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Informationen zum Thema:
Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Ludwigsbahner, Bahnwärter1848, nvf, Pendler_NKU

[?] Oberleitungsstörung zwischen Erlangen und Bad Staffelstein in den vergangenen Tagen

Startbeitrag von Pendler_NKU am 07.07.2015 12:17

Servus zusammen,

In den vergangenen (heißen) Tagen kam es fast täglich zu Oberleitungsstörungen zwischen Erlangen und Bad Staffelstein. Daraus folgten eine Begrenzung der Geschwindigkeit und natürlich (teilweise erhebliche) Verspätungen. Auch heute ist das wieder der Fall.

[www.br.de]

[www.welt.de]

Zitat aus einem Artikel:
"Aus anderen Regionen seien der Bahn solche Einschränkungen derzeit nicht bekannt, sagte die DB-Sprecherin."

Meine Frage: Warum passiert das immer zwischen Erlangen und Bad Staffelstein? Ist hier eine bestimmte anfällige Bauart der Oberleitungen installiert die es sonst nirgendwo gibt?

Viele Grüße!

Antworten:

Zitat
Pendler_NKU
Meine Frage: Warum passiert das immer zwischen Erlangen und Bad Staffelstein? Ist hier eine bestimmte anfällige Bauart der Oberleitungen installiert die es sonst nirgendwo gibt?
Viele Grüße!


Ohne es genau zu wissen, vermute ich, dass es mit der alten Reichsbahn-Oberleitung aus dem Jahre 1939 zusammenhängt. Genau diese Bauart hängt noch zu großen Teilen in dem genannten Abschnitt.

von nvf - am 07.07.2015 19:04
Interessantes Thema! Eigentlich ist man doch schon seit Jahren dabei, die DRG-Fahrleitung zu erneuern. Ich kann mich erinnern, dass es schon vor vielen Jahren so war, dass die 218 mit den Hofer Zügen nach Bamberg schneller war, weil sie 140 km/h dieseln durfte, die Fahrleitung elektrisch aber nur 120 km /h ermöglichte!

Und guckt man heute konzentriert aus dem Zugfenster, findet man nur noch wenig DRG-Maste ...

von Bahnwärter1848 - am 07.07.2015 20:58
Zitat
Bahnwärter1848
Interessantes Thema! Eigentlich ist man doch schon seit Jahren dabei, die DRG-Fahrleitung zu erneuern. Ich kann mich erinnern, dass es schon vor vielen Jahren so war, dass die 218 mit den Hofer Zügen nach Bamberg schneller war, weil sie 140 km/h dieseln durfte, die Fahrleitung elektrisch aber nur 120 km /h ermöglichte!

Und guckt man heute konzentriert aus dem Zugfenster, findet man nur noch wenig DRG-Maste ...


Noch steht auf langen Streckenabschnitten die Fahrleitungsanlage aus den 30er Jahren. Und dort darf auch mit E-Traktion die jeweilige Streckenhöchstgeschwindigkeit von 140 - 160 km/h gefahren werden. Vielleicht war das früher anders?
Das Problem war in den letzten, heißen Tagen, dass die Spanngewichte der Fahrleitungsanlage sich dem unteren Endpunkt näherten. Somit wäre damit die Fahrleitung nicht mehr ausreichend für höhere Geschwindigkeiten gespannt gewesen und daher betriebsunsicher. Um Folgeschäden zu vermeinde, durften daher alle E-Züge nur noch max 90 km/h fahren.

Und noch ein Beispiel aus einem anderen Bereich zum Thema Abspannung der Fahrleitung.
Am Sonnatgabend hing deutlich zu sehen die nicht nachgespannte Fahrleitung der Nürnberger Straba wie eine schlecht aufgehängte Wäscheleine z.B. über der Landgraben-/ Wölckern-/ Schweiggerstr. Aber für Strassenbahnen (noch) kein Problem, da diese ja nur 30-50 km/h fahren.

Tja, man kann halt die Physik nicht überlisten, auch wenn manch Eisenbahnfreund oder Reisender sich dies wünscht.

von Ludwigsbahner - am 07.07.2015 21:40
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