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Eisenbahnforum Nordostbayern
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Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 6 Monaten
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extirschenreuther, Frankenland, Weidesgrüner Tunnelfelsen, nix mehr, Der Hofer, Pendler_NKU, Martin Pfeifer, bahnHOFbilder

Frankenpost: "Neue Zugstrecke schafft neue Gefahr - Todesfalle Bahn: ..."

Startbeitrag von bahnHOFbilder am 26.11.2015 19:02

Die unabhängige Heimatzeitung beschäftigt sich mit dem Thema Eisenbahn:

* [www.frankenpost.de]

Damit sich jeder einen Eindruck machen kann, ein Zitat vom Anfang:

"Neue Zugstrecke schafft neue Gefahr
Todesfalle Bahn: Jedes Jahr sterben Autofahrer bei Zugunfällen, deswegen sollen Übergänge abgeschafft werden. Nicht so im Raum Selb, hier entstehen vier neue.
Von Alexandra Hautmann

Jahrzehnte lang fuhr hier kein Zug mehr. Doch ab 13. Dezember, wenn die grenzüberschreitende Linie Selb-Asch in Betrieb geht, müssen die Autofahrer wieder ganz vorsichtig sein, wenn sie die Bahngleise zwischen Erkersreuth und Plößberg überqueren. Der neue Übergang wird dann mit Andreaskreuzen, Schranken und Lichtsignalen gesichert sein.

Selb/Wunsiedel - Ein kleines blaues Auto und eine Lok sind kollidiert. Der Wagen ist völlig demoliert und unter dem Zug eingeklemmt. Überall liegen Splitter. Noch immer sind Menschen im Auto.

Das ist Gott sei Dank nur ein Übungsszenario der Marktredwitzer Feuerwehr, die vor ein paar Wochen den Ernstfall geprobt hat. Zu Recht, denn auch der Landkreis Wunsiedel ist nicht gefeit vor einem schrecklichen Unfall zwischen einem Zug, Autos, Lastwagen oder Traktoren. Momentan gibt es einige mögliche Kreuzungspunkte zwischen Straße und Schiene, innerorts, außerorts, auf Straßen oder Feldwegen.

Und am 13. Dezember kommen neue Übergänge im Raum Erkersreuth hinzu, erklärt der Selber Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch. Denn die neue grenzüberschreitende Zug-strecke von Selb nach As (Asch) wird wichtige Straßen kreuzen: die verlängerte Hauptstraße von Erkersreuth am Ortsausgang, die Straße (WUN 15, Plößberger Weg) zwischen Plößberg und Erkersreuth, einen Feldweg (Apfelbaum), etwa mittig zwischen den Orten Wildenau und Erkersreuth sowie in Wildenau einen Weg am alten Bahnwärterhäuschen.

Obwohl ein Bahnsprecher auf Anfrage der Frankenpost sagt, "der beste Bahnübergang ist der, den es nicht mehr gibt", errichtet die Bahn ganz gegen den Trend diese neuen Übergänge. Nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz darf eigentlich grundsätzlich kein neuer Übergang eingerichtet werden. In Einzelfällen lässt der Gesetzgeber allerdings Ausnahmen zu. An genau den gleichen Stellen der neuen Übergänge befanden sich bis zur völligen Stilllegung der Strecke von Selb nach Tschechien in den 90er-Jahren schon einmal Übergänge. Die Gleise waren aber meist schon lange eingeebnet.

..."

Vielleicht sollte die Frankenpost bei Bahnthemen doch lieber auf Mitarbeiter setzten, die auch das entsprechende Fachwissen haben. Diese ja zum Glück vorhanden. Dann werden auch keine Gleise mehr "eingeebnet" sondern stillgelegt oder zurückgebaut.

Antworten:

Oh Gott, da...

...bekommt man ja schon bei der Überschrift Pickel

Da sollte man sich wohl echt auf andere Themen konzentrieren.

Grüße!

von Pendler_NKU - am 26.11.2015 19:54
Servus,

es gibt genug Möglichkeiten die Autofahrer durch bauliche Maßnahmen vor einem Bahnübergang auszubremsen. Eine Schlaglochpiste zum Beispiel.

