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Informationen zum Thema:
Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Joachim Piephans, Bahnwärter1848, Martin Pfeifer, Schwandorfer, ManniS

Frage zum Bf Marktschorgast

Startbeitrag von Joachim Piephans am 08.06.2015 21:04

Kann man in Marktschorgast noch umsetzen, sprich, gibt es noch eine Weichenverbindung aus dem Gleis Neuenmarkt - Hof ins Gleis Hof - Neuenmarkt am Südwestkopf des Bahnhofs? Oder gilt das Ausfahrsignal Marktschorgast Ri Neuenmarkt am "linken" Gleis (2?) nur den Fahrten im Gegengleis talabwärts ohne Gleiswechsel ins Regelgleis?

Gruß,
Joachim


Edith hat den Bahnhofskopf richtig lokalisiert

Antworten:

Hallo Joachim

Du meinst sicher den SüdWESTkopf.
Klar gibt's die Gleisverbindung noch, hier Blickrichtung Neuenmarkt:

(auch wenn dieses Bild der umsetzenden 01202 schon vom 9.11.13 ist)

von ManniS - am 08.06.2015 23:18
Danke Dir, genau das wollte ich wissen!

Zitat
ManniS
Du meinst sicher den SüdWESTkopf.


Klar, Schreibfehler von mir. Habs ausgebessert.


Gruß,
Joachim

von Joachim Piephans - am 09.06.2015 10:16
Hätte man bei der Erneuerung dieser Weichenverbindung vor einigen Jahren die Richtung gedreht, wäre das Umsetzen von Dampfzügen immer noch möglich und man hätte das Bahnsteigproblem gelöst... nun gibts nach X-Varianten eine Sparlösung (die eigentlich seit ca 3 Jahren fertig sein soll). Schade um den tollen Bahnhof.

von Bahnwärter1848 - am 09.06.2015 19:46
Zitat

Hätte man bei der Erneuerung dieser Weichenverbindung vor einigen Jahren die Richtung gedreht, wäre das Umsetzen von Dampfzügen immer noch möglich


Warum ist das nicht mehr möglich?

Viele Grüße

Tobias

von Schwandorfer - am 11.06.2015 23:25
Zitat
Schwandorfer
Zitat

Hätte man bei der Erneuerung dieser Weichenverbindung vor einigen Jahren die Richtung gedreht, wäre das Umsetzen von Dampfzügen immer noch möglich


Warum ist das nicht mehr möglich?

Viele Grüße

Tobias


Servus,

natürlich ist auch mit diesem Gleiswechsel zur Zeit ein Umsetzen der Lok zwecks Fahrtrichtungswechsel möglich. Das Problem ist nach meinem Kenntnisstand die zukünftige Sparvariante. Wegen ESTW und Co ist zukünftig kein höhengleicher Bahnsteig-Zugang mehr zulässig / möglich. Deshalb soll nach der DB-Netz-Vorstellung die einzig verbleibende Weiche für den Übergang vom zweigleisigen Betrieb der schiefen Ebene auf den eingleisigen Betrieb in Richtung Stammbach südwestlich des Bahnsteiges liegen (von NNE kommend vor dem Bahnsteigen). Damit gibt es in Marktschorgast nur noch ein Bahnsteigleis, ja sogar nur noch Hauptgleis. Umsetzen ist damit nicht mehr möglich. Wenn die vorhandene Weichenverbindung umgedreht eingebaut ist, käme man über den abzweigenden Strang dieser Weichen von NNE an den Hausbahnsteig als einzig verbleibendes Bahnsteiggleis, hätte aber gleichzeitig das zweite Gleis noch für durchfahrende Züge und halt zum Umsetzen zur Verfügung.

von Martin Pfeifer - am 12.06.2015 20:54
Hallo Schwandorfer,

Martin hat es genau richtig erklärt: hätte man damals die Weichenverbindung "andersrum" legen können, wäre der Hausbahnsteig als nutzbar verblieben, was für den Regelverkehr ausgereicht hätte, und die Umfahrmöglichkeit wäre nach wie vor vorhanden gewesen! Damit wären alle Diskussionen "Umweg über Brücke" oder "Neue Überführung mit Aufzügen" etc unnötig gewesen. Die Umstellung auf ESTW kommt, und sie wird die Eisenbahnlandschaft in diesem historischen Umfeld leider wieder stark verändern und reduzieren.

von Bahnwärter1848 - am 12.06.2015 22:00
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