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Eisenbahnforum Nordostbayern
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Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 3 Monaten
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derSchlömener

FSE-Vortragsabend am Mittwoch, den 25. 3. 15 ab 19Uhr im Gh Friedrich, Trebgast: "Licht am Ende des (Gotthard)tunnels!"

Startbeitrag von derSchlömener am 24.03.2015 17:45

Der längste Eisenbahntunnel der Welt wird ein Jahr früher fertig. Schwerpunktthema für den Vortragsabend morgen am 25. 3. 2015!

Seit 1947 gibt es Überlegungen, die Gotthardbahn zwischen der Schweiz und Italien mit ihrer aufwändigen Trassierung – keine andere Bahn hat so viele Kehrtunnels – durch einen Basistunnel zu ersetzen.

Doch erst 1999 war es soweit: der Anstich für die beiden 57 km langen Röhren zwischen Erstfeld und Bodio erfolgte, und im Juni 2016 soll der längste Eisenbahntunnel der Welt in Betrieb genommen werden – 12 Milliarden sFr werden dann ausgegeben sein. Bis dahin muss Detlef Obieray mit seinem Team aus 20 Ingenieuren und 105 Monteuren 228 km Schienen auf 131 000 Kubikmetern Betonunterbau verlegt haben.

Gernot Dietel holt zuerst seinen Vortrag über die „Eisenbahnreise 1975“ nach und ergänzt diesen um das Thema „Jöhlinger Tunnel 1960 + 1970“.


Bild 1: Vor mehr als 130 Jahren wurde mit der Gotthardbahn eine weltberühmte alpenquerende Eisenbahnstrecke in Betrieb genommen, die nun durch den mit 57 km längsten Eisenbahntunnel der Welt ersetzt werden soll. Mit solch kleinen Baulokomotiven wie der E 2/2 Nr. 11 – erhalten im Verkehrshaus Luzern – kam man damals zurecht, die heutigen Baumaschinen werden beim Vortrag in Trebgast gezeigt (Foto: Roland Fraas)


Bild 2: Wo ist denn Jöhlingen? Natürlich gleich neben dem Jöhlinger Tunnel! Gernot Dietel besuchte 1960 und 1970 die Strecke Karlsruhe – Bretten und konnte dabei noch die „preußische P 8“ als 038 631 in dem idyllischen Kleinstadtbahnhof Jöhlingen ablichten; heute fahren moderne Stadtbahnen durch den Tunnel (Foto: Gernot Dietel)


Ganz tief in die Materie „Tunnelsanierung“ steigt Johannes Holz-Koberg ein: es gibt mittlerweile Bauverfahren, die eine grundlegende Erneuerung solcher Bauwerke aus der Frühzeit des Bahnbaus unter dem rollenden Rad - also ohne Einstellung des Zugbetriebs - ermöglichen; er stellt die hierfür erforderlichen Bauverfahren und Spezialmaschinen vor.


Bild 3: Die meist weit über 100 Jahre alten Eisenbahn-Tunnels erfordern immer häufiger aufwändige Sanierungsmaßnahmen. Um dabei den Zugverkehr nicht völlig einstellen zu müssen, wurden Bauverfahren entwickelt, die neue Tunnelröhren entstehen lassen unter Aufrechterhaltung des Betriebes (Foto: Fa. GTA, Slg. Johannes Holz-Koberg)

Es folgt Roland Fraas mit Bildern zum Thema „Unbekannter Maro-Express 1995“. Die Lokalbahn von Ebern nach Maroldsweisach verlor bereits 1988 ihren Personenverkehr und wurde danach nur noch von wenigen Sonderzügen befahren – die wohl außergewöhnlichste dieser Fahrten wurde damals mit einigen Dias dokumentiert.
Dieser Vortragsabend beginnt um 19.00 Uhr und der Eintritt ist frei.








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