von Martin Pfeifer - am 26.11.2015 21:15

Stimmungsmache gegen die Wiederbelebung der Strecke

Hallo,

wenige Tage vor der Inbetriebnahme der Strecke unternehmen die Gegner nochmals einen Anlauf, die von ihnen ungeliebte Strecke zum Fall zu bringen. Die Argumente sind wieder an den Haaren herbeigezogen.
Die Bahnübergänge sind mit Lichtzeichen und Halbschranke technisch ausreichend gesichert. Nur 2 Bahnübergänge sind stark befahren, aber wenn sich die Strassenverkehrsteilnehmer ordentlich nach Vorschrift verhalten, kann nichts passieren.
Sobald die Lichtzeichenanlage arbeitet heißt es: Halt! Es kommt ein Zug! Wer jetzt noch über den Übergang um die Schranke läuft begibt sich in Lebensgefahr!
Als ehemaliger Stellwerker in Rehau und Schrankenposten in Rehau, Erkersreuth und am Posten 32 der Strecke Asch - Selb-Plossberg kann ich ein Lied von Personen singen, die keine Zeit haben und sich und andere In Gefahr bringen. Jeder sollte Kindern ein Vorbild sein.

Ich wünsche den Fahrgästen der neuen Strecke eine "Gute Fahrt".

Manfred, der Hofer

von Der Hofer - am 26.11.2015 21:52
Naja, wenn man sein Auto als Schwanzverlängerung betrachtet und doof ist ist es in der Tat lebensgefährlich, einen bahnübergang zu überqueren, denn dann wird man bei Annäherung an denselben, vor allem wenn die Warnblinkanlage blinkt und/oder ein Zug sich nähert und Pfeifsignal gibt, von dem unwiderstehliche Drang überfallen Gas zu geben um vor dem Zug noch schnell drüber zu kommen.
Aber ernsthaft: Ein grosser Teil der Führerscheinbesitzer in D. kennt nicht mal die Bedeutung eines Andreaskreuzes (an einem Bahnübergang, nicht im SM-Club), das sagt schon so einiges. Bei mir in der Nähe gibts auch einen Bahnübergang in einen Industriegebiet, da fährt regelmässig ein Zug drüber und um die Blinklichtanlage zur nächsten Strasse einzuschalten bleibt der Zug dann wenn er länger ist auf der Strasse stehen. DAs führt dann regelmässig dazu, dass Fahrer übermotorisierter Autos wutentbrannt mit quietschenden Reifen wenden, dabei gelegentlich noch fast ihren Hintermann rammen und zurückfahren, weil sies die Minute nicht abwarten können. Aber das ist keine neue Geschichte: Als nach Tir ncoh Züge fuhren hab ich im Schienenbus am für solche Sachen berüchtigten BAhnübergang bei Leugas regelmässig Wettrennen zwischen Autos und dem Zug erlebt weil jeder meinte, er muss noch drüber obwohl er den Zug schon gesehen hatte. Gegen Deppen kannst nix machen. Ausser die Vorderfront von Zügen verstärken um den Zugführer besser beim Zusammenstoss abzusichern.

von extirschenreuther - am 26.11.2015 22:42
Vielleicht sollte man als Autofahrer mal wieder was ganz einfaches machen.....


.....nämlich die Bedeutung der Verkehrszeichen lernen und dann auch befolgen.

Die "Qualitätspresse" könnte da vielleicht einen wertvollen Beitrag dazu leisten.

Alles klar?

Grüße
Karlheinz

von Frankenland - am 27.11.2015 09:29

Drastische Worte?

Servus,

...bei solch armseligen Zeitungsgeschmier?

Dieser Artikelschreiberin bitte den Führerschein entziehen, da sie um die Bedeutung des Andreaskreuzes keinerlei Ahnung haben kann.
Und wenn diese sogenannte "Presse" den Begriff "Wutbürger" tituliert, so darf es mir freigestellt sein, solch dumme Artikel der "Lügenpresse" zuzuordnen.

Todesfalle Autoverkehr: jedes Jahr sterben Fußgänger und Radfahrer im Straßenverkehr! Dabei werden noch immer tagtäglich weltweit zig PKW neu zugelassen! Deswegen sollten Straßen eingezäunt und die Verkehrswege getrennt werden, damit niemand mit dem Verkehr in Berührung kommen kann...
Von Schreiberling...

"Die Schöler werden dömmer und dömmer!"

Kopfschüttelnd,
malo

von nix mehr - am 27.11.2015 10:29

1:56 h

Bleiben der Bevölkerung alle 2 h, Bü's hier gefahrlos zu queren... ob's reicht ???

Verweise auf Bamberg - Ebern oder Rodach - Coburg...

Euer
*Weidesgrüner Tunn elfelsen*

von Weidesgrüner Tunnelfelsen - am 27.11.2015 19:49
Normalerweise sind Artikel wie dieser nicht in der Frankenpost sondern im Satiremagazin Der Postillon, Könnte man genauso schreiben: Das Leben - eine tödliche Gefahr - jeder der sein Bett verlässt ist bedroht

von extirschenreuther - am 27.11.2015 21:43
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