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Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
9
Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
R32chris, Schwandorfer, BD Regensburg, 223 061, Martin Pfeifer, extirschenreuther

CSU stämmt sich gegen Schienenprojekt in Franken

Startbeitrag von R32chris am 28.11.2015 12:53

Wie immer tut die CSU alles um Infrastrukturprojekte in Franken so gut es geht zu verhindern oder hinaus zu zögern...

[www.nordbayern.de]

Antworten:

Servus,

bemerkenswert ist vor allem, das hier nicht die "böse CSU" im fernen München Franken benachteiligt, sondern das es die eigene CSU vor Ort ist. Welcher vorauseilender Gehorsam hat sie nur zu dieser Entscheidung getrieben? Irgendeine Art von Zukunftsvisionen war es sicher nicht. Denn Wachstum, sowohl bei der Wohnbevölkerung als auch bei den Arbeitsplätzen, braucht mehr denn je eine gute Verkehrsanbindung. Die Stadt-Umlandbahn ist dafür genau das richtige!

Edit 2015-11-30: 2 sinnstörende Fehler korrigiert.

von Martin Pfeifer - am 28.11.2015 14:12

Lokalpolitiker stemmen sich überall gern dagegen - Weiden schießt den Vogel ab!

Lokalpolitiker stemmen sich überall gern gegen Dinge, die dem Allgemeinwohl dienen und nicht dem lokalen Proporz. St. Florian läßt grüßen.


Der Weidener Stadtrat schießt dabei - offenbar parteiübergreifend - jetzt den Vogel ab und ist plötzlich gegen die Elektrifizierung zwischen Marktredwitz und Regensburg!!!

[www.oberpfalznetz.de]



Da kann man echt nur mit dem Kopf schütteln, auch wenn die Aussage im Kleingedruckten etwas relativiert wird. Aber wo kommen wir denn hin, wenn bei regionenübergreifenden Bundesprojekten jede Kommune ihre eigenen "Bedingungen" stellt?

Im Übrigen wäre es auch derzeit bereits jederzeit möglich, deutlich mehr Güterverkehr über den Ostkorridor zu fahren, ohne daß man irgendwelche Stadträte um Erlaubnis fragen müßte. Vielleicht sollte man das aus strategischen Gründen auch jetzt schon tun. Am besten - wie jemand bei DSO vorgeschlagen hat - bespannt mit "Taigatrommel" (DBAG BR 220) ohne Schalldämpfer, und dann in Höhe Weiden jedesmal ordentlich aufschalten. Dann werden die Weidener auf Knien angekrochen kommen und um Elektrifizierung der Strecke bitten.

Aber im Ernst: Glauben die Weidener Stadträte (und andere), die Durchbindung des ALEX von der KBS 855 nach München ist gottgegeben? Die BEG sollte sich das m.E. sehr gut überlegen, ob sie diese umsteigefreie Durchbindung künftig weiter bestellen will, wenn man an der KBS 855 glaubt, keine Elektrifizierung zu brauchen!


Gruß
223 061

von 223 061 - am 29.11.2015 09:02

Re: Lokalpolitiker stemmen sich überall gern dagegen - Weiden schießt den Vogel ab!

Coole Fliege hat der Typ auf dem Foto im Oberpfalznetzartikel. Was haben eigentlich die Leute zu DAmpflokzeiten gemacht, da fuhren auch noch jede Menge Güterzüge auf der Strecke? Ansatzweise hab ich diese Zeit noch miterlebt, als richtig noch was los war auf der Strecke.

von extirschenreuther - am 29.11.2015 10:26
Ja die ham das bestimmt gemacht weil sie Ihrer heimatgemeinde schaden wollen und nicht weil es irgendjemand Parteiintern so nahegelegt hat...

von R32chris - am 30.11.2015 16:16

Reißerisch

Die CSU ist in größeren Städten generell Stadtbahn- bzw. Trambahnfeindlich. Das ist in München so und in Erlangen eben auch.
Genauso gibt es z. B. in der SPD Trambahnfeinde, wie in Hamburg oder in Regensburg.
Ingolstadt hat eines der schlechtesten ÖPNV-Umlandverbindungen Bayerns, gerade auch verglichen mit Würzburg, das ja nur minimal größer ist.

In Erlangen entscheiden mittelfränkische CSUler und die meinen eben Erlangen braucht das nicht, ist halt eine Demokratie.
Ich bin mit so einer Einstellung auch nicht einverstanden, wir müssen sie jedoch akzeptieren.

Du nutzt jede Gelegenheit für deine Verschwörungstheorien und die große gefühlte Benachteiligung.
Wenn dem so ist, wieso wählen in Mittelfranken, Ober- und Unterfranken denn alle mit großer Mehrheit die Einheitspartei?

Deine Schlussfolgerungen sind einfach billigstes Niveau wie man sie von einer Zeitung mit wenigen Buchstaben kennt.

von BD Regensburg - am 01.12.2015 18:11

Erlangen? Einfach nur peinlich.

Für eine Stadt, die sich als Großstadt bezeichnen möchte, ist die Verkehrssituation in Erlangen einfach nur peinlich. Schön, daß man daran auch weiterhin nichts ändern möchte.

Kann man nur hoffen, daß zumindest Herzogenaurach aufwacht und seine Schienenanbindung nicht von der Möchtegerne-Metropole abhängig macht. Wie wäre es mit einer Anbindung von Herzogenaurach statt nach Erlangen direkt nach Fürth hinein? :-)

Wissenswertes, Wissenswertes über Erlangen...

Viele Grüße

Tobias

von Schwandorfer - am 01.12.2015 19:42

Re: Erlangen? Einfach nur peinlich.

Bleibt zu hoffen das die Metropolregion bald über die Grenzen hinweg ein halbwegs ausreichendes ÖPNV netz bekommt.

Für 1 Mio Einwohner in der Region Nürnberg,Fürth, Erlangen und Schwabach ist das momentane Net das sich auf Nürnberg beschränkt viel zu klein.

von R32chris - am 06.12.2015 14:44

Re: Reißerisch

deine überschrift passt am besten zu deinem kommentar. das Niveau mit den 4 Buchstaben kommt offensichtlich von dir.

von R32chris - am 06.12.2015 14:45
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