen was draus wird ;)

Viele Grüße!



Klingt gut. Aber will man dann in Hof und Regensburg umspannen?
;-)

Gruss 223 061

von 223 061 - am 18.03.2015 16:46

1000%ig abhängig vom Fahrdraht Regensburg-Hof. (owt)

1000%ig abhängig vom Fahrdraht Regensburg-Hof.

von desperate Engineer - am 18.03.2015 16:47
Umspannen wird überflüssig, wenn man von vorneherein mit nem Dieseltriebzug fährt.
Hab gehört, da sind n paar schicke 610er frei geworden, hahaha.

von Bimmelbahnfan - am 18.03.2015 17:02

mit aufgehübschten 612ern

wie manche schon bei DSO mutmassen :) wo die jetzt Steckdosen und Aufhübschungen bekommen.

Der ganze Plan klingt erstmal gut aber man will ja Nullknoten haben und zur Zeit ist ja der Nahverkehr ziemlich gut vertaktet, und Trassen zum Knoten sind rar, mal sehen wer zurückstecken muss

von Neuenmarkt - am 18.03.2015 17:28

und die Frage ist

noch der Preis, aber weis was bis dahin ist.

Denn zur Zeit kann ich von München bis Hof z.B. für 20 Euro mit dem Alex fahren. Und auch zwischen Regensburg und Hof gibt es zusätzlichen schnellen Regionalverkehr.

Oder man hält nur in München, Regensburg, Hof, usw. mit großem Haltestellenabstand.

Der damalige hohe Normalpreis war ja der Tot der IC Linie von Dresden nach Nürnberg bei gleichzeitigem bestellten schnellen Nahverkehr.

Wenn man natürlich mit 200 oder 300 fahren würde dann würde ich auch den FV vorziehen, das mach ich wenn ich nach München fahren, dann über Nürnberg und die Rennbahn mit dem ICE 3 oder wenn nach Köln über die Rennbahn bei Frankfurt, da rentiert es sich.

von Neuenmarkt - am 18.03.2015 17:41
Sollen nicht IC grundsätzlich elektrisch gefahren werden? Zweimal umspannen wäre auf der Strecke ja auch ziemlich blöd. Aber bis 2030 ist noch viel Wasser die Waldnaab runtergeflossen.

von Peter Gisder - am 18.03.2015 17:59
Servus,

Da wird garnicht umgespannt, das Angebot ist laut Fußnote von der Elektrifizierung Hof-Regensburg abhängig.

Grüße!

von Pendler_NKU - am 18.03.2015 18:03

Ein Schritt in die richtige Richtung

Servus,

Also ich denke zwar dass viele Bedenken berechtigt sind aber insgesamt ist das schon ein Schritt in die richtige Richtung. Die DB beendet damit den Trend sich mit dem FV aus der Fläche zu verabschieden und sich nur noch auf die Schnellfahrstrecken zu fokussieren. Ich denke dass hier eine Balance aus schnellen ICE-Verbindungen zwischen den Metropolen und einem flächendeckendem IC-Angebot gesucht wird. Ich glaube dass nur so eine Vernünftige Alternative zu den Fernbussen geschaffen werden kann. Auch wenn der neue IC eher einem IR gleicht ist es gut dass damit FV-Halte erhalten bleiben (Lichtenfels, Saalfeld).

Ich finde auch die 3-Monats-Bahncard und den 19€ Sparpreis für IC gut. Außerdem ist gut dass man ggf auch noch Sparpreise bis kurz vor der Fahrt bekommt.

Viele Grüße!

von Pendler_NKU - am 18.03.2015 18:07
Zitat
pegi1962
Sollen nicht IC grundsätzlich elektrisch gefahren werden? Zweimal umspannen wäre auf der Strecke ja auch ziemlich blöd. Aber bis 2030 ist noch viel Wasser die Waldnaab runtergeflossen.


Geht ja gar nicht... auf Oberleitung bis Oberstdorf wird man z.B. doch recht lange warten müssen und da sollen ICs weiterhin hinfahren...

von 403 - am 18.03.2015 18:49

Erst nach Elektrifizierung

Siehe Folie 17:
(Berlin-)Dresden-Hof-Regensburg erst nach Elektrifizierung Hof - Regensburg

von NE81 - am 18.03.2015 21:18
Zitat
403
Zitat
pegi1962
Sollen nicht IC grundsätzlich elektrisch gefahren werden? Zweimal umspannen wäre auf der Strecke ja auch ziemlich blöd. Aber bis 2030 ist noch viel Wasser die Waldnaab runtergeflossen.


Geht ja gar nicht... auf Oberleitung bis Oberstdorf wird man z.B. doch recht lange warten müssen und da sollen ICs weiterhin hinfahren...


Die Linie Ulm/Augsburg - Obersdtorf als touristischer Verkehr könnte auch mit BR 245 gefahren werden. Das Umspannen in Ulm und Augsburg dürfte hier weniger ins Gewicht fallen, wie bei den Taktzügen.

von NE81 - am 18.03.2015 21:20

E-Netz Mittelsachsen durch die Hintertür.

Zitat
Neuenmarkt
Der ganze Plan klingt erstmal gut aber man will ja Nullknoten haben und zur Zeit ist ja der Nahverkehr ziemlich gut vertaktet, und Trassen zum Knoten sind rar, mal sehen wer zurückstecken muss


Wer sagt, dass mit diesem Netz der Nahverkehr weiterhin so fährt wie bisher? Für mich riecht das stark nach einer Mischfinanzierung. Wo heute im Stundentakt der RE3 fährt, wird dann in einer Stunde der "IC Neu" verkehren in der anderen der RE 3 Hof - Dresden und zwischen Hof und Regensburg wird der IR25-Ersatz alex zum "IC Neu 25".

An wirkliche Mehrverkehre glaube ich weniger. Auf vielen der Strecken des Flächennetzes ist es ja auch weniger sinnvoll. Mit weniger Halten holt man zu wenig Zeit raus und der Nahverkehr ist dort gut vertraktet. Von daher ist es eher die Rückkehr des mittleren Fernverkehrs, wie er seit Jahren gefordert wird und wie er Ersatzweise von den Bundesländern als Nahverkehr bestellt wird.

Pikant ist die Strecke ja auch, weil sich DB Regio aus dem Wettbewerb um das E-Netz Mittelsachsen zurückgezogen hat. Wie gehen die Aufgabenträger damit um, wenn 2022 die Bahn sagt: Wir fahren euch die halbe Linie für einen sehr günstigen Preis? Werden sie dann dem Gewinner sagen: Von 22 bis 30 fährst du nur noch die Hälfte der Leistung? Gleiches gilt für den IR25 Nord. Dieser wird mit Inbetriebnahme 12/2022 ausgeschrieben. Was wenn die DB hier den IC Neu dagegen stellt. Wird die BEG dann das Netz direkt an DB Fernverkehr vergeben, oder wird man als Konkurrenz dazu die Ausschreibung durchziehen und aufgrund der niedrigeren Fahrgeldeinnahmen einen höheren Preis riskieren?

von NE81 - am 18.03.2015 21:25

Re: Erst nach Elektrifizierung

Zitat
NE81
Siehe Folie 17:
(Berlin-)Dresden-Hof-Regensburg erst nach Elektrifizierung Hof - Regensburg



Das ist dann aber sehr optimistisch, wenn da gleichzeitig die Jahreszahl 2022 in dieser Zeile steht. Oder ist der Bund jetzt doch bereit, das Projekt "Ostkorridor" ernsthaft voranzutreiben? Für den Güterverkehr wäre es auf jeden Fall wichtig, wenn man nicht noch mehr Anteile an die Straße verlieren will.

Gruß 223 061

von 223 061 - am 19.03.2015 18:18

Re: E-Netz Mittelsachsen durch die Hintertür.

Zitat
NE81
Zitat
Neuenmarkt
Der ganze Plan klingt erstmal gut aber man will ja Nullknoten haben und zur Zeit ist ja der Nahverkehr ziemlich gut vertaktet, und Trassen zum Knoten sind rar, mal sehen wer zurückstecken muss


Wer sagt, dass mit diesem Netz der Nahverkehr weiterhin so fährt wie bisher? Für mich riecht das stark nach einer Mischfinanzierung. Wo heute im Stundentakt der RE3 fährt, wird dann in einer Stunde der "IC Neu" verkehren in der anderen der RE 3 Hof - Dresden und zwischen Hof und Regensburg wird der IR25-Ersatz alex zum "IC Neu 25".

An wirkliche Mehrverkehre glaube ich weniger. Auf vielen der Strecken des Flächennetzes ist es ja auch weniger sinnvoll. Mit weniger Halten holt man zu wenig Zeit raus und der Nahverkehr ist dort gut vertraktet. Von daher ist es eher die Rückkehr des mittleren Fernverkehrs, wie er seit Jahren gefordert wird und wie er Ersatzweise von den Bundesländern als Nahverkehr bestellt wird.

Pikant ist die Strecke ja auch, weil sich DB Regio aus dem Wettbewerb um das E-Netz Mittelsachsen zurückgezogen hat. Wie gehen die Aufgabenträger damit um, wenn 2022 die Bahn sagt: Wir fahren euch die halbe Linie für einen sehr günstigen Preis? Werden sie dann dem Gewinner sagen: Von 22 bis 30 fährst du nur noch die Hälfte der Leistung? Gleiches gilt für den IR25 Nord. Dieser wird mit Inbetriebnahme 12/2022 ausgeschrieben. Was wenn die DB hier den IC Neu dagegen stellt. Wird die BEG dann das Netz direkt an DB Fernverkehr vergeben, oder wird man als Konkurrenz dazu die Ausschreibung durchziehen und aufgrund der niedrigeren Fahrgeldeinnahmen einen höheren Preis riskieren?


Servus,

die Lösung einer Mischfinanzierung des "IR25 Nord" - eigenwirtschaftlicher Fernverkehr mit Bezuschussung aus dem Topf der BEG könnte ich mir auch vorstellen. Die Rückverlängerung in den Bereich des E-Netz Mittelsachsen müsste die Bahn AG aber wohl selber finanzieren, weil die sächsischen Aufgabenträger nicht so einfach kündigen können, nur weil die Bahn AG da ein supergünstiges Angebot vorlegt. Es gäbe natürlich die Möglichkeit, den Vertrag im gegenseitigen Einvernehmen zu ändern. Aber ich denke, das der neue Betreiber ein Interesse hat, seine Fahrzeuge auszulasten. Eine weitere Unbekannte ist die zukünftige Entwicklung der Regionalisierungsmittel. Ich vermute hinter dem aktuellen Bangen und Bibern der Länder durchaus Absicht des Bundes. Ist also nicht ganz einfach.

von Martin Pfeifer - am 19.03.2015 20:11

Re: E-Netz Mittelsachsen durch die Hintertür.

Zitat
Martin Pfeifer
die Lösung einer Mischfinanzierung des "IR25 Nord" - eigenwirtschaftlicher Fernverkehr mit Bezuschussung aus dem Topf der BEG könnte ich mir auch vorstellen. Die Rückverlängerung in den Bereich des E-Netz Mittelsachsen müsste die Bahn AG aber wohl selber finanzieren, weil die sächsischen Aufgabenträger nicht so einfach kündigen können, nur weil die Bahn AG da ein supergünstiges Angebot vorlegt. Es gäbe natürlich die Möglichkeit, den Vertrag im gegenseitigen Einvernehmen zu ändern. Aber ich denke, das der neue Betreiber ein Interesse hat, seine Fahrzeuge auszulasten. Eine weitere Unbekannte ist die zukünftige Entwicklung der Regionalisierungsmittel. Ich vermute hinter dem aktuellen Bangen und Bibern der Länder durchaus Absicht des Bundes. Ist also nicht ganz einfach.


Die BEG hat doch immer gesagt dass sie die ehem. Fernverkehre nur so lange bestellt bis es wieder Fernverkehr gibt. Damit dürfte die Frage geklärt sein.
Sollte ein Kombimodell kommen wäre das doch auch gut, dann kann man die Züge mit Nahverkehrstickets nutzen.
Der durchgehende Verkehr wird hier für einen sprunghaften Anstieg der Fahrgastzahlen sorgen.

Wenn man in Sachsen schlau ist, könnte man die Leistungen der jew. gesparten zweiten Stunde auf Hof - Leipzig umklappen, wo es kein Angebot gibt. Dem dort fahrenden EVU kann doch egal sein wo es fährt, so lange die Zugkilometer passen.

von BD Regensburg - am 20.03.2015 12:54

Re: Erst nach Elektrifizierung

Zitat
223 061
Das ist dann aber sehr optimistisch, wenn da gleichzeitig die Jahreszahl 2022 in dieser Zeile steht. Oder ist der Bund jetzt doch bereit, das Projekt "Ostkorridor" ernsthaft voranzutreiben? Für den Güterverkehr wäre es auf jeden Fall wichtig, wenn man nicht noch mehr Anteile an die Straße verlieren will.


Man müsste jedoch auch die Wettbewerbsverzerrung zu lasten der Schiene beenden. Ein Ausbau alleine wird nicht reichen.

Die EVU zahlen für jeden Meter hohe Trassengebühren, die auf einem Preisniveau sind, die die verursachten Kosten decken. Im Straßenverkehr zahlen nur Lkw ab 7,5t auf ausgewählten Straßen und decken bei weitem nicht die verursachten Kosten ab.
Die Lkw-Maut wurde sogar gesenkt, die Schiene mit der EEG-Umlage zusätzlich belastet, also der Wettbewerb weiter verzerrt.

PS:
Mit dem Fernverkehr kann auch die Zustimmung zum Projekt Elektrifizierung steigen. Bisher hieß es ja immer, eine Elektrifizierung würde nur dem Güterverkehr etwas bringen.

von BD Regensburg - am 20.03.2015 13:00

***** Ja, extrem wichtige Anmerkung ... *****

Zitat
BD Regensburg
Man müsste jedoch auch die Wettbewerbsverzerrung zu lasten der Schiene beenden. Ein Ausbau alleine wird nicht reichen. Die EVU zahlen für jeden Meter hohe Trassengebühren, die auf einem Preisniveau sind, die die verursachten Kosten decken. Im Straßenverkehr zahlen nur Lkw ab 7,5t auf ausgewählten Straßen und decken bei weitem nicht die verursachten Kosten ab.
Die Lkw-Maut wurde sogar gesenkt, die Schiene mit der EEG-Umlage zusätzlich belastet, also der Wettbewerb weiter verzerrt.



Genauso ist es.

Und dies zeigt, wohin die Politik und auf sie einwirkende Lobby-Interessen diesen Staat verkehrspolitisch steuern. Schon Mehdorn hat nach seinem Amtsantritt damals dieses krasse Mißverhältnis bei der Kostenbeteiligung öffentlich bemängelt, und es war einer der Punkte, wo er uneingeschränkt Recht hatte. Nur, geändert hat sich seitdem wenig. Mit einer Lkw-Maut auf Schweizer Niveau, gültig auf allen öffentlichen Straßen, sähe die Welt schon etwas anders aus:

[de.wikipedia.org]

Zitat:
"Im Gegensatz zur deutschen und österreichischen [Lkw-]Maut, wird die LSVA auf allen Strassen fällig, nicht nur auf den Autobahnen. Sie hat der Schweiz den Ruf eingebracht, auf dem Gebiet der Kostenwahrheit des Lastwagen-Verkehrs eine europäische Führungsrolle einzunehmen"


Gruß 223 061

von 223 061 - am 20.03.2015 18:35

Re: E-Netz Mittelsachsen durch die Hintertür.

Zitat
Martin Pfeifer
Zitat
NE81
Zitat
Neuenmarkt
Der ganze Plan klingt erstmal gut aber man will ja Nullknoten haben und zur Zeit ist ja der Nahverkehr ziemlich gut vertaktet, und Trassen zum Knoten sind rar, mal sehen wer zurückstecken muss


Wer sagt, dass mit diesem Netz der Nahverkehr weiterhin so fährt wie bisher? Für mich riecht das stark nach einer Mischfinanzierung. Wo heute im Stundentakt der RE3 fährt, wird dann in einer Stunde der "IC Neu" verkehren in der anderen der RE 3 Hof - Dresden und zwischen Hof und Regensburg wird der IR25-Ersatz alex zum "IC Neu 25".

An wirkliche Mehrverkehre glaube ich weniger. Auf vielen der Strecken des Flächennetzes ist es ja auch weniger sinnvoll. Mit weniger Halten holt man zu wenig Zeit raus und der Nahverkehr ist dort gut vertraktet. Von daher ist es eher die Rückkehr des mittleren Fernverkehrs, wie er seit Jahren gefordert wird und wie er Ersatzweise von den Bundesländern als Nahverkehr bestellt wird.

Pikant ist die Strecke ja auch, weil sich DB Regio aus dem Wettbewerb um das E-Netz Mittelsachsen zurückgezogen hat. Wie gehen die Aufgabenträger damit um, wenn 2022 die Bahn sagt: Wir fahren euch die halbe Linie für einen sehr günstigen Preis? Werden sie dann dem Gewinner sagen: Von 22 bis 30 fährst du nur noch die Hälfte der Leistung? Gleiches gilt für den IR25 Nord. Dieser wird mit Inbetriebnahme 12/2022 ausgeschrieben. Was wenn die DB hier den IC Neu dagegen stellt. Wird die BEG dann das Netz direkt an DB Fernverkehr vergeben, oder wird man als Konkurrenz dazu die Ausschreibung durchziehen und aufgrund der niedrigeren Fahrgeldeinnahmen einen höheren Preis riskieren?


Servus,

die Lösung einer Mischfinanzierung des "IR25 Nord" - eigenwirtschaftlicher Fernverkehr mit Bezuschussung aus dem Topf der BEG könnte ich mir auch vorstellen. Die Rückverlängerung in den Bereich des E-Netz Mittelsachsen müsste die Bahn AG aber wohl selber finanzieren, weil die sächsischen Aufgabenträger nicht so einfach kündigen können, nur weil die Bahn AG da ein supergünstiges Angebot vorlegt. Es gäbe natürlich die Möglichkeit, den Vertrag im gegenseitigen Einvernehmen zu ändern. Aber ich denke, das der neue Betreiber ein Interesse hat, seine Fahrzeuge auszulasten. Eine weitere Unbekannte ist die zukünftige Entwicklung der Regionalisierungsmittel. Ich vermute hinter dem aktuellen Bangen und Bibern der Länder durchaus Absicht des Bundes. Ist also nicht ganz einfach.


Wenn ich mir die Abbestellungen der sächsischen Aufgabenträger der letzten Jahre ansehe, dann haben die wenig Skrupel einen laufenden Vertrag zu kürzen. Oder sie haben die Verträge extra so gemacht, dass sie die Leistungen für sie billig streichen können.

von NE81 - am 24.03.2015 19:50
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